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Jugendliebe bringt...?

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Akasuna no Sasori Deidara Gaara
14.02.2008
17.06.2008
25
76.334
3
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280 Reviews
Dieses Kapitel
23 Reviews
 
 
14.02.2008 1.752
 
Hallöle!
Ich wünsche euch allen viel Spaß beim Lesen des ersten Kapitels! ;)
*Kekse hinstell*

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Er hatte sein Gesicht auf seine Hand gestützt, den Ellenbogen auf den Tisch. Seine andere Hand spielte mit einem Bleistift. Verträumt blickte er aus dem Fenster, er langweilte sich zu Tode. Und er verstand so oder so nicht, was der Lehrer da über Kurvendiskusionen erzählte. Mathe lag ihm einfach nicht. Es war so unkreativ. Er gab zu viele Regeln und festgelegte Tatsachen, um kreativ zu sein. Er konnte mit so etwas nichts anfangen. Er beobachtete wieder laue Sommerwind mit den Blättern der Bäume spielte. Das war schon eher nach seinem Geschmack ; jeden Herzschlag nahm der Schatten der Bäume eine etwas andere Form an, wesentlich kreativer als Mathe. Langsam zogen immer mehr Wolken über den Himmel. Völlig in Gedanken versunken starrte er auf den Schulhof.
Und so merkte er nicht, wie die Klasse leise kicherte. Er bemerkte auch nicht, dass sein Lehrer, Herr Umino, vor ihm stand, bis dieser ein dickes Mathebuch vor ihm auf den Tisch knallen lies. Erschrocken zuckte der blonde Junge zusammen und starrte verwirrt seinen Lehrer an. Er war wirklich ein geduldiger Mann, einige andere Lehrer meinten, er sei schon zu geduldig. Doch mit dieser Geduld war es langsam aber sicher vorbei. Jedes mal saß der blonde in seinem Unterricht und träumte vor sich hin, dementsprechend gestaltete sich seine Mathenote.
Umino machte ein ernstes Gesicht, mit beiden Armen auf den Tisch gestützt beugte er sich zu dem blonden Jungen herunter. Der Junge schluckte, so ernst hatte er den sonst ewig grinsenden Umino noch nie Gesehen.
„Nun, Deidara!“, sagte dieser scheinbar ruhig, „Kann ich aus deinem gelangweilten Gesichtsausdruck schließen, dass dir mein Unterricht nicht zu sagt?“
Der blauäugige Junge schluckte. Eigentlich konnte Iruka Umino ihn gut leiden, er war definitiv einer der intelligentesten des gesamten Jahrgangs aber leider war er viel zu verträumt. Außerdem war Mathe absolut nicht sein bestes Fach. ´Wenn er nur aufmerksamer wäre.´, dachte Iruka. Er hatte schon oft mit dem Jungen darüber geredet, dass dieser diese Tagträumerei, zumindest im Unterricht, sein lassen sollte. Aber er hatte nicht auf ihn gehört und so blieb dem braunhaarigen Lehrer nichts anderes übrig.
Der schüchterne Junge hatte es nicht gewagt auf die Frage des Lehrers zu antworten und so fuhr dieser fort: „Wenn ich dich so schrecklich langweile, dann solltest du vielleicht meinen Unterricht fort führen?“ Iruka Umino richtete sich auf und zeigte auf die Tafel. „Na los, mach du weiter!“, sagte er.
Alles in dem langhaarigen Jungen krampfte sich zusammen. Er hatte doch keine Ahnung von Mathe, dass musste Herr Umino doch wissen! Er hoffte inständig, der Boden würde sich auftun und ihn verschlucken, aber nichts dergleichen geschah. Das Kichern und Tuscheln in der Klasse wurde immer lauter. Immer noch stand Herr Umino vor ihm und deutete mit ernstem Gesicht auf die Tafel. Deidara schluckte und wollte sich gerade erheben, als die Klingel das Ende der Stunde verkündete und ihn erlöste. Erleichtert lies er sich zurück auf den Stuhl sinken.
Mit einem kurzen Nicken bedeutet Herr Umino der Klasse, dass sie entlassen waren. Deidara blieb im Raum. Warum hatte er ausgerechnet heute Tafeldienst? Als er anfing die Tafel zu wischen, bemerkte er, dass Umino ihn ansah, er beeilte sich.
„Du solltest wirklich besser aufpassen, Deidara! Du hast so viel Potenzial, verschenke es nicht!“, meinte der Lehrer, er hatte wieder sein gütiges Lächeln auf dem Gesicht. Der schüchterne Junge gab ihm keine Antwort, der Lehrer seufzte leise. „Dein Onkel wird nicht erfreut sein, wenn du wieder so eine schlechte Note in Mathe hast.“, versuchte Umino es erneut.
„Mir doch egal!“, murmelte der blonde.
Verdutzt sah Iruka ihn an. „Na hör mal! So etwas sagt man nicht!“, belehrte er den blauäugigen.
„Und wieso nicht?“, fragte der Junge, während er sich umdrehte. „Ich bin meinem Onkel doch auch egal.“, fuhr er fort. Er war fertig damit, die Tafel zu wischen, nahm seine Sachen und ging. „Tschüß, Herr Umino!“, murmelte er noch, dann war er verschwunden.
Nachdenklich blickte Iruka Umino seinem Schüler hinterher, der kleine hatte es wirklich nicht leicht. Die ersten zehn Jahre seines Lebens hatte er in einem Weisenhais verbracht, von seinen Eltern wusste er nichts, er hatte sie nie kennen gelernt. Irgendwann war plötzlich ein Verwandter seiner Mutter aufgetaucht, er wollte, dass der Junge irgendwann den Familienbetrieb leitete, denn er war der einzige Erbe. Deswegen hatte ihn der Mann, den Deidara nie zu Gesicht bekommen hatte, ihn auf diese Privatschule geschickt, ihm eine Wohnung gemietet und kam für alle Rechnungen auf. Iruka konnte sich vorstellen, dass sich der Junge sehr einsam fühlte.
Innerhalb kürzester zeit hatte sich der Himmel komplett zugezogen und es hatte zu regnen begonnen. Als Deidara das Gebäude verließ regnete es bereits in Strömen. Die anderen Schüler wurden schon alle von ihren Müttern erwartet, die Regenschirme bereit hielten oder mit dem Auto vorgefahren waren, um ihre Sprösslinge abzuholen. Und die, welche nicht von ihren Müttern abgeholt wurden, wurden von den Müttern ihrer Freunde mitgenommen. Aber der langhaarige Junge hatte weder eine Mutter noch Freunde und so ging er schlürfenden Schrittes los. Schon nach wenigen Metern war er komplett durchnässt.
Ein wenig vor ihm ging ein älterer Junge mit rotbraunem Haar. Deidara wusste sofort wer das war.  Er kannte zwar seinen Namen nicht, aber er kannte ihm vom sehen. Er war Schüler der Sugiyama Oberschule, die sich das Gelände mit seiner Mittelschule teilte. Es war auch eine Privatschule und üblicherweise wechselten die Schüler der Kishimoto Mittelschule [Autorin: Zu ehern von Kishimoto-sama! ^^] sozusagen nur das Gebäude wenn sie in die Oberstufe kamen.
Er hatte den rothaarigen schon oft auf dem Schulhof beobachtet. Er strahlte immer eine gewisse Ruhe und Gelassenheit aus, die den blonden von Anfang an fasziniert hatte. Der jüngere hatte oft überlegt, ob er den geheimnisvollen Oberschüler ansprechen sollte, hatte sich dann aber immer dagegen entschieden. Er konnte doch nicht einfach so einen Oberschüler ansprechen! Deidara fiel auf, das der rothaarige ganz alleine war, wie er.
Der Regen war nach und nach immer schwächer geworden und hatte schließlich ganz nachgelassen.
„Eh, du Mädchen!“, vernahm es Deidara, er blieb stehen. Er seufzte, dass konnten nur irgendwelche Mitschüler sein! Sie nannten ihn aufgrund seines langen, blonden Haares und seines ´für einen Jungen viel zu hübschen Gesichts´ - wie sie meinten – immer Mädchen. Er hasste es. Als er weitergehen wollte, wurde er am Arm gepackt und in eine kleine Seitenstraße gezogen. Vor ihm standen Nara Shikamaru, Akimichi Choji und Inuzuka Kiba aus seiner Klasse.
„Was wollt ihr?“, schnauzte der blonde.
„Nicht so frech! Du schuldest uns noch Geld, Blondie!“, nuschelte Akimichi Choji während er sich ein paar Chips in den Mund stopfte. Deidara fand ihn einfach nur widerwärtig.
„Das stimmt doch gar nicht!“, protestierte der kleinere.
Inuzuka Kiba zeigte sich von allem völlig unbeeindruckt, er schien keine Lust zu haben sich an dem fiesen Spielchen seiner Freunde zu beteiligen. Nara Shikamaru grinste fies.
„Wirklich nicht?“, fragte Shikamaru ihn. Der hatte einen Unterton in der Stimme, der Deidara nicht gefiel, er schluckte.
„Vielleicht bestimmen wir ja, wer uns Geld schuldet!?“, grinste Shikamaru höhnisch. Der blonde wich unweigerlich ein paar Schritte zurück, bis er eine Mauer im Rücken spürte.
„Und vielleicht bestimmen wir auch, wie sie abzuzahlen sind!“, grinste Choji mit Chipskrümeln zwischen den Zähnen.
Der blonde Junge sah eine Bewegung aus dem Augenwinkel, doch es war zu spät um auszuweichen. Shikamarus Faust traf ihn im Gesicht, sein Kopf flog in den Nacken und prallte gegen die Mauer. Er stöhnte vor Schmerz auf. Er schmeckte Blut. Und seine Lippe, sowie auch sein Hinterkopf, taten höllisch weh. Mit der hand vor dem Mund rutschte er an der Mauer hinunter. Zusammengesunken saß er am Boden. Dem blonden stiegen Tränen in die Augen. Warum tat Shikamaru so etwas? Was hatte er ihm getan? Er war doch ruhig, er störte niemanden!
Gerade als Shikamaru zu einem Tritt ansetzten wollte, spürte dieser, wie er am Kragen gepackt und gegen die andere Mauer geschleudert wurde.
„Lasst den kleinen in Ruhe und legt euch mit Leuten eures Kalibers an!“, schnauzte ihn eine unbekannte Stimme an.
„Du hast uns gar nichts zu sagen!“, meinte Kiba gelassen. Eigentlich war es ihm ja egal, ob sie den kleinen nun verprügelten oder nicht.
Die Augen des Fremden nahmen einen eigenartigen Ausdruck an.
„Verschwindet!“, meinte er ruhig, aber sein Blick verriet den drei jungen, dass irgendetwas Schreckliches passieren würde, sollten sie nicht spuren. Also nahmen sie ihre Beine in die Hand und machten, dass sie wegkamen.
„Alles OK, Kleiner?“, fragte er den blonden während er vor ihm in die Hocke ging.
Deidara sah auf. Vor ihm hockte der rothaarige Oberschüler! Er wurde schlagartig rot. Es war ihm peinlich, dass der ältere ihn hatte retten müssen. Er starrte zu Boden.
„Hey!?“, der rothaarige legte Deidara die hand auf die Schulter, dieser sah auf, direkt in die wunderschönen, braunen Augen. Er brachte kein Wort heraus, starrte den rothaarigen einfach nur an.
„Deine Lippe muss nicht genäht werden, aber an deiner Stelle würde ich sie gründlich auswaschen und desinfizieren.“, kommentierte der ältere, als er sich die Lippe des blonden besah.
„A-Arigatou.“, presste Deidara nun doch hervor. Sein Gegenüber sah ihn leicht erstaunt an.
„Kein Problem.“, antwortete er nur und erhob sich. „Komm! Steh auf!“, er reichte dem kleineren eine Hand. Dieser ergriff dankbar die Hand der Rotschopfes – er hatte lange, schlanke Finge und extrem weiche Haut – und ließ sich aufhelfen.
„Wie heißt du eigentlich?“, fragte der Oberschüler.
„D-Deidara.“, sagte der Angesprochene nur. Was war nur mit ihm los? Warum war er so nervös? Er konnte doch sonst wie ein Wasserfall reden.
„Hmm... gut... Deidara. Du kommst erstmal mit zu mir, ich kümmere mich um deine Lippe!“, sagte der rothaarige und fügte murmelnd hinzu: „So blutverschmiert kannst du ja nicht rumlaufen!“, und wandte sich zum Gehen.
Der Blondschopf folgte ihm.

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Das wars erstmal! ;) Ich hoffe ihr hattet recht viel spaß! ^^
Ich streng mich an gaaanz schnell ein neues Kapitel zu posten! ^^

Achja : Sorry dass Choji, Shikamaru und Kiba so eine fiese Rolle von mir bekommen haben! Gomen nasai!!!! x /// D


>>>>>Der jüngere hatte oft überlegt, ob er den geheimnisvollen Oberschüler ansprechen sollte, hatte sich dann aber immer dagegen entschieden. Er konnte doch nicht einfach so einen Oberschüler ansprechen!<<<<<<< Manchmal würde ich mir wünschen unsere Mittelstufe hätte auch so viel Respekt vor uns Oberstuflern... Aber diese Zeiten sind wohl vorbei -drop- ;D


P.s.: Wer Tipp- oder/und Rechtschreibfehler findet darf sie gerne behalten oder sich bei Mr. Bill Gates und seinem scheiß Windows bedanken! XD
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