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Matthew & Frankie

GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
01.12.2007
31.10.2009
6
7.446
 
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01.12.2007 957
 
Frankie & Matthew

I’m in love with..... you!

Frankie sass auf der kleinen Bank hinter der Sportanlage und seufzte laut. Sie konnte nicht fassen, dass ihr das passierte! Sie hatte sich verliebt; glaubte sie zumindest. Es verging keine Minute, in welcher sie nicht  an Luke dachte.
Und das Schlimmste war, dass alle ihre Freundinnen es wussten! Sie sprachen die ganze Zeit nur über den neuen Jungen... Sie sagten, er interessiere sie einfach, aber Frankie wusste, dass sie es wussten!
„Hallo Frankie.“, ertönte plötzlich eine Stimme hinter ihr.
Sie zuckte zusammen und drehte sich um, um zu sehen, wer sie ansprach. Ihr Herz machte einen Salto rückwärts und wollte ihr aus dem Hals springen, als vor ihr Luke stand. „Hy.“, machte sie und zwang sich ein Lächeln auf. „Darf ich mich setzten?“, fragte Luke und es klang wie eine Bitte. „Klar!“, entgegnete Frankie nervös und machte ihm Platz. „Was machst du hier?“, wollte Luke weiter wissen. Frankies Eingeweide zogen sich zusammen. Warum fragte er sie das? Hatte er sie etwa gesehen?!
Das wäre ja... „Hast du bei meinem Training zugesehen?“, kam in diesem Moment die Frage von Luke. Frankie merkte, wie ihr die rote Farbe ins Gesicht stieg.
„Ähm.. na ja...“, weiter kam sie nicht, zu peinlich war ihr diese Situation. Luke ging nicht weiter darauf ein, sondern sprach weiter. „Wo hast du denn deine ständigen Begleiterinnen gelassen?“ „Wer?“, rutschte es aus Frankie heraus, obwohl sie ganz genau wusste, von wem Luke sprach. „Na die Mädchen, die verhindern, dass ich dich mal alleine irgendwo treffe.“ Frankie hatte das untrügliche Gefühl, dass sie sich gerade verhört haben musste. „Ähm.. die sind zu Hause... nehme ich an.“ „Ist ja toll, dass sie dich auch mal alleine etwas tun lassen!“, entgegnete Luke spöttisch. „Na hör mal. Ich will sie ja schliesslich ständig um mich haben!“, sagte Frankie wütend.
Kaum hatte sie die Worte ausgesprochen, schlug sie die Hände vor den Mund. Luke sah sie entgeistert an und Frankie besann sich rasch.
„Tut mir Leid! Ich hasse es einfach wenn jemand meine Freunde beleidigt.“ Das Lächeln huschte auf Lukes Gesicht zurück. „Du musst dich nicht entschuldigen Frankie! Wenn ich deine Freundinnen beleidigt haben sollte, ist es dein gutes Recht sie zu verteidigen; aber ich wollte dich damit ganz bestimmt nicht verletzen.
Weißt du..“ Er rutschte ein wenig näher zu ihr. „Du bist mir schon an meinem ersten Schultag aufgefallen.“ Frankie wagte es nicht zu blinzeln; zu gross war die Angst, dass er dann nicht mehr da war. Doch auch wenn sie die Augen weit offen hatte, kam es ihr wie ein Traum vor. Lukes Gesicht kam ihrem immer näher und während sich ihre Lippe berührten, brach jemand lauthals durch Unterholz und blieb keuchend vor ihnen stehen.
Luke hatte sich erschrocken von Frankie abgewendet und starrte nun den Jungen an, welcher vor ihm stand und nicht sehr erfreut aussah.
„Frankie... ähm.. Mr. S sucht dich.“, sagte doch tatsächlich dieser unglaublich unverschämte Junge und machte nicht die Anstallten sich wieder weg zu bewegen. „Verschwinde Matthew!“, entgegnete Frankie wütend und machte mit dem Kopf eine ruckartige Bewegung, welche ihren Befehl unterstützte. „Es ist wichtig Frankie, komm schon!“, bat Matthew auf eine Weise, wie es Frankie noch nie erlebt hatte. „Was ist passiert?“, wollte sie wissen. „Ich weis nicht... ich glaube er hat... gesundheitliche Probleme!“
Frankie zögerte, dann nickte sie aber und stand auf. „Tut mir Leid!“, sagte sie an Luke gerichtet. „Sehen wir uns in der Schule?“ „Klar, bis morgen!“, entgegnete dieser und verschwand in die andere Richtung. „Wieso sucht mich Mr. S wenn er krank ist?“, fragte Frankie, während sie Luke nachsah. „Ich weis nicht und jetzt komm schon.“, sagte Matthew genervt und zog Frankie am Arm mit sich. „Wo hast du deine Sklaven gelassen?“, wollte Frankie wissen, während sie sich losriss.
Matthew starrte wütend vor sich hin und murmelte unverständliche Sachen. „Hallo? Erde an Matthew!“ Sie stupste ihn unsanft an. „Was ist?“, knurrte er grimmig. „Bist du mit dem falschen Bein aufgestanden?“ „Nein!“, antwortete er knapp und sah weg.
Frankie versuchte nicht Matthew zu verstehen, er war ein Junge und Jungs konnte man im allgemeinen nur schlecht verstehen. Es reizte sie jedoch, ihn noch etwas zu sticheln; immerhin bekam sie eine solche Gelegenheit nicht jeden Tag. „Ich verstehe! Du hast heute in den Spiegel gesehen und bemerkt, dass du ein Waschlappen bist?!“  
Matthew warf ihr nur einen bösen Blick zu und sah dann wieder schleunigst weg, doch Frankie hatte längst bemerkt, was er verstecken wollte. „Sag mal, weinst du?“, fragte sie und blieb stehen. Matthew wollte weiter gehen, doch Frankie hielt ihn zurück. J
etzt konnte sie es deutlich sehen. Seine Augen glänzten und ein einziger feiner Strich auf seiner Wange zeigte ihr, dass sich dort schon ein Salztröpfchen seinen Weg gesucht hatte. Rasch wischte er sich über seine blauen Augen und starrte den Boden an.
„Ich weine nicht!“, sagte er mit Nachdruck und es klang so überzeugt, dass Frankie es geglaubt hätte, hätte sie nicht vorher sein Gesicht gesehen. „Matthew ich kann es doch sehen.“, meinte Frankie und gab ihrer Stimme einen weicheren Ton.
„Was hast du denn?“ „Das geht dich nichts an!“, murmelte Matthew und scharrte mit den Füssen auf dem Boden. „Na schön, aber manchmal hilft es darüber zu reden.“, bot Frankie ihm ihre Hilfe an.
„Ich sagte doch, dass es dich nichts angeht, oder?!?“, rief Matthew aus und scharrte aufgeregt mit seinen Füssen auf dem Boden herum. „Jaha.. ist ja schon gut!“ verteidigte sich die Brünette gegen seinen barsches Verhalten.
Einige Augenblicke standen sie sich gegenüber und sagte kein Wort, bis Matthew schliesslich wieder Wort ergriff.
„Ich muss los.“, war alles was er herausbrachte. „Gut...“, murrte Frankie. „Ich auch.“ Und mit den Worten: „Wir sehen uns in der Schule.“, liess sie Matthew alleine stehen.
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