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Matthew & Frankie

GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
01.12.2007
31.10.2009
6
7.446
 
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Dieses Kapitel
7 Reviews
 
 
01.12.2007 1.011
 

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Hallo meine Leser,
Nach einer längeren Pause melde ich mich mit einem neuen Kapitel.
Ich hoffe es gefällt euch und ihr bleibt dran, denn ich arbeite schon fleissig weiter!

THANKS & HUGGS
Emily.
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Betrayal of secrets.




„Francesca!!“

Die Stimme von Frankies Mutter hallte durch den Vorraum hinauf zu Frankie, welche in Trainerhosen und Trägershirt auf ihrem  Bett lümmelte und sich einen DVD ansah.

„Was ist?“, schrie sie zurück und sperrte die Ohren auf.
„Hier ist entzückender Besuch für dich.“, kam von unten zurück und Frankie setzte sich auf.
Wer um alles in der Welt sollte sie denn jetzt noch besuchen?
Mit den Mädels hatte sie für morgen erst wieder abgemacht und es gab kaum jemanden, der ihre Mutter so beeindrucken konnte, dass sie ihn als „entzückenden Besuch“ betiteln würde. Und sowieso kannte ihre Mutter alle ihre Freunde beim Namen…

Frankie schoss es durch den Kopf wie ein Lichtblitz.
Natürlich gab es da jemanden, der Frankies Mutter nicht kannte…
Wie von der Biene gestochen stürzte sich die Jugendliche aus ihrem Zimmer, wehte die Treppe nach unten und betrat mit strahlendem Gesicht die Lobby, voller Vorfreude Luke dort stehen zu sehen.

„Hy.“
Frankie knallte beinahe in den Türrahmen. Mit offenem Mund stand sie neben ihrer Mutter, für einen Augenblick unfähig etwas zu sagen.
„Du hast mir gar nicht erzählt, dass du heute noch ein Referat schreiben musst.“, stiess Frankies Mutter ihre Tochter an und hob eine Augenbraue.
„Das wir… Ich muss nicht.. Er…“
„Komm doch erst einmal hinein … Matthew, richtig? Möchtest du etwas trinken?“
„Gerne.“ „Nein, möchte er nicht. Matthew muss gleich wieder gehen. Er bringt mir nur die Unterlagen.“
Frankie nickte ihrer Mutter, welche ein riesiges Lächeln auf dem Gesicht hatte zu und zog Matthew dann die Treppe hinauf nach oben.
Erst als sie die Tür ihres Zimmer verschlossen hatte, wandte sie sich dem Jungen zu, welcher etwas unschlüssig im Zimmer stand.

„Hast du sie noch alle Matthew?“,rief Frankie aus, als sie sich gefangen hatte.
„Tut mir Leid, ich brauchte einen Vorwand um dich sehen zu können.“, erklärte er, etwas leiser wie Frankie.
„Was ist dein Problem? Lass mich in Ruhe Matthew!!“
Er beachtete sie nicht. Er nahm sich die Tasche, welche auf seinem Rücken ab und begann, darin herum zu kramen.
„Würdest du jetzt bitte wieder verschwinden?“, äffte Frankie. „Und zwar ein bisschen plötzlich?!“
„Hier.“, Matthew streckte ihr ein mit Knicken versehenes Foto hin.
Frankie sah es sich an, schüttelte dann den Kopf.
„Was soll das?“
Matthew liess die Hand sinken.
„Das sind dein Luke und meine Schwester.“, erklärte der Junge.
„Du hast keine Schwester.“, meinte Frankie und hob eine Augenbraue.
„Ach nein?“, setzte Matthew an. „Woher willst du das wissen?“
„Ich hab‘ sie noch nie gesehen und du hast noch nie von ihr erzählt.“
Matthews Gesicht spannte sich an, und seine Augen nahmen einen seltsamen Glanz an.
„Du hast keine Schwester.“, wiederholte Frankie erneut.
„Richtig.“, gab Matthew zu und blickte auf den Boden. „Jetzt nicht mehr.“
Es wurde still.
Frankie traute sich nicht zu bewegen. Matthews Stimme klang so traurig, wie seine Augen sie in diesem Moment ansahen.
„Sie ist tot.“, flüsterte er.
Frankie liess sich aufs Bett sinken und schluckte.
„Ist das ein Witz? Hast du irgendwo eine versteckte Kamera?“
Matthews Gesicht begann zu glühen und er stürzte nach vorn und schüttelte Frankie an den Schultern.
„Nein!! Frankie… Es ist wegen Luke. Sie ist wegen ihm gestorben verstehst du?! Er war  Schuld am Unfall. Er ist schuld, dass sie nicht mehr lebt!!“
Völlig schockiert starrte Frankie den Jungen an. Und der starrte ebenso zurück. Von seiner eigenen Reaktion überrascht.
„Tu…. Tut mir… Entschuldige., stammelte Matthew und liess augenblicklich Frankie los.
Diese starrte ihn entsetzt an. So hatte sie ihn noch nie erlebt…
„Geht’s wieder?“, fragte sie, als sich Matthew an die Tür lehnte um seinen Puls wieder zu normalisieren.
„Ja, ich hab‘ nur… Sorry.“
Frankie zuckte mit den Schultern und berührte ihren Kameraden vorsichtig am Arm.
„Ich wusste dass nicht mit deiner Schwester. Tut mir Leid dass sie gestorben ist, aber Matthew, was hat das mit mir und Luke zu tun?“
Der Junge hob seinen Blick und schüttelte kaum merklich den Kopf.
„Hast de denn nicht zugehört? Er hat sie umgebracht Frankie. Ich will nicht noch einmal jemanden wegen ihm verlieren den ich…“
Er stutzte und biss sich dann auf die Unterlippe.
„Tu dir selbst einen Gefallen und geh ihm einfach aus dem Weg.“
Er packte seinen Rucksack und drehte sich zum Gehen.
„Warte.“, sagte Frankie, doch der Junge hatte den Schlüssel im Schloss schon umgedreht.
Er bliebt mit dem Rücken zu ihr gedreht stehen und seine sonst schon eingeknickte Haltung sackte noch ein weinig mehr zusammen.
„Das war ein Unfall Matthew. So etwas kommt vor, auch wenn’s fatale Folgen hatte. Aber deswegen ist es kein Grund, gegen Luke zu intrigieren.“
Matthew blieb regungslos vor der Tür stehen.
Seine Finger begannen gefährlich zu zittern, doch er erwiderte nichts.
Frankie wusste nicht genau, wie sie zu reagieren hatte. Sie wusste ja auch nicht, was in Matthew gerade vor sich ging. Doch dass er die Wahrheit erzählte, dass konnte sie sehen. In seinen Augen. In der Ehrlichkeit in seiner Stimme…
„Das mit deiner Schwester tut mir Leid Matthew… Wirklich.“
Matthew nickte. Noch immer zur Tür gedreht und die Hand an der Klinke.
„Danke.“, murmelte er. Dann öffnete er die Tür und verschwand dahinter.




Frankie setzte sich auf ihr Bett und starrte einige Minuten lang stumm die Tür an, durch welche Matthew gerade verschwunden war.
Vor ihr auf dem Boden lag das Foto, welches der Junge mitgebracht hatte.
Frankie hob es vorsichtig auf und fuhr mit dem Daumen über Lukes Gesicht.
Ihr stiegen Tränen in die Augen und sie erschrak deshalb.
Normalerweise weinte sie nie ohne Grund. Und auch wenn sie in diesem Moment nicht wusste, warum sie die Traurigkeit überholte, konnte sie trotzdem nichts dagegen tun.
Die liess das Bild wieder auf den Boden gleiten, wo es verdeckt mit der weissen Rückseite zu ihr liegen blieb.




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Soooo meine lieben Leute von heute.
Ein paar Reviews wären nett.  =D

THANKS & HUGGS again*
Emily.
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