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Happy Birthday Elphaba!

GeschichteDrama / P6 / Gen
Elphaba Thropp Glinda/Galinda Upland of the Upper Uplands
12.03.2008
15.03.2008
3
5.546
1
Alle Kapitel
9 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
12.03.2008 1.655
 
Happy Birthday Elphaba


Autor: xSunburstx

Age: P6

Genre: Humor/Drama

Summary: Für Rike. Elphaba hat Geburtstag, doch weiß das jemand? Und wird sie endlich einen solchen Tag erleben nach dem sie sich schon lange sehnt?

Authors Note: Diese Fanfiktion ist für Rike, und auch nur für sie weil sie Geburtstag hat und ich ihr damit sagen möchte wie viel sie mir bedeutet und das ich für sie alles tun würde. Wie Glinda hier für Elphaba. Ich hoffe es gefällt dir und ich konnte dir eine Freude bereiten. :) aber auch euch allen viel Spaß beim Lesen und ich würde mich über eure Meinung freuen zu einer sehr komischen FF =D

Danke auch an meinen Betaleser, hoffe es ist dadurch leserlich geworden!



Prolog


Man sagt, dass sich jeder Mensch, egal, wie alt oder jung, sich an seine Kindergeburtstage erinnert. An die darauffolgenden, bis man alt ist und nur noch auf die guten Jahre zurück blicken kann. Meistens bleiben einem schöne Erinnerungen und so jagt man den Bildfetzen hinterher um ja nicht zu vergessen, was toll und zu dieser Zeit atemberaubend war. Die Geschenke, Familienfeste, Ausflüge, Partys mit Freunden, die Glückwunsche und die Aufmerksamkeit der Leute an einem ganz besonderen Tag. Deinem Geburtstag. Jeder erlebt ihn, einmal im Jahr, egal ob gut oder böse. Arm oder Reich. Jeder Mensch hat eine spezielle einzigartige Bindung zu diesem Tag, an dem das Leben jedes einzelnen wahrhaftig begonnen hat und man nun auf Gottes Erden zu wandeln beginnt, um 365 Tage im Jahr nach dem Sinn für all das zu suchen. Doch an einen Tag konnte man frei sein. Frei von Sorgen. Bedenken. Zweifeln. Trauer. Wut und Hass. Das einzige, was einen beherrschte war Freude. Sprudelnde Freude ohne Grenzen. Wie überall gibt es aber auch hier Ausnahmen. Und doch kann bei einem Hoffnungslosen Fall auch ein Wunder geschehen.. Nicht wahr?

Kapitel 1: Erinnerungen


Ich hasse diesen Tag. Ja, ich hasse ihn wirklich, denn er ist Personifiziert.. Es scheint mir, dass Menschen, die Gutes tun oder auch nicht, die jedoch normal sind, eher verdient haben glücklich sein zu können als andere. Es scheint mir auch, dass manche diesen Tag verdienen, geschenkt bekommen. Ebenso wie die Aufmerksamkeit die ihnen dann zuteil wird. Sie freuen sich ein ganzes Jahr darauf, und kaum ist es vorbei können sie es nicht erwarten bis es wieder so weit ist. Sie streichen die Tage im Kalender an, erstellen eine Wunschliste und zählen die Monate, Tage bis es wieder soweit ist. Heute lache ich darüber, mit einem säuerlichen Bleigeschmack, denn ich kann mich nur zu gut daran erinnern wie naiv ich immer war. Ich habe auch die Tage gezählt, in ein kleines Büchlein meine Wünsche vermerkt, jede Nacht davon geträumt wie es werden könnte. Wie es besser sein könnte. Doch jedes Mal habe ich umsonst gehofft, umsonst auf diesen Moment gewartet. Auf meinen Geburtstag. Den jedes Mal war es eine weitere bittere Enttäuschung in meinem sowieso enttäuschenden Leben. Jedes Mal wenn ich mir wünschte das an diesem Tag meine Träume in Erfüllung gingen. Aber was waren meine Träume? Ein Pony... Bücher... Puppen.. all dieser Kram bedeutete mir gar nichts, denn an materiellem hatte ich bereits mehr als genug. Herscharen von Puppen die ich mit meiner Schwester teilte, wenn mein Vater nicht da war. Ein mehr oder weniger großes Zimmer im Gegensatz zu Nessaroses war es jedoch kaum einen Pfennig wert. Ich hatte sogar ein eigenes Pferd... Meinen alten schwarzen Gaul Roderic. Ich hatte genügend, was ein Kind zufrieden stellen würde. Doch eines, was ich nie bekommen hatte, war Liebe... von meinem Vater. Meine Mutter war bei Nessaroses Geburt gestorben und so hatte ich nie viel von ihr erfahren. Wenn ich auch über die Jahre mit ihr glücklich war..

„Guten Morgen mein kleiner Schatz.“ Das grüne Mädchen öffnete ihre Augen und sah der wunderschönen weißhäutigen und blauäugigen Frau ins Gesicht. Sie lächelte und behielt ihre Augen nichtsdestotrotz zusammen. „Oh was ist den hier los?“ Die Frau lachte ebenso auf. „Warum will mein Kind denn nicht aufwachen?“ Sie bückte sich weiter hinunter und küsste das Gesicht des zierlichen Mädchens ab. „Scheint mir so als müsse ich mein kleines Mädchen Wachküssen?“ Die Grüne wand sich lachend und drückte ihre Mutter von sich, da sie jeder einzelne Kuss kitzelte. „Also ist sie doch wach!“ „Ja..“ antwortete das Mädchen. „...und weißt du denn was heute ist Mama?“ „Ja, Sonntag.“ „Nein das meine ich nicht..“ Sie lachte.. „Heute ist ein schöner sonniger Tag.“ „Nein!“ Ihre kindlich freudige Stimme hallte durch das Zimmer und bald darauf durch die ganzen Räume. „Heute scheint ein ganz besonderer Tag zu sen.. denn soweit ich weiß hat mein Engel heute GEBURTSTAG!“ Sie schloß ihre Tochter in die Arme, die bereits auf ihrem Bett hin und her gehüpft war. Beide drehten sich im Kreis während sie einander hielten und lachten. Hätte ein Austenstehender diese Situation beobachtet, hätte man angenommen das dies ein
wunderbarer Tag werden sollte in dem Leben einer fast ganz normalen Familie. Doch wenn man schon die Farbe des Kindes begutachtete, hätte man bereits vermuten können das hier nichts normal sein könnte.

„Was möchtest du heute tun? Es ist dir offen.. sag was du möchtest und ich erfülle es dir. Heute ist dein großer Tag, lass dir von niemand etwas anderes erzählen. Und nun.. Was wünschst du dir?“ Das kleine Kind überlegte während es sich frisch ankleidete. Doch es dauerte einige Minuten bis es das Angebot überdacht hatte und fertig angezogen vor der großen Frau stand, die bereits auch ein weiß blaues Altagstaugliches Kleid an ihren Körper geschmiegt wusste. „Mir ist es egal Mami.. ich will nur den Tag mit dir verbringen.. Aber wie wäre es wenn wir an den Bach gehen?? Wie so oft.. und dann bei Misses Mango Äpfel vom Apfelbaum stehlen? Die schmecken viel besser als die vom Markt!“ „Wie du wünschst mein hübsches Kind.“ Schnell packte die Frau das Mädchen und trug sie auf dem Rücken. Ohne zu zögern, ohne sich darum zu kümmern was ihre Angestellten, die Menschen von ihr dachten rannte sie den Gang entlang. Durch ihre Villa. Durch den Hof. Über Wiesen und Feldwege. Das einzige, was sie interessierte und nun vorrantrieb war das Lachen ihrer Tochter, dass ihr die Kraft gab weiterzumachen, wenn sie auch die einzige schien, die dieses Kind liebte, trotz der auffallenden Farbe. Sie war ein Mensch, ein Kind.

„Wo ist Vater?“ fragte Elphaba und lachte immer noch, doch die Fröhlichkeit schien einen kurzen Moment aus der Frau gewichen zu sein und Nachdenklichkeit, Trauer überkamen sie. „Dein Vater ist in der Kirche... er hat viel zu tun..“ antwortete sie bedrückt und lief weiter. Obwohl sie so viel zu sagen hatte schwieg sie und lächelte um ihre Tochter Willen.


Damals nahm ich dies hin. Ich stellte keine Fragen und noch mehr ignorierte ich die Gedanken und Gefühle die ihn mir erwachten. Heute weiß ich jedoch warum er in die Kirche ging. Jedes Jahr an diesem speziellen Tag. Ich verstehe nun so viel was damals schwer begreifbar. Nein er ging nicht weil er musste, sondern weil er es wollte. An meinem Geburtstag saß er in dieser Kirche, er tat Buße. Er büßte mein Leben. Flehte Gott an, ihn nicht für das zu verurteilen, was ich war. Was ich bin. Die Bestätigung für den Hass meines Vaters erhielt ich jedoch nachdem etwas passierte was mein Leben für immer verändert hatte. Nessaroses Geburt... ein Tag vor meinem Geburtstag. Ja Mammi und ich hatten so viel vorgehabt. An diesem Tag.. doch es war nicht möglich gewesen. Nein.. sie hatte mich verlassen.

„Ist sie da?? Ist sie schon da?“ fragte das kleine Mädchen gespannt und hüpfte vor dem Zimmer in dem die Geburt stattfand auf und ab. Sie konnte es kaum erwarten ihre kleine Schwester in die Arme zu schließen. Nicht die einzig Grüne auf Erden zu sein. Alleine, verachtet zu werden. Sie hielt die Hand der älteren Frau, die ebenso wie sie das Schreien des kleinen Kindes vernahm. Babeth, das Kindermädchen dass als einzige ihre Freundin geworden war, lächelte nun erwartungsvoll.. „Du Babeth.. hab ich auch so geschrieen?“ „Ja das hast du. Und wie du geschrieen hast. Aber das macht jedes kleine Kind... willst du mit rein? Deine Schwester begrüßen?“ Elphaba öffnete die Zimmertür und trat lächelnd hinein, doch dieses verblasste, als sie die Situation erkannt hatte. Die Stimmen hörte, die sie nichtmehr loszulassen schienen. „ES IST NORMAL. Ein normales Kind.. weder grün noch sonst etwas.. normal..“ rief der Mann und drückte das nackte blutige Kind an seinen starken Körper. Sein Blick war so fixiert auf den kleinen Körper und so von diesem Mädchen bessesen das es ihn kaum interresierte das die Frau, die dieses Kind geboren hatte nun leblos, immernoch blutend auf dem Bett lag und ihre Augen geschlossen hielt. „Mama?? MAMA!“ Die Grüne schrie, doch sie wurde von ihrer Freundin, ihrer Ersatzmutter festgehalten und zurückgezogen. Raus aus dem Zimmer. Beide prallten hart auf dem Boden auf. Der Widerstand der Leinen war Schuld, die sich an die Tür gekrallt hatte und nun in den Arm der Älteren weinte. „Sie ist weiß.. Weiß ist besser als grün. Mama.. sie sagt nichts.. Sie ist ganz still..“ Die Kleine weinte und schien nie mehr aufhören zu wollen. Ihr wurde alles genommen an diesem einen Tag. Ihre Mutter und damit war auch alles andere verschwunden und es blieb verschollen. Der Glaube. Die Würde. Die Liebe. Das Vertrauen. Die Illusion die sie sich mit ihrer Mutter aufgebaut hatte. Alles war vergebens und so lebte das Mädchen das Leben einer Untertanen. Das Leben einer Verstoßenen. Ihre Geburtstage... kaum Bemerkenswert.. nicht Redenswert.


Jeder Tag war eine Qual für mich. Ich war alleine. Babeth war die einzige, die mich nie verlassen hatte bis auch sie von einer Krankheit dahin gestreckt wurde. Bis sie selbst starb. Er ging in die Kirche und Nessarose mit ihm.. Meine Illusion war geschwunden und so verbannte ich jede Hoffnung auf einen besonderen Tag aus meinem Gedächtnis. Was sollte besonders werden was sowieso verloren war? Warum sollte ich hoffen wenn meine Hoffnung gestorben ist?
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