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Gesammeltes

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / MaleSlash
Premiere League Primera Division
09.12.2007
30.09.2010
47
85.410
 
Alle Kapitel
143 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
09.12.2007 1.171
 
Titel: Apologize
Rating: P12-Slash
Pairing: Xabi Alonso/Lucas Leiva
Summary: Lucas möchte sich bei Xabi entschuldigen.
Disclaimer: Nichts ist mir, das ist nie passiert und wenn ich damit Geld verdienen würde, wär ich reich...


Lucas stand bei seinem Spind und starrte Xabi an. Er versuchte, nicht zu auffällig zu sein, aber irgendwie hatte er das Gefühl, dass er damit nicht sonderlich Erfolg hatte. Sein Blick war auf das weiße Pflaster auf Xabis Stirn, genau über seinem Auge, fixiert und, wie jedes Mal, wenn er es ansah, fühlte er sich unglaublich schuldig. Es war seine Schuld, dass Xabi dieses Pflaster auf der Stirn hatte, er hatte den älteren Mann verletzt. Nicht mit Absicht, natürlich nicht. Es war einfach passiert, er wusste nicht einmal genau, wie, aber plötzlich hatte Xabi am Boden gelegen, hatte geblutet wie ein Schwein und Lucas hatte gewusst, dass es sein Fehler gewesen war.
Seit diesem Zwischenfall hatte er noch nicht den Mut gefunden, mit ihm zu reden, aber er wusste, er sollte mit ihm sprechen und, vor allem, sich entschuldigen. Er fühlte sich wirklich schlecht wegen dieser ganzen Sache und jedes Mal, wenn er dieses dumme Pflaster sah, wünschte er sich verzweifelt, dass der Boden ihn verschlingen würde. Er war sich sicher, dass Xabi wütend auf ihn war, Lucas könnte das vollkommen verstehen. Sogar er war wütend auf sich selbst! Tief in Gedanken, alle über einen gewissen hübschen Spanier, versunken, bemerkte Lucas nicht, wie der Umkleideraum leerer und leerer wurde, bis er hörte, wie sein Name gerufen wurde.
Er erstarrte zur Salzsäule, als er erkannte, dass es Xabi – außer ihm der einzige, der noch im Raum war -  war, der nun vor ihm stand, die Haare immer noch ein wenig nass vom Duschen, Trainingstasche in der Hand und fragen eine Augenbraue hochzog.

„Brauchst du jemanden, der dich nach Hause fährt, Lucas?“ Xabis sexy spanischer Akzent jagte Schauer über Lucas’ Rücken und der junge Brasilianer fragte sich nicht zum ersten Mal, wie zum Teufel der Ältere so einen Effekt auf ihn haben konnte.
„Äh…“, sagte Lucas und verfluchte sich selbst innerlich dafür, dass er wie ein Idiot herumstotterte und nicht in der Lage war, etwas Intelligentes zu sagen. Er hoffte, dass Xabi das auf seine immer noch nicht ganz so guten Kenntnisse der englischen Sprache schieben würde… „Nein, danke.“, brachte er schließlich hervor und zwang sich zu einem kleinen Lächeln. Xabis Anwesenheit irritierte ihn irgendwie immer und machte ihn nervös, aber er genoss es trotzdem unheimlich, wenn Xabi in der Nähe war. Xabi zuckte mit den Schultern und Lucas merkte plötzlich, dass er gerade die perfekte Gelegenheit, im Privaten mit Xabi zu reden und sich zu entschuldigen, verpasst hatte. Verdammt.
„Xabi! Warte!“, rief Lucas aus und Xabi, der schon auf dem Weg nach draußen gewesen war, blieb sofort stehen und drehte sich um.
„¿Si?“, fragte er und Lucas spürte das altbekannte Kribbeln, das er immer fühlte, wenn der Ältere spanisch redete.
„Es… es tut mir Leid.“, stotterte der junge Brasilianer und sah zu Boden, als ob der das Interessanteste und Schönste war, das er je gesehen hatte und nicht der Mann vor ihm.
„Was? Es ist okay, wenn du mich nicht brauchst, um dich nach Hause zu fahren. Kein Grund sich zu entschuldigen.“, Xabi war offensichtlich verwirrt, was Lucas genug überraschte, um seinen Blick zu heben und direkt in diese wunderschönen, faszinierenden, warmen braunen Augen, die Lucas’ Mund trocken machten und sein Herz zum Rasen brachten, zu sehen.
„Das mein ich nicht.“, antwortete Lucas verlegen, „Ich mein das!“ Er gestikulierte zur Stirn des Spaniers und Xabi runzelte für ein paar Sekunden die Stirn, als wüsste er wirklich nicht, wovon der andere redete.
„Oh, du meinst die Verletzung?“, fragte er schließlich und berührte das weiße Pflaster vorsichtig. Lucas nickte.
„Ich weiß, ich hätte mich früher entschuldigen sollen.“, fing Lucas nervös an zu quatschen, „Es tut mir wirklich Leid, Xabi! Ich wollte das nicht! Ich fühl mich so schlecht deswegen, ich…“
„Lucas, es ist in Ordnung. Wirklich.“
„Ich weiß, und du hast jedes Recht dazu, wütend auf mich zu sein, ich kann das vollkommen- Was?“
Xabi kicherte über Lucas’ verwirrten Gesichtsausdruck. „Ich bin nicht wütend auf dich, Lucas. Wenn du es absichtlich getan hättest, dann wäre ich sauer auf dich, aber da ich nicht denke, dass das der Fall ist…“
„Du bist wirklich nicht wütend?“, der Brasilianer blinzelte immer noch ein wenig verwirrt. Er hatte mit einer Menge gerechnet, aber mit Sicherheit nicht mit so einer Reaktion.
Xabi lachte jetzt und Lucas’ Herzschlag beschleunigte sich ein bisschen. „Weißt du, Lucas, wenn ich auf jeden wütend wäre, der mich aus Versehen verletzt hat, müsste ich auf eine ganze Menge Leute wütend sein, meinst du nicht auch?“
Lucas nickte und der Spanier lächelte ihn warm an. „Also, war das alles?“, fragte er dann und Lucas kam sich entsetzlich dumm vor. Wie hatte er nur denken können, dass Xabi wegen etwas, das jederzeit auf dem Fußballplatz passieren konnte, wütend auf ihn war? Wie albern…
„Ja… Das war alles…“, murmelte er ein bisschen beschämt.
„Wirklich? Zu dumm.“, antwortete Xabi sehr zur Verwirrung des Jüngeren, „Und ich hab gehofft, dass es einen anderen Grund dafür gibt, dass du mich die ganze Zeit anstarrst… Einen besseren Grund.“
Lucas wurde rot. „Ich… ich weiß nicht, was du meinst.“, er stotterte wieder. Und er hatte wirklich keine Ahnung, wovon der andere Mann redete.

Xabi lehnte sich plötzlich zu ihm und küsste Lucas mitten auf die Lippen. Der Brasilianer war zu überrascht, um irgendetwas zu machen und beschloss, Xabi einfach machen zu lassen, was er wollte. Der Ältere presste sich enger an Lucas und öffnete seinen Mund mit der Zunge. Lucas’ Augen fielen von selbst zu und er fing an, das Gefühl von Xabis Zunge in seinem Mund einfach zu genießen.
Ein enttäuschtes Seufzen entrang sich ihm, als Xabi den Kuss beenden musste, viel zu früh für Lucas’ Geschmack. Der Spanier lächelte ihn sanft an und gab ihm einen flüchtigen Kuss auf die Wange. „Bis morgen, Lucas.“ Er zwinkerte ihm zu und ging aus dem Umkleideraum, einen verwirrten und geschockten Lucas Leiva zurücklassend.


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So, über Reviews freue ich mich natürlich immer (auch über Reviews von den mindestens sechs Leuten, die diese Story als Favoriten eingetragen haben, aber nie reviewt haben... xD), auch wenn ich nicht mit vielen bei dem Kapitel rechne... Ist eben ein außergewöhnliches Pairing... Aber daran werdet ihr euch vielleicht gewöhnen müssen... Ich hab noch eine Xabi/Iker Casillas Fic auf Lager und habe vor eine Xabi/Javier Mascherano Fic zu schreiben, ihr könnt Masche ja schon mal vorsorglich googeln gehen xD. Mir fehlt im Moment echt jegliche Inspiration für Stevie/Xabi, was die Schuld von Stevie ist! Er umarmt ja lieber Nando Torres anstatt Xabi in letzter Zeit... Hmpf. Nimm deine Finger von Xabis Stevie, Nando! Jemand sollte Fernando echt mal daran erinnern, dass er was mit Sergio hat! Ja Nando, dein langhaariger Freund in Madrid! Ich mag Torrard nicht... *seufz*
Na ja, egal... Also, stellt euch vielleicht schon mal ein bisschen auf die ungewöhnlichen Pairings ein ;). Nur so als Warnung ;).
LG, Florence
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