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Sam's Schwestern

von Carolyna
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
08.03.2008
08.03.2008
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Disclaimer: Without a Trace gehört mir nicht.

Familien

Carol? Fragte die blonde Frau ungläubig die Frau die im Wartbereich stand. Diese blonde Frau hieß Samantha Spade und war 32 Jahre alt und arbeitete in der Missing Person United unter Jack Malone. Sam seufzte, Carol war die Abkürzung für Carolina. Carol also eigentlich Carolina war ihre Schwester. Sie merkt das sie jemand anstarrte und drehte sich um, Danny, ja vielleicht war sie in letzter Zeit etwas angespannt aber, sie war es nicht wert, dass er sich sorgen um sie machte, vielleicht klebte ihr Foto auch irgendwann an der Flipchart und sicherlich sie würden sie suchen aber der Hudson River gab seine Opfer nicht so schnell her und sie war FBI Agent sie wusste wie man Spuren verwischte, sie war nicht dumm genug um sich erwischen zu lassen. Sie gab Danny ein Zeichen, dass sie eine kurze Pause machte. Sie packte Carol sanft an der Schulter und schob sie vor sich her. Also was ist los? Fragte sie als sie endlich allein im Aufzug waren. Sam war jünger als Carol doch sie war es immer die irgendwie versucht hatte, dass sie alle ein geregeltes Leben hatten sie war wie eine kleine Erwachsene gewesen, aber nicht so eine hochnäsige Prinzessin, die glaubte nur weil sie wie eine Erwachsene sprach, so schlau so intellektuell auch eine war. Nein, sie war schon relative früh Bodenständig auch relative früh fing sie an Tony zu helfen mit putzen, kochen , backen und kümmerte sich um ihre Geschwister, obwohl einige von ihnen älter waren als sie. Auch jetzt war sie noch diejenige, die die Fehler ihrer Geschwister ausbügelte ,die ihnen aus ihren Mieseren half, dabei bräuchte sie selber manchmal Hilfe, doch sie lies sich ungern helfen. Erst Lilly dann Veronica und Benji dann du also? Ja es stimmte was Sam da sagte sie wusste, dass es nicht  wie ein Vorwurf klingen sollte aber es stimmte sie kamen immer nur wen sie irgendetwas brauchten. Ähm kennst du irgendeinen guten Anwalt? Sam schaute sie nur kurz fragend an? Mittlerweile saßen sie im Starbucks, dem Caffee, das  direkt gegenüber vom FBI Hauptquartier lag .Sam hatte sich, ihrer Schwester, Danny, Martin und Jack einen Kaffe geholt. Ja dachte Carol, das war definitive ihre Schwester. Dr. Muller, Anwalt, der vor 10 Jahren nach New York kam und ist der beste wenn es darum geht Tatsachen zu verdrehen. Sam fragte nicht ob es Brian, Carols Ehemann es überhaupt noch wert war einen so guten Anwalt zu bekommen, sie nahm es hin dass Carol sich nicht trennen wollte. Carol fragte: Du hast gesagt Veronica und Benji waren hier ? Veronica war ihre Schwester und Benji ihr Mann sie hatten ein 9 Monate alten Sohn Jamie Daniel Robert Leon, den alle nur Jamie nannten, allerdings ging es ihnen finanzielle nicht besonders gut, weder Veronica noch Benji waren auf der Sonnenseite des Lebens aufgewachsen, doch Veronica war Sam ähnlich, sie war auch eine Kämpferin. Ja ich habe ihnen bei der Wohnungssuche geholfen und eine bezahlbare Babysitterin gefunden. Ich dachte sie leben in Virginia? Diese Frage zeigte wie die Kommunikation in dieser “Familie“ ablief , alle Fäden liefen, wenn sie zusammenliefen bei Sam zusammen, doch Sam war kein Familienmensch, sie hatte die Verantwortung übernommen und hatte immer noch teilweise Verantwortung, aber sie war kein Familienmensch, auch die restliche “Familie“ zeigte sich nur wenn, es Probleme gab. Sam antwortete nur knapp: Sie sind umgezogen und ich muss wieder an die Arbeit außerdem wird der Kaffee kalt. Sie verabschiedeten sich und jeder der beiden Schwestern ging ihren eigenen Weg, wie die meiste Zeit in ihrem Leben.

Natürlich hatte nicht nur Danny Sam beobachtet, denn diese Frau, Sams Schwester, hatte schon des längeren im Wartebereich gestanden und diese speziellen Braunen Augen waren eben ein markantes Zeichen, auch wie die beiden miteinander umgingen, Viv wusste, dass das Sams Schwester war. Bei der Gelegenheit dachte sie auch an ihre eigene Schwester und ihre eigene Familie. Es war doch eigentlich schade, das man so wenig Kontakt zu seiner eigenen Schwester hatte. Sie nahm sich vor an diesem Abend ihre Schwester anzurufen, Viv erinnerte sich noch genau wie sie als Kind immer zusammengespielt hatten, sie war nur 1 Jahr jünger als ihre Schwester und  gemeinsam hatten sie allerlei Blödsinn angestellt. Das Leben konnte kurz sein verdammt kurz, das wusste sie seit ihrer Herzerkrankung und es wäre doch schade, wenn sie morgen einen Anfall hätte und dann Tod wäre ohne ihre Familie noch mal gesehen oder gesprochen zu haben. Ja ihr Entschluss stand fest, manchmal musste man durch ein kleinen Wink des Schicksals auf die Dinge aufmerksam gemacht werden , die zählen und das war in ihrem Fall die Familie, ihre Familie, sie würde heute frührer Feierabend machen und etwas für ihre Familie kochen , anschließend würde sie mit ihrem Mann und ihrem Sohn am Tisch sitzen reden und Spiele spielen, das hatten sie schon lange nicht mehr gemacht, insgesamt war ihr Sohn in letzter Zeit etwas zu kurz gekommen und danach würde sie es sich auf dem Sofa bequem machen und mit ihrer Schwester telefonieren.  Ja das klang doch gut und Viv lächelte zufrieden „Viv, geht’s dir gut“ Dannys Stimme drang an ihr Ohr, ihr jüngerer Mitarbeiter stellte sich neben und wollte sehen was sie die ganze Zeit so angestarrt hatte, aber das wirklich wichtige hatte sich in ihrem Kopf abgespielt. „ Ja, ja alles in Ordnung“ antwortete sie ihrem Partner immer noch mit einem Lächeln  im Gesicht Danny schüttelte den Kopf und machte sich wieder an die Arbeit. Alles war wie immer die Erde drehte sich und die Menschen versuchten gegen die Zeit anzukommen mussten aber immer wieder einsehen dass sie gegen bestimmte Dinge eben machtlos waren und das zu akzeptieren fiel besonders der Spezies Mensch manchmal schwer. Viv riss sich von ihren Gedanken los und begab sich an die arbeit, denn wer den Kampf gegen die Zeit nicht wenigstens wagte hatte schon verloren.

Martin hatte die beiden auch gesehen, er wäre beinah in Carol gelaufen als die beiden Schwestern, die Augen verrieten alles, aus dem Gebäude kamen. Er war gerade dabei mit seinem Vater zu telefonieren und das Telefonat ging in eine Richtung, die ihm nicht gefiel, er wollte keine Beförderung, besser gesagt er wollte keine Beförderung weil er Victor Fitzgeralds Sohn war, wenn überhaupt wollt er eine Beförderung weil er dafür hart gearbeitet hatte, allerdings hatte er in letzter Zeit ein Paar Probleme die noch mit der Schießerei zu tun hatten. Ja er wusste, dass er Probleme hatte, auch wenn er es manchmal nicht wahr haben wollte. Er hatte also telefoniert und hatte dabei nicht auf seine Umwelt geachtet, wie so oft, er hatte immer mehr das Gefühl wie sein Vater zu werden, es kam ihm so vor, als ob es sich in seinem Leben nur noch um ihn und seine Arbeit drehte genau wie bei seinem Vater, dabei hatte er sich doch geschworen niemals so zu werden wie sein Vater. Er hatte also telefoniert und schon stieß er mit einer Frau, die vielleicht 4-5 Jahre älter war als Sam war, zusammen und diese Frau hatte die gleichen Augen, dies braunen Augen in denen er sich vor einer langen Zeit verloren hatte, er hatte das Gefühl er konnte seine Seele in ihren Augen sehen. Allerdings waren die Augen auch schon das einzige, was die beiden gemeinsam hatten. Sam war groß und schlank und hatte blondes Haar, die Frau neben ihr war mehr weiblicher, sie hatte mehr Kurven außerdem hatte sie braunes gelocktes Haar und sie war verheiratet. Sie trug einen Ehering an ihrer Hand. Er entschuldigte sich und setzte entnervt das Gespräch mit seinem Vater fort. Er liebte seine Familie, sehr sogar, er wäre wahrscheinlich ohne seine Familie ein anderer Mensch, sie gaben ihm Halt, er brauchte sie und sie waren sogar eine richtige Familienbande. Sie waren eine richtige Vorzeige Großfamilie, die sich einmal im Monat Sonntags traf, auf dem Grundstück der Eltern, mit einem riesigen Haus und Gästehaus und allem drum und dran, ja sie waren die perfekte Vorzeigefamilie nur hinter den Fassaden war das Gemäuer eben etwas morsch. Aber dennoch liebte er seine Familie auch seinen Vater, dass hatte er schmerzlich vor ein paar Wochen erfahren müssen, als dieser ganz unerwartet einen leichten Herzinfarkt erlitt. Wahrscheinlich liebte er seinen Vater sogar am meisten, als kleines Kind hatte er ihn immer vergöttert, er hatte immer warten wollen bis Daddy nach Hause kam, auch wenn er bis spät nachts arbeiten musste, heute wusste er den Grund warum er immer erst so spät nach Haus gekommen war, er hatte eine Affäre nach der anderen gehabt und seine Mutter hatte das alles ertragen für die perfekte Vorzeigefamilie. Irgendwann hatte Martin sich mit der Ausrede, er müsse jetzt arbeiten, von seinem Vater verabschiedet, er wurde seinem Vater wirklich immer ähnlicher, dieser hatte vor Jahrzehnten die gleiche Ausrede benutzt um der Verantwortung für die Familie zu entgehen um den Konflikten zu entgehen. Er machte eine wegwerfende Handbewegung und wollte damit die quälenden Gedanken wegwischen, er versuchte sich auf die seine Arbeit zu konzentrieren genau wie sein Vater vor Jahrzehnten. Die Geschichte wiederholte sich.
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