Sense of a Butterfly

GeschichteRomanze / P18 Slash
Blaise Zabini Draco Malfoy Harry Potter Hermine Granger Lord Voldemort / Tom Vorlost Riddle
07.03.2008
01.09.2009
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xX07. März 2008Xx


Titel: Sense of a Butterfly

Paaring: Tom Marvolo Riddle x Harry James Potter (… und andere, aber die findet Ihr schon selbst)

Disclaimer: Alle Figuren, Orte und auch sonst alles, was ich der Welt von Harry Potter entnommen habe, gehört J.K.Rowling und ich verdiene keinen Knut mit meiner Geschichte. Ich leihe mir nur einige Wesen, Ereignisse, Orte und Charaktere aus, um sie diese Geschichte erzählen zu lassen.
Falls Parallelen zu anderen Geschichten auftauchen, dann sind die weder beabsichtig, noch auf irgendeine Weise böse gemeint.

Warnung!: Gleichgeschlechtliche Liebe und Mpreg (Schwangerschaften von Männern). U.a. auch Suizid, Gewalt, Rape (teilweise angedeutet).

Genre: Ehrlich gesagt… Keine Ahnung!

Beta:: Robino

Zeit der Handlung: Das siebte Schuljahr von Harry Potter
(Ich setzte nach dem fünften Band der Harry Potter Reihe an und berücksichtige den sechsten und siebten Band nicht.)

Zeichenerklärung:
„ Munteres Gelaber“
/ denken ist was Feines/
~Parsel hat es auch in sich~
°Telepathie kann auch nicht jeder°

Inhalt: Harry wird von Todessern aus dem Haus seiner Verwandten geholt, als seine Wache ihre Pflicht vernachlässigt, doch statt in einer Zelle zu erwachen hat man ihm ein Zimmer zur Verfügung gestellt, welches er aber nicht alleine verlassen darf. Trotz anfänglicher Missverständnisse und Fluchtversuche lebt er sich schnell bei der recht seltsamen Truppe ein. Aber trotz dem Fakt, dass er direkt unter ihrer Nase hockt, kann er doch sein größtes Geheimnis hüten…Doch was hat das alles mit der neuen Band in der Zaubererwelt zu tun und was geschieht in dem Konflikt zwischen Licht und Dunkelheit?

Viel Spaß beim Lesen

*kiss*
MerlinsSake


~oO~0~Oo~



~*~ Prolog ~*~


Langsam erhob sich der Mond über den dunklen Wald, der sich auf dem Gelände eines erhabenen Herrenhauses, dessen alten Gemäuer sich dunkel vor dem sternenklaren Himmel abzeichnete, erstreckte und bis zu den nahe liegenden Ausläufer eines massiven Gebirges reichte.
Viele Geschichten erzählten sich die Bewohner eines Dorfes, dass sich zu Fuß eine gute Stunde weiter östlich befand,  über die Geschehnisse und Wesen, die in den dunklen Tiefen des Unterholzes ihre Heimaten hatten, doch nur die Hälfte von ihnen entsprachen der Wahrheit und doppelt so viele hatten die Ohren der Menschen nicht einmal erreicht.
Fast andächtig wich der Schatten vor dem silbrigweißen Licht und gewährte der dunklen, glatten Oberfläche eines ruhigen Sees, das Licht sanft zurück zu werfen. Eine leichte Brise strich durch das grüne saftige Gras und ließ es mit den vielen Blumen tanzen.
Immer höher stieg der Himmelskörper, bis es ihm sogar gelang sein Licht in die Räume, deren Fenster sich gen Osten wandten zu werfen.
So konnte man erkennen, was in einem der vielen Zimmer des Anwesens geschah.

Schwarzes, verwuscheltes Haar rahmte ein blasses Gesicht ein, welches dem der Mondgöttin gleich kam, und bildete einen fast unwirklichen Kontrast zu den weißen Bezügen des großen Bettes in der die Gestalt lag. Die Haut war zart und makellos, bis auf eine kleine blitzförmige Narbe, die sich über die Stirn zog, wie das schöne Gesicht eines Engels. Die sonst so strahlenden grünen Augen, die leuchteten wie Smaragde und an den Frühling selbst erinnerten, wenn das Leben überall erwachte, waren geschlossen. Nur schwach hob sich die Brust und gab somit den einzigen Beweis, dass noch Leben in dem zarten Körper unter den Decken steckte.
Doch der Junge, der in dem großen Bett schlief war nicht alleine. Jemand wacht über seinen Schlaf.

Ein Mann, dessen dunklen braunen Augen sonst aufmerksam alles beobachteten, saß auf einem Stuhl aus dunklem Holz und samtenen Bezug, direkt neben dem Bett. Seine Arme hatte er verschränkt auf dem Bett liegen und sein Kopf ruhte auf diesen. So, mit vorgebeugtem Oberkörper, schien er halb auf dem Bett eingeschlafen zu sein. Er wirkte muskulös und nicht älter als knapp über zwanzig. Das schokobraune Haar war kurz geschnitten und verdeckte nichts von dem markanten, männlichen Gesicht.

Eine Frau, ca. 1,73 groß und schlank, augenscheinlich Ende zwanzig, mit kurzen silbrigen glatten Haaren, die ihr fransig ins Gesicht und über die rot glühenden Augen fielen, legte dem jungen Mann eine Decke über die Schultern und ging zurück zu der Tür, die auf den Flur führte, wo ein großer, kahlrasierter Mann, der ein kleines schwarzes Ziegenbärtchen trug und sie um gute zwanzig Zentimeter überragte, auf sie wartete. Sein Gesicht war ebenso markant, wie das des Schlafenden und man konnte eine gewisse Ähnlichkeit zwischen ihnen erkennen, vor allem die Augen, die im selben braun ihre Welt genau in Augenschein nahmen. Auch er schien nicht älter als die Frau, welche ihm einen kurzen Kuss auf die Lippen hauchte, bevor sie sich an zwei weitere Personen wandte, die ebenfalls im Flur warteten.

Ein Paar Schritte entfernt von ihnen stand eine Frau, deren rosafarbenen, lockigen Haare ungebändigt über den Rücken fielen und ihr schier altersloses Gesicht mit einem grünen, sowie einem blauen Auge, in denen man die Erfahrung der Zeit fast greifen konnte, spielerisch umschmeichelte. Doch die ungewöhnlichen und strahlenden Augen wirkten traurig. Ihre Hand lag in der eines weiteren Mannes, der ihr zur Seite stand, ihr tröstend mit dem Daumen über den Handrücken strich. Er war in etwa genau so groß wie sie, hatte seine langen grünen Haare zu einem Zopf zurückgebunden, dass sein feminines, aber eben so alterlose Gesicht, zur Geltung kam, und seine grünen Augen leuchteten wie der Frühling selbst, aber auch in ihnen lag Trauer. Das ungewöhnlichste jedoch waren nicht ihre alterslose Erscheinung oder die von innen strahlenden Augen, die von Jahrhunderten berichten zu schienen, die sie gesehen hatten, viel mehr die langen, spitz zulaufenden Ohren.
Sie nickten den anderen beiden zu, als sich ihre Blicke trafen und wandten sich gemeinsam von der Tür ab, hinter der die beiden anderen schliefen.

Stumm gingen sie durch die dunklen Gänge des Hauses, bis sie vor zwei großen Flügeltüren ankamen und sachte eine der Türen nach innen aufschwingen ließen. Diese führten in ein gemütliches Kaminzimmer. Überall standen Sessel und die ein oder andere Couch, sowie einige Tische. Weiche Teppiche waren auf dem Boden ausgelegt und Kissen lagen verstreut herum. Ein großes Bücherregal zog sich an der Wand dem Kamin gegenüber entlang, während eine riesige Fensterfront einen Blick auf die mondbeschienen Gärten des Grundstückes erlaubte. In dem von Kerzen in ein dämmriges Licht getauchten Raum saßen schon einige Leute und schienen sie bereits zu erwarten. Alle saßen in kleinen Grüppchen im Raum verteilt und schwiegen.

Als die vier die Tür hinter sich geschlossen hatten sahen einige der Anwesenden auf, welche bisher ihren eigenen Gedanken nachgehangen hatten. Ein kleines, silberhaariges Mädchen, nicht viel älter als vielleicht sechs Jahre, sprang von einem der Sofas auf und lief auf die Frau mit den silbernen Haaren zu. In ihren giftgrünen Augen konnte man Tränen erkennen, die diese funkeln ließen. Sachte hob die Frau das kleine Mädchen auf ihren Arm, das leise begann zu schniefen, und strich ihr tröstend über den Rücken.

Zwei Jungs, nicht älter als 12, mit weißen Haaren und violetten Augen, die sich wie ein Ei dem anderen glichen, kamen auf sie zu und wollten das kleine Mädchen ebenfalls trösten. Auch in ihren Augen glänzten verräterische Tränen.

Ein Mann, dessen Augen ebenso violette und Haare so weiß waren ging zu den Zwillingen, dicht gefolgt von einer streng wirkenden Frau mit rechteckiger Brille, meerblauen Augen und kurzen Haaren in derselben Farbe. Auch sie nahmen die Jungs auf den Arm und gingen zurück zu der Couch, auf der sie gesessen hatte, setzten die Jungs auf ihre Schöße und hielten sie in den Armen.
Neben ihnen saßen ein Mann, dessen langen, platinblonden Haare in einem strengen Zopf nach hinten gebunden waren, und mit grauen stechenden Augen, wie die eines Raubtieres, und eine blonde Frau, deren eisblauen Augen an das Eis eines gefrorenen Sees erinnerten, die sich an die starke Schulter dessen lehnte. Auch diese vier schienen nicht älter zu sein als Ende zwanzig, und auch bei ihnen konnte man bis auf bei der blonden Frau, eine unmenschliche Schönheit erkennen, wie bei den anderen vieren bereits. Doch jeder in diesem Raum war an sich ein Blickfang, auch wenn manche Schönheit lediglich menschlich war.  
So auch die beiden Männer, die ihnen gegenüber mittig auf einer weiteren Couch saßen. Beide hatten schwarze, schulterlangen Haaren und dunkle blaue Augen, wie die Tiefen des Meeres. Die Ähnlichkeit zwischen den beiden war nicht abzustreiten, auch wenn der eine von ihnen jünger wirkte, nicht viel, vielleicht ein oder zwei Jahre, feinere Gesichtszüge hatte und sein Pony etwas heller war, als der Rest des Haares.

An diesen lehnte sich ein streng wirkender Mann mit einer Hakennase, die jedoch das Gesicht maskuliner wirken ließ und tiefschwarzen Augen, denen nichts zu entgehen schien. Die langen schwarzen Haare rahmten samtig dessen Gesicht ein.

Der andere hatte seinen Arm um einen Mann mit kurzen, braunen Haaren, die vereinzelt von einigen grauen Strähnen durchzogen wurden, gelegt. Die sonst wachsamen gelben Augen hatte er geschlossen, als würde er an der Schulter des Älteren der Brüder schlafen.

In einer anderen Sitzgruppe hatten sich einige Schüler in Sesseln direkt vor dem großen Kamin niedergelassen.

Ein braunhaariger Junge strich sanft durch das wilde rote Haar des Mädchens auf seinem Schoß. Ihre grünblauen Augen sahen tief in seine hellbraunen. Er war ungefähr ein Jahr älter als seine Freundin, um die 18 Jahre, und wirkte trainiert, während sie eher zierlich war, aber dennoch brachte ihr Anblick die meisten Jungs in ihrem Alter dazu nur noch ein sabbernder Haufen Fleisch auf zwei Beinen, ohne jeglichen tiefer gehenden Intellekt, zu werden. Lange Beine und wohlgeformte Rundungen, was dem nur zuträglich war.

Ebenso saß ein weißhaariger Junge mit violetten Augen in demselben Alter, welcher den Zwillingen sehr Ähnlich sah, auf dem Schoß eines Jungen mit platinblonden, kurzen und glatten Haaren. Seine sturmgrauen Augen waren geschlossen und er lehnte sich an seinen gleichaltrigen Freund. Die weichen Gesichtzüge waren denen des ebenso blonden Mannes sehr ähnlich, auch wenn sie auch Züge der blonden Frau zeigte.

Auf dem Boden vor ihnen lagen zwei rothaarige Zwillingsbrüder, mit denselben Augen, wie das Mädchen, das ihnen mit den Sommersprossen sehr Ähnlich sah und streichelten sanft über den Rücken eines weiteren Mädchens. Ihre langen goldblonden Haare fielen ihr sanft den leicht gebeugten Rücken hinunter als sie still, auf dem Bauch liegend, in einem Buch versunken war. Die klaren blauen Augen schienen jedes Wort, das in dem dicken Wälzer zu stehen schien, regelrecht aufzusaugen.

Zwischen den Beinen einen kräftigen jungen Mannes, direkt vor den Fenstern, mit kurzen, wilden, roten Haaren, der ebenfalls mit den andern drei Rotschöpfen verwandt zu sein schien, dennoch als Einziger grüne Augen hatte, saß ein Mädchen, ebenfalls um die 18, mit wilden ungebändigten braunen Locken und intelligenten, rehbraunen Augen. Still beobachtete der Mann über ihre Schulter, wie sie einem kleinen Baby, vielleicht etwas über einem Monat alt, eine Flasche gab.

Ein Mädchen mit gutmütigen, bernsteinfarbenen Augen und langem, schwarzen Locken lächelte sanft zu den Erwachsenen hinüber, die soeben den Raum betreten hatten und ging zu ihnen.
Vorsichtig reichte sie der Elbe mit den rosa Haaren das kleine Bündel auf ihrem Arm. Das kleine Etwas war auch ein Baby, ebenfalls keine zwei Monate alt, doch etwas kleiner als das andere. Das kleine Mädchen schlug seine Augen auf, als sie von der Frau angenommen wurde und smaragdgrüne Augen mit rubinroten Sprenkeln sahen ihr neugierig entgegen.

~oO~0~Oo~
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