Die verlorene Tochter

GeschichteAbenteuer / P6
Hermann Gruber Nils Krüger
30.01.2008
30.01.2008
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Prolog:

Ein blondhaariges Mädchen steht auf einem Dachboden. In der Hand hält sie den Brief, den sie schon zum x-ten male durch ließt.
Es ist das letzte Schriftstück ihre Mutter, die an Krebs gestorben war.
„Vater, wo bist du nur?“, fragt sie sich.
Sie stöbert weiter in den alten Unterlagen und Briefen ihre Mutter, zwar hatte sie bis jetzt noch nichts gefundne, aber sie gibt die Hoffnung nicht aus.
Die junge Frau stößt durch Zufall auf eine alte Holzkiste die in der letzten Ecke auf dem Dachboden zu finden war.
Eine dicke Staubschicht zeugt von Vergangenheit.
Sie zieht die alte Holzkiste aus der Ecke und öffnet sie bedächtig.
Dieses Kasten birgt alte gelbe Briefe.
Sie zieht sie raus und ein Foto fällt zu Boden. Es zeigt einen stattlichen jungen Mann in einer Uniform.

1.Kapitel:

Nils Krüger, Polizeiobermeister und Kommunikationstechniker, sitzt gelangweilt vor seinem Schreibtisch in der Zentrale der Küstenwache von Neustadt.
Die Verbrecher haben sich wohl zu einem Frühjahrsschlaf zurück gezogen, denn diese Benehmen sich ungewöhnlich Still.
Es ist förmlich die Ruhe vor dem Sturm zu spüren.
Er fährt sich durch sein rabenschwarzes Haar und nagt an seinem Bleistift. Er denkt über ein neuen Song nach, denn er als Songwriter und Sänger auf den Markt bringen könnte.

Unterdessen bekommt Gruber einen ungewöhnlichen Anruf, ein junges Mädchen möchte gern ein Praktikum bei der Küstenwache absolvieren.
„Von mir aus, kommen sie am besten nachher mal hier vor bei, dann können wir über alles reden!“, sagt er und läuft unruhig hin und her.
Was er gerade erfahren hatte, ist echt unglaublich. Er kann es einfach nicht fassen.

Zu gleichen Zeit verlässt ein Mädchen das Haus, macht sie auf den Weg ins Ungewisse, zu dem Ort, wo ihre Zukunft sich ändern wird.
Sie erreicht die Eingangstür und atmet noch einmal tief ein und aus.
Nach einigem Suchen findet sie die richtige Zimmertür.
Ein junger Mann mit rabenschwarzen Haaren, sitzt an seinem Schreibtisch und denkt anscheint nach.
„Entschuldigen Sie bitte, könnten Sie mir sagen wo ich Herrn Hermann Gruber finden könnte?“, fragt sie ihn und ihr amerikanischer Akzent wird preisgegeben.

Krüger schreckt aus und sieht in die grün-blauen Augen der schönen Maid. Im fehlten die Worte und weißt auf Grubers Zimmer. Sie bedankt sich noch und geht, um an die richtige Tür zu klopfen. Nils starrt ihr nach. „Wow, so was hübsches hab ich ja noch nie gesehen“.
Kai Norge hört die Worte seines geliebt- gehassten Kollegen und schreckt ihn mit seiner Frage: „wenn meinst du?“ aus seiner Trance.
Schweigend beißt Krüger sich auf die Unterlippe.

„Also du bist die Tochter von Claire Brown“. Wieder nickt das Mädchen, sie fühlt sich wie in einem Verhör.
„Und du hast diese alten Briefe, sowie das alte Foto von mir, bei euch auf dem Dachboden gefunden?“ Abermals antwortet sie mit einem nicken.
„Und wie heißt du mein Kind?“, bei diesen Worten setzt er sich neben sie und schaut ihr in die Augen „Lillian-Marysa“, antwortet sie und lächelt ihren Vater an.
„Du siehst aus wie Claire, besonders wenn du lachst.“
Ihre Augen strahlten vor Freude, sie hat ihren Vater gefunden.

Gruber und Lilly, wie sie eigentlich von jeden genannt wurde, betreten zusammen den Raum, wo sich die anderen Kollegen der Küstenwache versammelt hatten. Lagebesprechung war angesagt.
„Hört mal Leute!“ und die Mannschaft sieht zu den beiden hin. „Darf ich euch unsere neue Praktikantin vorstellen. Das ist Lilly Brown.“
Das Mädchen lächelt in die Runde und ihre Augen blieben bei Krüger hängen. Dieser erwidert ihr lächeln und kleine Grübchen auf seinen Wangen werden sichtbar.  

Währendessen ein paar Zentimeter weiter wird Gruber von Ehlers zu Seite gezogen. „Was soll das denn? Wir hatten doch noch nie Praktikanten, geschweige denn Praktikantinnen. Warum Gruber?“ Gruber sieht ihn direkt in die Augen. „Was soll ich denn machen, sie braucht einen Job.“ Ehlers sieht ihn verwirrt an. „Das ist doch meine Tochter“
Er wendet sich ab.
„Krüger sie führen Miss Brown durch die Zentrale und zeigen ihr alles“ Doch der angesprochene reagiert nicht. „KRÜGER! Wird’s bald“ Nils schreckt auf „Jawohl Chef!“
Er führt Lilly raus aus dem Raum um ihr das Verhörungszimmer zu zeigen.

„Und du bist dir wirklich sicher, dass das deine Tochter ist?“ „Ja bin ich, sie sieht aus wie Claire Brown mit ihr hatte ich eine Beziehung, vor ungefähr 23 Jahren.
„Und jetzt will ich keine weiteren Fragen mehr hören“.
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