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Gesammeltes

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / MaleSlash
Premiere League Primera Division
09.12.2007
30.09.2010
47
85.410
 
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
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09.12.2007 1.398
 
Titel: Five times, Iker told Xabi he loves him
Rating: P12-Slash
Pairing: Xabi Alonso/Iker Casillas
Disclaimer: Nichts ist mir, das ist nie passiert und wenn ich damit Geld verdienen würde, wär ich reich...


1. Als Xabi während der WM 2006 ein Tor gegen die Ukraine geschossen hatte und Iker so unglaublich glücklich war. Für das Team, für sich selbst natürlich, aber vor allem für Xabi. Er war sich sicher, dass er für Xabi eine Menge bedeutete, ein Tor geschossen zu haben und er hatte nicht nur ein Tor geschossen, sondern es war auch Spaniens erstes Tor während der WM gewesen und das war immer etwas Besonderes. Nach dem Spiel gratulierte er David Villa und auch Fernando für ihre Tore, die ihren 4:0 Sieg über die Ukraine perfekt gemacht hatten, aber bevor er sich auf die Suche nach Xabi machen konnte, schmiss sich plötzlich jemand in seine Arme.
„Ich hab ein Tor geschossen, Iker! Bei der WM!“, schrie Xabi glücklich und küsste den Torwart auf die Lippen.
Und Iker, Iker war so überrascht von Xabis Freudentaumel und dem Kuss – dem Kuss, von dem er so lange geträumt hatte – dass er einfach herausplatzte: „Ich liebe dich, Xabi!“
Und Xabi lachte nur und gab ihm noch einen flüchtigen Kuss, bevor er ihm zuzwinkerte und sagte: „Ich lieb dich auch, Iker.“

Iker sah zu, wie Xabi weg ging und offensichtlich dachte, dass Iker das nur im Eifer des Gefechts gesagt hatte und nicht, weil er wirklich so fühlte und er spürte, wie die ganze Freude langsam verschwand.


2. Als David Beckham nach Los Angeles ging, ihn verließ, und Xabi eines Abends plötzlich vor seiner Tür stand, den ganzen Weg von Liverpool nach Madrid geflogen war, um seinen Freund zu trösten, und ihn wortlos umarmte. Mit roten und geschwollenen Augen führte Iker ihn in sein Wohnzimmer, ließ sich auf die Couch fallen und starrte ausdruckslos in die Luft. Xabi verschwand für einen Moment und kam wieder mit einer Tasche voll mit Eiscreme, Schokolade, Keksen und Schlagsahne in der Hand.
„Iss was.“, sagte er und reichte ihm das Eis, „Es hilft.“ Iker brachte ein schwaches Lächeln zustande und nahm die Schlagsahne. Wenn er dieses ungesunde Zeug schon essen würde, konnte er es auch wenigstens richtig tun.
„Würde es dir helfen, wenn ich anfangen würde, ihn zu beleidigen?“, fragte Xabi und Iker schüttelte bloß den Kopf, weinte beinahe wieder.
„Zu früh?“, fragte Xabi und Iker nickte, während er mehr von dem Eis aß.
„Es tut mir Leid, Iker.“, sagte Xabi leise und nahm Ikers Hand in seine und streichelte sie sanft, „Dass David dich verlassen hat.“
Er zog Iker, der anfing, unkontrollierbar zu schluchzen, zu sich. „Er ist ein Idiot, Iker. Er hat keine Ahnung, was er da verloren hat. Du bist sowieso zu gut für ihn. Er verdient dich nicht, glaub mir.“
Iker sah auf und wischte sich die Tränen weg.
„Ich liebe dich, Xabi.“, flüsterte er heiser und Xabi zog ihn nur wieder enger an sich.
„Es tut mir so Leid, Iker.“, versuchte er ihn zu beruhigen und Iker fing wieder an zu weinen.

Aber dieses Mal nicht wegen David.


3. Als sie mit der Nationalmannschaft unterwegs waren und Iker sich an ihrem freien Abend betrunken hatte, war es Xabi, der ihn zurück in ihr Hotelzimmer schleppte.
„Verdammt, Iker.“, grummelte er, „Warum musstest du so viel trinken?“ Iker antwortete nicht, aber Xabi hatte das sowieso nicht erwartet, also seufzte er nur und öffnete die Tür zu ihrem Zimmer. „Komm schon, Iker.“, murmelte er, „Nur noch ein paar Meter bis zum Bett…“
„W-w-weißt du was, Shabee?“, lallte Iker, „Du bist s-s-sehr hüb-hübsch, weißt d-du?“
„Danke, Iker.“, seufzte Xabi, „Ich weiß das zu schätzen.“
„Es ist… es ist wahr! S-s-sehr, se-hr hübsch.“
„Ja ja. Ist ja gut, Iker. Guck, hier ist das Bett.“ Xabi ließ Iker auf das Bett fallen, aber der Torhüter packte sein Handgelenk und zog Xabi, der zu überrascht war, um zu reagieren, direkt auf sich drauf.
„Ich liebe dich, Xabi.“, murmelte Iker und presste seine Lippen für einen kurzen Moment auf Xabis, bevor der andere Spanier sich von ihm löste.
„Du bist betrunken, Iker.“, sagte Xabi und Iker schüttelte den Kopf.
„Nein, bin nicht…“ Ein paar Sekunden später, war er eingeschlafen.

Am nächsten Morgen konnte Iker sich nicht mehr an die vorherige Nacht erinnern und Xabi… Na ja, Iker war betrunken gewesen, mehr nicht.


4. Als Iker Xabi fragte, wann er endlich Liverpool verlassen und zu Real Madrid kommen würde und Xabi lachte und sagte, dass das nicht passieren würde. Nicht jetzt, nicht in der nahen Zukunft, nie.
„Weißt du, Iker.“, sagte er, „Ich habe vor, in Liverpool zu bleiben, bis mein Vertrag ausläuft und dann gehe ich vielleicht zurück zu Sociedad. Außerdem wäre mein Vater nicht sonderlich glücklich, wenn ich zu Real Madrid wechseln würde.“
„Na ja, ich wäre sehr glücklich, wenn du hierher kommen würdest. Sehr, sehr glücklich.“
Xabi lachte nur wieder und stieß ihm in die Seite. „Werd nicht gleich sentimental, Iker!“, sagte er amüsiert und auch Iker fing an zu lachen.
„Es ist wahr!“, sagte er, „Es wäre so viel schöner, wenn du auch hier spielen würdest, Xabi!“
„Okay, ich denk drüber nach, Iker.“, antwortete Xabi lächelnd und Iker strahlte ihn an.
„Ich liebe dich, Xabi!“, rief er auch und Xabi kicherte.
„Wenn das alles ist, was man braucht, um dich glücklich machen…“

Und einmal mehr spürte Iker, wie sein Glücksgefühl in plötzliche Traurigkeit umschlug.


5. Als es ein ganz normaler Tag in Madrid war  - Xabi hatte kein Tor geschossen, David war eine Erinnerung, an die Iker nicht gerne dachte, Iker war nicht betrunken und keiner von ihnen dachte nur daran, dass Xabi für Madrid spielen könnte – und Iker sich langweilte und einsam fühlte, beschloss er, Xabi anzurufen, denn er war sich sicher, dass Xabi die Langeweile und die Einsamkeit vertreiben würde. Das tat er immer.
„Iker! Was gibt’s?“, Xabi hörte sich fröhlich an und Iker konnte nicht anders, als zu lächeln.
„Nichts.“, antwortete er und es war die Wahrheit. Absolut nichts war los. Der Grund, aus dem er seinen Freund angerufen hatte.
„Nichts? Und ich dachte immer, dein Leben wäre aufregend und interessant!“
Iker schnaubte, aber er fühlte sich schon um einiges besser. „Mein Leben? Willst du mich verarschen? Mein Leben ist wahrscheinlich das langweiligste der Welt!“
„Wirklich? Na ja, dann sollten wir etwas dagegen unternehmen, nicht?“
„Was meinst-“ In diesem Moment klingelte es und unterbrach Iker, der ein wenig genervt aufseufzte. Vor ein paar Sekunden wäre er für ein paar Besucher dankbar gewesen, aber jetzt, während er mit Xabi redete…
„Wart ’ne Sekunde, Xabi. Ich geh nur grad an die Tür und wimmele ab, wer auch immer das ist, okay?“
Iker ging zur Tür, öffnete sie und ließ beinahe sein Telefon fallen, als er sah, wer der unerwartete Besucher war. „Xabi! Was machst du hier?“
„Überraschung!“, sagte der andere Spanier von Ohr zu Ohr grinsend, „Weißt du, ich dachte mir, du könntest vielleicht ein wenig Gesellschaft gebrauchen. Und offensichtlich hatte ich Recht.“
„Ich liebe dich, Xabi!“, rief Iker aus und Xabi antwortete mit einem amüsierten „Ich weiß.“.

Und Iker dachte, dass es genau wie immer war und einmal mehr wurde sein Herz ein bisschen gebrochen, aber dann fühlte er Xabis Lippen auf seinen und es war nicht wie dieses eine Mal in Deutschland, es war anders und als Xabi sich von ihm löste, lächelte er Iker an.
„Ich liebe dich auch, Iker.“ Er küsste ihn wieder und dieses Mal erwiderte Iker den Kuss, hungrig und mit all der Leidenschaft, die er so lange versteckt hatte. „Willst du mich immer noch loswerden?“, fragte Xabi, ein wenig keuchend, und Iker antwortete nicht. Stattdessen zog er Xabi enger an sich heran und dachte nur, wie perfekt das war.


+++
So, wie schon angedroht, wird die nächste Fic eine Xabi Alonso/Javier Mascherano (aka Alonserano) sein, aber eigentlich auch nicht wirklich und na ja, schwer zu erklären und ich will nicht alles verraten, also lest es einfach... Ich persönlich bin eigentlich ziemlich stolz drauf...
Und danach... Na ja, ich versuch immer noch irgendwie den letzten Teil von "Life is a soap opera" auf die Reihe zu bekommen und ich wollte vielleicht noch mal eine Sernando Fic schreiben (slutty!Sergio!)... Mal schauen...
Reviewt schön,
die, die für euch im Keller sitzt und sich alles abfriert, was man sich abfrieren kann, aka Florence ;)
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