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Das Geisterschloss Black Rose

GeschichteMystery / P12 / Gen
Caspar Reindl Demir Azlan Frank Wernitz Gebhard Schurlau Konny von Brendorp
15.01.2008
17.03.2008
50
15.664
 
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15.01.2008 467
 
Geb kam langsam mit starken Kopfschmerzen zu sich. Er hatte das Gefühl, als hätte ihn eine Dampflok überfahren. Alles um ihn herum begann sich zu drehen und er sah nur Teile einer gemusterten Decke. Nur langsam konnte er sich besser orientieren und fand sich in einem dunklen Raum wieder. Es roch nach modrigem Holz und alles war ihm fremd. Er erkannte keine bekannten Gerüche. Auch keine bekannte Stimme. Es war ziemlich still, nur einige Krähen waren zu hören.

Geb versuchte sich aufzurichten, doch er merkte gleich einen stechenden Schmerz in der Schulter. Als er nachschauen wollte, was mit seiner Schulter war, hörte er auf einmal einen Schlag nicht weit entfernt von ihm.

Erschrocken blickte er auf. Nun hatte er seine Schmerzende Schulter vergessen und stand von seinen Bett auf, wo er soeben aufgewacht war.

Es musste sich um ein altes Bett handeln, denn es knackste noch lauter als ein Balken. Geb musste sich erst einmal in dem fremden Raum, indem er sich befand, orientieren. Alles war ziemlich dunkel, nur von einem kleinen Spalt kam ein wenig Licht rein.

Es war ein ziemlich großes Zimmer, wie Geb feststellen konnte. Alles war mit alten Schränken und Möbeln übersäht und es fanden sich auch alte Teppiche wieder. Was Geb jedoch gleich auffiel, trotz des weniges Lichtes, war ein großes Bild, das über einem alten Kamin hing. Geb trat näher und schaute es sich genauer an.

Es war ziemlich eingestaubt und als Geb es nur leicht berührte, fiel es von der Wand. Erschrocken konnte er das Bild gerade noch festhalten und stellte es vorsichtig gegen den Kamin.

Geb konnte seinen Blick nicht von diesem Bild lassen und wollte unbedingt wissen, was sich darauf befand. Also kniete er sich hin und fuhr mit seiner ganzen Hand über das Bild um den Staub wegzuwischen.

Geb war so fasziniert was er vor sich sah, das er dass Geräusch auf dem Flur überhörte. Das alte Bild zeigte eine Frau und höchstwahrscheinlich ihren Ehemann. Der Rahmen war aus puren Gold, wie Geb feststellen konnte. Es war mit einem komischem Muster überzogen, das Geb sichtlich faszinierte.

Erst als er kurz seinen Blick durchs Zimmer warf, hörte er wieder dieses dumpfe Geräusch und richtete sich auf. Langsam und so leise wie möglich schlich er sich zur Türe. Oder das, was er Tür nennen konnte. Von weitem sah er, das sie ziemlich alt sein musste, wie alles in diesem Zimmer.

Geb warf seinen Blick auf den Holzboden, der unter seinen Füßen knackste. Der Teppich der ihn bedeckte, musste schon eine Ewigkeit nicht mehr ausgestaubt worden sein. Da sich eine Dicke Schicht darauf befand. Geb trat durch diese Schicht und trat langsam auf die Türe zu. So leise wie möglich legte er sein Ohr an die Türe. Doch als er horchen wollte, woher das Geräusch kam, war es verschwunden.
 
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