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Ein Colt für alle Fälle (Fall Guy): Schlaflos in Bates Motel

GeschichteHumor / P6 / Gen
01.01.2008
01.01.2008
1
623
3
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Dieses Kapitel
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01.01.2008 623
 
Titel: Schlaflos in Bates Motel
Autor: Lady Charena
Fandom: Fall Guy (Ein Colt für alle Fälle)

Pairung: Colt, Howie,
Episode: Human Torch (Feuer und Flamme)
Rating: PG, Humor
Beta: T'Len
Archiv: ja

Summe: Howie kann nicht wieder einschlafen. (Missing Scene)
Hintergrund: Auf der Suche nach einem verschollenen Versicherungsdetektiv, der genau wie Colt und Howie auf der Spur eines Kautionsflüchtlings war, stranden die beiden in einem unheimlichen alten Motel. Sein Name – Bates Motel – veranlasst Howie dazu, das Betreten der Dusche zu verweigern und auch sonst machen ihm das heruntergekommene Ambiente und der kauzige Motelbesitzer mit den ausgestopften Tieren an der Wand zu schaffen. Und dann bricht auch noch mitten in der Nacht jemand in ihr Zimmer ein, um in ihren Sachen herum zu schnüffeln.

Disclaimer: Die Rechte der in dieser Fan-Story verwendeten geschützten Namen und Figuren liegen bei den jeweiligen Inhabern. Eine Kennzeichnung unterbleibt nicht in der Absicht, damit Geld zu verdienen oder diese Inhaberrechte zu verletzen.


„Colt? Bist du noch wach?“, fragte Howie.

Vom anderen Bett kam ein unwilliges Brummen.

Howie fasste das jedoch als Zustimmung auf. „Bin ich froh, dass es dir genauso geht wie mir. Jetzt siehst du es wohl auch endlich ein, dass ich von Anfang an recht hatte. Hier ist es gruselig.“

Colt drehte sich auf die Seite und blickte seinen Cousin an. „Howie, wie zum Kuckuck soll ich denn auch schlafen, wenn du die Klappe nicht halten kannst.“

„Ich finde es aber unheimlich.“

Obwohl es dunkel war und er Howies Gesicht nicht sehen konnte, hörte Colt das Schmollen in der Stimme des jüngeren Mannes. Seufzend fand er sich darein, dass es wohl noch eine Weile dauern würde, bis er wieder zum Schlafen kam. „Das ist reine Einbildung von dir, Kleiner. Zugegeben, dieses Motel ist eine Bruchbude, aber das ist kaum angsteinflößend. Außer wenn ich daran denke, was man sich in diesen Zimmern an Ungeziefer holen kann.“

„Ich habe keine Angst“, protestierte Howie sofort. „Ich mache mir nur Sorgen um unsere Sicherheit.“

„Howie, dann hör’ jetzt damit auf, dir Sorgen zu machen und schlaf’. In ein paar Stunden ist es Tag und wir haben noch jede Menge Arbeit vor uns.“

„Und was ist wenn der Typ zurück kommt, häh, Colt? Was ist dann?“, wandte Howie ein.

„Warum sollte er das? Du hast selbst gesagt, dass irgendjemand in unseren Sachen herumgeschnüffelt hat, um heraus zu finden, wer wir sind. Offensichtlich hat er gefunden, was er suchte. Wieso sollte er zurückkommen?“

Es blieb still und einen Moment dachte Colt schon, sein Cousin hätte sich seine Worte zu Herzen genommen und schlief. Dann zog ihm jemand die Decke weg und er erhielt einen Stoß in die Seite.

„Rück’ mal ein Stück“, erklang es dicht an Colts Ohr.

„Howie! Raus aus meinem Bett! Das ist zu klein für zwei“, protestierte er empört und eroberte die Decke zurück. Zur Unterstreichung seiner Worte schubste er seinen Cousin zurück. „Raus hier.“

„Aber ich werde nie mehr einschlafen, wenn ich da drüben ganz alleine bin.“

Colt setzte sich auf und knipste die Nachttischlampe an. „Dann... dann schlaf’ meinetwegen auf dem Fußboden vor dem Bett. Aber in diesem Bett ist nur Platz für einen Mann.“

„Ach komm’ schon, Colt.“ Howie machte überhaupt keine Anstalten, auf zu stehen. Im Gegenteil. Er zog die Decke bis unters Kinn hoch. „Das ist doch ganz gemütlich. Für eine Nacht geht das schon.“

„Benimm’ dich endlich wie ein Erwachsener.“ Oh, verdammt. Er war zu müde, um zu streiten. Es war schon fast Morgen. „Halt’ bloß deine kalten Füße von mir fern, Kleiner.“ Er knipste das Licht aus und drehte sich auf die Seite, den Rücken Howie zugewandt. Manchmal benahm sich sein Cousin wirklich wie ein Fünfjähriger!

„Okey-dokey.“ Howie gähnte. „Gute Nacht, Colt.“

„Oh, halt’ endlich die Klappe, Kleiner.“

Ende
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