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Mach. Mich. Nass.

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor / P12 / Gen
22.01.2008
22.01.2008
1
2.534
1
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3 Reviews
Dieses Kapitel
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22.01.2008 2.534
 
Titel: Mach. Mich. Nass.
Autor: Lady Charena
Fandom: SK Kölsch
Paarung: Jupp Schatz, Klaus Taube, div.
Rating: Humor, gen
Beta: T'Len
Archiv: ja

Summe/Hintergrund: Wahre Freundschaft ist eine trockene Hose. Ehrlich.

Disclaimer: Die Rechte der in dieser Fan-Story verwendeten geschützten Namen und Figuren liegen bei den jeweiligen Inhabern. Eine Kennzeichnung unterbleibt nicht in der Absicht, damit Geld zu verdienen oder diese Inhaberrechte zu verletzen.


Jupp sah auf die Uhr. Noch eine knappe halbe Stunde bis zur Pressekonferenz. Das reichte locker für einen Kaffee und einen kurzen Abstecher auf die Toilette, um sich ein wenig frisch zu machen. Die Reporterin vom „Kurier“ hatte ihn bei der letzten Konferenz die ganze Zeit über sehr interessiert gemustert. Sicher war sie heute wieder da und Jupp hatte jede Absicht, ihr Interesse zu vertiefen – wenn möglich so weit, dass sie nach der Pressekonferenz mit ihm Essen ging. Dazu trug er extra diese neue, hellgraue Hose, zu deren Kauf ihn Taube überredet hatte.

Er holte sich einen Becher Kaffee aus dem Automaten (die Maschine in ihrem Büro hatte mal wieder den Geist aufgegeben und keiner wollte dran Schuld sein) und kramte gerade in seinen Hosentaschen nach ein paar Münzen um sich dazu noch einen Schokoriegel zu gönnen, als ihn etwas in die Seite rammte. Jupp fiel gegen den Kaffeeautomaten und verschüttete dabei den Inhalt seines Bechers über seine Hose. Er fluchte, als die heiße Flüssigkeit durch den Stoff sickerte und auf der Haut brannte.

„Oh, das tut mir jetzt aber schrecklich leid“, flüsterte eine erschrockene, weibliche Stimme.

Jupp fuhr herum, wütender als eine Katze in einem Raum voll Mausefallen, bereit zusammenzustauchen, wer auch immer ihm da gegenüberstand.

Und fand sich mit großen, runden, grünen Augen konfrontiert, die ihn schuldbewusst ansahen. Ein rosageschminkter, voller Mund öffnete sich zu einem entsetzten „Oh nein, was habe ich getan?“ und Jupp fand es plötzlich gar nicht mehr so schlimm, dass Kaffee auf seine Schuhe tropfte. Eine kleine Ungeschicklichkeit. Konnte jedem mal passieren.

Der blondhaarige Engel, zu dem dieser Mund und diese Augen gehörten, schlug verzweifelt die Hände vor einem reichlich tief ausgeschnittenen, hellgrünen Top zusammen. „Das tut mir so leid. Ich werde natürlich die Reinigungskosten für Ihre Hose übernehmen.“

„Ist doch nix passiert.“ Jupps Augen klebten an ihrem wohlgeformten Po fest - der in einem schwarzen Stretchmini steckte - als sie sich nach den heruntergefallenen Aktenordnern bückte. „Moment, ich helfe ihnen.“ Den nun leeren Becher immer noch in einer Hand, hob Jupp einen der Ordner auf, die bei der Kollision mit seiner Hüfte vom Aktenwagen gestürzt waren.

„Das ist ja so nett von ihnen“, freute sich der blonde Engel und lächelte reizend hilflos. „Dieser furchtbare Wagen lässt sich so entsetzlich schlecht lenken, hoffentlich haben Sie sich nicht zu sehr daran wehgetan. Ich bin erst seit Anfang der Woche hier, ich mache ein Praktikum und kenne mich noch nicht ganz aus. Wären Sie denn so nett, mir den Weg ins Archiv zu zeigen?“

„Natürlich. Lassen Sie mich das machen.“ Keine Frage, die Pressekonferenz und der Zustand seiner Kleidung war ganz, ganz weit nach hinten in Jupps Bewusstsein gerückt, als ihn aus den katzengrünen Augen ein dankbarer Blick traf.

„Hier steckst du also... Schatz. Ich habe dich schon gesucht.“

Die Wirklichkeit in der Gestalt seines tadellos gekleideten Partners holte Jupp gnadenlos ein.

„Schatz?“, wiederholte der blonde Engel und sah von Jupp zu Taube und wieder zurück zu Jupp. „Oh!“, machte der Rosenmund und die Katzenaugen büßten ein wenig von ihrem Strahlen ein. Sie schob den Aktenkarren weiter, der offenbar urplötzlich seine Sturheit verloren hatte und sich nun ganz willig lenken ließ. Das Klappern ihrer hochhackigen Schuhe ein hübscher Begleitton zum misstönenden Quietschen der Räder.

Jupp schoss Klaus einen wütenden Blick zu. „Hören Sie, das ist ein Missverständnis“, rief er dem Engel hinterher. „Das ist mein Name, also Schatz ist mein Name. Jupp Schatz. Wollen Sie mir nicht Ihren...?“ Jupp fluchte, als sie um die Ecke bog, ohne auch nur einen Blick zurück über die Schulter zu werfen. Dann wandte er sich rachelüstern seinem lachenden Kollegen zu. „Hörst du wohl auf zu gackern? Das war überhaupt nicht komisch“, fauchte er. „Die seh’ ich doch nie wieder. Und was die jetzt von mir denkt!“

Klaus gelang es mit einiger Mühe, das Lachen zu ersticken und er zuckte mit den Schultern. „Gibt dir das nicht einen guten Vorwand, sie wieder anzusprechen? In der Kantine oder so. Du kannst ihr dann ja alles erklären.“ Er grinste. „Aber vielleicht solltest du bis dahin die Gelegenheit nutzen und dir überlegen, wie du gleich Haupt erklärst, dass du in diesem Aufzug zur Pressekonferenz willst.“

„Welcher Aufz...“ Jupp sah an sich hinab und der zwischenzeitlich seinem Gedächtnis entglittene Vorfall mit einem vollen Kaffeebecher kehrte zurück. „Verdammte Scheiße. Wie lange habe ich noch Zeit?“

Klaus blickte auf die Uhr. „Genau 23 Minuten.“

Da hatte ihm Jupp schon den leeren Becher in die Hand gedrückt und spurtete den Flur entlang Richtung Toilette. So eine Ahnung, dass das vielleicht ganz amüsant werden könnte, ließ Klaus ihm folgen, nachdem er den Becher entsorgt hatte.

Jupp riss eine Handvoll Papiertücher aus dem Spender und rieb damit an seiner Hose herum. Es zeigte keine besonders große Wirkung. Die Flecken blieben groß und dunkelbraun. Was war an diesem Zeug dran, dass es solche Flecken machte? Schmieröl? Die übriggebliebene Soße aus der Kantine? Außerdem war der Kaffee inzwischen kalt. Sogar seine Socken waren nass, er hörte das leise Schmatzen in seinen Schuhen bei jedem Schritt. Verflucht, dass in einem so kleinen Becher so viel Unheil drin steckte! Als die Tür aufging, drehte er sich hastig um – aber es war nur Taube.

„Los, zieh’ die Hose aus.“

„Was?“, fragte Jupp. „Wozu soll das gut sein?“

„Hör’ mal, wir haben jetzt keine Zeit. Haupt will dich unbedingt dabei haben, also wirst du dabei sein.“ Klaus griff kurzerhand nach Jupps Gürtel.

„Hey, hey, Pfoten weg.“ Jupp schob seine Hände weg. „Das mache ich lieber selbst.“

„Jupp!“

„Was ist dir überhaupt eingefallen, vorhin auf dem Flur?“, schimpfte Jupp, während er sich aus dem nassen Stoff wühlte, der hartnäckig an ihm kleben wollte. „Wie kommst du auf die Idee, mich Schatz zu rufen?“

„Wieso?“, gab Klaus unschuldig zurück. „Hast du nicht gerade selbst gesagt, dass das dein Name ist?“

„Du weißt genau, dass die Leute...“ Jupp fiel ein, dass es vielleicht einfacher sein würde, die Schuhe zuvor auszuziehen und balancierte mit der Hose um die Knöchel auf einem Bein „...immer gleich denken...“ während er die Schnürsenkel aufknüpfte, die natürlich ausgerechnet in diesem Moment einen unlösbaren Knoten bildeten „...wir hätten was miteinander, wenn du mich so nennst.“

Klaus sah seiner akrobatischen Vorstellung mit mühsam unterdrücktem Gelächter zu. „Dann hör’ du auf, mich immer Taube zu rufen. Oder mich bei den anderen als ‚deine Taube’ zu bezeichnen.“

Trotz seiner misslichen Lage grinste Jupp und konnte der Versuchung, ‚seine Taube’ zu ärgern, nicht widerstehen. „Wie wär’s dann mit Klausi?“

Taube schüttelte den Kopf. „Untersteh’ dich.“

„Kläuschen?“, machte Jupp weiter.

„Jupp, ich warne dich!“

„Ich hab’s“, murmelte Jupp. „Klausi-Mausi. Das klingt doch nett.“

„Jupp, noch ein Wort...“, drohte Taube und schnappte sich die beschmutzte Hose. „..und du gehst in deiner Unterwäsche zur Pressekonferenz.“

Schatz grinste. „So gute Fotos von mir hatten die noch nie im Kurier“, flachste er.

Klaus stopfte Papiertücher in die Hose und drehte dann den Wasserhahn ganz leicht auf. Mit dem dünnen Wasserstrahl und von innen die Papiertücher gegen den Stoff drückend, wusch er den Kaffee vorsichtig aus, um nicht mehr Stoff zu durchnässen als unbedingt notwendig. Jupp stand bei ihm und sah ihm über die Schulter. „Bist du sicher, dass das funktioniert?“, fragte er angespannt.

„Ich hoffe es“, erwiderte Klaus. „Jupp, hör’ gefälligst auf zu quengeln, das macht mich nervös. Sorg’ lieber dafür, dass du auch sauber wirst.“

„Hier stecken Sie also. Oh, ich hoffe, ich störe die Herren nicht bei etwas?“ Kriminaloberrat Haupt stand in der Tür und blickte seine beiden Mitarbeiter verwundert an. Sein Blick verweilte auf Jupps nackten Beinen, dann sah er Klaus an, der Jupps nasse Hose gerade hochgehalten hatte. „Ich hoffe, Sie erinnern sich gelegentlich daran, wo Sie sich befinden, Herr Schatz, Herr Taube.“

„Nur ein... äh... Missgeschick mit einem Kaffeebecher“, sagte Jupp schließlich. Er nahm einen Schuh in die Hand und griff sich ein paar Papiertücher, um ihn abzuwischen.

Haupt blickte die beiden zweifelnd an. „Gut“, meinte er dann. „Ich sehe Sie in fünfzehn Minuten.“ Damit ging er.

Jupp sackte erleichtert gegen das Waschbecken. „Das schaffen wir nie“, sagte er gleich darauf.

Klaus hielt die Hose hoch. „Zumindest ist sie jetzt nur noch nass und ohne die Flecken“, sagte er. „Kuck’ dir mal die Fußspuren an, die du hinterlässt. Los mach schon, zieh’ die Socken aus.“

In diesem Moment öffnete sich die Tür erneut und Gino kam herein. „Genau das sagte meine letzte Freundin auch immer zu mir“, meinte er grinsend. „Aber wir haben’s nie auf dem Klo getrieben. Sagt mal, störe ich euch auch nicht?“

„Abflug, Gino“, befahl Klaus kurzangebunden.

Jupp zerrte inzwischen an seinen Socken herum und wickelte sie fest in eine Lage Papiertücher, um sie zumindest einigermaßen zu trocknen. Er schoss Gino einen giftigen Blick zu. „Ich kann dir auch ohne Socken in den Arsch treten“, drohte er. „Wenn du nicht auf der Stelle von hier verschwindest.“

„Ja, ja, ist ja schon gut.“ Gino hob abwehrend beide Hände. „Ich stör’ euch zwei Süßen auch nicht weiter. Viel Spaß noch, Mädels.“

Jupp ließ stöhnend den Kopf in die Hände sinken. „Eines Tages bringe ich ihn um...“, murmelte er vor sich hin. „Ich werde ihn nicht nur einfach schwer verletzten, nein, ich bringe ihn um.“

Klaus unterbrach ihn. „Wir haben nur noch zehn Minuten. Und die Papiertücher sind alle.“

„Das darf doch nicht wahr sein!“ Jupp starrte ihn an. „Und was jetzt?“

„Die Damentoilette.“ Klaus zuckte mit den Schultern.

„Was, ich soll da rein und Papiertücher klauen?“, fragte Jupp empört. „In dem Aufzug?“

„Ich wette ein paar der Damen, die dorthin gehen, haben dich in diesem Aufzug schon gesehen“, entgegnete Taube spitz.

Jupp hielt mühsam eine bissige Antwort zurück. Immerhin bemühte Klaus sich ja, ihm zu helfen. „Okay. Aber du kommst mit. Zu zweit wird uns schon irgendeine Ausrede einfallen.“

Klaus nickte und faltete die Hose zusammen, bemüht nicht mit dem tropfenden Material in Berührung zu kommen, während Jupp in seine einigermaßen trockenen Socken schlüpfte und hastig seine glücklicherweise kaum feuchten Schuhe anzog. Dann steckte er den Kopf aus der Tür. Der Flur war leer und er winkte Klaus. Die beiden huschten zwei Räume weiter zur Damentoilette. Jupp schob die Tür auf und spähte hinein – doch ihr Glück hielt an, es war niemand da.

Achim, der gerade aus einem der Büros weiter unten im Flur trat, starrte ihnen erstaunt hinterher, als er seine beiden Kollegen in der Damentoilette verschwinden sah. Er drehte schnurstracks um. „Jenny, du glaubst nicht, was ich gerade ges...“ Die Tür fiel hinter ihm ins Schloss.

„Verdammt.“ Jupp schlug frustriert gegen den leeren Papiertuch-Behälter, der in lautstarkem Protest schepperte und seinen Deckel dem Angreifer entgegenspuckte. „Das darf doch nicht wahr sein. Womit sollen wir jetzt meine Hose trocken kriegen? Mit Damenbinden?“ Er starrte den zweiten Behälter neben dem für die Papiertücher an.

„Ich hab hier was viel besseres gefunden.“ Klaus deutete auf einen grauen Kasten an der Wand, aus dem zwei verstellbare Düsen ragten. Er drückte auf einen Knopf an der Seite und mit sanften Rauschen kam ein warmer Luftstrom aus den Düsen. „Haupt hat davon erzählt, dass die Renovierung der Sanitärräume auch diese Handtrockner umfassen soll. Offenbar haben sie schon damit angefangen. Die wirken fast wie ein Fön.“

„Ist mir alles recht, wenn wir die Hose nur trocken kriegen.“ Jupp sah auf die Uhr. „In sieben Minuten!“

Die Hose zwischen sich spannend und sie so nahe wie möglich an die Düsen haltend, drängten sich die beiden vor dem Handtrockner.

„Wow, das glaube ich einfach nicht. Und ich dachte noch, Achim verarscht mich.“ Jenny tauchte plötzlich auf und die beiden fuhren herum. „Was treibt ihr denn in der Damentoilette?“, fragte sie mit weit aufgerissenen Augen.

„Jenny... Jenny, ich erkläre dir das später.“ Klaus war der erste, der seine Stimme wiederfand. „Tu uns einfach einen Riesengefallen und stell’ dich vor die Tür, okay? Wenn jemand reinwill, sag’... sag’ dass das Klo verstopft und alles überschwemmt ist.“

„Ja, aber warum...“

„Jenny, bitte“, stöhnte Jupp verzweifelt. „Sei ein liebes Kind und tu’ es einfach. Wir erklären das später.“

Kopfschüttelnd ging Jenny nach draußen, um Schmiere zu stehen. Sie drehte sich noch mal um. „Schicke Unterhose, Jupp.“

Klaus blickte Jupp an, der ihn warnend ansah. „Sie hat recht. So viel Geschmack habe ich dir gar nicht zugetraut.“

„War ein Geschenk“, murmelte Jupp und räusperte sich. „Starr’ da gefälligst nicht so hin“, fauchte er dann. „Komm’ mir bloß nicht auf komische Gedanken.“ Wieso hatte er plötzlich das Gefühl, der ohnehin etwas knapp geschnittene Slip wäre noch weiter geschrumpft? Er zupfte an seinem Hemd.

Klaus grinste. „Ein Geburtstagsgeschenk?“, fragte er, ohne auf Jupps Anschuldigung einzugehen, und drückte erneut auf den An-Knopf des Handtrockners. „Von jemand, den ich kenne?“

„Nein.“

„Ich hätte auf Ellen getippt.“

Jupp seufzte. „Ein Geschenk meiner Mutter, okay?“ Mit mehr Kraft als notwendig gewesen wäre, hieb er mit der Handfläche auf den An-Knopf des Handtrockners, um ihn am Laufen zu halten. Dabei schlug er sich die Knöchel an einer Kante an. „Aua! Und jetzt hör’ verdammt noch mal auf zu lachen, Klaus. Das ist alles nicht witzig!“

Quälend langsam, aber stetig verschwanden die feuchten Stellen aus Jupps Hose. Allerdings schien der Handtrockner den Dauerbetrieb übel zu nehmen, denn der Luftstrom wurde zunehmend kühler, dafür aber das Gehäuse immer heißer, wann immer Klaus oder Jupp auf den Knopf drückten, um ihn erneut einzuschalten. Auf einmal begann es nach Plastik zu riechen.

Klaus schob Jupp weg. „Das muss reichen. Man sieht fast nichts mehr.“ Er warf Jupp die Hose zu, der sich hastig anzog und die Schuhe zuband. „Wir haben noch genau 30 Sekunden“, sagte er nach einem Blick auf die Uhr.

Einen Augenblick später rannten die beiden an einer noch immer ratlosen Jenny vorbei, die brav vor der Tür gewartet hatte.

Atemlos kamen Jupp und Klaus in den Raum, in dem die Pressekonferenz stattfinden sollte – und hörten gerade noch Haupts letzte Worte: „...und so tut es mir leid, Ihnen mitteilen zu müssen, dass die Staatsanwaltschaft aufgrund von plötzlichen Terminschwierigkeiten kurzfristig die Konferenz auf heute Nachmittag verschoben hat. Vielen Dank für Ihr Verständnis.“

Allgemeines Gemurmel setzte ein, als sich der Raum langsam von der anwesenden Presse leerte. Auch Haupt ging.

Jupp griff nach dem nächsten Stuhl und setzte sich. „Das ist nicht wahr, oder?“, fragte er heiser.

Klaus lehnte sich seufzend gegen die Wand, schloss die Augen und begann seinen Nacken zu reiben. „Sieht so aus, als hättest du doch noch Zeit, dich um zu ziehen.“ Er holte tief Luft, richtete sich auf. „Vielleicht reicht sie sogar noch dazu, um ein paar Erklärungen abzugeben.“ An der Tür erschienen jetzt Gino und Achim, eifrig miteinander tuschelnd. Klaus zuckte zusammen, als die beiden auf sie zusteuerten...

Ein paar Tage später fand Jenny auf ihrem Schreibtisch ein Rundschreiben, indem es hieß, dass der Handtrockner in der Damentoilette aufgrund eines technischen Defekts abgebaut werden musste und in Kürze durch einen neuen ersetzt werden würde. Bei dieser Gelegenheiten würden weitere Geräte auch in den Herrentoiletten installiert werden.

Ende
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