Smallville Backstage

GeschichteRomanze / P12 Slash
Clark Kent Lex Luthor
11.02.2008
11.02.2008
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So....*umschau* Also ich hab mal was neues gemacht und eine Ff zu Smallville geschrieben...*schüchtern in Ecke stell*
Vermutlich ließt die garkeiner...*drop*
Aber wenn doch dann würd ich mich rießig freun! Über ein Kommi! ^^
Wie schon gesagt ist das eine FF mit den Schauspielern die Clark und Lex spielen. Hab mich einfach mal ausgelassen....Viel Spaß damit!
*kekse verstreu um Jemanden an zu locken*





„Findest du nicht auch, dass es absolut unmenschlich ist uns um diese Uhrzeit immer und immer wieder das gleiche spielen zu lassen?“
Aly kaute abgelenkt auf ihrem hundertsten Keks herum während sie sich leicht zur Seite beugte um ihrem Nebenmann etwas zu zu flüstern, immer darauf bedacht das Geschehen vor ihr nicht aus den Augen zu verlieren.
„Ich finde es ist höchst interessant wozu manche Menschen um diese Uhrzeit noch fähig sind.“

Ein fragender Blick seitens der jungen Frau, unterlegt mit leichter Skepsis.
„Ich meine.....Tom trägt sie jetzt schon seid etwa zwei Stunden immer und immer wieder durch den Raum und das ohne sie ständig ab zu setzten.“
„Stimmt. Und er hat sie erst einmal fallen lassen.“
Leises Kichern.
„Das zählt nicht. Wer legt schon den Besen mitten ins Set?“
„Der Hausmeister?“

Erneutes Kichern. Diesmal eines von der Sorte, die fast zu einem lauten Gelächter ausbrächen, wäre da nicht die Notwendigkeit sich der Ruhe hin zu geben um weitere Stunden hinter der Kamera zu vermeiden.
„Manchmal bist du wirklich kindisch.“
Dieser Ausspruch wurde mit einem dezenten, deshalb doch nicht weniger theatralischen Seufzer begleitet.
„Ich kann nichts dafür. Das liegt an der Tageszeit.....oder eher Nachtzeit. Kann man das sagen? Nachtzeit?“

„Ganz ehrlich ich hab keine Ahnung.“
Einen Moment der unkomfortablen Stille später...
„Wenigstens haben wir von hier einen guten Ausblick,“ gluckste Aly.
Der Mann neben ihr legte den Kopf schief und betrachtete dabei ausgiebig Tom Wellings Rückenansicht.
„Da magst du recht haben....“

Auf das Gesicht der blonden Schönheit legte sich ein vielsagendes Lächeln.
„Ich hab so das Gefühl, dass du ihm genauso gern beim Spielen zusiehst wie ich.“
Er rollte nur mit den Augen, was bei der stetig ansteigenden Müdigkeit nicht eine seiner leichtesten Übungen war.
„Wie kommst du denn darauf?“
Der sarkastische Unterton war kaum zu überhören. Naja man hätte ihn überhören können, aber dazu müsste man schon taub sein. Oder unter einem verdammt nervtötendem Tinitus leiden.
„Ich weiß nicht.....vielleicht weil du es mir gesagt hast. So an die....hunderttausend Mal.“
„Ich finde du übertreibst.“

„Und ich finde du solltest endlich mit ihm darüber reden.“
Aly beobachtete wie ihr Nebenmann sich vermutlich etwas genervt von dieser sich ständig wiederholenden Unterhaltung die Schläfen massierte, gerade so als schmerzten sie plötzlich ganz unglaublich. Vielleicht taten sie es ja auch. Dieses Thema schien den Schmerzfaktor einer Wurzelbehandlung zu haben. Schon beim Gedanken kaum zu ertragen.
„Sonnenschein, ich weiß auch so was er dazu sagen würde. Ich brauche mich nicht auch noch demütigen zu lassen.“

Aly schnaubte. Immer das gleiche. Langsam gingen ihr die Argumente aus. Wobei das wohl keine Rolle spielte. Er hatte selten auf sie gehört, warum sollte er es jetzt tun. Warum auf seine beste Freundin hören. Die hat eh nicht recht. Beste Freundinnen haben bei sowas ja nie recht. Eine ihrer kennzeichnenden Eigenschaften. Darauf erneut ein verächtliches Schnauben!
„Woher willst du denn wissen wie er reagieren würde? Du hast es ja noch nie versucht.“

Irgendwie hatte die Stimmung während dieser Unterhaltung gerade ihren Tiefpunkt erreicht. Kaum mehr zu retten. Selbst dann nicht, wenn John mit einer Clownsmaske durch den Raum tänzeln würde und dabei Pinguinbabys schonglieren. Moment, das wäre wohl eher beängstigend und verstörend als witzig. Sie war momentan wohl wirklich nicht in Bestform.
„Diese Zeit ist unmenschlich!“

Ein Ausruf der Verzweiflung nachdem alles nichts half, denn ihr lieber bester Freund weigerte sich offenbar strickt dieses Gespräch fort zu führen. Wer könnte es ihm verübeln. Es blieb ja doch jedesmal ohne sichtbares Ergebnis.
„Verdammt Mike! Willst du wirklich jeden Abend hier mit mir rumsitzen und still vor dich hin leiden?“
„Sag mir was ich sonst tun soll!“
„Das hab ich getan. Schon so viele Male. Aber du hörst ja nicht auf mich.“
„Weil es unnötige Qual bedeutet.“

KLONG!!!!
„Au!!!“
Aly kicherte.
„Jetzt hat er sie schon wieder fallen lassen.“
Tom entschuldigte sich etwa fünfhundert Mal während die gesamte Crew, abgesehn von Kristin, die sich den Ellbogen rieb und ihn böse ansah, in schallendes Gelächter ausbrach, unfähig es weiter zu unterdrücken.
„Kein Wunder bei dieser Uhrzeit....“

Mike erhob sich etwas schwerfällig und griff nach seinem Kaffee, den er vor wenigen Minuten auf den Stuhl, unweit von seinem eigenen, abgestellt hatte.
Von hinten schallte eine Stimme durch den Raum, die den Tag endlich ausklingen ließ und baldiges zu Bett gehen von ihnen allen verlangte, denn Morgen sollte es schließlich frisch und fröhlich weitergehn.
Mike stolperte also über Kamerakabel zu der immernoch leicht säuerlich drein blickenden Kristin und reichte ihr seine Rechte.
„Na, schwächelt da schon wer?“
Dieser kleine Scherz war an den Superman in spe gerichtet, der nur missmutig grummelte.

„Dich möcht ich mal sehn, nach zwei Stunden Hochleistungssport.“
Kristin brachte ihre aufkommende Skepsis zum Ausdruck indem sie gekonnt eine Augenbraue hob.
„Mich durch die Gegend zu tragen ist ein Hochleistungssport?“
Aly gluckste vergnügt.
„Du bist einfach zu dick geworden über die Jahre...“
„Wie war das Moppelchen?!“
Kristin schwang sich auf sie zu, und vermutlich endete es in wildem, hemmungslosem Schlammcatchen, doch das interessiert uns recht wenig, also blenden wir die Beiden einfach mal eben aus und zoomen zu Mike und Tom.

Wobei letzterer gerade nach etwas suchte, dass er grazil auf sein Gegenüber werfen könnte mit dem Zweck ihn fürchterlich zu ärgern.
„Sieh an. Superman völlig geschafft und hilflos.“
Tom grinste jetzt auf einmal recht schadenfroh, was in dieser Situation auf so manchen etwas befremdlich wirken könnte.
„Weißt du....ich glaube du bist nicht stärker als ich. Und wenn ich mit dir fertig bin glaubst du das auch!“

Lachend stürmte er auf Mike los, der gerade nochmal ausweichen konnte und dann los hechtete um sich schnellstmöglich aus der Reichweite dieses Ungetüms zu entfernen. Eine mehr oder weniger wilde und nichts desto trotz recht spannende Verfolgungsjagd zog sich durch das halbe Gebäude, bis in einem verlassenen Studio ein hinterhältig in der Gegend lauerndes Kabel die ganze Sache abrupt beendete, da Mike stolperte und seinen erbarmungslosen Verfolger dabei gleich mal mitnahm.
Lachend lagen sie also im Halbdunkeln, denn das Ganglicht war nicht gerade berauschend hell, aufeinander und rangen nach Luft.
„Verfluchtes Kabel....“, ächzte Mike, der unter Toms Gewicht ein wenig zu leiden hatte.

„Das ist nur deine Schuld.“, kam auch schon die gespielt vorwurfsvolle Antwort eines Mannes, der gerade dem Erstickungstod näher war, als ihm lieb war. Und das obwohl er oben lag.
„Hey, wer wird denn hier erdrückt. Ich bin gestraft genug.“
Tom sog einige Male tief Luft ein und starrte dann in das Gesicht, dass direkt unter seinem war und ebenso gerötet wie seins vermutlich auch. Eine Stille legte sich plötzlich auf sie, die alles herum verschluckte und ihnen erlaubte sich ganz auf ihren Atem zu konzentrieren, der jetzt bei Beiden nicht gerade regelmäßig genannt werden konnte. Mikes Herz war in dieser Sekunde stehen geblieben, nachdem es noch ein paar letzte Keucher getan hatte, die sich schwer nach baldigem Ableben angehört hatten.

Die nächsten Sekunden zogen sich qualvoll in die Länge. Der heiße Atem über ihn, ergoss sich auf seine verschwitzte Haut, und ihm war als würde er in ihn fließen. Ein Teil von diesem wunderschönen Mann strömte gerade in seine Venen und vielleicht war das der Grund aus dem er sich fühlte als würde er vor Hitze zergehen. Und zu allem Überfluss sah ihn ein funkelndes Augenpaar auch noch unentwegt an. Mit einem Ausdruck im Inneren, den er nicht deuten konnte. Soetwas hatte er noch nie gesehn. Er war mehr als nur verwirrt. Bei so einem Durcheinander im Kopf schien es besser garnicht zu denken. Was konnte schon passieren? Einfach abschalten. Denn wenn er gedacht hätte, wäre es ihm bestimmt sehr merkwürdig vorgekommen, dass Tom sich gerade gefährlich nahe zu ihm herunter beugte.

Heiß. Heiß! HEIß!!! Wie Feuer. Es tat schon fast weh.
Eine Strähne fiehl Tom ins Gesicht, zerzaustes braunes Haar. Immernoch unfähig zu denken beobachtete Mike wie in einem ziehmlich kitschigen Film, wie sich seine Hand bewegte. Wie seine Finger die Strähne sachte aus dem Gesicht strichen. Und dabei sah er kaum etwas, außer dieses Funkeln, dass ihm zuvor noch nie so intensiv vorgekommen war wie in diesem zugegebenermaßen verdammt merkwürdigen Augenblick. Und da kam ihm plötzlich ein Gedanke. Ein unglaublich starker Gedanke, der sich auch nicht durch das langsam zurückkehrende Rattern in seinem Gehirn, dass den Beginn des Arbeitens seines Verstandes ankündigte, aufhalten ließ.

Und wie in Zeitlupe bewegte er sich auf Tom, nein vielmehr auf seine leicht geöffneten Lippen, zu und setzte ganz langsam seine darauf.
So musste es sich anfühlen zu explodieren. Da war er ganz sicher. In dem Punkt konnte ihm niemand etwas vormachen. Jetzt wusste er wie es sich anfühlte zu explodieren. Zu vergehen in der zerreißenden Hitzewelle eines explodierenden Körpers.

Und das war längst nicht alles. Der süßliche Geschmack auf seinen Lippen ätzte sich seinen Hals entlang und verbrannte was übrig war von innen. Im Bruchteil einer Sekunde schien alles ausgelöscht. Alles was war. Um ihn und in ihm. Sein Herzschlag setzte wieder ein. Es raste wie der Motor einer Maschine die kurz davor stand durch zu brennen.

Und in genau diesem Bruchteil der Sekunde setzte sein Verstand plötzlich wieder ein. Er erwartete jeden Moment weggestoßen zu werden wie etwas giftiges, oder etwas faules, doch es geschah nichts. Nicht im Moment. Aber als er sich verabschiedet hatte, dieser Moment, da spürte er wie sich Toms Lippen sanft von seinen lösten und er sich ganz langsam über ihm aufsetzte um ihn dann stumm an zu sehn. Einfach nur an sehn. Mit einem Blick der nichts verriet, außer der unverkennbaren Verwirrung über das was sich gerade in einem halbdunklen, verlassenen Studio abgespielt hatte, weil man gewisse schauspieler nicht bis in die Puppen spielen lassen sollte. Soetwas war unmenschlich.