Geschichte: Fanfiction / Anime & Manga / Kizuna / Lost

Lost

von zoe 101
GeschichteAllgemein / P12
Kai Sagano Kyosuke Tashiro
11.12.2007
11.12.2007
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Titel: Lost
Autor: zoe 101
Fandoom: Kizuna
Pairing: KaixTashiro
Disclaimer:  Kai und Co gehören mir nicht, ich hab sie mir leider nur ausgeliehen (Träne*wegwisch)
Kommentar: Bevor mich die Kritiker in ihren Kommis zerreissen. Dieser One-Shot ist mein erster Versuch mich an Kizuna ranzutrauen. Und aller Anfang ist schwer. Ich wollte keine typische Kai liebt Masa Geschichte schreiben, davon gibt es schon genug. Es geht viel mehr darum was aus der grössten Liebe werden kann, wenn man ständig zurueckgewiesen wird, egal wie edel die Gruende des anderen auch sein mögen.


Lost

“Seid doch vernuenftig junger Herr. Es ist viel zu gefährlich alleine rauszugehen. Nehmt doch wenistens Shinko als Begleitschutz mit!” “Eure ewigen Clanfehden gehen mir inzwischen sowas von am Arsch vorbei. Zudem bin alt genug um auf mich selber aufzupassen. Und jetzt geh mir gefälligst aus dem Araki.” Unweigerlich wich der Juniorboss einen Schritt zurueck. So eiskalt und distanziert hatte Masa seinen Schuetzling noch nie erlebt. “Dann sagt doch wenistens wo ihr hinwollt.” “Keine Angst ich habe nicht vor meinem Alten wegzulaufen”, lachte der blonde Junge kalt, “...du hast deine Chance an meinem Leben teilzunehmen verwirkt,...aber damit keiner einen Herzschlag bekommt lasse ich mein Handy an, zufrieden?!”  “Einverstanden, aber meldet euch sofort solltet ihr in Gefahr geraten.” Kai fixierte das Gesicht des Älteren mit einem eisigen Lächeln, drehte sich um. Mit einem lauten Krachen fiel die Tuer ins Schloss.
“Ihr solltet die Sache endlich klären”, schuettelte Kyoske den Kopf, “...so kann es doch nicht weitergehen.” Der Ältere war im Tuerrahmen Zeuge der Auseinandersetzung geworden. Masa drehte sich mit traurigen Gesichtsausdruck zu seinem Freund und Berater um. Wie sollte er jetzt noch mit Kai reden können. Schliesslich hat er selbst nach dem Vorfall mit Koga Kai jede Hoffnung auf eine Verbindung zwischen ihnen genommen. Nicht weil der Schwarzhaarige den Jungen nicht liebte, sondern weil er nicht wollte das sein grösster Schatz noch mehr in die Schusslinie geriet. “Ich weiss das du fuer ihn nur das Beste willst. Aber Kai ist erwachsen geworden. Auch wenn es nicht immer den Anschein hat, weiss der Junge selbst am Besten was fuer ihn Gut ist.” “Natuerlich hast du recht”, gab der junge Boss geschlagen zu, “...aber ich könnte es einfach nicht verkraften, wenn Kai wegen mir was passiert.”  Kyoske rollte genervt mit den Augen. Wieder mal begann die Diskusion sich im Kreis zu drehen. “Steh zu deiner Liebe oder hör endlich auf dich in sein Leben einzumischen.”, stellte der Berater geraderaus fest und liess seinen Freund, ihm noch ein aufmunterndes Lächeln schenkend, stehen. Masas Gedanken drehten sich im Kreis. Ein Chaos das beseitigt werden musste. Der Schwarzhaarige beschloss, die Wagenschluessel vom Tisch nehmend, das es an der Zeit war ihre Situation entgueltig zu klären.

Das Motorrad nahm immer mehr an Tempo zu, bis die Tachonadeln am Anschlag stand. Der ganze Frust machte dem Rausch der  Geschwindigkeit platz. Kai hatte es satt von allen nur wie ein kleines Kind behandelt zu werden, erst recht von Masa. Er konnte es immer noch nicht glauben das er wirklich, all die Jahre zu diesem Mann aufgeschaut hatte, obwohl der nur mit seinen Gefuehlen gespielt hatte. “Was habe ich verbrochen, um als Schatz der Saganos geboren zu werden?”, fluchte der blonde Junge leise. In der Innenstadt von Osaka endete die schnelle Fahrt. Mit einem gewagtem Manöver parkte er das Motorrad vor einem exclusiven Wohngebäude. Schnelle Schritte fuehrten den jungen Sagano vor die Tuer des Penthouses. Seine Hand wanderte an den Klingelknopf, doch bevor er sie betätigen konnte wurde die Tuer schon weit auf gerissen. Feste Arme umschlangen den Kleineren, zogen ihn dicht an sich. Kai genoss die Körperwärme. Jede Sekunde mit seinem ehemaligen Bodygard war fuer ihn kostbar. “Wie hast du es geschafft den Wachhunden zu enkommen?”, lächelte Tashiro seinen Freund gluecklich an. “Keine grosse Sache. Nur Masanori hat mal wieder auf stur geschaltet.” Sofort bereute Kai den letzten Satz, als er den gesenkten Blick des Todesengels bemerkte. “Aber der kann mich mal. Ich hab doch dich!” Tashiros Miene nahm wieder freundlichere Zuege an. Er liebte den jungen Sagano und wollte den Jungen nicht mal in Gedanken mit Masanori Araki teilen. Der hatte schliesslich seine Chance gehabt und sie achtlos weg geschmissen. “Du gehörst ganz alleine mir!”, zog er das Gesicht des Blonden dicht an seines. Seine Lippen legten sich sanft auf die Kais. Immer fordernder drängte die Zunge um Einlass. Einem drängen dem Kai nur zu gerne nachgab.
Frech räuberte Tashiro die ihm vertraute Mundhöhle. Die Zunge fuhr ueber die Zähne, stupste die des anderen an. Ein heisses Zungenspiel entbrannte, bei dem Kai eindeutig den  kuerzeren zog. Was der Kleinere  mit hochgenuss im Kauf nahm.  Erst als ihnen die Luft ausging liessen sie , schweren Herzens, von einander ab. “Tee?” “Gruener Tee mit einem Schuss Zitrone.” “Sofort der junge Herr!” Strafend schaute Kai Tashiro an. “Du weisst genau das ich nicht mag so gennant zu werden.” “Tut mir leid, aber es hört sich einfach zu niedlich an,”...setzte sich der Ältere, zwei heisse Tassen auf dem Couchtisch abstellend, auf das gemuetliche Sofa. “Hast du ueber meinen Vorschlag nachgedacht. Jetzt wo du 21 bist, hast du die freie Wahl.” Kai setzte sich, nach seinem Tee greifend, neben seinen Freund. “Dein Angebot ist verlockend, allerdings wird der Clan wenn er von uns erfährt, weit weniger erfreut sein. Versteh mich nicht falsch. Du bist ein Mann und so ganz neben bei auch ein Auftragsmörder.” Nachdenklich lehnte sich Tashiro zurueck. Natuerlich hatte Kai recht. Sagano Senior wuerde nicht so ohne weiteres seinen Sohn gehen lassen, erst recht nicht zu jemanden wie ihm. Und Masa. Auch wenn Kai gesagt hatte, das der Yakuza kein Interesse mehr an dem Jungen hatte wusste Tashiro es besser. “Bitte ueberleg es dir noch mal”, wiederholte der Todesengel seine Bitte, “...zieh zu mir. Wir finden sicher einen Weg.” Kai lehnte sich seufzend an die Schulter des jungen Killers. Ein wunderschöner Gedanke. Abends mit Tashiro ins Bett zu gehen, morgens, bevor die Vorlesungen an der Uni beginnen, zusammen fruehstuecken. Kein Haufen Yakuza mehr, die einem nicht einen Augenblick in Ruhe lassen. “Vieleicht sollten wir es wirklich versuchen, mehr als mich enterben können sie nicht.”, begann er an dem Hals des Älteren zu knabbern. Kais Hände strichen ueber seinen Oberschenkel.  Tashiro seufzte unter den Beruehrungen auf. Mehr und mehr sammelte sich sein Blut in den unteren Körperregionen. Kai war einfach zu heiss um von dieser Welt zu sein. “Weisst du was ich jetzt viel lieber machen wuerde als Tee trinken!”, traffen sich die Lippen der beiden Verliebten wieder zu einem leidenschaftlichen Kuss. “Ich nehme mal stark an, wir haben gerade den selben Gedanken”, keuchte Kai in den Kuss hinein. Mit einem breiten Grinsen packte der junge Todesengel den Blonden kurze Hand ueber seine Schulter und verschleppte ihn ins Schlafzimmer.
Vor der Wohnungstuer lehnte ein anderer Mann bestuerzt an der Wand. Masa hatte mit Kai ueber ihren Streit reden wollen und deshalb uerber das Handysignal seinen Standort ermittelt. Aber das was er gesehen hatte, war ein Schock. Tashiro, wie er seinen Schatz, in der offenen Tuer umarmt. Die verliebten Blicke. Der Juniorboss hatte seine Antwort bekommen.  Er hatte Kai an den Todesengel verloren. Ein Gefuehl das ihm noch mehr schmerzte, als der Verlust von Kais Mutter. Er wuerde den alten Sagano ueberzeugen, das der junge Herr mit Tashiro zusammen ziehen konnte. Und dann...sich nie wieder in dessen Leben einmischen. Denn das war das letzte was er noch fuer seinen wertvollen Schatz konnte...fuer dessen Glueck zu sorgen.

Man sagt, dass man selbst in den schlimmsten Zeiten nur sich allein braucht, um gluecklich zu sein. Man sagt dass niemand die Zukunft kennt. Das es ausreicht, jetzt in diesem Augenblick zu lieben. Dass man wenn man jemanden wirklich liebt, ihm alles verzeiht. Selbst wenn er jemand anderen liebt oder einen verlässt, dass das die wahre liebe ist. Alles zu verzeihen, nur zu geben und nichts zu verlangen. Selbst wenn er geht, ihn mit einem Lächeln zu verabschieden. Dass man den anderen nicht wirklich liebt, wenn man nicht dazu fähig ist. Kais Gefuehle fuer seinen Beschuetzer sind an der nicht erwiderten Liebe zerbrochen. Masa war derart bemueht Kai vor sich selbst zu beschuetzen, das er den Jungen am Ende verloren hat. Er hatte seine grosse Liebe Kai am Ende aufgegeben, damit der mit Tashiro sein Glueck findet. Aber real betrachtet wäre wohl kaum einer von uns fähig unsere grosse Liebe,  kampflos ziehen zu lassen. Darum sollten wir, wenn wir jemanden gefunden haben, die Person packen und nie mehr loslassen.

-Owari-
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