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Auf eigene Gefahr

von Kathyana
GeschichteSchmerz/Trost, Suspense / P12 / Gen
Konny von Brendorp
24.01.2008
25.03.2008
33
28.564
 
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118 Reviews
Dieses Kapitel
11 Reviews
 
 
24.01.2008 659
 
Fandom: GSG 9 – Ihr Einsatz ist ihr Leben
Autorin: Aiyana
Disclaimer: Ich habe keinerlei Rechte an „GSG 9“ und mir die Charaktere lediglich für diese Story ausgeliehen.


GSG 9 - Ihr Einsatz ist ihr Leben

"Auf eigene Gefahr"


Der schwarze Van, der Gebs Team als Einsatzfahrzeug diente, stoppte zwischen den Containern. Dann sprangen alle außer Caspar aus dem Wagen.
„Das Signal ist auf einmal ziemlich schwach“, meldete Caspar sich in diesem Moment aus dem Inneren des Fahrzeuges. Der Laptop, an dem er arbeitete, hatte ihm dies verraten. „Kann an dem Stahl liegen… oder er hat den Sender entdeckt und die Waffe entsorgt… irgendwo da drin.“
„Aufteilen“, orderte Geb. „Konny mit mir, darüber“, er wies mit der Hand über seine Schulter nach hinten, um sich dann an die anderen drei zu wenden: „Demir, Frank, Caspar, in die Richtung“, sagte er und deutete in die entgegen gesetzte Richtung. „Los!“
Sie hatten sich gerade auf den Weg gemacht, als sich Kommandant Anhoff aus der GSG 9-Zentrale per Funk meldete: <100 an alle. Noch mal zum Mitschreiben: Wir brauchen Motta lebend.>
Rücken an Rücken, sich immer gegenseitig deckend, bewegten sich Geb und Konny hintereinander durch die schmalen Gänge zwischen den Frachtcontainern. Die Waffen in der Vorhalte und die Sinne aufs Äußerste gespannt, rechneten sie jederzeit mit einem Zwischenfall, als sie plötzlich über sich einen Helikopter hörten.
„Was macht denn der scheiß Hubschrauber hier?“, murrte Geb, nachdem sein Blick suchend zum Himmel gewandert war. Er war schon zulange SET-Führer, um nicht zu ahnen, wie sehr ihnen der Drehflügler schaden würde, denn Motta, der Menschenhändler, dem sie auf den Fersen waren, würde denken, dass es sich um einen BKA-Hubschrauber handelte, selbst wenn das nicht so war.
Schleunigst setzten Geb und Konny ihren Weg fort. Es brachte niemandem etwas, wenn sie ihre Arbeit nicht fortsetzten.
Und dann stand Konny plötzlich in dem Gang, an dessen anderem Ende sich Motta aufhielt. Doch auch der Menschenhändler sah ihn… und riss augenblicklich die Waffe hoch, um zu feuern. Es war die Waffe, die Konny ihm vorhin in einer schauspielerischen Meisterleistung untergejubelt hatte. Die Waffe, die mit einem Peilsender und Platzpatronen ausgestattet war. Aber im ersten Moment konnte Konny sich natürlich nicht sicher sein, weswegen der hastig hinter dem Container in Deckung ging. „Kacke!“, fluchte er, während er mit dem Rücken am Container neben Geb lehnte.
„Bleib du hier, ich versuche von der anderen Seite ranzukommen“, wies Geb seinen Kollegen an.
„Gut“, stimmte Konny leise zu.
„Okay“, nickte Geb.
Sie wollten sich gerade trennen, als Motta sich lautstark vernehmen ließ: „Keine Bewegung, oder ich knall sie ab!“ Und vor sich hielt er eines der albanischen Mädchen, die er nach Deutschland geschleust hatte. Ihm war das Mädchen nichts wert, aber er wusste, dass die Bundespolizei kein Risiko eingehen würde.
Konny spähte um die Containerecke zu Motta, doch der schien bereits damit gerechnet zu haben, denn er schrie „Bleib da hinten!“ und Konny wich wieder in die Deckung zurück.
„Ich übernehm’ das“, teilte er Geb knapp mit.
Geb wandte sich augenblicklich zu Konny zurück. „Nein, du bleibst in Deckung.“
„Eine bessere Chance kriegen wir nicht“, zischte Konny zurück, dann atmete er noch einmal tief durch und rannte los. Um die Ecke und auf Motta und das Mädchen zu.
„Konny!“, gellte Gebs Ruf ihm noch nach, während er rannte.
Er rannte ohne die Waffe aus der Vorhalte zu nehmen und Motta richtete die Mündung der Waffe auf Konny und schoss. Wieder und wieder, bis das Magazin schließlich leer war. Und Konny rannte immer noch.
Dann geschah, womit keiner gerechnet hatte. Motta warf die präparierte Waffe zur Seite und zog sich hinten aus dem Hosenbund eine weitere.
Unterdessen war Geb auf dem anderen Weg soweit gekommen, dass er Motta und seinen Kollegen sehen konnte. „Konny, Achtung! Er hat eine zweite Waffe!“, schrie er alarmiert, doch da war es schon zu spät. Motta hatte Konny bereits in Windeseile ins Visier genommen und krümmte seinen Finger um den Abzug…
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