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Matthew & Frankie

GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
01.12.2007
31.10.2009
6
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01.12.2007 1.663
 
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„Was gibt es denn so dringendes?“, fragte Kenny, als sie zusammen mit ihrer besten Freundin das leere Mädchenklo betrat.
Frankie wartete, bis sich die Tür hinter ihr geschlossen hatte, dann platze sie los.
Sie erzähle ihre ganze Begegnung mit Matthew von A-Z. Den Kleidern welche er trug, über seine Stimme wenn er mit ihr sprach und seinem Gesichtsausdruck, als er ihr vor dem Schulzimmer sagte, sie solle sich von Luke fernhalten.

Es dauerte nicht lange, bis Kenny in übertrieben lautes Gelächter ausbrach.
„Du machst Witze oder?“, fragte sie ungläubig, verstummte jedoch als sie Frankies Blick begegnete.
„Ich fass es ja nicht. Was soll denn dieser ganze Mist? Erst stört er dich und Luke unter falschem Vorwand und dann das.“
Frankie zog die Augenbrauen in die Höhe und schluckte.
Dass diese Beiden Sachen einen Zusammenhang haben könnten, hatte sie noch gar nicht bedacht.

Sie beobachtete Kenny, wie sie die Augen zusammenkniff und angestrengt über etwas nachzudenken schien.

„Meinst du, die M&M’s haben irgendeinen Plan?“, fragte Frankie schliesslich, verstummte als die Tür aufging und ein Mädchen das Klo betrat.
„Oh, tschuldigung.“, machte diese, als sie die Beiden da stehen sah und drehte sich auf dem Absatz wieder um und verliess den Raum.

Kenny schien sie gar nicht richtig bemerkt zu haben. Ihre Augenbrauen bildeten jetzt beinahe eine gerade Linie.
„Ich glaube nicht, dass die M&M’s etwas damit zu tun haben…“, meinte sie dann und warf Frankie einen musternden Blick zu.
„Na wer denn sonst? Komm schon Kenny, diese Plagegeister planen was und Matthew ist der Ausführende, das ist doch offensichtlich.“
„Offensichtlich ist es offensichtlich für dich.“, entgegnete Kenny langsam.
„Ja, weil ich offensichtlich besser weiss, wie Jungs ticken.“
Kenny biss sich auf die Unterlippe und murmelte: „Dachte ich auch immer, aber offensichtlich doch nicht.“
„Was sagst du?“, wollte Frankie wissen, welche sich im Spiegel betrachtete und Kennys Worte nicht so richtig verstanden hatte.
„Ach nichts. Ich wäre mir da bloss nicht so sicher Frankie.“, sagte Kenny noch einmal und beobachtete dann, wie ihre beste Freundin sich mit kaltem Wasser den Nacken kühlte.

„Wann erzählst du den Andern von Luke?“, fragte Kenny, als sie die Toilette schon verlassen hatte und auf dem Weg in die nächste Stunde waren.
„Weiss nicht, ich hätt’s eigentlich heute Mittag machen wollen, aber…“

Frankie stoppte mitten im Satz und stiess Kenny an, welche nicht lange suchen musste, weshalb Frankie ihren Ellbogen in ihre Rippen quetschte.
Vor ihnen auf dem Gang sass kein Anderer als Matthew, die Knie unters Kinn gezogen und mit miesepetrigem Gesichtsausdruck.

Als er die Beiden Mädchen erblickte, erhob er sich schlagartig und verschränkte die Arme.
„Was ist?“, knurrte er, als das Grinsen auf Kennys Gesicht nicht verschwand.
„Ach nichts.“, sagte sie und ging auf ihn zu.
Mit dem Zeigefinger auf ihn deutend und mit gespielt ernstem Gesichtsausdruck sagte sie: „Aber halt dich bloss von Luke fern, der ist böööööööööse.“
Sie kniff ein Auge zu, zwinkerte in Frankies Richtung und grinste: „War ich besser oder schlechter wie er?“
Frankie lachte und allmählich schien Matthew zu begreifen.
Er stiess Kenny von sich und seine Nasenflügel begannen zu beben.

Während sein Blick auf Frankie haften blieb und sie so böse anstarrte, dass sogar Kenny merkte, wie ernst er es meinte, sagte er: „Ihr habt ja keine Ahnung.“

Dann drehte er sich ab und betrat das Schulzimmer genau im Moment des Einsetzens der Klingel.

Frankies Kopf schnellte zur Seite und sie und Kenny sahen sich für eine Sekunde verwirrt an. „Was war das?“, stutze Kenny schliesslich und sah aus, als hätte sie jemand geschlagen und sie wäre so überrascht, dass sie den Schmerz gar nicht spüren konnte.
„Genau das wollte ich gerade fragen.“, sagte Frankie und schüttelte den Kopf.
„Das war irgendwie…“
„Nicht Matthew, aber eben doch Matthew.“, vollendete Kenny Frankies Satz.

„Francesca, Kendura, warum seid ihr denn nicht im Schulzimmer, so wie es sich gehört?“
Die Stimme von Mrs. Thompson, der Lehrerin, schreckte die Beiden auf.
„Entschuldigen Sie Mrs. Thompson.“, murmelten die Beiden so synchron, dass ein Blinder nicht bemerkt hätte, dass sie Beide es gesagt hatten und so schnell sie konnten, huschten sie durch die Tür in die Schule.




Nach den letzten Stunden, waren alle froh, endlich das heisse Klassenzimmer verlassen zu können. Sogar die Lehrer schienen sichtlich erleichtert, als die Klingel sie in den Feierabend entliess.

Frankie, Kenny, Lyndz, Rosie und Fliss machten sich schnellen Schrittes auf den Weg zum Strand. Heute war tolles Badewetter und das wollten die fünf Freundinnen geniessen.

Schliesslich konnte Frankie nicht mehr anders und erzählte Fliss, Rosie und Lyndz die Geschichte von ihr und Luke.

Das erste was passierte, als Frankie die Wörter Luke und Kuss in einem Satz verwendete war, dass Fliss einen spitzen Schrei ausstiess, Frankie ansah als wäre sie ein Alien und dann auf und ab hüpfte.
Rosie und Lydnz nahmen die Sache dann doch etwas gelassener hin.
„Ich freu mich echt für dich; er ist ja wirklich ein klasse Typ. Das ist er doch oder?“, meinte Rosie und Lyndz setzte an: „Wenn er dich nämlich schlecht behandelt nützt ihm auch sein tolles Aussehen nichts mehr.“
Frankie lächelte.
„Nein, Luke ist toll. Er ist nicht der, welcher mir Sorgen macht.“
Kenny und Frankie sahen sich an. Was den andern nicht entging.
„Was war das für ein Blick?“, wollte Rosie wissen und sah von Frankie zu Kenny und wieder zurück.
„Nun ja.“, begann Kenny langsam.
„Frankie hatte da so eine Begegnung mit Matthew…“
„Matthew…? Was, M&M-Matthew?”, stutzte Fliss und machte grosse Augen.
„Genau der, er hat gesagt ich soll mich von Luke fernhalten…“
Lyndz und Rosie lachten auf.
„Ich fass es ja nicht.“, sagte Rosie und breitete als erste ihr Strandtuch auf dem warmen Sand aus, als sie den Strand erreichten.
„Jetzt drehen sie komplett ab. Was soll das den geben wenn‘s mal fertig ist?“, fragte Lyndz in die Runde, doch niemand schien ihr diese Frage beantworten zu können; oder zu wollen.
„Kenny glaub nicht, dass die M&M’s etwas planen.“, erklärte Frankie und Kenny nickte.
„Stimmt, das glaube ich nicht.“, gab sie zu und gerade als sie erzählen wollte, warum, erschien Luke auf dem Radar.

„Hallo Leute.“, rief er schon von weitem und sein Blick haftete dabei jedoch bloss auf Frankie.
„Hey.“, entgegneten die fünf aus einem Munde und man konnte förmlich hören, wie Fliss die Luft durch ihre Zähne einzog, als sich der Junge nach unten beugte und der zierlichen Brünetten einen Kuss auf den Mund drückte.
Wie erstarrt sassen Fliss, Lyndz und Rosie auf ihren Badetüchern und hatten Mühe, den Blick von Frankie und Luke abzuwenden, während Kenny das Ganze weniger zu interessieren schien.
Sie zog sich ihre Wasserlaufschuhe an, welche sie zum Geburtstag von Frankie bekommen hatte und verabschiedete sich mit einem kurzen: „Ich brauch nur ne halbe Stunde.“
Da es schon völlig zur Routine gehörte, winkten ihr die Andern bloss kurz zu und Kenny lief los.

Währenddessen hatte sich Luke neben Frankie gesetzt und einen Arm um ihre Schulter geschlungen.
„Wie war die Schule?“, fragte er und warf einen Blick in die Runde.
Der Junge war sich ja schon gewöhnt, dass man ihn dauernd wegen seines guten Aussehens anstarrte und manchmal sogar mit dem Finger auf ihn zeigte, doch so ganz daran gewöhnen konnte er sich wohl nie. Und schon gar nicht, wenn man ihn so anstierte wie es die superblonde Fliss immer tat. Sie sah aus, als würde sie ihn jeden Augenblick mit Haut und Haaren auffressen…

„War ok.“, antwortete Frankie und überlegte einen Moment, ob sie Luke von Matthew erzählen sollte.
Gerade als sie sich dazu entschlossen hatte, noch ein wenig zu warten, drehte Rosie diese Entscheidung komplett um.
„Matthew hat ihr geraten sich von dir fernzuhalten.“, grinste sie und die andern Zwei kicherten ebenfalls.
„Was für ein Idiot.“, murmelte Lyndz und setzte sich die Sonnenbrille auf.
Lukes Lächeln erblasste ein wenig und sein Blick wanderte zu Frankie, welche ebenfalls stumm geblieben war.
„Ach echt?“, flüsterte Luke, als Frankies Freundinnen das Thema gewechselt hatten und sich über ihren schweren Sporttest am nächsten Tag sprachen.

Frankie reckte den Hals und blickte aufs Meer hinaus, welches am Ufer leichte Wellen schlug, sonst aber ruhig schien.
„Ja. Nun ja, die M&M’s wieder einmal. Keine Ahnung was sie damit erreichen wollen.“
Sie zuckte gelassen mit den Schultern.
„Was bildet der kleine Mistkerl sich ein?“, murmelte Luke und sein Gesichtszug veränderte sich stark.
„Reg dich nicht auf, so ist Matthew nun mal.“, versuchte Frankie zu schlichten, obwohl sie selbst überhaupt nicht wusste, warum sie Matthew verteidigte.
„Er mischt sich in unser Privatleben ein!“, warf Luke dazwischen und blickte die Brünette entgeistert an.
„Ich wusste gar nicht das wir eins haben…“
„Aber wir könnten eines haben.“, erklärte Luke, doch es klang eher wie eine Frage.

Gerade als Frankie mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht antworten wollte, traf sie ein Ball am Hinterkopf.
Das Mädchen brauchte sich gar nicht umdrehen um zu wissen, wem der Ball gehören musste.
„Herzlichen Glückwunsch Matthew, du hast es schon wieder geschafft die gute Stimmung zu ruinieren. Willst du jetzt einen Preis haben?“, rief Frankie, während sie sich aufraffte, den Ball vom Boden schnappte und sich umdrehte…

Doch da stand kein Matthew.

Stattdessen blickte sie in das mehr als erstaunte Gesicht von Kenny.

„Sorry, aber ich bin nicht Matthew…“, murmelte sie, während ihr Blick auf ihrer besten Freundin haften blieb. Auch Luke und die anderen des SOC hatten ihre Aufmerksamkeit auf Frankie gerichtet.
„Ich… du…“, stotterte Frankie und setzte sich dann mit einem Ruck wieder auf den Boden.
„Tut mir Leid, ich dachte du seist er.“
Kenny verzog unbemerkt das Gesicht und meinte leise: „Ja, das hab‘ ich bemerkt.“
Sie warf Fliss, Rosie und Lyndz einen vielsagenden Blick zu, dann setzte auch sie sich dazu und das Thema Matthew wurde für den Rest des Nachmittags begraben.
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sooo, wie immer freue ich mich über Rückmeldungen.

Und bis dahin wünsche ich euch;  einen schönen Tag, gute Reise und viel Glück zum Geburtstag.

HAHA, lg emily
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