Genieße den Moment

von lana1991
GeschichteDrama / P12
Clark Kent Lana Lang
03.02.2008
03.02.2008
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Genieße den Moment

Clark konnte es nicht fassen. Die Liebe seines Lebens war nicht mehr bei ihm. Grade noch gab er das Versprechen auf sie aufzupassen. Nun lag ihr lebloser Körper in seinen Armen. Hätte er sich doch nur nicht auf Chloe eingelassen. Ja... Chloe war schuld an ihrem Tod!
Wie sollte er allen erzählen, dass er seine Liebe hat sterben lassen? Wie sollte er ihren Verwandten, die doch bereits so viele Verluste erlitten hatten, vom tragischen Tod ihrer geliebten Kleinen erzählen?
Langsam ging er auf die Straße zu. Sein feiner Anzug war verdreckt, ihre Alltagskleidung war teilweise zerrissen. Ihre weiße Bluse lugte unter ihrer pinken Jacke hervor. Ihr langes, schwarzes Haar sah leicht grau aus durch den ganzen Staub. Er stellte sich noch mal ihren warmen Blick vor, sah ihn nochmals vor sich - klar und deutlich.
Er besann sich, ging weiter. Rannte. Verschwand. Wenige Sekunden später tauchte er im Krankenhaus auf. Er blickte sich um. Dort, auf einer Liege, wenige Meter von ihm entfernt lag eine Frau Mitte 40. Ihre wohl rot-blonden Haare waren verschmutzt, verklebt, voller Blut. Seine Liebe noch immer auf den Armen trat er näher an die ihm so vertraute Frau heran. Man sah keine Atmung, ihre Haut war erblasst. Ein Gefühl wie ein Blitzschlag durchfuhr ihn. Sie war tot! Er stolperte zurück, seine so geliebte Freundin viel von seinen Armen. Sie fiel. Und fiel. Wollte nicht aufhören zu fallen. Es schien, als wollte sie den Boden niemals berühren.
Er starrte die Frau auf der Bahre wieder an. Schüttelte die ganze Zeit den Kopf, stolperte weiter zurück. Auf einer weiteren Bahre wurde ihr geliebter Ehemann hereingefahren; Ein großer, muskulöser Mann Ende 40, unter dessen blonden Haar schwarze Strähnen hervorlugten. Hinter ihm für man eine weitere Person in den Raum. Der glatzköpfige Mann im Anzug kam ihm auch bekannt vor. Man konnte sein Gesicht nicht sehen, hörte nur seine warme, dennoch harte Stimme. “Sie sind tot, Clark. Tot!” Sein Tonfall wurde ernster und härter. “Find - dich - damit - ab!” Clark ging auf die Knie. Er konnte es nicht fassen. Fing an zu weinen, zu schreien. “Nein... Mum... Dad... Nein! ...
Alles verschwamm um ihn. “Mum! Dad! LAANAAA!”
“Clark? Clark!” Er schreckte auf. Vor ihm auf dem Bett saß jemand. Seine Mutter. Sie strich ihm mit einem feuchten Lappen über die verschwitzte Stirn. Er fing an, hektisch zu stottern. “Ich... Ich muss doch - meine Lana retten!” Er wollte aufspringen, doch seine Mutter schaffte es, den mehr als erschöpften Clark wieder in die Kissen zu drücken. Er hörte ein Räuspern, blickte zur Tür. Dort stand sie. Lana. Sie trat langsam heran. Seine Mum lächelte beide an. “Alles ist gut!” Sie ging an Lana vorbei hinaus. “Clark. Was ist passiert??” Lanas sanfte Stimme näherte sich ihm langsam. “DU - Du lagst in meinen Armen... Nach dem Tornado. Ich - Ich schwöre ich wollte es, doch ich... Ich konnte nicht -” Ihm stiegen Tränen in die Augen. “DU konntest mich nicht - was? - Clark! Alles ist gut!”Sie strich ihm vorsichtig über die Wange. “Ich konnte dich nicht retten... Und mum und Dad und Lex auch nicht! Ich will euch nicht verlieren... Ich will DICH nicht verlieren!” Lana sah ihm gerührt in seine feuchten Augen. “Das wirst du nicht!” Sie beugte sich zu ihm hinunter und küsste ihn auf die Stirn. Er blickte zu ihr auf, stemmte sich hoch. Fühlte ihren Atem. “Niemals?” “Niemals” Ich verspreche es dir!” “Gut... Danke...” Er strich mit seiner Nase zärtlich über ihre. Küsste sie sanft auf die Wange. Strich mit seinen Lippen über selbige, hin zu ihren Lippen. Sie legte ihre Hand an seine Wange, schloss die Augen.
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