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Gesammeltes

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P16 / MaleSlash
Premiere League Primera Division
09.12.2007
30.09.2010
47
85.410
 
Alle Kapitel
143 Reviews
Dieses Kapitel
9 Reviews
 
 
09.12.2007 3.161
 
+++
So, erst mal vorab: Das hier sind alles kleine, in sich abgeschlossene Geschichten, bei denen es in der Regel keine Fortsetzungen gibt. Aus dem schlichten Grund, dass ich nicht gut im Fortsetzungen Schreiben bin.

Die Pairings sind immer verschieden, in der Regel wird es wahrscheinlich am meisten Steven Gerrard/Xabi Alonso (aka SeX) werden, aber ich hab ein besonderes Faible für seltsame und ungewöhnliche Pairings xD. Also lasst euch überraschen :).
Hier kommt eine Liste mit den Kapiteln und den Pairings hin, so als kleine Übersicht:

1 - Steven Gerrard/Xabi Alonso, Daniel Agger/Fernando Torres
2 - Steven Gerrard/Xabi Alonso
3 - Xabi Alonso/Fernando Torres
4 - Xabi Alonso/Mikel Alonso
5 - Steven Gerrard/Xabi Alonso
6 - Steven Gerrard/Xabi Alonso
7 - Steven Gerrard/Xabi Alonso, John Terry/Frank Lampard
8 - Fernando Torres/Sergio Ramos
9 - Alvaro Arbeloa/Xabi Alonso
10 - Steven Gerrard/Xabi Alonso
11 - Steven Gerrard/Xabi Alonso
12 - Steven Gerrard/Xabi Alonso
13 - Xabi Alonso/Steven Gerrard, Xabi Alonso/Mikel Arteta
14 - Mikel Arteta/Mikel Alonso, Mikel Arteta/Xabi Alonso, Xabi Alonso/Steven Gerrard
15 - Steven Gerrard/Xabi Alonso, mentions of Xabi Alonso/Daniel Agger, Daniel Agger/Steve Finnan, Daniel Agger/Fernando Torres
16 - Xabi Alonso/Daniel Agger
17 - Daniel Agger/Steve Finnan, Daniel Agger/Fernando Torres, Fernando Torres/Steven Gerrard
18 - Daniel Agger/Steve Finnan, Daniel Agger/Fernando Torres, mentions of Fernando Torres/Steven Gerrard, Steven Gerrard/Xabi Alonso
19 - Steven Gerrard/Xabi Alonso
20 - Xabi Alonso/Lucas Leiva
21 - Iker Casillas/Xabi Alonso, mention of Iker Casillas/David Beckham
22 - Steven Gerrard/Xabi Alonso, Xabi Alonso/Javier Mascherano, Steven Gerrard/Fernando Torres
23 - Daniel Agger/Steve Finnan, Daniel Agger/Fernando Torres, mentions of Fernando Torres/Steven Gerrard, Steven Gerrard/Xabi Alonso
24 - Xabi Alonso/Fernando Torres
25 - Steven Gerrard/Lucas Leiva, Xabi Alonso/Jamie Carragher
26 - Steve Finnan/Daniel Agger, Steven Gerrard/Xabi Alonso, Fernando Torres/Jamie Carragher
27 - Xabi Alonso/Mikel Arteta
28 - Xabi Alonso/Cesc Fàbregas
29 - Iker Casillas/Fernando Torres
30 - Iker Casillas/Cesc Fàbregas
31 - Peter Crouch/Alvaro Arbeloa
32 - Lucas Leiva/Steven Gerrard
33 - David Silva/David Villa
34 - Lucas Leiva/Fernando Torres
35 - Cesc Fàbregas/Iker Casillas
36 - Cesc Fàbregas/Gerard Piqué
37 - Fernando Torres/Sergio Ramos, mention of Cesc Fàbregas/Iker Casillas
38 - Iker Casillas/Cesc Fàbregas
39 - Christopher Buchtmann/Lauri Dalla Valle
40 - Cesc Fàbregas/Thomas Vermaelen
41 - Christopher Buchtmann/Lauri Dalla Valle
42 - Various
43 - Various
44 - Cesc Fàbregas/Gerard Piqué
45 - Cesc Fàbregas/Robin van Persie
46 - Christopher Buchtmann/Lauri Dalla Valle
47 - Cesc Fàbregas/Frank Lampard


Oh, und der Disclaimer, damit ich ihn nicht überall hinschreiben muss:
Also, keine der hier verwendeten Personen gehören mir, sie gehören sich selbst. Ich verdiene keinen Cent damit und schreibe das hier nur aus Spaß. Diese Ereignisse sind nie passiert und das alles ist einfach nur erstunken und erlogen.

So viel erst mal dazu, wenn's noch irgendwas wissenswertes gibt, lasse ich es euch wissen. Dann viel Spaß mit meinen gesammelten Werken und Reviews sind natürlich wie immer gern gesehen.
LG, Florence Riddle
+++


Titel: Forever and for always
Genre: Romanze
Rating: P12-Slash
Pairing: Steven Gerrard/Xabi Alonso, Daniel Agger/Fernando Torres
Summary: Die Jungs spielen Flaschendrehen.
Disclaimer: Nichts ist mir, das ist nie passiert und wenn ich damit Geld verdienen würde, wär ich reich...


„Komm schon, Xabi!”, bettelte Daniel, „Du musst einfach mit uns spielen!“
„Nein, muss ich nicht.“, sagte Xabi genervt und versuchte, Daniel und Fernando, die anscheinend beschlossen hatten, ihn für mittlerweile schon sieben Minuten darüber in den Ohren zu liegen, ob er mit ihnen Flaschendrehen spielen würde, oder nicht, zu ignorieren. Und die ganzen sieben Minuten, hatte Xabi sich geweigert, sehr zu Daniels und Fernandos Enttäuschung.
Es war die alljährliche Weihnachtsfeier und die Jungs von Liverpool hatten sich in Jamie Carraghers Bar zum Feiern getroffen. Im Laufe der Nacht war es Daniel und Fernando anscheinend langweilig geworden und schlussendlich waren sie auf die dämliche Idee gekommen, Flaschendrehen zu spielen und unglücklicherweise hatten die meisten zugestimmt. Eine leere Flasche war schnell gefunden gewesen, aber dann hatten der dänische Verteidiger und der spanische Stürmer es zu ihrem neuen Ziel gemacht, Xabi zum Mitspielen zu bewegen.
„Bitte, Xabi!“, schmollte Fernando und sah seinen Landsmann mit diesem Hundeblick an, den er schon vor langer Zeit perfektioniert hatte.
Xabi stöhnte auf. „Nein, Nando! Sieh mich nicht so an!“ Er sah verzweifelt zu Steven, der still neben ihm saß und jetzt eine Augenbraue hochzog. „Warum nicht?“, sagte er und erntete einen ungläubigen Blick von seinem spanischen Liebhaber.
„Stevie!“, protestierte Xabi und Stevie zuckte mit den Schultern.
„Was? Es könnte lustig sein, Xabi. Versuch’s einfach, tu ihnen den Gefallen.“ Der Scouser grinste ihn an und Xabi warf ihm einen wütenden Blick zu, bevor er aufstand und zu den anderen ging. Daniel kicherte.
„Danke Stevie! Wir schulden dir was. Ich hätte es nicht so gern, wenn Xabi auf mich so wütend wäre, wie er jetzt auf dich ist.“
Stevie zog die andere Augenbraue hoch und sah die zwei sommersprossigen Jungen an und Fernando kicherte auch.
„Ich weiß, wer keinen Sex mit seinem Geliebten für eine sehr, sehr lange Zeit haben wird...“, neckte er seinen Kapitän, der nur den Kopf schütteln konnte, während er dabei zusah, wie Daniel und Fernando verschwanden. Der Stürmer war viel zu frech dafür, dass er jetzt erst seit ein paar Monaten bei Liverpool war.

„Sei nicht so mürrisch, Xabi.“, sagte Peter und drückte dem Spanier einen Drink in die Hand, „Trink was! Ich mag’s nicht, wenn du so mürrisch bist!“
Xabi rollte mit den Augen, akzeptierte den Drink aber und stürzte ihn mit einem Mal hinunter. Wenn er dieses dumme Spiel schon spielen musste, konnte er auch genauso gut sturzbetrunken werden.
„Woah, Xabi!“, lachte Daniel und tätschelte seinem Freund den Rücken, „Du musst dieses Spiel wirklich hassen.“
„Du hast ja keine Ahnung...“, murmelte Xabi und trank noch ein weiteres Glas. Er hasste Flaschendrehen wirklich, hatte er schon immer, aber das war nichts im Vergleich zu der Abneigung, die er im Moment gegen Daniel und Fernando verspürte, dafür, dass sie ihn zwangen, mit ihnen zu spielen.
„Okay, dann fangen wir mal an!“, verkündete Fernando, wie ein Idiot grinsend und drehte die leere Flasche, eine Whiskeyflasche, wie Xabi bemerkte. Sie zeigte auf Alvaro und nachdem der spanische Verteidiger Wahrheit gewählt hatte, begann Fernando: „Also, Alvaro... Wir alle wissen, dass du darauf stehst, währen dem Torjubel auf deine Teamkameraden zu springen. Und du bist deswegen als Liverpools eigene Teamschlampe bekannt, aber jetzt zur Frage: Hast du jemals wirklich mit einem Teamkollegen von dir geschlafen?“
Xabi stöhnte innerlich auf. Großartig. Stevie würde für eine sehr lange Zeit ohne Sex auskommen müssen.
„Ja, hab ich.“, antwortete Alvaro ohne zu zögern und stellte sicher, dass niemand einen Zweifel daran hatte, dass er ihre Teamschlampe war.
„Und wer war’s?“, fragte Daniel neugierig, aber Alvaro schüttelte den Kopf.
„Du musst warten, Daniel. Ich hab meine Frage beantwortet, also bin ich jetzt dran.“
Er drehte die Flasche und sie blieb bei Peter stehen. „Pflicht.“, sagte Peter auf der Stelle und Alvaro runzelte die Stirn, während er versuchte, sich etwas Peinliches, das Peter tun könnte, auszudenken.
„Okay Crouchy. Das nächste Mal, wenn wir Rafa sehen, musst du ihm deine unsterbliche Liebe gestehen.“
Peter wurde ein wenig blass und die anderen brachen in Gelächter aus.
„Der ist gut.“, kicherte Daniel und bedeutete Peter mit dem Spiel weiter zu machen.
Die Zeit verging und als die Flasche auf Fernando, hatte Xabi seinen Freunden bereits erzählt, dass er seine Jungfräulichkeit mit 16 Jahren an Nagore verloren hatte, dass er am ehesten mit Cesc Fabregas rummachen würde, müsste er einen Fußballer, der nicht bei Liverpool spielte, aussuchen, dass sein erster Kuss mit einem Mann mit Iker Casillas und nicht mit Miki Arteta, wie alle gedacht hatte, gewesen war und dass er wirklich an Stevie gedacht hatte, als dieses eine, leicht peinliche Foto*** von ihm gemacht worden war.
„Wahrheit oder Pflicht, Fernando?“, fragte John und Nando antwortete: „Pflicht.“, den Norweger herausfordernd ansehend. John kaute auf seinen Lippen herum, wollte auf etwas kommen, dass diesen Ausdruck von Fernandos Gesicht wischen würde.
„Du musst Xabi küssen.“, sagte er schließlich, „Eine Minute. Mit Zungen.“
„WAS?“, jammerte Xabi, „Warum ich?“
„Weil du immer Wahrheit genommen hast, Xabi. Und das ist langweilig.“, antwortete John und Alvaro fügte hinzu: „Außerdem wird es verdammt heiß sein, euch beide küssen zu sehen.“
„Alvaro!“, stöhnte Dirk, „Könntest du einmal damit aufhören, die Teamschlampe zu sein?“
„Nein.“, antwortete Alvaro und Peter rollte mit den Augen. „Wie auch immer.“, sagte er und sah zu Fernando und Xabi, „Mach schon, Nando. Du weißt, was du tun musst.“
Fernando seufzte, stand auf und ging zu Xabi, die wütenden Blicke, die Daniel ihm zuwarf, ignorierend. Er wusste, dass der Däne eine Besitzergreifende Zicke sein konnte, aber er hatte keine Wahl damit, er musste den älteren Spanier küssen. Nicht, dass er so viel dagegen hätte.
Er kniete vor Xabi nieder und legte seine Hand in Xabis Nacken, bevor er endlich seine Lippen auf Xabis presste und sie mit seiner Zunge auseinander drängte. Der blonde Spanier ließ seine Zunge in den Mund des anderen Mannes gleiten und erkundete jeden Zentimeter der heißen Höhle. Er fühlte, wie Xabi seine Arme um seinen Hals schlang und ihn endlich zurück küsste. Ihre Zungen fochten einen heißen und leidenschaftlichen Kampf und Fernando fragte sich für einen Augenblick, warum sie das nie zuvor getan hatten. Xabi war ein verdammt guter Küsser.
„Woah...“, murmelte Alvaro und starrte fasziniert auf die beiden sich küssenden Spanier, „Das ist verdammt heiß...“
„Alvaro!“, rief Peter schockiert aus.

Stevie saß immer noch an der Bar und sah ihnen aus verengten Augen zu. Sein Griff um das Glas wurde fester, während er zusah, wie Xabi, sein Xabi, Fernando Torres küsste und es anscheinend genoss. Ein bisschen zu sehr für Stevies Geschmack.
Xabi und Fernando ließen von einander ab, nachdem die eine Minute vorbei war und Stevies Liebhaber stand auf, entschuldigte sich selbst und näherte sich Stevie. „Hey du.“, wisperte er und ließ sich auf den Stuhl neben dem Scouser fallen, aber Stevie antwortete zuerst nicht. Stattdessen starrte er Xabi nur an und verschränkte seine Arme.
„Macht’s Spaß?“, fragte er kalt und Xabi zuckte mit den Schultern. „Nicht wirklich. Ich mag dieses Spiel nicht. Es ist so... sinnlos.“
„Es scheint dir aber gefallen zu haben, als du deine Zunge in Torres’ Hals gesteckt hast!“, fauchte Stevie und sein Geliebter starrte ihn mit offenem Mund an.
„Was?“, fragte er fassungslos, „Ich wollte ihn nicht küssen! Ich musste! Wie kannst du nur so was sagen?“
„Du hast nicht sehr protestiert, oder etwa nicht?“, gab Stevie zurück.
Xabi öffnete seinen Mund, um etwas zu sagen, aber schloss ihn wieder, womit er Stevie ein bisschen an einen Fisch erinnerte. Xabi konnte nicht glauben, was Stevie sagte. Er hörte sich so an, als ob Xabi es gewollt hätte, den jungen Stürmer zu küssen! Als ob er nicht dazu gezwungen worden wäre!
„Stevie, ich...“
„Lass es, Xabi. Ich hab keine Lust, mir deine Entschuldigungen anzuhören, okay?“, Stevie stand auf und sah ihn enttäuscht an, bevor er wegging.
„Stevie...“, flüsterte Xabi, den Tränen nahe.

„Oh oh...“, sagte Fernando und schmiss sich auf den Stuhl neben Daniel, „Ärger im Paradies.“ Er nickte in Richtung Xabi, der alleine an der Bar saß und so aussah, als ob jemand gestorben wäre.
„Ist jemand gestorben oder warum guckt er so?“, antwortete Daniel und Fernando schüttelte lächelnd seinen Kopf. „Nah, ich denke, er und Stevie haben sich gestritten. Jedenfalls sah es danach aus.“
„Er und Stevie? Warum sollten er und Stevie...“
„Woher zum Teufel soll ich das wissen? Alles was ich weiß, dass Stevie total stocksauer war und jetzt sitzt Xabi da alleine und sieht so aus, als würde er gleich anfangen zu heulen. Und jetzt lass uns zwei und zwei zusammenzählen und sehen, was herauskommt.“
Daniel sagte für ein paar Minuten nichts, er nippte nur an seinem Drink und schien über etwas nachzudenken. Fernando wagte es nicht, ihn zu stören, der Däne konnte manchmal eine richtige Nervensäge sein, wenn man ihn im falschen Augenblick störte, als blieb Fernando ruhig.
„Weißt du was, Nando?“, sagte er schließlich wieder, „Wir sollten ihnen helfen.“
„Huh?“, kam die Antwort von dem Spanier und Daniel verdrehte die Augen.
„Stevie und Xabi. Wir sollten ihnen dabei helfen, das Kriegsbeil zu begraben.“
„Warum sollten wir? Ist doch nicht unser Problem.“
„Doch, ist es.“, antwortete Daniel und seufzte ein wenig genervt, als Fernando ihm einen verwirrten Blick zuwarf. „Denk, Nando!“, rief er aus, „Was passiert jedes Mal, wenn Stevie und Xabi einen Streit haben?“
„Du scheinst vergessen zu haben, dass ich hier erst vor ein paar Monaten angekommen bin.“, gab Fernando sarkastisch zurück und wieder verdrehte Daniel die Augen.
„Na ja, Stevie wird total schnippisch und zickig und Xabi versucht so zu tun, als wäre nichts passiert, weigert sich aber trotzdem mit und über Stevie zu reden. Und ich weiß wirklich nicht, was mich mehr nervt. Also müssen wir was tun, bevor das passiert.“
„Und was willst du machen? Sie in einem Raum einsperren bis sie alles geklärt haben?“
„Eigentlich dachte ich daran, mit ihnen zu reden, aber deine Idee ist viel besser. Ich nehm Stevie, du Xabi. Bring ihn zur Abstellkammer.“ Nachdem er das gesagt hatte, verschwand Daniel und Fernando schüttelte seinen Kopf, ein bisschen amüsiert. Daniel war einfach unglaublich.

„Daniel, ich hoffe für dich, dass es wichtig ist!“, knurrte Stevie den jungen Verteidiger an, der ihn von der Party weggeschleift hatte, irgendetwas darüber quatschend, dass er Hilfe bräuchte und eine Abstellkammer und Stevie fragte sich, ob er wirklich wissen wollte, was dieses ganze Getue sollte. Daniel machte ihm manchmal wirklich Angst.
Sie kamen endlich vor der Abstellkammer zum Stehen und Stevie drehte sich zu Daniel um, verschränkte seine Arme und wartete genervt auf weitere Erklärungen. Er konnte nichts ungewöhnliches hier sehen.
„Da drin, da drin!“, sagte der Däne aufgeregt und gestikulierte zur Tür der Abstellkammer, bevor er sie öffnete und plötzlich Stevie hinein stieß.
Stevie stolperte beinahe über etwas und das einzige, was ihn vor dem Fallen bewahrte, war ein Regal, an dem er jetzt hängte, als ob sein Leben davon abhängen würde. „Daniel!“, schrie er wütend, „Wofür zum Teufel war das?“ Aber er bekam keine Antwort, stattdessen fiel die Tür ins Schloss und das Geräusch von einem Schlüssel, der die Tür verschloss, war zu hören.
„Was zur Hölle?“, Stevie ließ das Regal los und versuchte, die Tür im Dunkeln auszumachen. „Agger! Beweg deinen verdammten Arsch hierher zurück! Du verdammter...“
„Er wird nicht zurückkommen, Stevie.“, sagte plötzlich eine Stimme und Stevie fiel beinahe erneut hin.
„X-X-Xabi?“, stotterte er überrascht. Was machte Xabi hier in der Abstellkammer?
„Überrascht?“, antwortete Xabi von irgendwo in der Dunkelheit her, „Nando hat mich hier vor ein paar Minuten eingeschlossen.“
Stevie versteifte sich bei der Erwähnung von Fernando Torres’ Namen. „Oh, Nando hat dich hier eingeschlossen... Ich wette, er wird nicht glücklich sein, wenn er zurückkommt und mich mit dir sieht.“, fauchte Stevie und er hörte, wie Xabi seufzte.
„Stevie, was zur Hölle ist los mit dir?“, verlangte Xabi zu wissen und Stevie schnaubte.
„Oh, nichts. Warum gehst du nicht einfach und knutschst Torres?“
Für ein paar Sekunden herrschte Stille, Xabi war zu geschockt, um etwas zu sagen.
„Ich glaub’s einfach nicht...“, wisperte er schließlich, gefährlich ruhig, „Was zum Teufel ist in dich gefahren?“
„In mich? Ich bin nicht derjenige, der gegangen ist und seine Zunge in den Hals eines anderen Mannes gesteckt hat!“, gab Stevie zurück, obwohl er spüren konnte, dass Xabi mit jeder Minute wütender wurde. Es interessierte ihn nicht. Xabi hatte Fernando Torres geküsst, er hatte das Recht, wütend auf den Spanier zu sein.
„Es war ein verdammtes Spiel, Steven! Ein Spiel!“
„Es sah nicht nach einem aus, Xabier.“, zischte Stevie und betonte Xabis Namen absichtlich. Wenn der jüngere Mann ihn ’Steven’ nannte, konnte er ihn auch genauso gut bei seinem vollen Namen nennen.
„Du hast mich dazu gezwungen, Flaschendrehen zu spielen!“
„Was? Ich hab dich nicht gezwungen! Daniel und Torres wollten, dass du mit ihnen spielst, nicht ich!“
„Ich wollte nicht! Aber du hast gesagt ’Xabi, es könnte lustig sein.’ und ’Xabi, komm schon, tu ihnen den Gefallen.’!“
„Ich wollte nie, dass du Fernando Torres die Seele aus dem Leib küsst!“
„Ich musste! Nando hat Pflicht genommen und John hat gesagt, dass er mich küssen muss, also haben wir uns geküsst! So geht dieses Spiel nun mal und du weißt das!“
Stevie sagte nichts und nach einer Weile, fuhr Xabi fort, seine Stimme sanft und beruhigend. „Stevie, warum sollte ich jemals Fernando küssen wollen? Du bist der einzige Mann, den ich jemals küssen will. Ich liebe dich, Stevie, ich liebe dich mehr, als ich je einen anderen geliebt habe. Es gibt niemanden, den ich lieber bei mir haben würde, als dich.“
Stevie fühlte plötzlich eine Hand auf seiner Wange und seufzte tief. „Es tut mir Leid, Xabi.“, flüsterte er und führte die Hand seines Liebhabers zu seinen Lippen und küsste Xabis Fingerspitzen vorsichtig, „Es tut mir so Leid. Ich hätte nicht so eifersüchtig werden sollen, aber ich liebe dich einfach so sehr. Jedes Mal sehe ich dich an und denke mir ’Was zur Hölle will so ein wundervoller Mann mit jemandem wie mir?’. Du bist die großartigste Person, die ich kenne und es gibt Moment, wo ich denke, dass ich dich nicht verdient habe. Und als ich dich mit Fernando gesehen habe... Der Gedanke an dich mit einem anderen Mann, macht mich verrückt und ich hab solche Angst dich zu verlieren, dass du feststellst, dass du viel besser mit einem anderen Mann dran wärst und es...“
„Shh...“, unterbrach Xabi ihn und kam näher, „Du wirst mich nicht verlieren, Stevie, nie. Ich werde niemals jemanden so sehr lieben, wie ich dich liebe. Ich werde immer für dich und mit dir da sein. Für immer. Und nichts wird daran was ändern. Niemand wird daran was ändern.“
Xabi verschloss Stevies Lippen mit einem liebevollen Kuss und besiegelte sein Versprechen, seine Liebe zu Stevie, mit diesem Kuss.

„Sollten wir sie raus lassen?“, fragte Fernando, nachdem Stevie und Xabi anscheinend aufgehört hatten zu streiten.
„Nah.“, sagte Daniel, „Gib ihnen Zeit, ich wette sie brauchen sie. Versöhnungssex, weißt du?“
Fernando nickte abwesend und blieb für ein paar Sekunden still, bevor er wieder sprach. „Daniel?“
„Huh?“
„Bist du sauer auf mich, Daniel? Weil ich Xabi geküsst habe?“
Der Däne schüttelte seinen Kopf. „Nein, nicht wirklich. Ich muss Alvaro zustimmen. Ihr zwei habt wirklich heiß zusammen ausgesehen.“
Fernando lachte leise, bevor er sich zu Daniel lehnte und den Verteidiger sanft auf die Lippen küsste. „Te amo, Daniel*.“, murmelte er, nachdem sie sich von einander gelöst hatten und Daniel verflocht ihre Finger miteinander.
„Jeg elsker også dig, Nando**.”, antwortete er, bevor er seinen spanischen Geliebten erneut küsste.
„Aber Nando?“, sagte er nach einiger Zeit, „Mach das nie wieder, okay?“

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*spanisch für "Ich liebe dich, Daniel."
**dänisch für "Ich liebe dich auch, Nando."
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***Das "leicht peinliche Foto" ist hier zu finden: http://s251.photobucket.com/albums/gg316/Laroja_01/?action=view&current=Xabi-Beulenbild.jpg
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