Nightmare

von Sarina
GeschichteAbenteuer / P12
Iceman / Roberto "Bobby" Drake Magneto / Eric "Magnus" Lehnsherr Pyro / St. John Allerdyce Rogue / Mary D'Arcanto Shadowcat / Kathrin "Kitty" Pryde Wolverine
24.02.2008
21.09.2019
29
76838
1
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
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Autor: Sarina
Titel: Generation X – Project Nightmare
Pairings/Hauptcharas: Wolverine, Storm, Nightcrawler, Iceman, Pyro, ShadowCat, Jubilee, Professor X, Jean, Cyclops…
Disclaimer: X-Men und alle damit verbundenen Charaktere gehören den Machern der X-men. Gleiches gilt für die Figuren aus
Dark Angel. Sie sind nicht mein. Für diese Story habe ich mir einige ausgeliehen.
Anmerkung: Ich bedanke mich bei Tyffi für das zur Story passende Avatar.
Bemerkung: Diese Story zu verwirklichen, war wirklich nicht einfach. Eigentlich stand schon alles und wäre zum posten fertig gewesen, aber dann habe ich die FF noch einmal fast komplett überarbeitet.
Beta: eine Beta war nicht beteiligt. Wer Rechtschreib- oder sonstige Fehler findet, darf sie deswegen behalten.
Besonderes: Im Text wird Logan von mir manchmal als "wölfischer Mutant" bezeichnet werden. Mir ist bewusst, dass eine Übersetzung von "Wolverine" nichts mit Wölfen zu tun hat.

Wichtig: "Nightmare" ist die Fortsetzung von "Neue Ära" und "Project Troja". Hier eine kurze Zusammenfassung der beiden FFs:

"Neue Ära" spielt nach dem ersten X-men-Film. Logan hatte sich eine Auszeit genommen, um am Alkalilake etwas über seine Vergangenheit heraus zu finden. Einige Wochen nachdem er dorthin aufgebrochen war, kehrt er gemeinsam mit einer jungen Frau in die Mansion zurück. Da sich der Professor nicht in der Schule aufhält, bittet er Scott um Hilfe, welche dieser allerdings ablehnt. Storm bekommt dies mit und bietet, ebenso wie Marie und Bobby, ihre Unterstützung an. Gemeinsam brechen sie auf. Logan stellt seine Begleitung vor. Es handelt sich um Max. Sie ist eine im Labor entstandene Supersoldatin, die nun mit den
X-men ihre Geschwister aus der Hand von Stryker befreien möchte.
An der Militärbasis angekommen müssen Ro, Marie und Bobby feststellen, dass sie reingelegt wurden. Sie werden gefangen genommen. Während sie eingesperrt sind, gelingt es ihnen mit einer anderen Transgenetischen in ein Gespräch zu kommen und deren Sichtweise über Stryker zu ändern. Die X 5 verhilft ihnen zur Flucht. Inzwischen sind auch die anderen X-men informiert worden und es kommt zwischen ihnen und Strykers Leuten zum Kampf. Es gibt Opfer, aber einige der X 5 überleben und schließen sich Xaviers Leuten an.

Die Ereignisse in "Projekt Troja" finden einige Wochen nach den Geschehnissen in der Story "Neue Ära" statt. Die X 5 müssen feststellen, dass Iceman und Storm mit einem Virus infiziert wurden, das man ihnen während ihrer Gefangenschaft injiziert hat. Verzweifelt versuchen sie die Ansteckungsgefahr gering zu halten und ein Gegenmittel zu finden. Sie scheinen der Lösung ein großes Stück näher zu kommen, als Alec (einer der befreiten X 5) die Krankheitssymptome erkennt. Er glaubt, damals selbst mit dem Virus angesteckt worden zu sein, was bedeuten würde, dass er Antikörper dagegen gebildet haben müsste. Eine Blutanalyse fördert negative Ergebnisse zu tage. Alec äußert die Vermutung, dass einer seiner Geschwister die Antikörper aufweist. Diese befinden sich jedoch nicht mehr in Xaviers Obhut, sondern in einer anderen Schule für Mutanten. Auch Stryker weiß davon und versucht im selben Augenblick, wieder in den Besitz seiner wertvollen Supersoldaten zu gelangen. Den X-men gelingt es die X 5 in Sicherheit zu bringen, in deren Blut sich das Heilmittel befindet. Dafür erleiden sie schwere Verluste auf eigenen Seiten, denn Rogue und Alec werden von Strykers Leuten gefangen genommen.



                                                                      Prolog

Geduldig wartete der Professor, bis sich die Sicherheitsschleuse öffnete und ihm Zutritt zu der, aus durchsichtigem Material bestehenden, Zelle gewährte. Er bugsierte seinen Rollstuhl hindurch und vernahm wie sich das Schott hinter ihm, mit einem leisen Geräusch schloss. Sein Blick ruhte auf der reglos dasitzenden Gestalt Erics, der nicht besonders erfreut über seinen Besucher erschien. Denn noch immer kehrte er ihm den Rücken zu und tat so, als gäbe es in dem Gefängnis weitaus interessanteres zu begutachten.
Charles konnte sich vorstellen, wie sein alter Freund sich fühlen mochte. Seine ehrgeizigen Pläne, mit denen er das Leben der Mutanten besser machen wollte, waren gescheitert.
Seine X-men und er hatten dazu beigetragen, deswegen war die ausbleibende Begrüßung nicht weiter verwunderlich.
Xavier bedauerte, dass sich seine Ansichten so sehr mit denen von Lehnsherr unterschieden. Früher hatten sie auf einer Seite gestanden, doch das war lange her. Aber vielleicht würde es ihm, gerade wegen der alten Zeiten gelingen, ein vernünftiges Wort mit Eric zu wechseln.

„Charles X. Xavier. Bist du gekommen um mich zu retten?"

Spott klang in der Frage mit, die eigentlich keine war. Magneto wusste nur zu gut, dass Xavier ihm nicht zur Flucht verhelfen würde.
Der Angesprochene ließ sich in keinster Weise provozieren. Er wusste, wie er mit dem anderen umgehen musste und wie wichtig es war, gelassen zu bleiben. Auch wenn man Eric hier drinnen seiner Kräfte beraubt hatte, er war nach wie vor ein gefährlicher Gegner.

„Tut mir leid, Eric. Dieses Mal nicht.", stellte Charles höflich klar.

„Stryker entzieht sich mir, selbst wenn ich Cerebro einsetze. Was weißt du darüber?", erkundigte sich der Professor mit ruhiger Stimme.

Es gelang ihm die Sorgen, die ihn deswegen belasteten, nicht zu zeigen. Doch alleine die Frage offenbarte seine Beunruhigung über die Tatsache, dass es ihm in den vergangenen Wochen nicht gelungen war, den Aufenthaltsort des Colonels, geschweige denn den von Alec und Marie, ausfindig zu machen.

„Diese Probleme würden sich für dich gar nicht erst ergeben, wenn du dich damals nicht in meine Pläne eingemischt hättest!", stellte Magneto eine gewagte Behauptung auf, die er selbst allerdings voll und ganz ernst zu meinte.

Die Falten in Xaviers Gesicht vertieften sich. Eric spielte auf die Ereignisse auf Liberty Island an. Von dort aus hatte er mit Hilfe von Rogue versucht, führende Politiker in Mutanten zu verwandeln.
Den X-men war es bei ihrer Rettungsmission in letzter Sekunde gelungen dies zu verhindern, denn wenn es Magneto gelungen wäre, eine Mutation bei dem Menschen hervorzurufen, hätte diese die Opfer früher oder später umgebracht.

„Du irrst dich, Eric. Deine Aktion hätte die Menschen noch mehr gegen uns aufgebracht!", versuchte er dem ehemaligem Freund klar zu machen, auch wenn die Chance gering war ihn zu überzeugen.

„Die Menschen hätten durch diese Machtdemonstration gesehen, zu was Mutanten fähig sind!", hielt Magneto unbeirrt dagegen.

Der Professor schüttelte seufzend seinen Kopf. Eric hatte einen anderen Blick auf die Dinge. Er würde dessen Meinung nicht ändern können. Nicht jetzt und wahrscheinlich nicht in nächster Zukunft. Aus diesem Grund war er heute allerdings auch nicht hergekommen.

„Du wirst mir also nicht helfen.", stellte er fest.

Das anhaltende Schweigen war Antwort genug. Es hatte von Anfang an nur eine geringe Chance bestanden hier Hilfe zu finden, das war ihm von vorneherein klar gewesen. Doch in seiner Verzweiflung war er bereit gewesen sogar Magneto aufzusuchen, obwohl dieser ihm nicht wohl gesonnen gegenüber stand.
Das Schicksal der X-men berührte ihn nicht. Sie waren zwar wie er Mutanten, aber sie kämpften auf verschiedenen Seiten und für Eric stellte Stryker keine unmittelbare Gefahr dar.
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