Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Hitman-Der letzte Auftrag

von Mad-Jack
GeschichteDrama / P18 / Gen
05.01.2008
05.01.2008
1
2.174
1
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
 
05.01.2008 2.174
 
Regen fällt gegen die Fenster des kleinen Schuppens der nun seit gut 1 Jahr mein zuhause ist. Ich sitze an meinem kleinen Tisch, den Rosenkranz in der Hand und sehe mit leerem Blick in die Verregnete Dunkelheit und sehe die umrisse der Santa del Chia. Es ist 3 Uhr morgens, es ist mir egal ich kann sowieso schlecht schlafen seit dem Tag als ich aufgehört habe Menschen zu töten, eigentlich lachhaft ein von Wissenschaftlern geklonter und zum töten trainierter Attentäter der Gewissensbisse hat und von Reue zerfressen wird. Seit jenem Tag als mich Pater Vittorio aufgelesen hat und mir im Klöster eine neue Heimat gab, betet ich jeden Tag das ich die Bilder in meinem Kopf vergesse, Bilder weswegen ich nicht schlafen kann, Bilder die mich zum anzweifeln an meinem tun, meinen Leben und meiner bringen. Ich stehe auf als erneut ein Blitz am Rabenschwarzen Nachthimmel aufleuchtete und meinen kleinen Raum erleuchtet. Ich gehe zu meinem Bett und knie mich hin ich greife in den Zwischenraum zwischen Bett und Wand meine Fingerspitzen berührten den kalten Stahl meiner Silver Ballers doch ist sie dieses mal nicht das was ich suche, ich fummle weiter und fische ein kleines Ledernes Buch raus. Als ich mich wieder hinsetze ziehe ich noch eine Flasche Wein aus einer Kommode und gieße mir ein Glas ein.
Ich betrachte wie sich die dunkle rote Flüssigkeit wellenschwappend im Glas verteilt und immer ruhiger wird, sofort erinnert es mich an Blut, sofort als mir die Gedanken durch den Kopf schwirren muss ich lächeln an was sollte ein Mörder auch denken wen er im halbdunkel ein glas rote Flüssigkeit sieht. Ich probiere den Rebensaft und widme mich wieder meiner Beute, dieses Buch schenkte mir Pater Vittorio nach meiner ersten Beichte ich soll alle Gedanken die ich habe hier hineinschreiben um sie mir von der Seele zu schreiben. Hier kann ich offen über meine frühere Arbeit schreiben. Ich nippe noch mal am Wein und während ich einen Stift aus einer Schublade ziehe knallt draußen noch einmal ein Blitz und ich fange an über jenen Tag zu schreiben der mein Leben so verändert hatte.

Es war der 23.Juni 2005 also vor ungefähr einem Jahr ich hatte von Diana einen Auftrag bekommen, eigentlich unter meiner Würde ich sollte einen kleinen Möchtegern Mafiapaten erledigen, aber als mehrfacher Mörder macht man keinen unterschied mehr der Auftrag wurde gut bezahlt und ich willigte ein. Er soll sich in Krefeld in Deutschland aufhalten  also packte ich meine Tasche zog meinen schwarzen Anzug an und ging in meine Waffenkammer immer diese Entscheidung was ich mitnehme ich entscheide mich für meine Silver Ballers, die Schlafspritzen und ein auseinanderbaubares Scharfschützengewehr. Alles geht so locker von der Hand wenn man keine Gefühle hat und sich die Gesichter seiner Opfer nicht merkt. Außerdem fülle ich alle Waffen mit Patronen in Gedanken schätze ich welche davon ihm den Gnadenschuss bringt vielleicht die im Scharfschützengewehr oder doch die dritte Kugel im Linken Silver Baller? Eigentlich ist es ja egal aber es lenkt ab und es ist ein schönes Spiel.

Es war eine schreckliche Fahrt mit dem Zug nach Krefeld zu überfüllt und eine alte Frau meinte mich immer auf meinen Anzug ansprechen zu müssen. Ob ich Bestatter währe, na ja eigentlich hatte sie nicht ganz unrecht ich bringe ja Leute unter die Erde **grins**
Nun trete ich raus aus dem Bahnhof die Sonne scheint und ich ziehe eine Sonnenbrille an langsam gewöhnen sich meine Augen an das Licht, irgendwo hier lebt dieser pseudo-Corleone, ich schlendere durch die Einkaufstraßen der kleinen Stadt und biege in eine schattendunkle Seitenstraße als ich auf der anderen Seite wieder rauskomme hat sich was verändert den Attentäter 47 gibt es erstmal nicht mehr nur noch Herr Metzger und schon beginnt der Auftrag.

Zwei Wochen später.
Es war zu einfach Marimo Costadelli  aufzuspüren, er läuft rum als ob er die ganze Stadt besitzt, immer begleitet von seinen zwei Bodyguards der seine sieht aus wie der dicke Bruder der Wildeker Herzbuben und der andere ist ein schmieriger Typ der ein Gesicht hat als ob er die ein oder andere Schlägerei mitgemischt beide sind in Schwarzen anzügen gekleidet und benehmen sich wie die Karikaturen von Bodyguards. Marimo Costadelli sieht aus wie ein Breitmaulfrosch den man in einen gelb karierten Anzug gesteckt er trägt die haare offen und einen dicken schwarzen Schnauzer der so ungekämmt aussieht das es schon ekelig ist. Ich beobachte ihn schon seit dem ersten Tag, von Diana hatte ich erfahren das Costadelli täglich im ,,Stadtleben“ sein Mittag ist. Also fing ich an, nach dem ich den alten Kellner ein kleinen gefallen getan habe, im ,,Stadtleben“ als Kellner zu arbeiten. Laut Auftraggeber sollte die Tötung Symbolisch für alle anderen sein, die meinen in Krefeld einen Paten spielen zu wollen.
Also fiel Vergiften und hinterrücks mit der Klavierseite zu erwürgen weg. Es musste etwas sein was alle wahrnahmen. In meiner Zeit fiel mir auch ein Kind auf das öfters im Foyer saß und immer einen Milchshake trank. Sie hatte blondes Haar und sie immer zu zwei Zöpfen gebunden. Um meine Tarnung aufrechtzuerhalten unterhielt ich mich mit ihr, sie hieß Maria Wager und war 11 Jahre alt, immer wenn sie da war unterhielten wir uns über Schule, Pokemon und andere Themen die einem 11 Jährigen Mädchen interessieren. Keiner würde vermuten dass hinter den netten Herrn Metzger, der sich mit einem kleinen Mädchen über Wendy unterhält ein Berufsmörder steckt.
Dann kam der Tag der Abrechnung. Alles war geplant und bis ins Detail überdacht.
Costadelli hatte für den nächsten Tag den ganzen Laden ,,gemietet“ also Bernd den Besitzer des Ladens gedroht hatte das er seinen ,,Schutz“ verliert sollte der Laden nicht leer sein, also hatte er den Laden ganz für sich alleine.
Als es dann soweit war und ich Bernd durch einen gezielten Telefonanruf nach Hause gerufen hatte, war es soweit Marimo Costadelli trat in sein verderben an seiner Seite der dicke Herzbube, aus einem Gespräch der drei hatte ich belauscht das sich Tütengesicht verspäten werde, obwohl er gegenüber des ,,Stadtleben“ wohnte, und setzten sich hin und bestellten die ersten Getränke. Ich machte sie fertig und servierte sie ihnen. Als ich wieder hinter dem Tresen war irritiere mich schon etwas es standen 4 Stühle am Tisch, warteten sie auf noch einen Gast oder war es Zufall. Außerdem sah es so aus als ob sie auf jemanden anderes als auf Hackfresse warteten. Mir war es egal, ich wollte den Auftrag zu Ende bringen und dann wieder abhauen, Mein Plan war ganz einfach Beide Speichellecker töten, den Paten aufklären wer ihn tot sehen will, töten, nach Hause fahren, Feierabend. Es lief auch alles wie am Schnürchen nachdem ich den beiden eine weitere Runde Bier gebracht habe, wobei ich vorher Abführmittel in das Glas des fetten kippte, rannte er auch schon unter schallenden Gelächter seines Bosses aufs stille Örtchen.
Dort wartete ich schon im Schatten der Klotür, ich hasse diesen Teil meiner Arbeit aber er merkte es noch nicht einmal das ich, als er die Tür öffnete, mit meiner Silver Bullet schon auf ihn Zielte und abdrückte, was sie wohl denken wenn sie dem Tod ins Auge blicken oder besser meiner Waffe in den Lauf **grins**, haben sie angst oder registrieren sie es gar nicht, sehen sie mich hinter der Waffe oder sehen sie nur die Kugel die sich langsam durch die Luft gleitet und sich langsam in ihr Sündiges Fleisch bohrt.
Egal diese Typen verdienen nichts anderes, sie sind den falschen Leuten auf die Füße getreten und zahlen nun die Zeche dafür, sie haben sich auch nur durch Gewalt an ihren Platz erkämpft und haben wahrscheinlich auch vor unschuldigen keine halt gemacht.  Durch der Schaldämpfer hörte niemand den leisen Knall den die Waffe machte als ich ihm eine Kugel durch seine fette Stirn Jagte. Sofort schloss ich die Kabinentür damit ich nicht von seinem Blut vollgesaut wurde. Nachdem ich Costadelli ein weiteres Bier gebracht hatte, wobei er immer nervöser auf seine Uhr sah, lief ich aufs Dach alles lief so wie ich es geplant hatte ich holte das Scharfschützen Gewehr aus dem Versteck und legte an. Ich hatte aus eiskalter Kalkulation herausgefunden das ich vom Dach des Gebäudes genau ins Wohnzimmer seines Hauses sehen konnte das auf der anderen Straßenseite lag. Ich legte an und zielte er war im Fadenkreuz ich hörte mein Herz pochen, ein Schlag, zweiter Schlag Körper anspannen Auge aufs ziel, ausatmen abdrücken.
Ich weis gar nicht mehr was er gerade getrieben hatte ich sah ihn nur zusammensinken, ich schraubte das Gewehr wieder auseinander und legte es wieder in den Koffer. Keine Beweise dalassen, wie oft hatte ich diesen Satz gehört und mit verschiedenen Foltermethoden eingetrichtert bekommen, selbst jetzt wo ich in meiner Laube sitze und in das Buch hineinsreibe würde wahrscheinlich niemand denken das hier jemand lebt. alles ist weggeräumt und nichts weist auf mich hin. Aber weiter, nachdem nun beide Deppen beseitigt waren ging ich nach unter in die Küche und drehte den Gasofen auf. Dann ging ich nachdem ich mich meines Kellneroutfittes entledigt hatte, in den Schankraum wo Marimo Costadelli immer noch ungeduldig wartete als er mich so sah im schwarzen Anzug mit weißem Hemd Roter Krawatte und schwarzen Handschuhen, ich glaube er wusste schon was auf ihn zukommt. Er fing an zu zittern und stotterte irgendwas über Tony, es war warscheinlich er fette auf dem Klo, und ich sagte ihm nur ,,Tod“ die Farbe  wich aus seinem Gesicht und er sah aus wie sein kotzgelber Anzug. Dein Tod wurde von Kane Lynch in Auftrag gegeben. Mit weit aufgerissenen Augen sah er mich an und flehte das er mir jeden Preis bezahlt wenn ich ihn verschonen würde, jämmerlich warum müssen sie es immer so schwer machen ich stand auf und bewegte mich in Richtung Tür Costadelli wie von sinnen wollte sich auf mich stürzen aber ein gezielter Schlag gegen das Nasenbein und er fiel auf die Bretter. Ich kam wieder an die frische Luft das ausstöhmende Gas hatte sich doch schnell im Haus ausgebreitet. Nun dauerte es nicht mehr lange die Türen waren abgeschlossen, die Fenster Einschlag sicher und der Funkensprüher unterm Tresen versteckt er würde das Gas entzünden und Costadelli in die Luft jagen. Ich stand versteckt in einer Schattigen Gasse auf der anderen Seite der Straße und sah zu wie Costadelli erfolglos versuchte das Fenster einzuschlagen, immer mehr war im die Verzweiflung anzusehen er musste das Gas schon gerochen haben. Ich hatte extra auf ein giftiges Gas verzichtet damit er die volle Dröhnung der Explosion miterleben konnte. Ich wunderte mich ein bisschen das es mit nichts ausmachte ihn da so verzweifelt zu sehen aber es war nun mal nur ein Job der erledigt werden musste. ,,Papa“ das Wort wird mir nie mehr aus dem Kopf gehen, als ich aufblickte sah ich Maria sie versuchte die Tür zu öffnen, ich rannte zu ihr um sie da wegzuziehen, sie riss immer fester am Griff der Tür und Costadelli schrie das etwas, es konnte nicht mehr lange dauern bis der Funkensprüher losgeht und das ganze Haus dem Érdboden gleich macht. Keine zwei Meter trennten mich von ihr ich wollte sie wegziehen, raus aus der Todeszone ihr kleines Leben retten ich hatte vorher nie solche Gedanken ,mitleid, für ein kleines Mädchen, wo ich doch schon so viele Getötet habe, aber sie hatte es nicht verdient sie konnte nichts dafür ich wollte sie greifen da schaut sie zu mir rauf sie hatte Tränen in den Augen nur noch eine handbreite dann habe ich sie, auf einmal geht die Welt unter eine große Feuerwelle sauste mir entgegen ich sah noch in das Gesicht Marias bevor wir beide nach hinten weggedrückt wurden. Ich landete in der Gasse in der ich mich vorher versteckt hatte und war für eine kurze Zeit ausgeknockt. Als ich wieder aufwachte waren meine ersten Gedanken Maria ich suchte sie in der Gasse in der Hoffnung das auch sie dort gelandet währe sie war aber nicht da. Als ich wieder auf die Straße rannte sah ich sie sie lag zusammengesackt auf dem Bauch liegend an einer Wand, als ich sie umdrehte um zu sehen ob sie noch atmete brach ich zusammen sie musste mit voller Wucht gegen die Wand gelandet sein sie hatte keine Chance zu überleben und was nicht durch den Aufprall kaputt ging, erledigte das Feuer oder umherfliegend Teile. Dieses Bild des kleinen Mädchen, aus dem Leben genommen dessen Tod ich zu verschulden hatte konnte ich nie wieder vergessen. Ich erführ nachher das Maria die Tochter Marimo Costadelli war aber den Nachnamen ihrer Mutter bekommen hatte. Sie wollte damals nur ihren Geburtstag mit ihrem Vater feiern.
Dieses kleine Mädchen war der Grund warum ich aufgehört habe zu töten ich konnte es einfach nicht mehr.
Der größte Auftragskiller am Boden zerstört, gebrochen wegen eines Mädchen das zur falschen zeit am falschen Ort war.
Ich mache das Buch zu, draußen hat es aufgehört zu Regnen nur in meiner Laube Läuft das Wasser in Strömen ich weine hätte ich nur besser geplant hätte sie mir gesagt das sie heute feiert sie würde noch leben, Maria das kleine Mädchen mit den blonden Haaren.
Review schreiben
 
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast