Vertrauen II

GeschichteRomanze / P18 Slash
Clark Kent Lex Luthor
18.12.2007
27.01.2008
6
8949
1
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3 Reviews
 
 
 
Hi ihr Lieben!

Habe einen neuen Lieblingscharakter in der Serie und musste ihn gleich in ne Fic einbauen! Natürlich kommen meine anderen beiden auch vor! Clox-Fic: Clark, Lex und Oliver!

Danke für die lieben Reviews zu Vertrauen I: Sarina und duschgeli!

So nun gehts weiter mit der Fortsetzung Vertrauen II!

Viel Spaß beim Lesen und Reviewen!

Lg,

Die Schwarze Lady!


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Vertrauen II

1) Misstrauen

6. Staffel, nach der Folge: "Green Arrow"

„Du riechst nach ihr!“ Clark rümpfte verächtlich seine Nase und rollte sich von Lex herunter. Verärgert stieg er aus dem Bett des Milliardärs und zog seine Jeans an. Seine Lust war verflogen.

„Clark! Jetzt warte doch!“ Unbeholfen schnüffelte Lex an sich herum.

„Ich habe mich fünf Mal geduscht, ich kann gar nicht mehr nach Lana riechen.“

Ein Schnauben folgte als Antwort.

„Kannst du deine Superkräfte nicht „einmal“ ausschalten? Ich habe meine Haut wirklich mit den besten Lotions desinfiziert. Es ist einfach unmöglich, dass du „sie“ noch riechst.“

„Ihr Duft hat mich schon die ganze Woche verhöhnt“, zischte Clark wütend.

Lex schloss kapitulierend seine Augen. Vor einer Woche, nach dem Benefizball zu Gunsten des „Schwarzen Donnerstags“ hatte er sich Lana nicht mehr verweigern können. Er hätte nie gedacht, dass sie diesen Schritt machen würde. Aber es war ihr unverkennbarer Wunsch gewesen, mit ihm zu schlafen. Jetzt war ihre Beziehung offiziell und die Presse befriedigt.

Vor einem halben Jahr, als er Clarks Geheimnis herausgefunden hatte, hatten sie gemeinsam beschlossen, ihre homosexuelle Partnerschaft doch weiterhin verdeckt zu halten. Die Medien sollten nicht durch einen dummen Zufall auf die Superkräfte seines Farmerjungen aufmerksam werden. Und damit Lex sein Image als Frauenheld in der Gesellschaft aufrecht erhielt und nicht irgendwelche Gerüchte laut wurden, hatte er sich an Lana herangemacht.

Diesen Plan hatten sie eigentlich „gemeinsam“ ausgeheckt und nun musste er sich vor Clark rechtfertigen? Lex wusste, dass Clark es immer mit Lana vermasselt hatte, also hatte der Jüngere nichts dagegen gehabt, sie für ihre Absichten zu benutzen, um es dem Mädchen heimzuzahlen.

Nur so wie es gerade aussah, zerstörte Miss Lang erneut Mr. Kents Liebesleben. Clark war so ein Dummkopf! Wenn er wirklich glaubte, Lana würde ihm irgendetwas bedeuten, „vertraute“ er seinem festen Freund noch immer nicht.

„Clark darf ich dich daran erinnern, dass du mit dieser Situation von Anfang an einverstanden warst.“

Der Angesprochene streifte sich sein weißes T-Shirt über, schnaubte ein weiteres Mal abfällig und blieb Lex die Antwort schuldig.

„Hey Kent! Ich rede mit dir!“ Lex sprang erzürnt aus dem Bett und pinnte Clark an die Schlafzimmerwand. Einen Luthor ignorierte man nicht! Schon gar nicht, wenn dieser verdammt scharf war und sein Lustobjekt die Flucht ergriff!

Lex' Augen versprühten Funken, als er Clark böse fixierte. Sein Superheld benahm sich so trotzig wie ein kleines Schulmädchen, dem man seinen Lolli geklaut hatte. Okay im Grunde entsprach es ja der Wahrheit, aber…

Mit einem leichten Schubser landete Lex widerstandslos auf dem Bett und Clark auf ihm drauf. Ein undefinierbarer Blick traf den Millionär, bevor ihn der Jüngere begierig küsste und sein Becken an Lex' harter Erregung rieb.

Willig umschlangen die Beine des Älteren den stählernen Körper seines Helden und er küsste ihn genauso dominant zurück. Ein Luthor bekam immer, was er wollte, grinste Lex in Gedanken.

Doch plötzlich ließ Clark von ihm ab und stand ruckartig auf. Vollkommen aufgelöst und erregt lag Lex zwischen den Lacken. Die geschwollenen Lippen, die geöffneten Beine,… Lex würde in dieser Verfassung alles für ihn tun. Clark bedachte ihn mit einem abfälligen Blick.

„Was?“, fragte Lex verstört.

„Besorg dir ein neues Duschgel und wechsle gefälligst das Bettzeug, wenn du willst, dass ich dich das nächste Mal ficke.“

Völlig vor den Kopf gestoßen sah Lex mit aufgerissenen Augen zu seinem Geliebten auf, der in der darauf folgenden Sekunde auch schon verschwunden war.

Lex' Herz pochte lautstark in seiner Brust, als er Clarks unverschämtes Verhalten realisierte. Der Jüngere gab ihm die alleinige Schuld an diesem Dilemma! Aber noch viel schlimmer, er verweigerte ihm den Sex!

Lex hatte seine Sexsucht schon als krankhaft abgestempelt, doch seitdem er mit Clark das Bett teilte, hatte er bestätigt bekommen, dass diese „Sucht“ dem „normalen männlichen Trieb“ entsprach. Der Collegeboy war genauso sexgeil wie er selbst. Darum erschütterte ihn die Tat des Jüngeren umso mehr. Clark musste wirklich tief gekränkt sein, wenn er sogar auf seinen Orgasmus verzichtete.

Stöhnend verschloss der kahlköpfige Milliardär seine Lider. Jetzt musste er sich um eine willige Lana und um einen schmollenden Clark kümmern. Gott sei Dank, verbrachte Lana die Nacht bei Chloe, und er hatte wenigstens bis morgen Zeit, eine Lösungsstrategie für seine Problemkinder auszuarbeiten.
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