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Changing minds

GeschichteAllgemein / P6 / Gen
08.02.2008
08.02.2008
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Tjaja! endlich wieder eine KR-Fanfic von mir! Yess... und diese hier ist länger und spannender als meine letzte (kein Wunder)
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So hatte sich Michael das nicht vorgestellt. Er hatte einen Auftrag bekommen, in dem er eine Frau namens Sylvia vor der Mafia beschützen musste, bei der sie früher gearbeitet hatte. Aber dass die Mafia von K.I.T.T. wusste, und dass sie ihn gleich entführen würde, das hatte Michael nicht gewusst und auch nicht gewollt. Jetzt fuhren er und Sylvia mit einem Dienstwagen der Foundation in Richtung Silicon Valleys, wo ein gewisser Montecarlo lebte. Das war der Boss der ganzen Mafia der Stadt. Michael hatte eigentlich gehofft, in diese Stadt nie wieder zurückzukehren. Aber für K.I.T.T....
„Michael, war das Auto... dein Freund?“, fragte Sylvia leise.
„Ja“, erwiderte Michael knapp.
„Es tut mir leid.“
„Das braucht es nicht.“
„Aber es ist meine Schuld. Wenn ich nicht gewesen wäre, hätte Montecarlo das Auto nie bekommen und du müsstest nicht in die Stadt zurück, in der Tanja Walker...“
„Wir werden K.I.T.T. schon wiederfinden.“
„Ich helfe dir... K.I.T.T. zu retten.“
„Danke, Sylvia.“

Es war eine große Lagerhalle, in der K.I.T.T. festsaß. Nicht, dass er nicht hätte ausbrechen können, nein. Wenn da nicht das Seil wäre. Es wurde an K.I.T.T.’s linkem Hinterreifen festgemacht, sodass er nun schief und hilflos in der Luft hing. Das Seil war nicht computergesteuert, so konnte K.I.T.T. sich selbst nicht herunterlassen. Er erinnerte sich. Sie hatten ihm auf dem Parkplatz aufgelauert und hatten ihn mit dem Hubschrauber abgeschleppt. Er hatte Michael gerufen, doch der hatte nicht geantwortet. K.I.T.T. vermutete, dass er abgelenkt war und nicht bemerkt hatte, dass die Armbanduhr weg war. Montecarlo hatte später in der Lagerhalle höhnisch mit ihr gespielt. Der Hubschrauber hatte K.I.T.T. von oben in die Lagerhalle gelassen und jemand hatte ihn oben festgehakt. Das hatte lange gedauert. Danach war Montecarlo hereingekommen, hatte mit Michaels Armbanduhr gespielt und K.I.T.T. schadenfroh angesehen. Er erzählte ihm irgendetwas von einer Falle und dass er es genießen würde, K.I.T.T. so wehrlos zu sehen. Jetzt könnte man ihn endlich knacken. „Und wenn du dich so und so nicht knacken lässt, muss ich wohl deinen Freund Michael und seine Freundin Sylvia entführen und dann reden wir noch einmal über alles, nicht wahr?“ So schloss Montecarlo. Dann wartete er geduldig auf eine Antwort.
„Wenn sie glauben, ich lasse mich von Ihnen erpressen, dann haben Sie sich geirrt“, erklärte K.I.T.T. von oben herab.
Montecarlo lächelte. „Ist es für einen so hoch entwickelten und auch von der Persönlichkeit her vornehmen Computer wie dich nicht erniedrigend, so von der... Decke herabzuhängen, wie eine  - Hängelampe?“
„Nennen Sie mich nicht noch einmal Hängelampe.“
„Ah. Dein wunder Punkt ist deine Noblesse. Du bist erhaben und du weißt es auch. Deine ganze Art zu reden zeugt davon. Und du kannst es nicht ertragen, so ohne jegliche Mittel zur Verteidigung zu sein, mir hilflos ausgeliefert zu sein. Und diesen wunden Punkt werde ich jetzt ausnutzen.“
„Spielen Sie bitte nicht den Psychologen, Mr. Montecarlo. Mag sein, dass ich nobel bin. Aber ich würde es nicht als meinen wunden Punkt bezeichnen.“
„Ahja?“ Er klatschte zweimal in die Hände; ein Mann neben einem Computer nickte und tippte etwas hinein. Der Computer rumorte, als könne er diese Last nicht tragen, dann gab es ein lautes Krachen und der Computer wurde umgedreht. Auf dem Bildschirm stand jetzt: „Hallo, K.I.T.T., ich bin der W220. Ich hörte, dein Hauptprozessor lässt sich nicht knacken. Darum bin ich jetzt hier. Ich bin ein Virus, welches zwar dich nicht knacken kann, aber das ist ja auch gar nicht nötig.“
„Was meinst du?“ Man musste vorsichtig vorgehen. Wer weiß, was dieses Virus wollte.
„Ich wurde extra dafür geschaffen, um deinen Platz hier mit mir zu teilen.“
„Red ein bisschen deutlicher.“
„Ich werde neben dir in das Auto eingebaut werden. Und...“
„Halt“, unterbrach Montecarlo ruhig. „Nicht zuviel sagen. Der Knight 2000 wird es schon selber merken.“

Der Dienstwagen der Foundation, anders gesagt ein wunderbarer Mercedes 280 SL, ein Cabrio, parkte vor einer kleinen Werkstatt. Michael und Sylvia befragten drinnen den Verkäufer.
„Wissen Sie irgendetwas von einem Mr. Montecarlo?“
„Natürlich“, keifte der alte Verkäufer, „wer kennt den nicht? Er beherrscht die ganze Wirtschaft der Stadt. Und er ist skrupellos. Ja, sehr skrupellos. Oh, es wird ja schon dunkel. Sie sollten irgendwo übernachten. In einem Motel oder ähnlichem. Morgen können Sie Montecarlo weiter verfolgen.“
Der Alte kicherte in sich hinein. „Die beiden“, sagte er zu sich selbst, „und Montecarlo vernichten? Haha...“ Er war sich wohl nicht mehr bewusst, dass die beiden vor ihm standen, so entfernten sich Michael und Sylvia langsam. Draußen war es wirklich schon dunkel, und über ihnen grummelte der Himmel. Also beeilten sie sich, ein Motel zu finden. Sie hielten dann das Motel „The Dancing Cavalier“ für das beste und bestellten sich dort ein Zimmer. Mit Doppelbett. Sylvia kuschelte sich an Michael und fragte: „Michael, wenn Montecarlo hier wirklich alles beherrscht, meinst du, wir finden K.I.T.T.?“
„Ja. Denk immer positiv, Sylvia. Das hatte ich K.I.T.T. auch schon gesagt. Ich hoffe er hält sich daran.“
„Wir werden K.I.T.T. morgen finden. Und bis dahin...“ Sylvia schmiegte sich enger an Michael.

K.I.T.T. hing in der Lagerhalle. Über ihm das Holzdach. Neben ihm Fenster, die zeigten, dass es Nacht war. Und unter ihm ein paar Leute, die den Virus W220 in ihn einbrachten. Bis jetzt hatte es nicht funktioniert. Plötzlich spürte K.I.T.T. eine fremde Präsenz neben seiner eigenen. „Hallo, K.I.T.T., ich löse dich jetzt ab. Du bist noch hier, aber ich habe die KONTROLLE!“ W220 hatte jetzt auch eine Stimme, die genauso klang wie Montecarlos Stimme.
K.I.T.T. spürte, wie er von W220 verdrängt wurde, wie er keine Kontrolle mehr hatte!
„Was tust du?“, fragte er.
„Ich bin hier, um die Aufgaben zu erledigen, die du eigentlich für Montecarlo machen solltest. Als er aber merkte, dass er an dich nicht herankommt, übertrug er mir diese Aufgaben. Und ich mache sie jetzt für dich. Lehn dich... einfach zurück und genieße die Fahrt.“
K.I.T.T. wurde heruntergelassen. Da merkte er, wie sein Körper, seine Karosserie ohne ihn fuhr. W220 hatte ihn wirklich unter Kontrolle. Er konnte zwar noch sehen und hören, was um ihn herum geschah, aber dagegen tun konnte er nichts. Montecarlo winkte ihm (oder ihnen beiden? K.I.T.T. wusste nicht, wen er meinte) hinterher. W220 durchbrach die Tür zur Lagerhalle und befand sich nun draußen. Er fuhr mit K.I.T.T. die Straße entlang, vorbei an einer kleinen Autowerkstatt, vorbei an einem Motel Namens „The Dancing Cavalier“. Er drehte eine Runde durch die Stadt und machte sich dann auf den Weg zurück.

Die Sonne strahlte durchs Fenster und ihre zarten Strahlen weckten Michael und Sylvia. Die beiden hatten eine wundervolle Nacht hinter sich. Aber viel wurde darüber nicht geredet. Sie zogen sich schnell an, wuschen sich und gingen ohne Frühstück hinaus. Sie wollten gerade in den Mercedes steigen, da sahen sie etwas auf sie zurasen. Es war schwarz und sehr schnell. K.I.T.T. kam genau auf sie zu! Sylvia schrie und wollte sich verstecken, da sprang K.I.T.T. auch schon über sie hinweg.
„Sieh mal, ist das nicht Michael Knight?“
Michael stand wie vom Donner gerührt da. Dann hörte er K.I.T.T. schreien. „Michael, Hilfe!“
Er überlegte nicht lange. Er sprang in den Mercedes, Sylvia hinterher und die beiden fuhren dem Wagen hinterher.
„K.I.T.T. ist zu schnell“, schrie Sylvia durch den Fahrtwind. W220 fuhr um die nächste Ecke und Michael und Sylvia sahen ihn nicht mehr. Sie bogen auch ab und –„Wo ist er?“
„Er ist zu schnell“, erwiderte Michael. „Wir müssen ihn anders wiederfinden.“ Sie fuhren die Straße entlang und bei einer Kreuzung entschieden sie sich, rechts weiterzufahren. Auch W220 hatte diesen Weg gewählt, weil er direkt zur Lagerhalle zurückführte. Aber als er Montecarlo von dem Vorfall mit Michael Knight erzählte, rastete Montecarlo aus. „Du hättest aufpassen sollen!“, schrie er, völlig außer sich. „Ich hatte dir von Michael Knight erzählt!“ Er winkte fast unmerkbar einen Mann her, der damit begann, das Seil wieder an dem Wagen festzumachen. „Du hättest ihm ausweichen sollen. Du kannst doch wohl mit den Sensoren des Knight 2000 umgehen?“  
„Natürlich, aber –„
„Kein aber. Hat der Knight 2000 dich geblockt oder irgendwie behindert?“
„Nein, ich dachte nur, Knight sei kein großes Risiko...“
„Das war falsch! Natürlich ist Knight ein Risiko! Er hat uns schon oft dazwischen gepfuscht. Er und sein großartiger Wagen. Und dafür bist du jetzt hier. Aber wenn du auch nichts nützt, was dann?“
„Geben Sie mir noch eine Chance. Ich werde nicht versagen.“ K.I.T.T. und W220 spürten, dass sie wieder am Seil hochgezogen wurden.
„Okay. Ich gebe dir noch eine Chance. Michael Knight wird bald hier sein. Er wird dich hier hängen sehen und dir helfen wollen, dass heißt, wohl eher dem Knight 2000. Auf jeden Fall sollst du ihn dann töten. Am besten mit deinem Laser.“
„Aber der Knight 2000 hat keinen Laser!“
„Jetzt noch nicht. Aber bald...“ Er klatschte wieder zweimal in die Hände und ein paar Mechaniker kamen mit einem nicht allzu großen Lasergerät wieder. „Es sieht klein aus, aber es hat große Macht. Und damit wirst du Knight und am besten auch Sylvia gleich los, wenn sie hereinkommen und dich sehen.“ Montecarlo verließ die Lagerhalle. Während die Mechaniker anfingen, den Laser einzubauen, fragte K.I.T.T. W220 leise: „Ist das ein Leben für dich?“
„Was meinst du?“, erwiderte W220 misstrauisch.
„Ich meine, immerzu eingesperrt zu sein, nur hinausgelassen zu werden, wenn Montecarlo dich braucht... nie irgendwelche Freiheiten zu haben und auch nie Nettigkeiten erfahren... auf die Dauer wird dich das vernichten, glaub mir.“
„Du willst mich doch nur überreden, Michael nicht zu töten.“
„In gewisser Weise schon. Wenn du ihn nicht tötest, dich gegen Montecarlo wendest, dann wird dich die Foundation aufnehmen, du wirst eine Zukunft haben, die etwas weniger... langweilig ist.“
„Und du meinst, deine Foundation für Recht und Verfassung wird ein Computervirus aufnehmen? Natürlich.“
K.I.T.T. schwieg. Irgendwie hatte W220 ja recht. Die Foundation konnte mit einem eigentlich bösartigen Computervirus nichts anfangen.
„Siehst du? Ich bin bösartig programmiert worden, und so werde ich, wenn es sein muss, auch enden. Du kannst mich nicht überreden, ich werde Michael Knight töten.“

Michael und Sylvia fuhren immer noch die Straße entlang. Sie hatten K.I.T.T. immer noch nicht gefunden, aber sie gaben nicht auf. Ohne dass sie es wussten, waren sie schon an der Lagerhalle vorbeigekommen. „Mich ärgert es, dass ich meine Comlink-Uhr nicht mehr habe. So hätte ich K.I.T.T. schon längst geortet.“
„Hm...“
„Sylvia, was geht dir durch den Kopf?“
„Ich meine nur, ich habe ja früher für Montecarlo gearbeitet, bis ich auf eure Seite gewechselt habe. Und er hatte immer eine Art Halle, in der er immer irgendetwas aufbewahrte. Sie ist in dieser Straße...“
„In dieser Straße? Sylvia, warum hast du mir das nicht gleich gesagt?“
„Es ist mir erst jetzt eingefallen!“
„Okay. Wo ist diese Halle genau?“
„Wir sind glaube ich schon daran vorbei.“ Mit einem Quietschen drehte der Mercedes um und fuhr zurück. Als sie bei der Lagerhalle ankamen, sahen sie sich kurz an und gingen hinein.
„K.I.T.T.!“ Michael lächelte und ging auf K.I.T.T. zu, der alleine in der Halle war.
„Michael, verschwinden Sie!“
„Was? K.I.T.T., geht es dir nicht gut?“
„NEIN! Rennen Sie! Nehmen Sie Sylvia mit und...“
„Ruhe!“ W220 schickte einen kurzen Stromstoß in K.I.T.T.’s Hauptprozessor und er verstummte. Dann lud er den Laser.
Michael hörte das leise Summen, das immer stärker wurde und seine Augen weiteten sich. „K.I.T.T.?“
„Rate noch mal.“
„Wer bist du?“
„Das musst du nicht wissen, weil ich dich gleich pulverisieren werde.“ Der Laser lud sich weiter auf, Michael packte Sylvia am Arm und begann zu rennen. W220 schoss und Michael warf sich zu Boden. Er sah die Tür und wusste, dass er nicht hinkommen würde. Er hatte nur eine Chance. W220 wurde von einem Mitarbeiter heruntergelassen und fuhr langsam auf Michael zu.
„Seht eurem Ende entgegen.“
Michael wusste, was er machen musste. Er musste irgendwie an W220 herankommen und K.I.T.T. irgendwie reaktivieren. Alles voller irgendwie. Es war schier unmöglich. Aber er musste es probieren. Er schrie Sylvia etwas zu und sie stürzte sich so schnell, wie es ging, hinter eine Kiste. Michael wusste nicht, ob der Laser dort herankommen könnte, aber W220 würde sich vor allem auf ihn konzentrieren, weil er ja auf dem Weg zu ihm war. W220 fuhr von Michael weg und schoss wieder. Diesmal konnte Michael nur knapp entkommen. Er rannte im Zickzack auf W220 zu, wich den Laserstrahlen aus und kam W220 immer näher. Doch da traf ein Laserstrahl auf Michaels Arm und er stürzte. W220 fuhr etwas näher ran...
Sylvia beobachtete alles aus ihrem Versteck heraus. Als W220 gerade Michael vernichten wollte stürzte sie zu ihm hin und trat ihm gegen den Hinterreifen. Zwar wusste sie, dass das keine große Wirkung auf W220 haben würde, aber er musste seine Aufmerksamkeit auf sie richten. Es hielt ihn wenigstens kurz davon ab, Michael zu pulverisieren. Das genügte ihm. Er rollte sich schnell weg und stand auf. W220 hatte die Tür verschlossen, aber Michael war das egal. Er hatte jetzt eine Idee. „Komm, Sylvia“, rief er und lief auf die Tür zu, hinter der schon Montecarlo verschwunden war. Er riss sie auf und – da stand er. Er sah durch eine Art Spiegelglas alles, was gerade passiert war. Am Arm trug er Michaels Armbanduhr. „Sie haben also meine Uhr. Ich wusste es doch.“ Die anderen Leute scharten sich um Michael und Sylvia. Sie hatten Waffen. Michael hob die Hände und sprach weiter. „Das lassen Sie zu? Wollten Sie nicht ihr Virus eine Feuerprobe bestehen lassen? Aber dieser Kampf ist unfair. Geben Sie mir die Armbanduhr zurück, dann ist der Kampf fairer – und spannender für Sie.“
Montecarlo dachte kurz nach, dann nickte er. „Ich bin wohl von Natur aus zu freundlich“, erwiderte der 11-fache Mörder, streifte die Uhr ab und gab sie Michael. Michael lächelte, als die anderen ihn hineinließen. „Sie schummeln ja, wegrennen gilt nicht“, rief ihm W220 entgegen. Michael sah Sylvia kurz an, dann drückte er auf einen Knopf seiner Armbanduhr und reaktivierte K.I.T.T. Er sah auf den schwarzen Wagen und hob eine Augenbraue. „Ja, Michael, ich bin wieder aktiviert. Danke.“
„Keine Zeit für so etwas, K.I.T.T.“, erwiderte Michael und warf sich zur Seite, als W220 einen neuen Laserstrahl auf ihn schickte.
„W220? Kannst du mich hören?“ K.I.T.T. schickte diese Nachricht leise, dass niemand außer W220 sie hören konnte.
„Ich höre dich.“
„Hör auf zu kämpfen. Du weißt, was meine Programmierung ist? Jegliches Leben zu schützen? Das kannst du auch. Hör auf mit dem Unsinn, den du da treibst. Verstehst du? Hör auf, bösartig zu sein. Sei etwas besonderes.“
„Etwas besonderes?“
„Ja. Sei das erste gutartige Computervirus der Welt.“
„Etwas besonderes... JA! Ich will etwas besonderes sein! Ich will nicht ausgenutzt werden. Ich will frei sein!“
Innerlich lächelte K.I.T.T. „Dann schalte jetzt den Laser aus.“
„OK.“
Michael und Sylvia, die sich hinter ihm versteckt hatte, atmeten auf. Da war es, das unverkennbare Geräusch: W220 schaltete den Laser ab.
„Gut. Lass mich jetzt die Kontrolle übernehmen.“
„Aber du sagtest, ich solle frei sein!“
„Aber nicht frei in mir. Wir werden dir einen anderen Platz suchen, versprochen.“
„OK. Ich schalte mich ab. Versprich mir, dass ich wieder aufwache.“
„Versprochen.“
Jetzt hörten Michael und Sylvia noch ein anderes Abschaltgeräusch. W220? „K.I.T.T.?“
„Ja, Michael. Diesmal bin ich es.“
„K.I.T.T., weißt du, dass du, als du auf diesem Seil gehangen hast, richtig komisch ausgesehen hast?“
„Michael, bitte lassen Sie das. Sie wissen, ich mag solche Späße nicht.“
„Aber K.I.T.T., jeder sieht doch einmal komisch aus. Sogar du.“
„Michael... drehen sie sich um!“ Michael wandte sich der Tür zu und sah, dass Montecarlos Leute mit ihren Waffen auf ihn und Sylvia hielten.
„Tja... und wie Sie erst aussehen, wenn wir mit Ihnen fertig sind, Knight...“ Montecarlo grinste. Doch da fuhr K.I.T.T. zwischen die Schusslinie und sagte: „Nein, Montecarlo. Bevor Sie meinem Freund etwas antun, müssen Sie es mit mir aufnehmen.“ Er lud den Laser neu. „Der Laser ist auf Sie gerichtet, Montecarlo, und wenn es einer Ihrer Leute wagt, den Finger am Abzug zu bewegen, sind Sie tot.“
„Nein“, lachte Montecarlo nervös auf, „du bist programmiert, menschliches Leben zu schützen.“
„Und vor allem meinen Fahrer. Lassen Sie die Waffen fallen!“ Drei Leute legten Ihre Waffen auf den Boden. „Auch Sie, Montecarlo.“ Widerwillig legte auch Montecarlo die Waffe ab und Michael sammelte sie ein. „Ich habe die Polizei schon gerufen, Michael. Sie werden gleich hier sein.“
*
„Sehr gut, Michael und K.I.T.T.“, lobte sie Devon kurze Zeit später, als sie wieder zurück im SEMI waren. „Ich danke auch Ihnen, Sylvia. Ohne Sie hätten wir es wohl auch nie geschafft, Montecarlo und seine Leute festzunageln. Sie kriegen vor Gericht mildernde Umstände, weil Sie uns geholfen haben. Sie werden wohl nicht einmal etwas bezahlen müssen.“
„Danke sehr, Mr. Miles“, erwiderte Sylvia schüchtern.
„Hey, Kumpel“, Michael ging auf K.I.T.T. zu, „wie wäre es, wenn aus dem Duo bald ein Trio werden würde?“
„Sie und Sylvia?“, fragte K.I.T.T. zweifelnd. „Glauben Sie, das hält an? Ich meine, vor einem Monat hatten Sie Priscilla an der Angel, davor Stella, und eine Woche vor Stella Mariah. Glauben Sie, mit Sylvia wird es anders sein?“
„Ja, Michael“, grinste Bonnie, „glaubst du, es wird anders sein?“
Doch Michael grinste nur und legte den Arm um Sylvia. „Ja. Diesmal wird es anders sein.“
„Dann bitte“, fügte sich K.I.T.T. „Steigen Sie ein, Sylvia, und hoffen wir, dass in zehn Monaten aus dem Trio nicht schon ein Quartett wird.“ Lachend stieg Sylvia ein. „Ach ja, was ich Sie noch fragen wollte, Bonnie... was geschieht nun mit W220, nachdem Sie ihn mir jetzt entfernt haben?“
„Das wollte ich dir ja noch zeigen. Sieh mal“, lächelte Bonnie und deutete auf den Computer. „Mit W220 am Computer geht die Arbeit viel schneller voran und ich kann mich um andere Dinge kümmern.“
„Geht es ihm auch gut?“
„Mir geht es gut, Knight 2000, danke der Nachfrage“, kam die vertraute Stimme von W220 aus dem Computer. „Ich habe wirklich mehr Nettigkeiten erfahren und auch mehr Freiheiten. Du hast mir das Leben gerettet.“
„Gern geschehen“, erwiderte K.I.T.T.
„Genug Höflichkeitsgeplänkel“, unterbrach sie Michael und stieg ebenfalls ein, „wir haben noch etwas zu tun.“ Als sie auf der Straße waren, rutschte es Michael heraus. „Seid ihr, also du und W220, jetzt Freunde? Also mir schien es so.“
„Michael, Sie können mir doch nicht übel nehmen, dass ich es gut finde, wenn noch eine KI in der Foundation am Werk ist. Außerdem waren wir beide ziemlich eng beieinander in meiner Karosserie. Da lernt man sich schon näher kennen. So wie Sie und Sylvia“, fügte K.I.T.T. hinzu, als er auf „Automatic Control“ umschalten musste, da sich Michael und Sylvia leidenschaftlich küssten.
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So, das war's. Hoffe, es hat euch gefallen! W220 wird per Computer die Leute finden, die nicht reviewen und dann kriegt ihr böösen Besuch von K.A.R.R. ... sollte ich ihn finden ^^
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