I can hear you cry

GeschichteDrama / P16
29.12.2007
29.12.2007
2
2996
 
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Autor: xSunburstx

Genre: Drama

Spoiler: Staffel 12 Spoiler enthalten..

Hauptcharakter: Neela Rasgotra, Ray Barnett, Abby Lockhardt

Zusätzliche Information: Meine erste ER FF und da ich erst ab der 10. eingestiegen bin und auch mal Folgen verpasst habe können inhaltliche fehler dabei sein. Ich hoffe ihr verzeiht diese und viel spaß beim lesen.

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Sie lief die Straße entlang, immernoch schwer atmend. Der ganze Tag und alles was geschehen war hatten ihr den Atem geraubt und ließen es nichtmehr zu klar zu denken. Der Unfall, ihr Rettungsversuch des kleinen Kindes bei dem sie fast in den Flammen gestorben wäre. So viele Gedanken waren ihr in diesem Moment durch den Kopf gegangen. Gedanken der Schuld den Jungen nicht gerettet zu haben. Gedanken der Sehensucht an ihre Familie, ihre Kollegen, ihre Freunde, an Abby und ganz besonders an Michael. Wie so oft musste sie nun an ihn denken, den Rest, auch das was passiert war war nun zurückgedrengt. Jetzt war er in ihrem Kopf und Jedesmal sah sie ihn ganz genau vor sich. Seine Lippen die so zart waren und doch sein dreitagebart der sie immer einwenig gepickst hatte, er hatte jedoch mehr gekitzelt als ihr weh getan. Dann musste sie an seine dunklen atemberaubenden Augen denken die sie jedesmal so eindringlich, verlangend und liebevoll begutachteten. Sein Körper, die weiche Haut unter ihren Fingern. Wie sehr sie sich nach ihm sehnte Wie sehr sie ihn doch vermisste. Eine Träne foss ihre Wange hinab die sie ohne zögern abwischte.
Sie lief gerade ihre Treppe hinauf als sie seine Stimme vernahm. Er rief ihren Namen, einige male und immer gewann es an Kraft. Doch der Klang der Vorfreude schwang immer in ihr. Abrupt drehte sie sich um und ihre Befürchtungen wurden Bestätigt. Sie rannte auf ihn zu, mitten auf die Straße und es war ihr egal das die Autos hupten und ihnen wütende Blicke zugeworfen wurden. Sie konnte es einfach nicht glauben, das er wieder zurück war. „Neela. Meine süße Neela!“ flüsterte er in ihr und nahm sie in seine Arme. Sie lehnte ihren Kopf an seine Brust während er ihr einen Kuss auf ihren Kopf drückte. „Ich bin so froh das du da bist..“ Sie lächelte und sah in seine Augen. Auch er weinte nun vor Glück. „Ja.. ich bin zurück.. ich lass dich nichtmehr alleine..“ Sie konnte ihr Glück kaum fassen, ihr Mann war zurückgekehrt. Den Mann den sie so unglaublich liebte. „Komm wir gehen rein..“ Sie löste sich aus seiner Umarmung und packte seine hand um ihn von der Straße weg zu ziehen. Doch im selben Moment als sie die Straße überquert hatte bemerkte sie das er nicht mehr an ihrer Seite war. Als sie sich umdrehte sah sie ihn, auf dem Boden liegend. Überall Blut. Überall. An ihren Händen, ihrer Kleidung. „Michael!“ sie schrie seinen Namen und wollte zu ihm. An seiner Seite sein, doch ein Fremder hielt sie zurück. Ein Mann in Uniform der ihr verständlich machte das sie nicht gehen konnte. Tränen flossen ihre Wange hinab und sie wollte sterben, den das Gefühl das sich in ihr ausbreitete war unerträglich, als hätte man man ihr Herz raußgerissen.

Sie stieß einen Schrei aus als sie sich aufschwang und Kerzengerade im Bett saß. Schweißperlen rannen ihre Stirn hinab und einzelne Strähnen klebten an ihren Wangen, ihrem Hals. Nur ein Traum, es war nur ein Traum und obwohl sie lächelte das alles gut zu sein schien fühlte sie sich gleichzeitig so als würde nun eine große graue Wolke über ihrem Kopf ihren Platz finden und nur ihre Sonne verfinstern. Mit ihrer flachen Hand strich sie über ihr Gesicht, ihre Haare zurück und schwang ihre Beine über die Bettkante, stand schließlich auf und verließ ihr Zimmer. Sie betrat nun das Wohnzimmer, das wie immer in vollem Chaos zurückgeblieben war wenn ihre Freunde hier ihre Abende verbracht hatten. Zögernd und ganz vorsichtig lief sie, immernoch Schlaftrunken, durch den großen Raum direkt auf die Küche zu, ängstlich auf irgendetwas zu treten. „Schon wach Sonnenschein?“ rief er ihr entgegen und lächelte sie breit an als er die Pfanne in der Hand hielt und zwei Spiegeleier darin anbriet. „Mhm..“ erwiederte sie, ging an den Kühlschranck und hollte sich die Flasche voll Orangensaft heraus aus der sie Sekunden später einen großen Schluck nahm.. „Das mit dem Sonnig nehm ich dann mal zurück..“ Er grinste immernoch. Konnte dieser Mann den nur grinzen? Heimlich nannte sie ihn „Grinzekatze“ wenn er es nicht hören konnte. Etwas passenderes war nicht eingefallen. „Ist dir der Alkehol von gestern Abend zu sehr zu Kopf gestiegen?“ Sie verneinte es mit einem Kopfschütten. Wie sooft betrieb er morgends eine Eigenkonversation. Sie stimmte oft nur mit einigen Sätzen ein oder oftmals nur mit einem Nicken, oder wie nun mit einem Kopfschütten. „Schlechte Nacht?“ Sie nickte nur. „Mhm.. würde es dich aufmuntern wenn du zwei Spiegeleier zum Frühstück bekommst statt einem?? Oder warte.. ich mach dir ein richtiges 5 Sterne Frücktungsmenü.... mhm lecker...“ Er grinste sie an und schließlich konnte sie auch nicht widerstehen zu lächeln. Immer wieder schaffte er es sie aufzumuntern. Sie wusste selbst nicht wie, aber bei ihm fühlte sie sich wohl, er brachte sie zum lachen, war für sie da und genau deshalb war sie mit ihm zusammengezogen nachdem sie sich entschlossen hatte bei Abby auszuziehen. „Aber ich sehe gerade... dazu reicht es mir nichtmehr.. schade schade.. aber ein anderes mal.. naja.. jetzt essen wir eben dieses stinknormale Spiegelei..“ „Ich habe nichts dagegen..“ Sie nahm den Teller an, den ihr Ray entgegenstreckte und nahm wie er auf dem Teil der Couch an die nicht beschmutzt und mit Müll vollbepackt war platz. Nachdem sie gegessen hatten standen beide auf und beganen sich jeweils in ihren Zimmern umzuziehen. Zusammen, vollkommen fertig und denoch bereit für den Tag, verließen sie die Wohnung. „Fahren wir mit einem Ato?“ fragte Neela und sah ihn eindringlich an. „Klar.. glaubst du ich verbrauche freiwillig meinen Sprit nur um in die Arbeit zu fahren wenn dein Auto doch genau so gemütlich ist und genau so schnell fährt??? Dann wäre ich dch ein Idiot!Naja obwohl meins cooler ist als deines“ Schon wieder zauberte er ihr ein Lächeln auf die Lippen. Doch trotzdem hatte sie das bedrückende Gefühl das dieser Tag noch so einige Überrschungen mit sich bringen würde und sie wusste nicht ob sie gut oder schlecht sein würden. Genieße dein Leben solange es noch geht, das hatte ihre Mutter immer gesagt und jetzt befolgte sie diesen Ratschlag und lachte los.
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