True Desire

von Blackball
GeschichteRomanze / P18 Slash
J.B. Tashiro
23.12.2007
23.12.2007
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True Desire
Autor: Blackball
Fandom:
Kizuna

Pairing: Jack x Tashiro
Rating:
MA
Genre:
Romance, OOC, Lemon

Summary:
Nach einem kleinen Auftrag bemerkt Jack wieder mal wie sehr er Tashi liebt. Dies bringt ihn zu etwas, was Tashiro niemals für möglich gehalten hätte…

A/N: Oh man endlich mal wieder ne Jack x Tashi…meine zweite *lach* Ist aber auch wieder nur eine ganz kurze Oneshot. Und Achtung, es ist OOC! Naja in meinen Augen nicht, aber vielleicht in anderen Augen *g*

Die Sonne war schon lange untergegangen und die Nacht hatte ihr kühles Tuch über die Gegend gelegt. Es war so dunkel, dass die beiden Männer, welche sich am Hafen an eine Lagerhalle anschlichen, kaum zu sehen waren. Gut für sie, denn gesehen werden, war das letzte was sie im Moment brauchten. „Okay, hier dein Headset“, flüsterte der eine Mann, der Ältere, leise und reichte dem Jüngeren dieses. Der Jüngere griff danach und brachte es passend an, „Dann mal los!“ Kamen die Worte schon fast freudig über seine Lippen!. „Nimms nicht zu locker Roy, dieses Mal ist es ein harter Brocken und ich hab weiß Gott besseres zu tun als deine Reste vom Asphalt zu kratzen…“. Ein Grinsen breitete sich über Roy´s Gesicht aus, welches durch die Dunkelheit nur schwer zu sehen war. „Halt den Ball flach Jack und leg dich aufs Dach wo du hin gehörst…“. Nach diesen Worten verschwand er in der Dunkelheit.

Jack seufzte kurz und schwer, griff nach dem schwarzen Koffer mit seiner AN-94 Abakan und kletterte aufs Dach der Nachbarhalle. Oben angekommen, gab er einen 15-Stelligen Code in das Zahlenschloss des Koffers ein und öffnete diesen dann. Schnell baute er aus den Einzelteilen die sich darin befanden seine Waffe zusammen. Es konnte noch so dunkel sein, jeder Handgriff saß. Bau bloß keinen Scheiß Kleiner, dachte er mürrisch und legte sich nun flach hin. Seine Waffe lag dicht bei ihm, allzeit bereit, um benutzt zu werden. Doch vorerst blickte er durch das Nachtsichtgerät um nach Roy und der Zielperson Ausschau zu halten.

Normal war er derjenige, der sich näher ran wagte und Roy der, der ihm den Rücken sicherte, aber dank einer kleinen Wette, lief es dieses Mal genau anders herum. Es passte ihm nicht, nein, denn irgendetwas war hier ganz und gar nicht in Ordnung. Es war zu still. Man konnte außer dem leisen Rauschen des Meeres und des leisen Surren der trüben Straßenlampen, die sich noch sehr weit weg befanden, nichts hören.

„Es ist zu ruhig, sei vorsichtig!“ Warnte der Ältere leise. „Ist mir auch schon aufgefallen…sicher dass wir hier richtig sind?“ Fragte Roy leise während er auf eine der Kisten kletterte um einen Blick ins innere der Lagerhalle zu werfen. „Jack, da ist niemand…sind wir hier richtig?“ Fragte er nochmals, dieses Mal jedoch deutlich nervöser. „Ja sind wir, halt die Augen offen!“

Doch nun ging alles schneller als man es im Kopf realisieren konnte. Ein Schuss fiel, ein zweiter folgte, der dritte und letzte Schuss kam von Jack.
„FUCK!“ „Kannst du laut sagen Kleiner, ist dir was passiert?“ Fragte Jack und blickte erneut durch das Nachtsichtgerät. „Nenn mich nicht Kleiner“, drohte Roy leise „Außer meinem Stolz ist nichts verletzt!“ Gab er leise zu, sprang von der Kiste und beugte sich über die Leiche. „Würde sagen unser Auftraggeber hat sich sein Grab selbst geschaufelt!“

Damit war die Sache erledigt. Sie waren reingelegt worden, zum Glück jedoch ohne dass jemand von ihnen beiden verletzt wurde.

~*~

„Ich geh duschen…“, kam es knapp von dem Jüngeren. Schnell schmiss er seine Jacke in die Ecke und knallte seine Desert Eagle auf die Kommode, um danach ins Bad zu verschwinden. Leicht entrüstet über diese Manieren runzelte Jack die Stirn, hob die Jacke auf, hängte diese an Ort und Stelle und griff nach der Waffe auf der Kommode um auch diese an den Ort zu bringen wo sie hingehörte, wo sie keiner so schnell greifen konnte, außer sie beide. Nachdem er auch seine Waffen verstaut hatte schritt er durchs Wohnzimmer zur Mini-Bar, um sich ein Glas mit Bourbon zu füllen. Mit diesem in der linken Hand trat er hinaus auf den Balkon. Ein leicht kühler Wind umfing ihn.

Lässig lehnte er sich an das Geländer aus Holz, schwenkte sein Glas einen Moment, leicht in Gedanken versunken, und trank dann einen großen Schluck. Seine Gedanken glitten durch die Geschehnisse des Abends. Heute war es wirklich gefährlich gewesen und das lag nicht daran, dass Tashi dieses Mal die erste Geige spielen wollte, nein, vielleicht war das genau das Glück gewesen das sie gebraucht hatten. Normal hatte ihr Job nichts mit Glück zu tun, reines Können zeugte normalerweise von ihrem guten Ergebnis. Doch heute war es wirklich Glück.

Jack seufzte schwer und wagte es einige Gedanken daran zu verschwenden, was hätte passieren können wenn er den Kerl nicht erschossen hätte. Womöglich würde er dann nicht hier stehen, mit seinem Glas Bourbon in der Hand, sondern im Krankenhaus bei Roy sein. Vielleicht aber auch neben dem toten Körper seines Freundes knien. Er schloss die Augen atmete tief durch und vertrieb diese Gedanken, die sogar ihm einen eiskalten Schauer über den Rücken jagten. Damals als er Roy in Japan wieder begegnet war, wusste er das er ihn wirklich liebte, doch heute Abend wurde ihm die Stärke dieses Gefühl erst mal wieder richtig vor Augen geführt.

Diesen naiven unschuldigen Jungen von damals gab es nicht mehr, obwohl Roy ab und an schon noch naiv war, nur eben nicht mehr unschuldig und das in keinstem Sinne. Nein er war sein Partner, bei der Arbeit wie im Bett. Die beiden waren eine Bindung eingegangen die sie so schnell nicht mehr trennen würde…

Jack schreckte aus dem Gedanken, als er hörte wie Roy nun ebenfalls den Balkon betrat und blickte hoch. Ein Anblick für die Götter. Roy stand zwei Meter vor ihm nur mit einem Handtuch um die Hüften und noch leicht nassen schwarzen Haaren (mein Roy hat schwarze Haare XD). Wenige Wassertropfen perlten an seinem braungebrannten Körper herunter.
Der Ältere schmunzelte und trank sein Glas leer. Roy stellte sich neben ihn und sah sich um. Irgendwie schien auch dieser von diesem Abend nicht ganz kalt gelassen worden zu sein.

„Was würdest du sagen, wenn wir es tun?“ Fragte Jack leise, ging zurück ins Wohnzimmer, füllte sein Glas erneut und trat wieder zu seinem Geliebten. Er hatte es sich schon öfters überlegt seinen Partner danach zu fragen, aber bisher hatte er nicht den Mut dazu gehabt. Doch der heutige Vorfall ließ ihn alles etwas anders sehen.  „Wenn wir was tun?“ Kam die Gegenfrage. „Na es!“ Jack musterte ihn gelassen. Roy verdrehte leicht genervt die Augen. „Vergiss es, mein Hintern hat von dem Marathon heute Morgen noch genug!“ Er verschwand eine kurze Zeit im Haus und kam danach mit einem Bier in der Hand zurück. Jack lachte kurz auf „Wie? Du hast mal keine Lust auf Sex?“ „Ich schon, aber mein Arsch ist deutlich dagegen!“, „Soso, der hat also ein Eigenleben…“, bemerkte Jack spitzt und schwenkte sein Glas wieder ein wenig. Dem Jüngeren passte diese Bemerkung gar nicht, denn er wusste nicht was er darauf noch sagen sollte. Und er hasste es, bei Jack nicht das letzte Wort zu haben. Leider kam dies aber zu oft vor. Er blickte ihn nur kurz und leicht wütend an, bevor er ihm den Rücken zudrehte.

„Das meine ich aber nicht?!“ Durchbrach Jack die entstandene Stille und versuchte Roys Wut in Neugier umzuwandeln. „Was sonst?“ Wollte Roy wissen und drehte sich mit einem Schwung wieder zu ihm um. Was er sah war lediglich ein Grinsen auf dem Gesicht des Älteren. „Bist du nicht zu alt, um den Quizmaster zu spielen? Brings auf den Punkt Jack, was ist ES? Essen, trinken, fernsehen, schlafen, Waffen polieren, duschen…?“
Jack setzte sich auf einen der bequemen Stühle und musterte seinen ehemaligen Schüler und jetzigen Geliebten  „Ganz weit daneben!“ Bemerkte er nebenbei und sah belustigt zu wie sein Partner  langsam wieder wütend wurde. Er liebte das Schauspiel, welches sich nur für ihn dann in den Augen des Jüngeren abspielte. Ein Kampf zwischen Wut, Verzweiflung…vielleicht auch zwischen Angst und Hass!
„Verfluchte Scheiße J.B“, Roy nannte ihn nur so, wenn er wütend war.
„Nein, dass ist es auch nicht!“ Gelassen trank Jack wieder einen Schluck.
„Weißt du was, du kannst mich mal!“ Wütend streckte Roy seinem Liebhaber den Mittelfinger entgegen, streckte ihm kurz die Zunge raus und verschwand in die Küche. Sauer schleuderte er die leere Flasche Bier in den Kasten, gerade noch so leicht, dass diese nicht zersprang. Danach griff er sich eine neue aus dem Kühlschrank, öffnete diese mit dem, auf dem Tisch liegenden, Feuerzeug und trank mehrere große Schlücke.

Wollte Jack ihn verarschen? Natürlich wollte er das, schließlich hatte der Ältere immer Spaß daran wenn er sich aufregte. Aber warum konnte er auch nie gelassen auf dessen Andeutungen und Bemerkungen reagieren? Er konnte es doch schließlich auch. Ja, genau Jack konnte es und genau das war der Grund warum er es nicht konnte. Der Schwarzhaarige seufzte leise.

Als Jack nun ebenfalls die Küche betrat, drehte Roy ihm wieder den Rücken zu. Jetzt in seine belustigte Mine zu blicken, war das Letzte was der Jüngere wollte. „Heißt das du nimmst an?“ Erklang Jacks Stimme. Roy atmete erst mal tief durch, um seine Wut zu zügeln. „Was annehmen?“ Fragte er so gelassen wie möglich nach. „Na meinen Antrag!“ Langsam drehte sich der Schwarzhaarige nun doch zu ihm um. „Auf was? – Frührente für Killer- ?“ Kritisch musterte er den Älteren. Nein das war es sicher nicht. Jack sah ihn ernst an, so ernst wie schon lange nicht mehr. Es war ein Blick den er bei dem Älteren nur selten sah, wenn überhaupt hatte er den Blick erst zwei mal gesehen. Immer dann wenn sich Jack etwas ausheckte. Aber was war es dieses Mal. ES, natürlich und ES war ein Antrag auf unbekannt. Roy dachte und dachte nach, letztendlich fiel es ihm wie Schuppen von den Augen.

„Mooooooment mal, war das ein Heiratsantrag?“ Platzte es aus dem Jüngeren heraus. „Wenn du nicht so viel gefragt hättest, wäre es wetten einer geworden“, bemerkte Jack lässig und setzte sein scheinheiligstes Grinsen auf, das er ausgraben konnte.  

Er grinste? War das nun ernst gemeint oder wollte sein Liebhaber ihn nur mal wieder auf den Arm nehmen. Nein, Jack konnte das unmöglich ernst meinen. Der Mann, der über alle lachte die sich fest binden wollten, er konnte das niemals ernst meinen. Aber genauso wusste der Ältere doch wie Roy darüber dachte. „Verarsch mich nicht!“ Schrie Roy ihn entrüstet an und wollte an dem Älteren vorbei gehen, doch dieser hielt ihn fest. „Hier geblieben!“ Er zog den Jüngeren an sich und hielt ihn mit einer Hand eng an sich gedrückt. „Ich meine es ernst!“ Er sah ihm tief in die Augen. „Also, was sagst du?“ Perplex von den Worten des Älteren gab Roy es auf sich aus seinem Griff befreien zu wollen. Er blickte hoch in die ernsten und doch wie er empfand, liebevollen Augen, seines Partners.

Meinte dieser es wirklich so?
Wollte dieser ihn wirklich heiraten?
Eine Bindung mit ihm eingehen?
Mit ihm?
Für immer?

Roy schloss die Augen einen Moment, atmete einige Male tief und ruhig durch bevor er sie wieder öffnete und den Älteren anlächelte. „Scheiße! JA!“ Platze es nun freudig aus ihm hervor. „Ist das denn so scheiße?“ Noch enger zog Jack ihn nun an sich, legte auch den zweiten Arm nun um den schmalen Körper. Roy grinste nur überaus glücklich und bemerkte dann spitz „Ich glaub mein Hintern hat seine Pforten gerade wieder geöffnet!“ „Ob ich das wohl ausnutzen sollte?“ Fragte Jack und wanderte mit seiner rechten Hand nach vorne um den Knoten des Handtuches zu lösen und ließ dies dann achtlos auf den Boden fallen. Natürlich hatte Roy noch nichts drunter an. Mit der linkten Hand strich er über den warmen verführerischen Hintern seines Zukünftigen. „Aber nicht hier…lass uns Baden!“ Beschloss Jack und küsste den Schwarzhaarigen kurz und doch intensiv. „Aber ich war gerade duschen!“ Protestierte Roy. „Na und? Ich will jetzt baden…mit dir…oder sollte ich sagen…in dir?“ Roy drückte sich von ihm weg. „Alter Lüstling!“ Schimpfte er gespielt bevor er ins Bad verschwand und das Wasser andrehte um den Whirlpool zu füllen.

Jack schloss die Tür des Bades hinter sich. „Und, was dagegen?“ Fragte er und zog sich sein Shirt aus. „Nein, aber frag meinen Hintern mal nachher!“ „Ach reden kann der auch schon?!“ „Stopf dir dein Maul Jack, da kommt nur Mist raus!“ Drohte Roy ihm mehr gespielt, trat auf ihm zu, öffnete flink dessen Hose und streifte sie ihm samt Shorts gleich vom Körper. „Ich stopf dir gleich was anderes wenn du nicht still bist Bürschchen!“ „Gut dann meckere ich noch ein wenig, denn auf warten hab ich keine Lust mehr!“ Stichelte Roy gelassen. „Ich dachte eigentlich wir müssten an deiner Ausdauer arbeiten, aber ich glaub eher wir müssen an deinem losen Mundwerk was ändern..“ bestimmend strich Jack mit seinen Händen über den Rücken hinauf, legte seine Hände auf dessen Schultern und drückte den Schwarzhaarigen tiefer.

Unter anderen Umständen hätte Roy sich jetzt gewehrt. Aber nun wollte er nichts anderes als den Älteren schnell und tief in sich spüren. Wollte spüren, dass dieser Abend, diese Worte, nicht nur ein Traum waren. Langsam kniete er sich hin, sah kurz zu Jack hoch und grinste ihn flüchtig an. Er strich mit einer Hand über den wohlgeformten Hintern seines Liebhabers, hauchte zarte flüchtige Küsse auf dessen Unterbauch bevor er sich mit seinem Mund um heißere Regionen kümmerte.

Kurz leckte er den Schaft entlang und wunderte sich sogleich, wie der Ältere es immer wieder schaffte, so schnell erregt zu sein. Tja, ist eben Jack, dachte er bei sich. Nachdem er dessen Eichel einen Moment neckend mit der Zungenspitze umkreist hatte, schloss er seine Lippen um dessen Glied, neckte es leicht, saugte daran. Nach den ganzen Jahren, wusste er genau was Jack am meisten liebte und genau so brachte er es fertig, dass der Ältere ihn schnell von weiteren Taten abhielt. „Du machst mich wahnsinnig…“, keuchte der Ältere und zog Roy wieder auf die Beine. „Nein, du bist wahnsinnig…“, Roy wandt seinen Blick auf den Whirlpool. „…und der ist voll..“, schnell löste er sich aus Jacks Armen und drehte das Wasser ab und die Düsen im Wasser an. „Also was ist Jack…kannst du meinem Hintern noch widerstehen?“ Langsam glitt Roy ins Wasser und seufzte genüsslich auf, als dieses ihn wohlig warm umhüllte. Jack stieg nun ebenfalls rein. „Deinem Hintern kann ich widerstehen…“, als er den leicht verwunderten Blick seines Geliebten sah, fügte er lüstern „…aber dir nicht!“ hinzu, griff ihn am Arm und zog ihn auf seinen Schoß.

Roy glitt mit einer Hand in seinen Nacken und lächelte „Brav“, flüsterte er ihm leise entgegen. Der Schwarzhaarige setzte sich um. Jack saß auf einer Seitenbank im Whirlpool und er setzte sich nun so zu ihm, dass seine Beine rechts und links neben Jacks waren. Eng drückte er sich an den Älteren und konnte deutlich dessen harte Erregung an seiner spüren. „Sicher, dass du meinem Hintern widerstehen kannst?“ Fragte Roy frech und bewegte sich ein wenig, um sich mit der Reibung an ihm weitere Lust zu verschaffen.

Jack schmunzelte und glitt mit seinen Händen über den wohlgeformten Po seines Liebhabers. Genüsslich massierte die Backen eine wenig. „So sicher…bin ich mir da mittlerweile nicht mehr“, gab er ruhig zurück und sah Roy in die Augen. Er liebte diesen Blick, ein Blick der ihm verriet das sein junger Liebhaber noch viel mehr wollte als seine Hände an sich spüren. „Was willst du?“ Fragte er leicht schroff. „Was wohl du Narr, fick mich!“ Entgegnete der Schwarzhaarige mit einem zuckersüßen Lächeln. „Nana wer wird denn solche Worte benutzen…da muss ich ja deinen Mund erst mal reinigen“. Jack lachte kurz und Roy schmunzelte. „Geht das auch romantischer?“ Jack grinste und glitt mit einem Finger provokativ den Spalt entlang. Am Anus angekommen stoppte er und neckte den noch leicht verspannten Muskelring von außen. „Wäre mein Liebster vielleicht so gütig mir seinen harten Prügeln in den nächsten Momenten in mein samtenes Loch zu schieben?“ Fragte der Schwarzhaarige ernst, konnte aber selbst dann nur noch über diese Worte lachen.

Jack selbst konnte sich gerade noch beherrschen bei dieser Aussage nicht zu lachen. Das war einfach typisch Roy. Er hatte wirklich keinen guten Einfluss auf diesen Jungen. Aber nun war es auch zu spät. Roy war sein Partner geworden und das nicht nur im Bett. Sie teilen mittlerweile ihr Leben miteinander egal welchen Weg sie einschlugen.

Noch einige Sekunden neckte er den Schwarzhaarigen, in dem er einfach nur den Muskelring von Außen massierte. Er wusste das Roy dies nach einer gewissen Zeit wahnsinnig machte. Mit der freien Hand glitt er am Rücken seines Partners hinauf und legte diese in seinen Nacken. Er zog ihn näher zu einem Kuss heran. Einem Kuss der sanft begann aber schnell stürmischer wurde.
„Verdammt Jack, mach schon…“, quengelte der Schwarzhaarige ungeduldig als sich ihre Lippen trennten. „Aber ich mag es dich hinzuhalten“, konterte Jack. „Gib acht wie ich es mag dich an unserer Hochzeit hinzuhalten, wenn du hier nicht gleich mal voran kommst“, Roy grinste gelassen. Natürlich könnte er das nie. Aber seine Aussage zeigte Wirkung. Er spürte, wie Jack langsam seine Finger in ihn schob und stöhnte leise auf.

Der Ältere schmunzelte. Roy hatte wirklich keine Ausdauer, das weder im Warten noch während des Aktes. Der Junge liebte es seinen Gefühlen zu unterliegen, ihm zu unterliegen. Nun gut, heute wollte er auch nicht mehr warten, zu sehr machten ihn diese leichten Reibungen  noch heißer als er es eh schon war. Immer tiefer glitt er mit zwei Fingern in ihn, zog sie dann fast gänzlich wieder zurück um sie wieder vorgleiten zu lassen. Der Jüngere hinderte ihn nicht dran, nein er ersehnte schon viel mehr.
Ein wenig tastete er im Inneren des Schwarzhaarigen und fand wieder schnell wonach er suchte. Diese kleine Unebenheit! Provokativ stieß er einige mal dagegen und genoss die Reaktion des Jüngeren. Roy stöhnte laut auf, legte die Arme auf seine Schultern und schmiegte den Kopf eng an seinen. Er konnte den heißen Atem des Jüngeren nahe an seinem Ohr spüren. Das war etwas, was ihn selbst langsam wild werden ließ. Noch ein paar mal stieß er dagegen, zog seine Finger dann jedoch zurück.

„Knie dich neben mich“, befahl Jack mit rauer erregter Stimme. Zu vielmehr als einfachen Befehlen war er nun nicht mehr fähig. Roy kletterte von seinem Schoß und kniete sich auf die kleine Bank im Wasser, mit seinen Ellebogen lehnte er auf dem Rand der großen Wanne und streckte seinen Hintern über dem Wasser seinem liebsten entgegen. Bereit ihn endlich aufzunehmen.

Jack richtet sich langsam auf und stellte sich hinter den Jüngeren. Eng drückte er sich an ihn und beugte sich nach vorne um seinem Liebsten sanft in den Nacken zu küssen. “Ahh Jack…“, meckerte Roy gleich leise. Jack schmunzelte und griff nach seinem Glied um es an die Öffnung zu führen. Langsam drang er ein, hielt einen Moment inne. Nicht weil Roy sich verspannte, dass tat er schon lange nicht mehr wirklich, nein diese Enge war kurz davor ihm seine Beherrschung jetzt schon zu rauben. Egal wie oft sie schon miteinander geschlafen hatten, der Junge war immer noch so verdammt eng.

„Mensch Jack…leg keine Kaffeepause ein…“, quengelte der Schwarzhaarige. Er wollte ihn endlich tief in sich spüren. Jack verdrehte die Augen und gab ihm einen leichten Klaps auf den Hintern. „Wirst du wohl brav sein!“ Knurrte er leise und versenkte sich dann in einem Stoß tief ihn ihm. Ein kehliges Stöhnen verließ seinen Mund und mischte sich mit dem Stöhnen des Jüngeren, der sich nun leicht aufrichtete und sich mit seinen Händen am Beckenrand abstützte.

Langsam begann er sich zurück zu ziehen und wieder tief in ihn vor zu stoßen. Sein anfänglicher vorsichtig langsamer Rhythmus wurde durch seine Lust schnell verändert und dieser angepasst. Oh wie er es liebte, wenn der Körper von einem anfänglich leichten Kribbeln durchzogen wurde was schnell einer Hitze Platz machte die ihm nach und nach seinen Verstand raubte. Auch das Stöhnen des Schwarzhaarigen wurde immer intensiver.

„Jack…“, keuchte der Jüngere verlangend und ließ den Kopf nach vorne sinken. Langsam schloss er seine Augen, konzentrierte sich auf diese wundervollen Gefühle die ihn immer näher seinem Höhepunkt entgegen brachten.

Der Ältere spürte mit jedem Stoß wie er seinem Höhepunkt entgegen kam. Langsam wanderte mit seiner Hand um den Schmalen Körper vor sich herum und legte diese um das steife vor Erregung zuckende Glied des Kleineren. Erst langsam begann er dieses zu massieren, doch dann passte sich die Bewegung seiner Hand seiner eigenen Lust an.

Im Taumel ihrer Gefühle vergaßen sie alles was sich um sie herum befand. Es gab nur noch sie beide, ihre Körper die miteinander verschmolzen waren und die unglaubliche Lust in ihnen. Mit einem lauten Aufschrei kam der Schwarzhaarige und spannte seinen gesamten Körper an. Jack stöhnte laut als der Muskelring sich noch enger um sein Glied schloss. Noch zwei mal stieß er tief in den Körper vor sich, bevor er sich in ihm ergoss!

~*~

Roy lag auf den Bett in Jacks Armen und hatte die Augen geschlossen. Dieser streichelte ihm sanft über die Arme und sah ihn an. Sie hatten lange gebraucht bis sie wirklich zueinander gefunden hatten, aber die Wartezeit war nicht umsonst gewesen. Jetzt würden sie zusammen bleiben und sicher bald auch heiraten. Denn Jack wollte es wirklich. Auch wenn man ihm es niemals zutrauen würde, es war ihm wichtig eng mit dem Jüngeren verbunden zu sein.
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