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My Moonlightsonata

GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
Elphaba Thropp Glinda/Galinda Upland of the Upper Uplands Nessarose Thropp
08.02.2008
08.02.2008
1
1.630
 
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Dieses Kapitel
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08.02.2008 1.630
 
Titel: My Moonlightsonata

Autor: xSunburstx

Age: P16

Genre: Drama/Romanze

Warning: Shipper G/E

Summary: Was wäre wenn sich Glinda und Elphaba nicht in Shiz getroffen hätten, sondern viel früher?

Authors Note: Ich war heute Abend auf einer musikalischen geschichtlichen Veranstaltung und seitdem ging mir diese Melodie nichtmehr aus dem Kopf. Ich habe mich deshalb kurzerhand entschlossen diese FF zu schreiben! Ich bin eigentlich keine Gelphaba Shipper und konzentriere mich lieber und vorwiegender auf die Freundschaftlic Basis, doch ich habe schon viele Shipper FFs der beiden gelesen und wollte mich nun einfach selbst daran versuchen. Ich hoffe es gefällt euch und ich würde mich über eure Meinung freuen!

Kapitel 1:Dieses Lied war für dich.. deine Mondscheinsonate!

„Galinda mein Schatz.. bist du bereit für deinen Auftritt?“ Die Stimme der Frau schmerzte in ihren Ohren und statt ihr zu antworten wollte sie einfach nurnoch rennen. Rennen bis ihr Atem versagte und sie keuchend zu Boden ging. Vorbei an den ganzen Menschen, die im Saal warteten nur um sie zu bewundern, und rauß in die Freiheit. Das Kleid das sich an ihren zarten Körper schmiegte raubte nun fast ihren Atem und sie hatte Mühe darin einen klaren Gedanken zu fassen, doch die Worte drangen fast automatisch über ihre Lippen. „Ja Mutter ich bin bereit. Ich werde allen zeigen was für eine tolle Tochter ihr habt.“ Antwortete sie und lächelte. Sie versteckte ihre Aufregung gekonnt und strahlte die siegesgewissheit aus die man von ihr erwartete als die Tochter der reichesten und beliebtesten Familie in ganz OZ. Und gerade weil man Anmut, Stolz und das Talenter wartete war dieser Abend für die Familie eine Tradition. Jedes Jahr an einem besonderen Abend, ihrem Geburtstag, begeisterte sie die Menge mit ihren Tönen. Mit ihrem goldenen Klavier. „Gut und nun geh und mach uns stolz! Und ich würde an deiner stelle keinen Fehler miteinbringen. Es geht um die Ehre deiner Familie, verstehst du?“ Der scharfe Ton versetzte ihr eine Gänsehaut, doch sie war dies alles gewohnt, diesen harten Ton. Für die Ausenstehenden war dies alles so schön und sie war beneidenswert, erhaben, wunderbar. Doch innerlich herrschte ein Druck der kaum messbar war und sie hatte niemanden der ihr das Gefühl geben konnte sie selbst, frei zu sein. „Ja Mutter. Ich werde dich nicht enttäuschen.“ Ein letztes mal strich die Frau mit den schütteren blonden Haaren über ihr Kleid bevor sie die jüngere vor den Vorhang zog. Das versteifte Lächeln auf ihrem Gesicht würde nun nichtmehr verschwinden, bis die Menschen verschwunden waren. Auch die junge Frau lächelte bevor sie sich dem grellen Licht aussetzte, auf dem Klaviersessel platz nahm und sie sich bereit machte zu spielen. Ihr Herz in dieses Lied zu legen. In dieses Lied das ihren Kummer ausdrückte. „Meine Damen und Heern. Es freut mich das sie alle erschienen sind. Wie sie wissen feiert meine herzallerliebste Tochter Galinda ihren 18 Geburtstag.“ Die Menge applaudierte uns sie stand auf um die Seiten an ihrem rosanen Kleid zu packen und sich zu verbeugen. „Um sie gemessen zu begrüßen, wird sie ihnen wie jedes Jahr ein Lied vorspielen das ihre Sinne beflügeln soll.“ Nachdem ihre Mutter mit ihrer Ansprache vorrüber war, begann die Melodie bereits ihre Gedanken zu bestimmen. Ihre Finger berührten die weißen und schwarzen Tasten. Während die klangvolle Melodie den Raum durchforstete, sehnte sich die Künstlerin nach nichts mehr als endlich Liebe erfahren zu können.

Als die grüne Frau den Saal mit ihrem Vater und ihrer, im Rollstuhlsitzenden, Schwester betrat waren es mehr verachtende als freudige Blicke die sie empfangenan und es verletzte sie, obwohl sie daran bereits gewöhnt war. Gewöhnt sein musste. Sie wusste das ihre grüne Farbe am ganzen Körper als abstoßend angesehen wurde, anstatt Bewunderung zu erhalten. Sie war einzigartig, das wusste sie, doch als dieses sah man sie nie an. Sie war ein Scheusal und während ihr Vater und ihre Schwester voller Freude und Wohlgessinen begrüßt wurden, war es als wäre sie ein Lebra Kranker. Man wusste das sie da waren, doch niemand wollte etwas mit ihnen zu tun haben. Dabei war es keine Krankheit..dabei war sie nicht ansteckend. Es war seit ihrer Geburt und obwohl sie sich oft wünschte wie die anderen zu sein, war es ein Teil von ihr. Sie betrat den großen Ballsaal der voll von Menschen war, in der Mitte und gleichzeitig der Blickfang von allem war dieses glänzend goldene Klavier. Aber wo war sie hier eigentlich? Das einzigste was sie wusste war das sie sich in dem Haus der wohlhabensten Familie in OZ befand. Doch weshalb? Weshalb war sie hier? Sie blickte auf Nessarose hinab die sich aufgeregt mit einem älteren Mann unterhielt. Ein Geschäftspartner ihres Vaters. Ja sie war wegen ihr hier. Sonst hätte man sie nie mitgenommen. Und doch hatte sie das Gefühl dass das Schicksal es verlangte das die grüne hier war.. Plötzlich tauchte dieses Mädchen auf deren blonde Haare sich an ihrem Nacken kräuselten und deren Ballkleid sich perfekt an ihren wohlgeformten Körper schmiegte. Deren Blick so schüchtern und doch erhoben schien. Sie setzte sich von allen anderen ab und verlangte es förmlich angesehen zu werden. Das grelle Licht das auf ihr Gesicht strahlte machte ihr Züge nurnoch realer für die grüne Frau und sie wusste nicht was geschehen war. Doch sie erahnte es noch mehr, weshalb sie an diesem Abend hier war. Nun endlich erlosch das große Licht, die Menschen nahmen Platz und nur sie stand, nicht nur weil kein Stuhl für sie übrig geblieben war. Sie war gar nicht im Stande Platz zu nehmen. Diese Frau hatte sie in ihren Bann gezogen und die Melodie die sie nun spielte durchbrach alle Zweifel und Barrieren. Sie berührte ihre Seele und brannte sich in Elphabas Gedanken. Die grüne wusste das sie diese Melodie nie vergessen würde. Niemals. Der Moment schien unendlich anzudauern und alles um sie herum drehte sich wie wild. Es war wie in einem Traum und doch war sie Real. Sie beide waren Real. Sogar als sie das Stück beendet hatte, an die Seite ihrer Mutter trat, sich verbeugte und sich für das Zahlreiche erscheinen der Gäste bedankte, war es für Ephaba so als würde die blondhaarige nur zu ihr sprechen. Aber diesen Gedanken verwarf sie sofort als die Fremde Elphaba kaum eines Blickes würdigte und stattdessen unbemerkt versuchte den Ballsaal zu verlassen. Die grüne Frau wusste nicht weshalb, doch sie folgte ihr, denn sie wusste das niemand sie vermissen würde.

Glinda lehnte sich an die Brüstung und zog ihre Arme an ihren nun fröstelnden Körper. Als sie in den Himmel sah und den Vollmond, die Sterne bemerkte, entwich ihr ein Lächeln. Sie hatte es überstanden. Mit Bravur und den Rest des Abends würde sie auch noch vorrüberbringen, auch wenn sie dieses gequälte Lächeln innerlich zerfrass. Warum sollte sie glücklich sein wenn ihre Gefühle von Zweifeln benetzt waren. Gerade als sie tief einatmete,die Luft anhielt und ihre Augen schloß bemerkte sie die Präsenz einer weiteren Person. Sie öffnete die Lieder und sah in das Gesicht der grünen Frau, doch anstatt zu erschrecken blickte sie in ihre wunderschönen grünblauen Augen. Sie hatte sie schon vorher bemerkt, doch nun würde sie das erste mal mit ihr sprechen. „Hallo.“ „Hey..“ erwiederte Glinda. Trotz der grünen Farbe erschrack sie nicht und statt sich zu Eckeln fühlte sie Bewunderung. „Du hast heute Geburtstag.. ich wünsche dir alles gute..“ „Danke.. aber etwas besnderes ist es nicht..“ „Für mich ist es dass.“ Die blondhaarige sah verwundert auf. Wer war dieses fremde Mädchen? „Du hast eine sehr schöne Melodie gespielt.“ „Vielen dank.. hat sie dir gefallen?“ `“Ja.. sehr..“ Ihre Stimme krächzte und sie traute kaum der jungen fremden Frau in die Augen zu sehen. Sie hatte Angst bei ihrem Anblick schwach zu werden und dem Gefühl in ihrer Bauchgegend nachzugeben. Doch sie konnte nichts anderst und beobachtete das Lichterspiel in ihren glänzenden Augen. „Wie heißt du?“ „Elphaba..“ „Mein name ist Galinda..“ Sie reichte ihr die Hand und wenn die Frau nur zögernd dies erwiederte war ihr Händedruck doch so stark, fordernd und sanft zugleich. Ihre Blicke trafen sich, ein weiteres mal, und doch war dieses Mal das Gefühl intensiver. Beide fühlten nun das Band das sich um ihren Körper schlag und sie drohte zusammenzuführen. Und schließlich nachdem sie ihre Hände getrennt hatten hob Glinda ihre an um Elphaba sacht an der Wange zu berühren. Sacht strich sie über ihre grüne Haut, ertastete jeden Fleck ihres Gesichtes und lächelte als sie das zaghafte Lächeln Elphabas bemerkte. „Du bist sehr hübsch... ich mag deine grüne Haut.. Egal was die anderen sagen.. du bist etwas besonderes, einzigartiges.“ Elphabas Herz blieb stehen und ein angenehmer Schock blieb in ihren Knochen stecken. Noch nie hatte sie jemand so gennant, als etwas außergewöhnliches bezechnet. Noch nie war sie für jemand einzigartig gewesen. Plötzlich würde Elphaba aus ihrem Traum gerissen, der Moment würde bald vorüber sein, den schon hörte sie den Namen der nun nichtmehr Fremden erklingen. „Galinda.. wo bist du?“ „Ich komme sofort!“ rief die blondhaarige Laut, nahm ihre Hand doch nicht von ihrer Wange. „Ich muss gehen.. aber ich weiß wir werden uns wiedersehen..“ Sie lächelte, ebenso wie Elphaba es nun Tat. Doch bevor sie gehen konnte hielt Elphaba ihre Hand in ihrer. „Das was du gespielt hast. Ich werde es nie vergessen...“ „Das was ich gespielt habe.. dieses Lied war nur für dich... Deine Mondscheinsonate...“ Es war das letzte was sie sagte bevor sie wieder den großen Saal betrat und sich um ihre Gäste kümmerte. Elphaba sah ihr nach und sie wusste was sie sie wiedersehen würde. Irgendwann. Es war das Schicksal gewesen, dass sie zusammengeführt hatte. „Meine Mondscheinsonate..“ Sie berührte die Stelle auf die Glinda ihre Hand zuvor gelegt hatte und lächelte. Sie wiederholte den Satz viele male, und an diesem Abend war es fast das einzigste was sie zu sagen vermochte.
„Meine Mondscheinsonate.. Ich danke dir..“

The End...
 
 
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