Erdbeermund

von Pandora02
GeschichteHumor / P12 Slash
Clark Kent Lex Luthor
19.01.2008
10.02.2008
5
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„Du meinst, du kennst hier echt niemanden?“ Ein Versuch, sich selbst abzulenken.

„Oh, natürlich weiß ich, wer die meisten sind, aber ich kenne niemanden. Niemanden außer dir. Clark.“ Er sah Clark beschwörend in die Augen, und einen Augenblick lang berührten sich ihre Knie, bevor Clark sich tiefer in die Couch sinken ließ.

Der Champagner wurde gebracht. Inklusive silbernem, mit Eis bestücktem Flaschenkühler. Lex verscheuchte den Kellner und übernahm das Öffnen der Flasche selbst. Perfekt. Mit einem lauten Plopp! und ohne einen Tropfen zu verschütten. Ohne zu fragen schüttete er den Inhalt von Clarks Glas in die Topfpflanze hinter dem Sessel und füllte es neu. Dasselbe Schicksal widerfuhr dem Rest in seinem eigenen Glas. Clark blieb nicht viel Zeit, zu beobachten, wie die Kälte des Champagners die Außenseiten der Gläser beschlagen ließ, denn plötzlich war Lex aufgesprungen und beinahe über eine Teppichkante gestürzt. Er fing sich jedoch schnell und begann gestikulierend auf den nächstbesten Bediensteten einzureden. Mit zufriedenem Gesichtsausdruck kehrte er zurück. Clark machte sich nicht die Mühe, zu fragen. Er hatte seinen Kopf in die Hände gestützt und rieb sich die Augen. Er hatte nie ausprobiert, wie mehr als ein Glas Wein oder eine Dose Bier bei ihm wirkten, aber jetzt war er sicher, den Effekt des Alkohols zu spüren. Wärme und Verwirrung und ein seltsames Gefühl der Lähmung. Als ob die Welt in Slow Motion ablief. Und er spürte noch etwas anderes: Ein Bein an seinem Oberschenkel! Lex, der plötzlich neben ihm saß und einen Arm um seine Schulter legte. Clark zuckte zusammen.

„Alles OK mit dir, Clark? Möchtest du etwas essen?“ Lex war ganz der besorgte Gastgeber. Oder?

„Nein, uhm... mir geht’s gut. Ich... ich bin nur ein wenig müde.“

„Gut gut, der Schampus macht dich gleich wach. Du darfst nicht gehen. Denn -“ Lex machte eine effektvolle Pause. „Ich brauche dich, Clark“, wobei der Druck eines Zeigefingers auf Clarks Oberarm die eindringlichen Worte unterstrich.
Anschließend ließ er die Hand sinken, wobei die Knöchel Clarks nackten Arm wie zufällig der Länge nach streiften. Lex’ Finger waren warm, doch die Berührung war wie von Eis und glühenden Kohlen gleichzeitig. Sie hinterließ eine Spur kribbelnder Haut und aufgerichteter Härchen, was Clark jedoch nur am Rande seines Bewusstseins registrierte, denn er starrte wie hypnotisiert auf Lex’ Daumen. Die Hand war auf seiner zum Liegen gekommen, ganz lässig. Still. Nur der Daumen vollführte sanft streichelnde Bewegungen.

Clark blickte auf diese Hand auf seiner Haut, spürte die andere Hand auf der Schulter und die Wärme, die von Lex ausging. Er wusste, er sollte sich wehren, wollte es und wollte es auch wieder nicht. So oft hatte er sich vorgestellt, Lex nahe zu sein und jetzt erschien es ihm irgendwie nicht richtig. Lex war nicht er selbst. Er brauchte wahrscheinlich jemanden, mit dem er reden konnte. Was wäre Clark für ein Freund, wenn er jetzt nicht für ihn da war?
Die wenigen Sekunden, in denen Clarks Gedanken übereinander purzelten, hatte Lex dazu genutzt, seinem Freund noch näher zu kommen. Auf einmal spürte Clark warmen Atem an seinem Hals, und als zwei Fingerspitzen unerwartet seine Ohrmuschel entlang strichen, zuckte ein Blitzschlag durch seine Glieder. Seine Atemfrequenz erhöhte sich, und seine Handflächen wurden feucht. Denken war unmöglich geworden. Ebenso unmöglich wie Bewegung. Als Lex zu allem Überfluss über das Ohr leckte, gab Clark einen erstickten, quiekenden Laut von sich. Gut, dass er bereits saß, denn seine Knie verwandelten sich gerade in Pudding.

Mit einem dezenten Räuspern machte sich der Kellner bemerkbar. Clark spürte sein Herz bis zum Hals klopfen, und er wollte im Boden versinken, zumal Lex sich nicht stören ließ und an seinem Ohrläppchen knabberte. Doch der Mann beachtete ihn gar nicht, als er mit einem höflichen „Bitte sehr, Mister Luthor“ eine Glasschale mit leuchtend roten Erdbeeren auf den Tisch stellte. Nach einem abschließenden Hauchen in Clarks Ohr, wandte Lex sich abrupt ab und sprang auf. Erleichtert und gleichzeitig enttäuscht versuchte Clark, die Benommenheit abzuschütteln.

Triumphierend hatte Lex das Obst und den Sektkühler gegriffen, rief „Nimm du die Gläser!“ und schritt energisch von dannen, so dass Clark nichts anderes übrig blieb, als zu folgen. Nach zwei mit Partygästen gefüllten Räumen und einem Korridor öffnete Lex mit dem Ellenbogen eine unauffällige Tür zu seiner Linken und ließ Clark zuerst eintreten. Reihen von Mänteln und ein leicht staubiger Geruch begrüßten sie in dem schummerig beleuchteten Raum. Für die etwas niedrigere Temperatur war Clark sehr dankbar, denn er konnte schon wieder klarer denken, und das irritierende Kribbeln in seinen Kniekehlen zog sich zurück.

„Lex, dies ist die Garderobe“, teilte Clark dem Schlossherrn vorsichtig mit, der noch betrunkener sein musste, als es den Anschein hatte, wenn schon die Türen seines eigenen Hauses verwechselte.

„Yep. Komm mit.“

Offensichtlich hatte Lex sich nicht in der Tür geirrt. Zielstrebig ging er bis ans hintere Ende des Raumes, an langen Reihen mit Pelzmänteln, Schals und Jacken vorbei. Dort kickte er zunächst seine Schuhe von sich und ließ sich dann im Schneidersitz auf einer schon ausgebreiteten Decke nieder. Eine leere Flasche lag daneben.

„Sieht aus, als hätte hier schon Jemand gefeiert.“

„So ist es.“ Lex blickte nicht auf, sondern arrangierte die mitgebrachten Utensilien in der Mitte der Decke.

„Warst du das?“

„Hm-mm.“

„Und wer noch?“ Clark bedauerte die Frage, kaum dass sie seinen Mund verlassen hatte. Er wollte die Antwort gar nicht hören. Noch weniger wollte er eifersüchtig klingen.

„Niemand sonst.“ Lex schaute ihn einen Augenblick lang fragend an, und da Clark nicht überzeugt aussah, wurde er deutlicher. „Ungefähr zwei Stunden lang hab ich mich artig mit den Typen da draußen rumgeschlagen. Dann hatte ich keine Lust mehr und habe mich mit jener überaus freundlichen Flasche Veuve Cliquot hierher verzogen.“ Ein Nicken in Richtung der leeren Flasche mit dem orangefarbenen Etikett. „Wir hatten eine interessante Unterhaltung. Als uns der Gesprächsstoff ausging, kam mir eine Erleuchtung: Warum sollte ich meinen Geburtstag mit Wildfremden feiern und nicht mit meinem besten und einzigen Freund? Hm? Dann hab ich dich angerufen. Und nun feiere ich mit dir. Klar soweit?“ Die ganze Zeit über hatte Lex zu Clark aufgesehen, der mit verschränkten Armen stehen geblieben war. „Und wenn du dich nicht endlich setzt, krieg ich noch ´ne Nackenstarre.“

Umständlich setzte Clark sich ebenfalls auf den Boden. „Warum hier?“, fragte er.

„Pst. Ich verrate dir ein Geheimnis: Das ist eine alte Luthor-Tradition. Genaugenommen, eine Lex-Luthor-Tradition. Ich hab dir doch von unseren Weihnachtsfeiern erzählt?“

Clark erinnerte sich vage, dass Lex etwas Derartiges erwähnt hatte. Als Kind war er bei Familienfeierlichkeiten gerne in die Garderobe geflüchtet. Er hatte ihm auch erzählt, dass er bei einer solchen Gelegenheit, im Alter von sechs Jahren, von einer älteren Cousine seinen ersten Kuss bekommen hatte.

„Ich hab dir auch von meinem ersten Kuss erzählt, nicht wahr?“

Bingo.

„Ja, das hast du.“ Clark bemühte sich, nicht mit den Augen zu rollen.

„Und jetzt will ich dir die Story von meinem zweiten Kuss erzählen. Aber zuerst gib mir dein Glas.“

Er füllte den mitgebrachten Champagner in beide Gläser und klärte Clark währenddessen über Anbaugebiet, Lagerungsmethoden und die meteorologischen Verhältnisse in Frankreich im Jahre 1990 auf. Was von dem Vortrag bei Clark hängen blieb, war die Tatsache, dass es sich quasi um den teuersten Champagner der Welt handelte. Was sonst sollte man von einem Luthor erwarten?

„Es war das Osterfest nach besagtem Weihnachten. Dad war den ganzen Abend gut drauf, und Mom hat es genossen, wirklich genossen. Ich denke, sie war glücklich...“ Lex schwieg eine Weile und lächelte in sich hinein. Clark wagte nicht, etwas zu sagen. Ihm war immer etwas unbehaglich zumute, wenn Lex über seine Mutter sprach. Obwohl er nichts mit ihrem Tod zu tun gehabt hatte, fühlte er sich unsinnigerweise schuldig. „Sie hat viel gelacht, weißt du, und als es später wurde, haben sie miteinander getanzt. Wir Kinder hatten auch Spaß. Das ganze Ostereiersuchen und so. Es war albern, das wusste ich, aber es hat trotzdem Spaß gemacht. Mom tanzte auch mit mir. Sie hob mich immer hoch und wirbelte mit mir durch den Raum, bis sie meinte, sie könne mich nicht mehr tragen.“ Wieder schwieg er.

„Das klingt schön“, sagte Clark leise.

„Nur aus Tradition bin ich auch diesmal in die Garderobe gegangen. Nicht allein. Mit Chrissie.“

Clark wappnete sich für eine weitere kindliche Kuss-Geschichte. Er mochte es sich nicht eingestehen, doch er war eifersüchtig auf die Frauen an Lex’ Seite, selbst auf die Siebenjährigen. Er nahm einen tiefen Schluck aus seinem Glas und auf einmal schmeckte der Champagner sehr tröstlich.

„Chrissie hatte lange braune Locken, und grüne Augen. Fast wie du, Clark.“ Clark spürte eine Hand in seinem Haar. Lex strich durch seine Haare! Und dann war die Hand schon wieder weg.

„Ich weiß gar nicht mehr, wer es initiiert hat, ich oder Chrissie... hm... egal... wir waren hier und wir waren beide ziemlich neugierig.“

Auf einmal hatte Clark überhaupt keine Lust mehr, diese Geschichte zu hören. Unvermittelt unterbrach er Lex: „Lex, ähm... wenn ich gewusst hätte, dass du Geburtstag hast, hätte ich ein Geschenk besorgt, aber so...“ Er hob sein Glas. „Happy Birthday, Lex.“

„Ich bin froh, dass du hier bist.“ Lex stieß mit ihm an. Dann grinste er verschmitzt. „Tust du mir einen Gefallen?“

„Klar.“ Hatte er zu schnell zugestimmt?

„Gib mir eine Erdbeere.“

„Was?“

„Ich möchte eine Erdbeere.“ Lex wies mit dem Kinn auf die Glasschale. „Bitte.“

Nun gut, eine Erdbeere, dachte Clark sich, warum nicht? Er widerstand der trotzigen Antwort „Na, dann nimm dir doch eine!“, wählte eine glänzende Frucht aus und reichte sie Lex. Der machte jedoch keine Anstalten, sie entgegenzunehmen, sondern hob sein Kinn und öffnete leicht den Mund.

Clark stutzte. Blinzelte.

Die Lippen schimmerten feucht und rosa. Wie sich ein Kuss von ihnen wohl anfühlt... Clark zögerte noch immer. Er starrte auf das Weiß der Zähne, das kurz aufblitzte. Nun leckte Lex sich langsam über die Lippen und wartete mit geschlossenen Augen. Clark hatte Angst. Warum? Lex wollte doch nur eine Erdbeere! Und doch begann seine Hand zu zittern. Er fasste sich ein Herz und näherte die Hand dem wartenden Mund. Irgendwie musste Lex die Annäherung gespürt haben, denn kurz bevor die Erdbeere ihn berührte, öffnete er den Mund ganz und verschlang sie. Dabei hinterließ er eine feuchtwarme Spur auf Clarks Daumen und Zeigefinger.

„Hmm... köstlich!“ Lex kaute genüsslich... Und kaute... Und schluckte... Und genoss...

Und Clark konnte nicht anders, als gebannt die Bewegungen von Lippen, Kiefern und Kehle zu beobachten. Wie kam es nur, dass Lex ihn so leicht in Trance versetzen konnte? Ein Glück, dass er die Augen geschlossen hielt, bis die Erdbeere verspeist war.

„Mmh... eindeutig mein Lieblingsobst. Magst du Erdbeeren auch so gerne?“

„Ähm, am liebsten mag ich eigentlich Melonen, aber Erdbeeren sind auch gut. Meine Mom macht ganz phantastischen Erdbeerkuchen... hm...“

„Wo waren wir?  Ah, ich weiß schon! Schließ deine Augen.“

„Wozu?“

„Nicht fragen, Augen schließen. Dir passiert nichts, keine Angst.“

Nun, es war nicht Angst, die Clark quälte, sondern nackte Panik. Die Situation wurde immer erotischer, und das beunruhigende dabei war, dass Lex momentan sehr nüchtern und überzeugend wirkte. Trotzdem senkte Clark langsam die Lider, und als er ein geschnurrtes „Braver Junge“ vernahm, wurde ihm schlagartig klar, dass er gerade erfolgreich verführt wurde. Oh Gott, Oh Gott, du musst ihm widerstehen, du kannst ihm widerstehen, er ist bloß betrunken.

„Hmm... Chrissie hatte nicht so sinnliche Lippen, wie du, Clark, aber als ich ihn küsste, hatte ich alle Ostereier vergessen. Das war mein erster Zungenkuss.“ Clark spürte den Hauch jeder Silbe.

Ihn? Hatte Lex ihn gesagt? Chrissie war ein Er? Clark riss die Augen auf, zu perplex, um etwas zu sagen. Und er wusste nicht, was ihn so aus der Bahn warf. Die Tatsache, dass Lex einen anderen Jungen geküsst hatte, oder, dass er es schon im Alter von sechs Jahren mit Zunge getan hatte.

„Augen zu!“

Wieder gehorchte Clark, doch nun blieb Lex eine Weile stumm. Als er wieder sprach, war seine Stimme leise: „Hab ich dich geschockt?“ Clark schüttelte den Kopf. „Gut.“ Dann hörte Clark ein wenig Plätschern und Rascheln, und kurz darauf spürte er eine feuchte Kälte an seiner Unterlippe. Er erschrak, woraufhin Lex lachte. „Mach den Mund etwas auf, Clark“, hauchte er dann. Und jetzt erkannte Clark, dass es eine in Sekt getauchte Erdbeere war. Der frische Duft stieg in seine Nase.

Lex zeichnete mit der Frucht die Konturen der Lippen nach. Automatisch schnellte Clarks Zunge an den Mundwinkel, um einen dicken Tropfen Champagner davon abzuhalten, auf sein Kinn herunter zu rinnen. Er hörte Lex scharf einatmen.

„Schmeckt der Champagner so nicht viel besser?“, fragte Lex flüsternd, als er die Erdbeere zurückzog.

Er schmeckte sogar vortrefflich, und Clark wollte dies gerade sagen, wusste aber nicht mehr, worum es eigentlich ging und runzelte verwirrt die Stirn. Er leckte sich die Lippen trocken und genoss zum ersten Mal das Prickeln, das von den teuren Tropfen ausging. Dann kehrte die Erdbeere zurück, offenbar frisch eingetaucht, und Clark begegnete ihr mit unerwartetem Enthusiasmus. Es schmeckte plötzlich aufregend und abenteuerlich. Er wollte mehr und streckte seine Zunge nach der Erdbeere aus, doch Lex entzog sie ihm schnell.

„Nanu, ist da Jemand auf den Geschmack gekommen?“

Leichte Röte kroch auf Clarks Wangen, doch er machte sich nicht die Mühe, über eine Antwort nachzudenken, sondern schwelgte nun in der vibrierenden Stimme, die so leise zu ihm sprach. Er hatte immer gewusst, dass Lex ihm alles verkaufen könnte, wenn er nur „seine Stimme“ anwendete. Tief und samtig und voller dunkler Andeutungen. Und jetzt war er soweit, sich  fallen zu lassen.

„Möchtest du noch einen Schluck?“

„Hm-hm.“

„Dann musst du erst etwas essen.“

Diesmal spürte er die kühle Frische ohne den Alkohol. Er öffnete den Mund weit, fühlte, wie Lex die Beere auf seine Zunge legte. Er nahm sie entgegen und verspeiste sie wie verlangt. Sie schmeckte wunderbar süß. Er schluckte alles hinunter und leckte sich erwartungsvoll die Lippen. Er wollte... was wollte er eigentlich? Noch bevor Clark eine Antwort darauf fand, hörte er wieder Lex’ Stimme.

„Braver Junge, Clark, du hast dir den Champagner jetzt verdient. Erschrick nicht. Und lass die Augen geschlossen.“

Sekunden vergingen mit quälender Langsamkeit. Dann fühlte Clark, wie sich etwas Warmes seinen Lippen nährte. Keine Erdbeere, kein Glas. Ein leichter Hauch und er wusste es: Lex’ Lippen! Und schon spürte er sie auf seinen. Warm und weich und süß. Er riss unwillkürlich die Augen auf, nur um zu sehen, dass Lex’ Lider geschlossen waren. Sanft aber bestimmt drängte Lex ihn nach hinten - oder wich Clark zurück? - bis er sich mit einer Hand aufstützen musste, um nicht umzufallen. Subtiler Druck drängte seine Lippen ein wenig auseinander. Oh Gott, er küsst mich wirklich! Dann war die Zunge da, Einlass begehrend, heiß, kühl und prickelnd. Clark blinzelte. Das Prickeln rührte von dem Champagner her, der nun langsam in seinen Mund floss. Nach einem kurzen Moment der Überraschung, in dem der eine oder andere Tropfen sein Ziel verfehlte, hatte Clark den richtigen Winkel gefunden und trank, was Lex ihm anbot. Der Champagner schmeckte wundervoll auf diese Weise, leicht angewärmt und mit einer zusätzlichen Geschmacksnote, die irgendwie die Assoziation von Gefahr trug. Noch kannst du weglaufen, meldete sich der Instinkt zu Wort, doch sein Stimmchen war zu schwach.
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