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Der Trank der wahren Gefühle

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
Ino Yamanaka Itachi Uchiha Kakashi Hatake Naruto Uzumaki Sakura Haruno Sasuke Uchiha
07.02.2008
30.07.2017
84
447.809
14
Alle Kapitel
1.052 Reviews
Dieses Kapitel
36 Reviews
 
 
07.02.2008 1.416
 
Herzlich willkommen zu meiner ersten FF!
Ich danke euch für euer Interesse und möchte hier nur ganz kurz eine kleine Anmerkung machen.
Wie gesagt ist dies meine erste eigene Geschichte. Ich habe im Februar 2008 damit angefangen und einfach darauf losgeschrieben, ohne eine Ahnung in welche Richtung das Ganze überhaupt gehen oder wie lang sie werden sollte. Der Beginn ist...noch recht unausgereift. Er steht hier allein aus dem Grund noch, weil ich ihn mit meinem jetzigen Wissensstand (also dem Ende der Geschichte) kaum verbessern kann, ohne alles komplett umzuschreiben. Außerdem ist daraus letztlich geworden, was DTDWG heute ist. Und die Kapitel, die hierauf folgen, werden qualitativ ganz anders sein. Mir gefallen sie auf jeden Fall sehr viel besser.  
Wenn ihr also nach diesem Kapitel noch immer interessiert aber vermutlich etwas abgeschreckt seid...schaut euch vielleicht einige Kapitel weiter an, wie die Geschichte später sein wird. Ich würde mich freuen.

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Ich war tatsächlich zu spät dran!

Das war mir noch nie passiert. Dabei war es doch sonst immer Kakashi, den wir dafür zusammenstauchen mussten - was bei ihm jedoch noch nie etwas gebracht hatte. Nachdem ich schnell meine Trainingssachen zusammengesammelt hatte, rannte ich nach unten und packte mir noch etwas zu Essen ein. Meine Eltern waren schon früh zur Arbeit gegangen, sodass ich also allein Zuhause war. Ich konnte mir das gar nicht erklären, ich kam nie zu spät! Eigentlich war ich sogar fast immer die erste beim Trainingsplatz… Egal, ich musste mich wirklich beeilen, sonst war sogar Kakashi noch früher da als ich. Mit meiner Tasche und dem Haustürschlüssel in der Hand verließ ich das Haus und machte mich auf den Weg zum Trainingsplatz. Früher hätte ich das Tempo, das ich anschlug, nicht allzu lange durchgehalten aber nach jahrelangem harten Training unter Tsunades Aufsicht hatte ich mittlerweile eine trainierte Kondition.
Es war ein schöner Tag und obwohl ich zu spät war sogar noch recht früh am Morgen. Kaum Wolken waren am Himmel und die Sonne wärmte die Luft schon etwas auf. Trotzdem wehte ein leichter Wind, der beim Training dafür sorgen würde, dass uns nicht zu warm werden würde. Also perfektes Trainingswetter!

Auf meinem Weg zum Treffpunkt begegnete ich nahezu niemandem, es war scheinbar für die meisten Leute in Konoha doch noch etwas sehr früh. Kurz vor dem Trainingsplatz sah ich schon von weitem, dass bereits alle drei da waren: Naruto, wie immer sehr motiviert, Sasuke, lässig an einen Baumstamm gelehnt (natürlich auch wie immer) und sogar…“Kakashi?!"
„Sakura, ich bitte dich, du solltest unser Training ernster nehmen, wir warten hier bestimmt schon eine halbe Stunde nur auf dich.“ Ich konnte nicht fassen, dass er das ernst meinte. Ich muss wohl nicht erzählen wie oft er bereits zu spät gekommen war, nämlich jedes einzelne Mal, immer, nur nicht heute! „Ich...also..." Ich kam kaum darüber hinweg, was war los mit ihm, dass er pünktlich war? Mit viel Mühe mahnte ich mich zur Ruhe. „Es tut mir leid, Sensei." Naja. Fast zur Ruhe. „...aber ich denke, du bist bestimmt nicht der Richtige um mir dafür Vorwürfe zu machen...“ Er hob nur eine Augenbraue, wenig überzeugt. So viel dazu. Ich seufzte, atmete einmal tief durch und versuchte es mit einem gewinnenden Lächeln. „Es wird nicht wieder vorkommen.“ Ich bildete mir ein, ein amüsiertes Lächeln unter seiner immerwährenden Maske zu erkennen. Mit einem Augenrollen gesellte ich mich zu den anderen beiden und wärmte mich auf. Dann konnten wir mit dem Training beginnen.

Nach einer Weile kam Genma vorbei und Kakashi unterbrach seine Anweisungen, um sich mit ihm am Rand des Trainingsfeldes gedämpft zu unterhalten. Wir beäugten das Ganze misstrauisch, nur halbherzig dabei, ein paar Wurfübungen fortzusetzen. Offenbar teilte Genma unserem Sensei mit, dass er ihn auf eine wichtige Mission begleiten sollte - zumindest war es das, was sie uns erzählten. So oder so fiel unser Training damit nach nicht mal einer Stunde schon wieder ins Wasser, Kakashi ging mit Genma und Naruto und Sasuke hatten vor, jeder für sich im Wald zu trainieren. Naruto fragte mich, ob ich nicht mit ihm kommen wolle aber ich hatte keinerlei Bedarf mal wieder einem rein zufällig entstehenden Kampf zwischen ihm und Sasuke zuzusehen. Von wegen jeder für sich trainieren. Vielmehr hatte ich vor Tsunade mal wieder einen Besuch abzustatten.
In letzter Zeit vernachlässigte sie meine Ausbildung sehr und viel zu oft redete sie sich damit raus, dass ich so gute Fortschritte gemacht hätte, dass wir ruhig alles etwas langsamer angehen könnten. Aber die Zeiten hatten sich geändert - ich war nicht mehr so ängstlich und zurückhaltend wie mit 12. Leider hatte das auch zur Folge, dass ich mich daher schon öfter mal mit meiner Lehrmeisterin anlegte. Mein Ehrgeiz war jedoch mit der Zeit nur gewachsen und so viel ich auch bereits erreicht hatte...ich hatte vor noch viel stärker zu werden.

So in meine Gedanken versunken wanderte ich zurück durch das Dorf und merkte erst, dass ich mein Ziel erreicht hatte, als ich schon direkt vor dem Büro der Hokage stand. Mit einem kurzen Räuspern klopfte ich an und öffnete nach einer leisen Antwort ihrerseits die Tür. Da saß sie an ihrem Schreibtisch, ausnahmsweise nicht schlafend und schien sehr konzentriert zu sein. „Ah, Sakura!“, sie sah auf und lächelte mich an - grimmig aber es war ein Lächeln. „Dich habe ich eine Weile nicht gesehen, wie läuft das Training?“
„Tsunade-sama…“, erwiderte ich, mit einer Engelgeduld, „Du sagtest, du hättest in dieser letzten Woche so viel zu tun, dass ich für diese Zeit selbst trainieren sollte. Jetzt ist diese Woche vorbei und ich bin wieder hier. Also, was ist der Plan? Was machen wir heute?“
Erstaunlicherweise erschien auf ihrem Gesicht ein Ausdruck leichten Unbehagens. „Tja, also weißt du, Sakura…im Moment ist es ehrlich gesagt schlecht, wir haben eine Menge zu tun, ein paar Problem mit feindlichen Ninjas und ich bin sehr beschäftigt…“ Wie um ihre Aussage zu unterstreichen guckte sie sehr ernst, allerdings war ich mir ziemlich sicher, dass diese Ninjas gar nicht so besorgniserregend waren wie sie mir das darstellen wollte…
„Tsunade…“, murrte ich unterdrückt. „Ich…“
Sie unterbrach mich. „Nein, pass auf! Ich bin ja nun einmal im Moment verhindert und habe einen Haufen Arbeit zu erledigen.“ Demonstrativ wuchtete sie drei dicke Aktenordner auf den Tisch und warf ihnen einen düsteren Blick zu. Dann sah sie wieder auf. „Aber ich habe eine Idee, wie wir dein Training ein bisschen ausweiten können. Du erinnerst dich an meinen Experimentierkeller unten im Keller?“
„Dein kleines Heiligtum?“, fragte ich stirnrunzelnd.
„Du sagst es!“, strahlte sie. „Ich habe mir gedacht, du gehst einfach mal runter und schaust dir ein paar der leichteren Aufzeichnungen an, die ich gemacht habe. Ich habe vollstes Vertrauen zu dir, du wirst sicher keinen Ärger machen." Sie unterstrich diese leise Drohung mit gehobenen Augenbrauen. Dann verschränkte sie die Hände vor sich auf dem Schreibtisch und sah mich an, als hätten wir uns soeben auf einen sehr zufriedenstellenden Deal geeinigt. „Und wenn du so weit kommen solltest...probierst du ein paar der Tränke direkt aus. Ja oder nein?“

Diese klare Frage kam doch etwas plötzlich und ich fragte mich langsam wo der Haken an der Sache war. Was wollte sie denn bloß so dringend erledigen, dass sie mich nicht trainieren konnte und mich dafür sogar an ihre Schätze ließ? Natürlich war dies ein Vorschlag, der unheimlich verlockend klang und ich nahm ihn mehr als gern an, denn obwohl ich schon zweimal heimlich dort gewesen war, fand ich ihren Laborkeller noch immer wahnsinnig interessant. Aber trotzdem, einen Moment zögerte ich, wusste ich doch, dass Tsunade damit ganz gewiss überwiegend für ihren eigenen Vorteil arbeitete...
Ein paar Sekunden später überwog schließlich doch meine Neugier. Ausnahmsweise mit ihrer Erlaubnis forschen? Mit Essenzen, die sie selbst, als Hokage, verwendete? Die Antwort war offensichtlich. Was ich ihr aber nicht automatisch zeigen musste. „Fein, Tsunade. Ich denke, dass ist ein guter Vorschlag, ich werde sehr vorsichtig sein und mit allem sorgsam umgehen."
Sie nickte zufrieden und lehnte sich ein Stück zurück.
Ich stand auf und ließ meinen Blick noch einmal zu ihren Aktenordnern schweifen. „Viel Spaß noch bei deiner Arbeit und schufte nicht zu viel.“ Mit einem Augenzwinkern ging ich hinaus und ließ eine stirnrunzelnde Tsunade zurück. Ob sie tatsächlich so viel Arbeit hatte? Aber dafür war sie viel zu gut gelaunt. Wie auch immer, ich war schon auf halbem Weg zum Keller und versuchte mich zu erinnern, wo ich zuletzt stehen geblieben war, als ich verbotenerweise in dem Labor herumexperimentierte.
Und da war doch auch ein Trank gewesen, der ganz besonders interessant geschildert wurde…
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