Verboten

von Soulless
GeschichteDrama, Romanze / P18 Slash
Draco Malfoy Fred Weasley Harry Potter
12.03.2008
05.01.2010
47
65655
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Okay, das wär dann ma das erste Kapitel meiner Geschichte.
Die Charaktere gehören alle J.K. Rowling (abgesehen von Mick und Ryo, die hab ich mir selbst ausgedacht, aber die kommen erst später, viel, viel später...) und ich verdiene auch kein Geld hiermit.

Joa... das wär's dann erst mal von meiner Seite. Viel Spaß beim Lesen, ne? Und bitte gaaanz viele Reviews schreiben ja?
Ach ja, noch was: Wer Rechschreibfehler findet, darf sie behalten! =P

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Kapitel 1: Party mit Folgen

Der Unterricht war langweilig gewesen, aber wenigstens gab es einen Lichtblick an diesem grauen Tag: Das Quidditchspiel am Nachmittag! Es würde ein Freundschaftsspiel zwischen Gryffindor und Slytherin geben.
Fred und George machten sich zusammen mit Harry und ein paar anderen auf den Weg zum Spielfeld. Auf dem Flur trafen sie auf Draco, der unerklärlicherweise nicht gefolgt von Crabbe und Goyle, sondern allein unterwegs war. „Hey Malfoy, na alles klar?“, fragte Harry und begrüßte den Slytherin mit einer kurzen Umarmung.
„Sicher“, antwortete dieser grinsend, „und bei dir?“
„Klar und nachdem ich dich fertig gemacht hab, wird’s mir noch besser gehen“, meinte Harry und grinste frech.
„Träum weiter, Potter!“
„Könnt ihr nicht nachher weiter flirten?“, fragte Fred und zwinkerte den beiden zu.
„Wir wollen nämlich nicht zu spät zum Spiel kommen“, ergänzte George.
„Wir flirten nicht!“, knurrte Draco.
George grinste. „Ach, nicht?“
„Nein!“, gab Harry etwas genervt zurück. „Nur weil wir jetzt gute Freunde sind, heißt das nicht, dass wir gleich was miteinander haben, okay!? Außerdem bin ich nicht schwul!“
„Nee, aber bi“, fügte Fred hinzu.
„Halt die Klappe!“, rief Harry lachend und stieß ihm leicht den Ellenbogen in die Rippen. Fred hatte ja recht, aber musste er das ständig vor Draco sagen? Harry wusste selbst nicht wieso, aber irgendwie war ihm das vor dem blonden Slytherin peinlich.
„Schluss jetzt! Los, kommt endlich, sonst fängt das Spiel noch ohne uns an!“, gab Draco zu bedenken und ging voraus. Die anderen folgten ihm, sich weiter fröhlich unterhaltend.
Beim anschließenden Quidditchspiel ging es auch nicht viel ernster zu. Anfangs spielten sie wirklich ernsthaft, doch das blieb nicht lange so. Draco und Harry schwebten auf ihren Besen dicht nebeneinander und hielten Ausschau nach dem Schnatz. Da dieser aber noch nicht in Sicht war und sie Langeweile hatten, unterhielten sie sich. Dies blieb von den Weasley-Zwillingen natürlich nicht unbemerkt und sie machten sich – wie schon vor dem Spiel – einen Spaß daraus die beiden wieder damit aufzuziehen, dass sie angeblich schon wieder flirteten. Das ließen sich die beiden natürlich nicht gefallen und schmiedeten schon Pläne für ihre Rache an den Zwillingen. Doch weit kamen sie damit nicht, denn plötzlich tauchte in der Mitte des Spielfeldes der Schnatz auf. Draco, der ihn zuerst gesehen hatte, flog sofort los, gefolgt von Harry, der nun auch begriffen hatte, was los war. Es dauerte nicht lange und er hatte den Blondschopf eingeholt. Als er dicht neben ihm war, stieß er ihn ein wenig an, sodass der Slytherin etwas aus der Bahn geworfen wurde. Doch er hatte seinen Besen schnell wieder unter Kontrolle und rächte sich an Harry. So wurde die Jagd nach dem kleinen goldenen Ball zu einem unkontrollierten hin und her Geschubse der beiden Sucher, die dabei laut lachten und fast vergaßen, was sie eigentlich tun sollten. „Hey Harry!“, hörten sie Fred rufen.
„Du sollst den Schnatz fangen und nicht wieder Draco anbaggern!“, schrie George hinterher. Harry streckte den beiden bloß die Zunge raus und flog weiter. Wieder rempelte er Draco an, dieses mal jedoch heftiger. Der Slytherin flog einen weiten Bogen, bevor er wieder richtig Halt auf seinem Besen fand. Als er Harry fast erreicht hatte, war das Spiel allerdings schon zuende, da der Gryffindor den Schnatz doch gefangen hatte.
Nachdem sich die Spieler umgezogen hatten, war natürlich erst mal Party bei den Gryffindors angesagt. „Komm doch mit“, meinte Harry, als er draußen auf Draco traf.
„Nee, nee. Lass mal. Die Gryffindors werden mich zerfetzen, du weißt doch, ich bin bei euch nicht so gern gesehen…”, antwortete er und wandte sich zum Gehen.
„Ach quatsch! Los komm schon, als kleine Entschuldigung, weil ich dich vorhin so hinterhältig weggeschubst hab, hm?“
Der Blondschopf überlegte einen Moment lang. „Na gut.“
„Außerdem ist Blaise doch auch da... und ich passe schon auf dich auf, versprochen.“
„Ist ja schon gut, ich komm ja mit“, gab sich Draco lächelnd geschlagen und machte sich zusammen mit Harry auf den Weg zum Gryffindorturm.
Die Party war schon im vollen Gange, als die beiden den Gemeinschaftsraum betraten. Fred und George kamen den beiden entgegen und drückten jedem eine Flasche Butterbier in die Hand. Harry und Draco gingen gerade Ron und Hermine suchen, als der Blonde plötzlich von jemandem zur Seite gezogen wurde – was Harry jedoch nicht bemerkte und einfach weiterging. „Dray? Was machst du denn hier?“, wunderte sich Blaise. Er war es gewesen, der Draco festgehalten hatte.
„Potter wollte unbedingt, dass ich herkomme“, antwortete er.
Blaise grinste. „Ach so, na dann amüsier dich, ne?“, meinte er und gab Seamus, der einen Arm um ihn gelegt hatte, einen Kuss.
„Werd ich. Aber nicht so wie du denkst, Zabini.“
„Schade eigentlich, du und Potter, ihr würdet 'n richtig geiles Paar abgeben...“
„Mach dir keine Sorgen um mein Liebesleben, ich find schon wen. Kümmer du dich lieber um deinen Liebsten. Wir sehen uns dann nachher.“ Mit diesen Worten verschwand Draco und machte sich auf die Suche nach Harry. Er fand ihn nach ein paar Minuten auf dem Sofa zwischen seinen Freunden. Draco blieb gegenüber von Harry stehen und beugte sich etwas zu ihm runter, damit sie sich unterhalten konnten. Kaum hatte Draco die Bierflasche auf den kleinen Tisch neben der Couch gestellt und hatte sich von George ein Glas Feuerwhiskey einschenken lassen, zog Harry ihn auf seinen Schoß und legte einen Arm um seine Taille. Er war völlig überrumpelt und starrte den dunkelhaarigen verwirrt an. Dieser grinste ihn nur frech an und meinte: „Damit du nicht so blöd in der Gegend rumstehst.“
Draco erwiderte das Grinsen. „Oh, wie nett von dir“, meinte er und legte einen Arm um Harrys Schultern.
Fred und George, die das alles beobachtet hatten, steckten sofort die Köpfe zusammen und begannen zu tuscheln. „Hört bloß auf und verkneift euch die dummen Kommentare!“, rief Harry den beiden lachend zu.
„Ach und wieso?“, erkundigte sich George.
„Ihr seht doch so süß zusammen aus, wie er da auf deinem Schoß sitzt und du so deinen Arm um ihn gelegt hast“, erklärte Fred.
„Ihr seht aber auch süß aus, wie ihr da so dicht nebeneinander steht und tuschelt“, konterte Draco und Harry begann zu lachen, denn die Zwillinge machten ein ziemlich dummes Gesicht. Diese Schlagfertigkeit hatten sie von dem sonst so arroganten Slytherin nicht erwartet und waren dementsprechend überrascht.
„Ach Jungs“, seufzte Hermine, die auf Rons Schoß saß. „Müsst ihr euch immer gegenseitig mit diesem Blödsinn aufziehen?“
Harry sah sie verständnislos an. „Ähm... ja?“
„Und wieso?“
„Na vielleicht, weil’s lustig ist?“, antwortete Draco an Harrys Stelle auf Hermines Frage, die daraufhin nur die Augen verdrehte und mit einem „Wenn ihr meint“ nach einer Flasche Butterbier griff.
„Ach Herm“, meinte Ron und gab ihr einen Kuss, „lass die doch reden. Ist doch nur Spaß. Und außerdem hat Draco recht, es ist wirklich lustig...“
„Na wenigstens einer, der auf unsere Seite steht“, stellte Draco belustigt fest und nahm einen großen Schluck aus der Flasche Feuerwhiskey, die er soeben einem Schüler abgenommen hatte. Harry nahm ihm die Flasche aus der Hand und trank ebenfalls daraus.
Nach und nach verließen die Schüler den Gemeinschaftsraum und gingen in die Schlafsäle, nur noch Harry, Draco, Ron, Hermine und die Zwillinge saßen auf der Couch und unterhielten sich. Es dauerte nicht lange bis sich Ron und Hermine von den anderen verabschiedeten und schlafen gingen. Jetzt saßen Harry und Draco mit den Zwillingen allein dort. Harry hatte den Slytherin noch immer auf dem Schoß, obwohl mittlerweile nun mehr als genug Platz auf dem Sofa war, sodass dies nicht mehr nötig war. Nachdem Fred und George die beiden noch ein bisschen geärgert hatten, gingen allerdings auch sie schlafen, sodass Harry und Draco nun allein im Gemeinschaftsraum saßen. Doch das störte die beiden nicht – sie hatten sowieso so viel getrunken, dass sie fast nichts mehr mitbekamen.

„Aufwachen, ihr Schlafmützen!“, riefen Fred und George gleichzeitig. Harry und Draco rissen erschrocken die Augen auf und starrten sich einen Moment lang mit offenem Mund an. Sie waren gestern Abend irgendwann einfach zusammen auf der Couch eingeschlafen, um die nun etliche Schüler herum standen, die beiden interessiert beobachteten und mit ihren Freunden tuschelten.
„Na ihr Turteltäubchen? Was habt ihr noch so gemacht, nachdem wir gegangen sind?“, erkundigte sich Fred mit einem breiten Grinsen im Gesicht.
„Tja, das wüsstest du wohl gerne, was?“, gab Draco zurück und legte frech grinsend einen Arm um Harry.
„Oh, ich glaub, das kann ich mir schon denken“, erwiderte George und zwinkerte dem Blondschopf zu.
„Aber das ist jetzt ja auch egal“, meinte Fred und legte einen Arm um seinen Bruder, „ihr müsst nämlich in zwei Minuten im Unterricht sein.“
„Was!?“, kreischten Harry und Draco gleichzeitig, sprangen auf und rannten aus dem Gryffindorturm. Blaise und Ron hielten den beiden ihre Schulbücher hin, als sie am Klassenraum ankamen. „Na, ihr zwei hübschen? Spaß gehabt letzte Nacht?“, erkundigte sich Blaise, als er die beiden Jungen mit zerknitterter Kleidung und zerzausten Haaren auf sich zukommen sah.
„Haha, sehr witzig Zabini!“, gab Draco schlecht gelaunt zurück. „Da lief nichts, klar? Wir haben gestern nur zuviel getrunken und sind dann auf der Couch eingepennt, okay? Wir sind gerade erst wach geworden, Fred und George hielten es nämlich nicht für nötig uns etwas früher zu wecken, damit wir uns noch umziehen konnten.“
„Ach, wenn das so ist“, gab Blaise grinsend zurück und zwinkerte Draco zu.
„Hör auf verdammt! Da lief wirklich nichts!“, versuchte Draco ihm verzweifelt klarzumachen, doch Blaise wollte ihm einfach nicht glauben.
Noch am selben Tag hatte sich das Gerücht, dass Draco und Harry etwas miteinander hatten, in der ganzen Schule verbreitet – wozu Fred und George natürlich auch ihren Teil beigetragen hatten. Harry und Draco waren mehr als genervt, denn überall brach großes Getuschel aus, wenn man sie zusammen sah.
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