Das Hier und Jetzt

GeschichteAllgemein / P12
26.01.2008
26.01.2008
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Titel: Das Hier und Jetzt
Fandom: LdF
Autor: Akane
Warnings: [slash] (angedeutet), [sap]

Disclaimer: Die Charaktere und die vorhergehenden Umstände gehören Rebecca Gablé und ich mache keinerlei Profit mit dieser Story.
Kommentar: Eine Szene in Chester, nachdem Raymond von Mortimer Dermond fast erstochen wurde.  
Kritik und Anregungen sind immer gerne gesehen!

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„Wie fühlst du dich?“
Raymond of Waringham legte den Kopf in den Nacken und stöhnte nur ein kleines bisschen zu theatralisch. „Aufgespießt.“
Das war allerdings noch nicht einmal ganz unwahr. Die Stichwunde in seinem Oberkörper schmerzte nach wie vor höllisch und er hatte noch immer leichte Schwierigkeiten beim Atmen.
Und derjenige, der ihm diese Wunde beigebracht hatte, war niemand anderes als der Vater des Mannes, der nun an seinem Bett saß und besorgt auf ihn hinuntersah.
„Kann ich etwas für dich tun?“ Mortimer nahm behutsam seine Hand.
„Nein. Du könntest weitererzählen.“

Ohne zu wissen, ob Raymond hörte oder begriff, was er sagte, hatte Mortimer angefangen, ihm alte Rittergeschichten zu erzählen. Um ihn und vor allem sich selber in den bangen Stunden zu beruhigen und zu trösten, in denen nicht sicher gewesen war, ob Raymond leben oder sterben würde.
Er war ein begnadeter Erzähler und so hatte er einfach nicht aufgehört, als sein Ziehbruder endlich aufgewacht war und sich sein Zustand langsam zu bessern begonnen hatte.

Und Raymond lächelte, schloss die Augen und ließ sich davontragen von den bekannten Worten und der leisen, sanften Stimme, die sie sprach. Es zählte nicht mehr, dass er Schmerzen hatte, es war egal, was ihn noch erwarten würde. Alles, was zählte, waren Mortimers Worte.
Die Vergangenheit.
Das Hier und Jetzt.
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