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Die Entführung

GeschichteAbenteuer / P6 / Gen
Isabel Evans Liz Parker Maria deLuca Max Evans Michael Guerin
07.03.2008
07.03.2008
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3.714
 
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Roswell-      Die Entführung

Nun mehr zwei Monate waren vergangen, seit Tess Harding die Mörderin von Alex Wittmann und Ex- Freundin von Max Evans mit dem Raumschiff nach Antar zurückgekehrt war. Sie hatte sich von Max schwängern lassen und wollte Isabel, Max und Michael an Kivar ausliefern. Doch dazu war es ein Glück nicht gekommen. Liz Parker hatte  alles noch rechtzeitig aufgeklärt.

16:00 Uhr im Crashdown:

„Maria, ich hatte ganz vergessen dir zu sagen, dass ich ja noch einkaufen gehen muss. Kannst du meine Schicht übernehmen?“ „Liz, ich habe doch heute meinen freien Tag“, sagte Maria ärgerlich. „Ach, bitte Maria bitte“, flehte Liz. „Na gut, wer könnte diesen treuen Augen schon widerstehen, nun geh schon bevor ich’s mir anders überlege.“ „Danke Maria, du bist die Beste“. Liz umarmte ihre beste Freundin, nahm ihre Tasche und lief hinaus. Maria lächelte ihr hinterher. Sie band sich die Schürze um und machte sich daran die Theke sauber zu wischen. Als Michael und Max durch den Eingang kamen. Michael stürmte auf Maria zu wirbelte sie herum und küsste sie leidenschaftlich. „Mmhh, das könntest du ruhig öfters machen“ grinste sie. „Hey, Max wie geht’s dir?“ „Ganz gut, wo ist denn Liz?“ „Sie ist einkaufen gegangen“ sagte Maria.
Sie geht mir also mal wieder aus dem Weg dachte Max bei sich. Seit Tess weg war entspannte sich ihr Verhältnis zwar langsam, aber Liz hatte ihm immer noch nicht ganz verziehen, dass er mit Tess geschlafen hatte. Mittlerweile wusste er zwar, dass sie nie mit Kyle geschlafen hatte und er wusste auch warum er glauben sollte, sie hätte es getan. Liz hatte es für ihn, Michael und Isabel getan. Er war ihr nicht mehr böse, sondern liebte sie um so mehr. Und nun brauchte sie Abstand das verstand er. Er würde auf sie warten, egal wie lange es dauern würde.
Maria riss ihn aus seinen Gedanken: „Wo ist denn eigentlich Isabel?“ „Sie ist nach Santa Fe gefahren um sich dort für eine Woche die Uni anzusehen,“ sagte Max. „Wow, ihr habt sie also doch noch überredet sich dort mal umzuschauen, ich geh mal in die Küche und hol euch ein Stück Kuchen, ok.“ Mit diesen Worten verschwand Maria in der Küche. Michael und Max setzten sich an einen Tisch. „Du denkst an Liz, nicht wahr“, mutmaßte Michael die Gedanken seines Freundes. Doch bevor Max antworten konnte, hörte man in der Küche Teller zu Boden fallen und einen Aufschrei von Maria. Michael sprang vom Stuhl und rannte in die Küche. Max folgte ihm. Michael fand Maria bewusstlos in der Küche liegen. „Maria, Maria was ist mit dir“ schrie er verzweifelt. „Michael, sieh doch sieh hat seltsame Einstiche am Handgelenk wie von einer Spritze“ sagte Max. Michael überlegte nicht lange, sondern legte seine Hand auf Marias Handgelenk und wollte sie heilen. Doch in dem Moment wo er sie berühren wollte, löste sich Maria in Luft auf und verschwand. „Oh gott, wo ist sie hin... Max...?“ „Ich weiß es nicht Michael,... aber wir werden es herausfinden.“ Michael brach schluchzend zusammen...
                                                    Ende Teil 1

                                                     Teil 2
„Was heißt, sie ist verschwunden, sie kann sich doch nicht in Luft auflösen“, sagte Liz aufgebracht. Max hatte Liz auf ihrem Handy angerufen und ihr mitgeteilt, dass Maria verschwunden sei. Liz war sofort gekommen. „Aber genau das hat sie gemacht, sich einfach aufgelöst, als ich ihr Handgelenk berührt habe“, sagte Michael traurig.

Inzwischen ca. 15 Meilen außerhalb von Roswell

In einer Höhle, die so ähnlich aussieht wie die, in der die Aliens aus ihren Kapseln geschlüpft sind. In einer dunklen Ecke sitzt zusammengekauert ein Mädchen, es ist Maria. Sie ist ziemlich erschöpft und weißt etliche Schürfwunden an Armen und Beinen auf. „Ah, du bist ja aufgewacht“, sagt plötzlich eine dunkle Stimme.
„Wer...wer sind sie, und was...was mache ich hier“, stammelt Maria. „Ich bin jemand der alles über die Aliens wissen möchte und du wirst es mir erzählen.“
Ihr Entführer steht direkt vor Maria, allerdings ist es in der Höhle so dunkel, dass sie nichts erkennen kann. „Wer sind sie?“ fragt Maria noch einmal.
„Mein Name ist nicht von Belang, ihr habt meinen besten Freund Pierce umgebracht, er hat mich erschaffen, dafür werdet ihr bezahlen, aber vorher will ich noch einiges über die königlichen Vier wissen bevor ich dich töte“.
Maria zuckt merklich zusammen. ‚Was war er’. Sie hatte noch nie so viel Angst gehabt. Aber sie hatte nicht nur um ihr eigenes Leben Angst. Was wäre wenn er etwas herausfinden würde über Michael, Max oder Isabel! Aber so was durfte sie gar nicht denken. Sie würde nichts sagen, egal was er mit ihr machen würde. Und sie war sich sicher die anderen würden sie befreien. Sie musste nur fest daran glauben.

Im Crashdown

„Izzy kommt morgen wieder her, ich hab sie angerufen, ich dachte sie könnte uns helfen“ , sagte Max. „ Das ist gut, sie kann Traumwandeln und meiner Maria helfen“ sagte Michael.
Max fiel auf, dass Michael ziemlich traurig schaute, so unglücklich hatte er seinen Freund noch nie gesehen. Michael war eher ein verschlossener Mensch oder Alien, aber seit er mit Maria zusammen war, ist er aufgeschlossener geworden. Er zeigte nun mehr Gefühle, sowohl die Guten als auch die Schlechten. Nun hatte er sogar keine Hemmungen mehr seine Gefühle in der Öffentlichkeit zu zeigen. Er hatte keine Angst zu weinen. Und über diesen Zustand war Max froh. Auch wenn er über die Situation nicht seht glücklich war. Was sollten sie auch tun, auch ihm dem sogenannte Anführer fiel nichts ein. Wo sollten sie zum Suchen beginnen, was war Maria geschehen, war sie noch am Leben, oder hatte man sie schon umgebracht. Aber diese Gedanken wagte Max nicht auszusprechen, denn sie würden Michael das Herz brechen. Ein Glück konnten sie hier im Crashdown ungestört reden, denn es war kein einziger Gast da.
„Vielleicht war es ein Skin,“ mutmaßte Liz. „Aber wir haben sie doch alle vernichtet, wie könnte es denn jemand überlebt haben“ gab Max ihr zu Antwort. „Vielleicht war es jemand, der sich an uns rächen will, weil doch die ganze Alienorganisation in die Luft geflogen ist“, sagte Michael. „Das könnte sein“ sagten auch Liz und Max.  „Ich schlage vor wir gehen jetzt alle nach Hause, es ist schon spät. Vor Morgen früh können wir sowieso nichts mehr ausrichten“, sagte Max.
Keiner von ihnen hatte gemerkt, dass es schon halb elf war. Amy, Marias Mum müssten sie halt erzählen Maria wäre zu Laurie Durprie gefahren, sie hätte sie eingeladen oder so was in der Art. Und Morgen wenn Izzy aus Santa Fe zurück war, würden sie versuchen Marias Aufenthalt mit Hilfe des Traumwandelns herauszufinden. Max hoffte nur das es klappen würde.

Am nächsten Tag bei den Evans

„Es ist 7:30 Uhr einen wunderschönen guten Morgen, wünscht euch John Dexter von Roswell 1, euerem Radiosender.“ „Max, wach auf Izzy ist da“ rüttelt Michael seinen besten Freund wach. „Was, wo ach ja, mach bitte den Radiowecker aus, ich kann morgens noch nicht diesen Dexter hören, das ist zuviel“, sagte Max noch schläfrig. Max stand auf und zog sich an, dann ging er mit Michael in die Küche, wo Isabel und Liz schon warteten. „Morgen Bruderherz, Liz hat mir schon alles erzählt, wenn ihr also bereit seit, werde ich jetzt mal schauen was Maria passiert ist, vielleicht finden wir ja heraus wo sie sich aufhält. Izzy legte sich im Wohnzimmer auf die Couch und schloss die Augen. Sie konzentrierte sich nur auf Maria und sogleich schossen ihr Bilder von Marias Entführung durch den Kopf.
Die Angst, die sie hatte und die Schmerzen. Izzy war, als würde sie das alles selbst durchleben. Die Bilder von Maria Gedanken wie Bruchstücke von einem zusammengeschnitten Film. Nein, bitte nicht lassen sie mich los... was wollen sie von mir... nein ich sage ihnen nichts, aua das tut weh... Eine andere Stimme dringt zu Isabel vor: „So ihr habt Tess also zurück zu Kivar geschickt, dass ist ja interessant. Dann sind es ja nur noch drei. Umso besser, dann bin ich schneller mit ihnen fertig. Auch wenn du mir nichts sagst, in deinen Gedanken kann ich trotzdem lesen, auch wenn du dich noch so stark dagegen wehrst, und ich sehe auch, dass du hoffst deine Alienfreunde werden dich retten, aber das werden sie nicht. Hier draußen in der Wüste, in einer kleinen Höhle 15 Meilen außerhalb von Roswell bist du ganz allein, und sollte sie dich doch finden, so müssen erst an mir vorbei. Er trat in die Mitte der Höhle wo ein kleiner Lichtstrahl von der Decke fiel. Er war ein Monster. Die eine Seite seines Körpers war aus Titan (Metall), die andere Seite war aus Fleisch und Blut mit einer  grün-blauen Haut überzogen wie von einem Dämon. Er bestimmt zwei Meter groß. Er sah furchterregend aus. Maria hatte noch nie soviel Angst gehabt. Dann sah Isabel noch ein Schild für die 42 Straße die nach Nordwesten führte, in die Wüste zu der Höhle.
Isabel schreckte hoch. Michael fand das ihr die Angst ins Gesicht geschrieben stand. „Was ist...los?“ fragte er vorsichtig mit zitternder Stimme. Isabel holte tief Luft und wollte es ihnen erzählen, doch sie brachte keinen Ton heraus, sondern nur ein klägliches Schluchzen. Max nahm seine Schwester in die Arme. Als sie sich wieder beruhigt hatte erzählte sie den Freunden alles, jedes Detail, von Marias Angst, ihren Schmerzen, ihrem Entführer der einem Monster glich und wo sie war. Die Freunde waren schockiert. Besonders Michael. „Worauf warten wir eigentlich noch, fahren wir in die Wüste und machen dieses Monster platt“, rief Michael aufgeregt. „So einfach ist das nicht Michael, wir brauchen einen Plan“ wollte Max ihn beruhigen. „Maxwell du immer mit deinen Plänen, bist du dich entschieden hast, ist Maria vielleicht schon tot.“ Und damit sprach Michael aus, was alle schon langsam dachten. ‚Hoffentlich hatte Michael nicht recht. Und Maria war noch am Leben’, dachte Liz bei sich. „Okay, dann fahren wir eben gleich los,“ gab Max sich geschlagen. Sie nahmen den Jeep von Max und fuhren Richtung Wüste.
                                                                Ende Teil 2


                                                                   Teil 3
„Was mich noch interessieren würde, Liz hat mir erzählt, das Maria sich aufgelöst hätte, das geht eigentlich nicht außer..“ sagte Isabel. „Außer was?“ forschte Michael nach. „Jemand besitzt die Gabe der Astralprojektion“, gab Isabel ihm zur Antwort. „Das versteh ich nicht“, sagte Liz. „Okay ich erkläre es euch, also, der Mensch, oder was der Typ auch immer war, erzeugt von sich einen sogenannten Astralleib, und kann somit an zwei verschiedenen Orten gleichzeitig sein“, erklärte Isabel. „Aha, und wie geht das dann, das sich Maria aufgelöst hat?“ fragte Michael. „Nun ich kann mir vorstellen, dass dieser Typ Maria seine Kraft kurzzeitig übertragen hat, so dass von ihr ein Astralleib erzeugt wurde, und somit war auch sie an zwei Orten gleichzeitig. Als du Maria berührt hast, hast du ihren Astralkörper berührt, und dieser ist dann zu der eigentlichen Maria zurückgekehrt, und du hast nur gesehen das sie sich aufgelöst hat. War es jetzt etwas verständlicher?“ fragte Isabel. „Und was war mit den Einstichen an ihrer Hand,“ wollte Liz noch wissen. „Vielleicht hat er ihr was gegeben um sie ruhig zustellen, damit er mit der Astralprojektion beginnen konnte. Und als ihr sie schreien gehört habt war sie schon weg. Er muss dass innerhalb von Sekunden gemacht haben, also ist er sehr intelligent, wir dürfen ihn also nicht unterschätzen, weil wir nicht genau wissen womit wir es zu tun haben“, mit diesen Worten beendete Isabel ihre Erklärung. „So, wir sind da, ich bin nicht noch näher heran gefahren, nicht dass er oder es uns sofort entdecken“, sagte Max.
Mittlerweile stand die Sonne schon hoch am Himmel. Sie waren an der Höhle angekommen, die einzige die Max kannte, die 15 Meilen außerhalb im Nordwesten von Roswell lag, als sie das Raumschiff gesucht hatten, hatten sie alle möglichen Höhlen endeckt.
Sie standen vor dem Eingang der Höhle als Max sagte: „ Vielleicht sollten wir uns aufteilen, Michael und Izzy ihr seht nach, ob es noch einen zweiten Eingang gibt, Liz und ich werden uns hier rein wagen, alles klar?“ „Alles klar,“ sagte Isabel. „Und was ist wenn wir sie finden, wir doch irgendein Signal ?!“ fragte Liz. „Stimmt, daran habe ich gar nicht gedacht, vielleicht sollten wir pfeifen oder so, ich habe keine Ahnung“, sagte Max. „Also, ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber wir sind doch Aliens, wir spüren doch wenn es dem anderen schlecht geht, oder wenn wir uns freuen, ich spüre ganz deutlich Marias Angst, ihr nicht?“ „Stimmt Michael, jetzt wo du es sagst, spüre ich es auch, gut, dann machen wir es so, also los!“ sagte Max. Er nahm Liz bei der Hand und zog sie in die Höhle. Michael und Isabel gingen um die Höhle herum in der Hoffnung noch einen zweiten Eingang zu finden.

Inzwischen in der Höhle

„So du Miststück ich glaube, jetzt weiß ich alles, was ich wissen muss, um euch zu vernichten“, sagte der Entführer zu Maria. Maria sah schrecklich aus. Sie war mit Händen und Füßen an die Wand der Höhle gekettet, hatte ein blaues Auge, eine aufgeplatzte Stirn, ihr ganzer Körper war zerschunden und unterhalb ihrer Rippen klaffte eine große Schnittwunde, sie war schmutzig und ihr Haar war zerzaust, Maria hatte schreckliche Angst, und sie wusste nicht, wie lange sie der Folter, der sie Halbdämon/Halbtitankerl unterzog, noch standhalten würde. Sie hatte zwar nichts gesagt, aber er hatte sie gefoltert und als sie mit ihrer Kraft am Ende war, hatte er ihre Gedanken gelesen. Das einzige was sie am Leben erhielt, war die Hoffnung Michael und ihre Freunde würden sie retten. Sie hatte das Gefühl, Michael schon ganz ihrer Nähe war, aber vielleicht bildete sie sich das alles auch nur ein und Michael war gar nicht hier, aber sie durfte die Hoffnung nicht aufgeben.
                                                       Ende Teil 3


                                                           Teil 4
In der Zwischenzeit waren Liz und Max in das Innere der Höhle vorgedrungen. „Meinst du Maria geht es gut?“ fragte Liz, Max vorsichtig. „Wenn ich ehrlich sein soll, ich bin mir da nicht so sicher, nach allem was Izzy uns erzählt hat, aber ich verspreche dir, wir werden sie finden, und die körperlichen Verletzungen kann ich heilen, aber ich weiß nicht wie sie es seelisch verkraftet, vielleicht kann Michael ihr da helfen.“ „Oh, Max ich bin dir so dankbar, dass du bei mir bist, ich wüsste nicht was ich ohne dich machen sollte“, sagte Liz und gab Max einen zärtlichen Kuss. Max erwiderte diesen Kuss. Er war froh das Liz bei ihm war und nicht von einem Irren entführt worden war. Als lese Liz seine Gedanken: „ Du hast Angst, dass mir so was widerfahren könnte, nicht wahr? Aber hier geht es nicht um mich sondern um meine beste Freundin, also bitte lass diese Gedanken beiseite, okay,“ sagte Liz ruhig aber bestimmt. Sie konnte jetzt nicht noch einen Max gebrauchen der ein ‚was wäre wenn’ in Erwägung zieht. „Du hast recht, warte, hörst du das auch?“ fragte Max aufgeregt. „Ja“ sagte Liz. Aus unmittelbarer Nähe vielleicht 20 m vor ihnen, es ging noch mal um die Ecke, war eine dunkle Stimme zu hören.
„Du Miststück, sag bloß du verschweigst mir noch was“. Nein,...ich,... bitte lassen sie mich endlich in Ruhe“, das war eindeutig Maria. „Max.. was machen wir jetzt?“ fragte Liz leise. Plötzlich legte ihr jemand eine Hand auf die Schulter. Sie wollte schon losschreien, als die Hand sagte: „ Nicht erschrecken, ich bin es Michael.“ Liz und Max drehten sich um. Hinter ihnen standen Michael und Isabel. Izzy flüsterte: „ Da gibt es keinen zweiten Eingang, also sind wir euch gefolgt, und nun sind wir hier, sag mal hört ihr das auch?“ „Ja, das ist Maria und wahrscheinlich ihr Entführer“, erklärte Liz. „Dann, hat sich das mit dem Signal ja erledigt“, sagte Max. „Ich schlage vor wir pirschen uns vorsichtig an die beiden heran, und dann sollten wir vielleicht unsere Kräfte bündeln und auf diesen Irren schleudern“ schlug Michael vor. Alle nickten. Also schlichen sie vorwärts um die Ecke. Das Bild, dass sich ihnen bot, war erschreckend. Maria war an die Wand gekettet und vor ihr war eine Art Halbdämon-Halbmetallkerl, der ihnen den Rücken zuwand.
„Wir können ihn nicht umbringen, nicht wenn er so dicht an Maria steht, wir müssen ihn von Maria weglotsen nicht das wir sie noch treffen“ sagte Max leise. Wie aufs Stichwort rannte Liz los. Sie musste etwas tun, und da sie keine Kräfte besaß, musste sie wenigstens den Lockvogel spielen. „Hey, du Schleimmonster, nimm mich und lass sie in Ruhe“, schrie Liz. Der Dämon-Metallkerl drehte sich um und aus seinem Handgelenk schoss eine Art Pfeil auf Liz zu.  „Liz, pass auf“, schrie Max. Doch es war zu spät. Liz, konnte nicht mehr ausweichen. Der Pfeil, der ein Glück nicht besonders gut gezielt war, traf Liz an der Schulter. Sie unterdrückte einen Schmerzensschrei und krümmte sich zusammen. Max wollte auf sie zustürmen doch sie schrie: „ Helft Maria, ich komme schon klar.“ Der Entführer war nun doch etwas verwirrt und ging einige Schritte von Maria weg. „Ihr seid also die königlichen drei, die Pierce meinen besten Freund und Vater, der mich erschaffen hat, umgebracht haben, dafür werdet ihr jetzt bezahlen“ brüllte er. Er wollte einen riesigen Feuerball auf die drei werfen. Doch Max, Isabel und Michael bündelten ihre Kraft und schossen den Feuerball zu seinem Absender zurück. Der Dämon-Metalltyp ging sogleich in Flammen auf, bis schließlich nur noch ein Häufchen Staub von ihm übrig blieb.
Nun waren die drei nicht mehr zu halten. Max stürmte zu Liz, Michael und Izzy zu Maria.
„Liz, oh mein Gott, warte ich ziehe den Pfeil heraus, er wird wehtun.“ Er kniete sich zu ihr hinunter. „Max, ich glaube der Pfeil war vergiftet ich... ahh!“ Max zog den Pfeil heraus und heilte die Wunde, er zog auch das Gift heraus. Zwei Minuten später und Liz wäre gestorben. Dann nahm er sie in die Arme.

Zur gleichen Zeit waren Michael und Izzy bei Maria angelangt. „Michael... ich wusste... du würdest kommen“, sagte Maria schwach, dann verlor sie das Bewusstsein. Michael löste mit Hilfe seiner Kraft die Ketten und legte sie auf die Erde. Er wollte sie heilen doch eine unsichtbare Hülle hielt ihn zurück. „Max, Liz kommt schnell“. Max und Liz lösten sich aus ihrer Umarmung und stürmten zu Maria. „Ich kann sie nicht heilen, etwas hält mich zurück“, sagte Michael verzweifelt. „Komm wir versuchen es zusammen“, sagte Max. Sie legten ihre Hände auf Marias Körper und heilten ihre äußeren Wunden, doch sie blieb leblos. „Was ist mit ihr?“ schluchzte Liz. Max schüttelte den Kopf. „Nein... das kann nicht sein, wieso könnt ihr sie nicht heilen?“ „Maria, hat soviel Gift in ihrem Körper das nicht irdischen Ursprungs ist, wir wissen nicht was er ihr verabreicht hat“ stellte Isabel fest. „Aber ihr seid doch Aliens, wie könnt ihr sie nicht heilen, wenn ihr doch die Gifte eurer Welt kennt“ schrie Liz. „Marias Körper verkraftet die Heilung nicht, wir haben es doch versucht“, erklärte Isabel. Der einzige der noch nichts gesagt hatte, war Michael. Er blickte zu Decke. „Mutter, Vater, ich bin euer Sohn und liebe dieses Mädchen, bitte helft mir, ich kann ohne sie nicht existieren, ich brauche sie, ihre Zeit ist noch nicht gekommen“ schrie Michael. Und wie durch ein Wunder tat sich die Decke der Höhle auf und glitzernder gelber Strahl schoss ins Innere der Höhle und erhellte sie. Er traf Maria und zog sie in die Luft. Sie schwebte über dem Boden, als noch ein glitzernder Strahl, diesmal in blau, sie berührte.  Die Strahlen umhüllten sie, wie eine zweite Haut. Sie zuckte und wand sich, dann sank sie wieder auf den Boden. Ihre Augenlider zuckten. Sie schlug die Augen auf und blickte Michael an. „Danke, ich liebe euch“ rief Michael freudig und zog Maria zu sich hoch und küsste sie zärtlich. Sie erwiderte diesen Kuss und es schien so, als wäre sie nie tot gewesen. „Wir lieben  dich auch Michael, passt auf einander auf. Max und Isabel wir lieben euch, haltet immer zusammen und es wird euch gut gehen, und Max was deinen Sohn Zan betrifft, dem geht es gut bei uns. Kivar und Tess sind tot und nun herrschen wir wieder. Die Sklaverei hat ein Ende es ist wieder Friede eingekehrt auf Antar“ sagten die Eltern der königlichen drei. Dann erlosch das helle Licht in der Höhle. Liz drehte sich zu Max um und küsste ihn. Dann umarmten sie sich alle. Alle fünf nahmen sich bei der Hand und marschierten aus der Höhle.

Vor der Höhle

Es war mittlerweile tiefe Nacht, schauten sie gen Himmel und es leuchtete ein Stern am Himmel besonders hell, er fing an zu pulsieren. Sie schauten sich an, dass war also Antar, die Welt von Max, Isabel und Michael. „Maria, ich hatte solche Angst um dich, ich liebe dich.“ „Ich liebe dich auch Michael“, sagte Maria. Dann nahm Michael Maria und Isabel bei der Hand. Maria nahm Liz und Liz nahm Max bei der Hand. So gingen die fünf Freunde zum Jeep mit dem sie dann nach Roswell ihrem Zuhause fuhren.
Im inneren der Höhle lachte eine dunkle Stimme bitter: „ Ich komme wieder...ich komme wieder.“

                                                             Ende
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