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Your Sick Little Fantasy

von Lea
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P18 / Het
Dean Winchester
09.03.2008
11.03.2008
3
1.925
 
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09.03.2008 727
 
Hallöchen! :D

Fragt mich bitte nicht, wie ich auf diese Idee gekommen bin… *lol* Irgendwie war mir so danach! *hihi*

Ich hoffe, euch gefällt mein Getippsel! ;-) Have fun!


Disclaimer: Mir gehört nichts, ich verdiene hiermit kein Geld etc. pp.






- Nachforschungen -


Bücher. Wie er diese Dinger hasste. Zu viele Buchstaben, die zu viele Wörter ergaben, die auf zu vielen Seiten standen. Stinkend langweilig. Wieso immer die Schere? Wieso?! Sein Bruder kannte ihn einfach zu gut. Vielleicht sollte er mal seine Strategie überdenken. Scheiß Schere-Stein-Papier. Sam sollte sich mal ’ne andere Methode überlegen, wie sie auslosten, wer in der Bibliothek recherchierte und wer sich im Motelzimmer vor den Laptop schmeißen konnte. Irgendwas, wo er auch mal gewann. Wahrscheinlich lag sein kleiner Bruder gerade auf seinem übergroßen gemütlichen Bett und schob sich ’ne schöne Pizza rein, während er nach Infos suchte. Dean verfluchte das Schild über dem Eingang, das jegliche Einnahme von festen Nahrungsmitteln verbot.

Gähnend blätterte er die Seite um und ließ die Augen über die vielen Wörter schweifen.

„Bla.. bla… bla…“

Wie gerne hätte er jetzt ein Sandwich. Oder Sex. Seufzend lehnte er sich auf dem Stuhl zurück, der ein altersschwaches Knarren von sich gab, und ließ seinen Blick durch die leere Bibliothek schweifen.

Fast wie auf Stichwort spürte er, wie sich zwei Hände auf seine Schultern legten und nach vorne zu seiner Brust fuhren. Angenehmes Parfüm stieg in ihm die Nase, als sich die junge Frau hinter ihm nach vorne lehnte und ihre Zunge über den äußeren Rand seiner Ohrmuschel entlangfuhr.

Der Wunsch nach dem Sandwich verblasste und der andere trat in den Vordergrund.

Zunge sowie Hände zogen sich zurück und die Frau ging um ihn herum, um sich rittlings auf seinen Schoß zu setzen. Die sexy Bibliothekarin. Er grinste. Braunes, wallendes Haar, strahlend blaue Augen, die hinter der modischen Brille hervorblitzten und volle, hübsch geschwungene Lippen, die sich zu einem lasziven Lächeln verzogen hatten. Sie sah aus als wäre sie direkt aus diesem billigen Porno entsprungen, den er gestern Abend auf dem PayTV-Kanal gesehen hatte. Es wunderte ihn nicht mal, dass seine Version der verführerischen Intellektuellen Alex erschreckend ähnlich war. Nicht, als sie sich langsam zu ihm beugte und ihre Lippen die seinen berührten. Sie waren weich und schmeckten irgendwie süß. Schnell verwandelte sich der vorerst zurückhaltende Kuss in ein leidenschaftliches Zungenspiel. Gierig wanderten Deans Lippen ihren Hals hinab, verteilten feurige Küsse auf ihrem Hals und dem Schlüsselbein. Flink öffneten seine Finger die Knöpfe ihres Kostüms und legten einen schwarzen Spitzen-BH frei. Er spürte ihren heißen Atem an seiner Wange, wie ihre erhitzte Haut seine berührte und sie begann an seinem linken Ohrläppchen zu knabbern. Erregt seufzte Dean gegen ihre Halsbeuge und ließ seine Hände über ihren Rücken hinunter zu ihrem Po gleiten, unter den er ihr fasste und sie hochhob, um sie auf die Tischkante zu setzen. Mit einer Armbewegung fegte er die Bücher zur Seite und drückte sie auf die Holzplatte. Langsam fuhr seine Hand unter ihren Rock. Wieder huschte ein Grinsen über sein Gesicht. Sie trug keine Unterwäsche. Genauso hatte er sich immer seine Direktorin aus der Highschool vorgestellt. Streng und versaut. Immer wenn er nachsitzen musste, hatte er sich vorgestellt, wie es war sie auf ihrem Schreibtisch flachzulegen. Die Hände, die sich unter sein Shirt schoben, rissen ihn aus den Gedanken und ließen ihn sich wieder auf das Wesentliche konzentrieren. Wilder, hemmungsloser Sex in der Bibliothek. Wusste er’s doch, dass sie doch nicht bloß vergeudeter Bauplatz waren. Hastig wurde Dean seines T-Shirts entledigt und seine fleischgewordene Sexfantasie machte sich an seinem Gürtel zu schaffen. Pulsierend flammte die Leidenschaft durch seinen gesamten Körper. Er war bereit…


„Dean! Hey, Dean!“ Unsanft traf Alex’ Hand immer wieder seine Wange und er riss die Augen auf. „Hörst du mir überhaupt zu?! Ich hol mir Kaffee!“, sagte die Brünette und erhob sich.

Kaffee. Den konnte er jetzt auch gebrauchen.

Apathisch starrte er Alex hinterher, die sich auf den Weg zum Kaffeeautomaten machte und sein Blick heftete sich auf den Träger ihres schwarzen Spitzen-BHs, der unter ihrem Tanktop hervorlugte.

„Bring mir einen mit!“, schrie er ihr hinterher, nachdem er sich aus dem tranceartigen Zustand katapultiert hatte, und richtete sich auf. Er fuhr herum, als ihm die etwas korpulentere, alte Bibliothekarin einen vernichtenden Blick über den Rand ihrer Brille zuwarf und ein energisches ‚Psssst!’ zuzischte.

Er schüttelte sich.

Scheiß Tagträume.
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