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Einmal neben dir erwachen

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Itachi Uchiha Sasuke Uchiha
01.12.2007
27.11.2009
22
40.856
3
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Dieses Kapitel
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01.12.2007 1.479
 
Einmal neben dir erwachen,
Deine Leidenschaft entfachen
Einmal dich zu spüren
Mit all meinen Reizen zu verführen
Einmal deine Liebe kennen
Und mich voll und ganz deines nennen
Immer dir gehören
Und auf diese Gefühle schwören
Das mein Bruder wünsch’ ich mir
Denn mein Herz, gehört nur dir!

Du behütest jeden Schatz
Hab ich denn in deinem Herzen einen Platz
Sollte ich weiter auf das Unmögliche hoffen
Ich bin tief davon getroffen
Amors Pfeil stürzte mich ins Unglück
Und wenn du es nicht willst, gib mir mein Herz zurück
Ich verlange doch von dir nicht viel
Bitte beende dieses Spiel
Ich will niemals mehr alleine sein
An deiner Seite schlaf ich ein


Es war spät in Konoha. Die Dunkelheit hatte das Land schlafen gelegt und es brannten in den Häusern der Stadt nur noch vereinzelt Lichter. Ruhe kehrte in die Wohnungen ein. In alle Wohnungen? Nein, ein Anwesen am Rand der Stadt schien der Ruhe erfolgreich Widerstand zu leisten.

„Ah Itachi, lass mich endlich los!“
„Ich denke ja gar nicht daran!“
„D…das ist nicht witzig!“
„Ach weißt du? Ich könnte mich totlachen, bei deinem Anblick!“
Bis aufs Mark gepeinigt, versuchte Sasuke zu verbergen, was sein Bruder längst gesehen hatte.
„Was hat mein kleiner Lieblingsbruder nur für schmutzige Gedanken!“
Wild zappelte der Jüngere, um sich von Itachi los zu reißen, doch es half alles nichts.
Warum musste der auch stärker sein?
„Geh…von…mir…runter!“
Japste Sasuke, der kaum noch Luft bekam.
Das mochte einerseits daran liegen, das er durch Itachis Körper auf das Bett gepresst wurde oder andererseits an der pochenden Erregung zwischen seinen Beinen. Aber Itachi dachte nicht einmal im Traum daran, sein Opfer frei zu geben.
Langsam beugte er sich zu Sasuke runter und flüsterte diesem ins Ohr.
„Willst du mir nicht verraten, woran du gedacht hast?“
>Das ist nicht gut und es wird in dieser Situation auch bestimmt nicht besser<
Die Gedanken des wehrlosen drehten sich in alle Richtungen. Mit seinem Bruder alleine zu wohnen war nicht wirklich das Problem, denn im Haus gab es genug Platz um sich vor diesem zu verstecken. Aber unter ihm zu liegen, seinen Atem an den empfindlichen Ohren zu spüren und sein Knie, das sich immer fordernder gegen dass steife Glied des Jüngeren presste, war nun in Kombination miteinander ziemlich heikel für den jüngsten Uchiha.
Dass sich Sasuke unsterblich in Itachi verliebt hatte, leugnete er ja schon gar nicht mehr, aber dennoch war das mehr als pervers. Es war einfach nur krank. Nicht nur, dass Homosexuelle in diesen mehr als konservativen Ländern gehasst wurden, auch noch, dass der Mann seiner Träume, sein eigener Bruder sein musste.
Sasuke stemmte seinen Körper gegen eben jenen und versuchte noch einmal verzweifelt, sich aus dieser prekären Lage zu befreien.
Es half nichts, er gab auf und blieb einen Moment bewegungslos liegen.
Itachi nutzte diesen Moment, indem Sasuke versuchte sich innerlich zur Ruhe zu zwingen und presste eben diesen tiefer in die Kissen.
Er würde nie zugeben, dass sein verboten heißer Bruder ihn derart erregte. Und auch nicht, dass er den Jüngeren schon seit längerem mit zweideutigen Blicken tangierte. Was er jedoch offen zeigte, war seine Provokation, um Sasuke dessen Geheimnis zu entlocken! Er hatte herausgefunden, das Sasuke verliebt ist, aber er wollte wissen, wer es war, damit er ihn von seinem Schützling fern halten konnte.
Sasuke gehörte ihm allein und dessen Unschuld auch und er würde niemand anderes an ihn ran lassen.
„Oh ich glaube, du brauchst ein wenig Hilfe da unten Sasu-chan!“
Von Tomatenrot verdunkelte sich die Gesichtsfarbe des Untenliegenden zu tiefem Kirschrot.
Die Hitze in Sasukes Kopf und dessen Hüfte vernebelten seine Gedanken. Würde er jetzt nicht loskommen, würde sein Geheimnis gleich keines mehr sein.
Nur mit größter Mühe unterdrückte der blauhaarige ein Stöhnen, da Itachis Bein erneut gegen ihn rieb.
„Itahhh-chi, genug jetzt, lass mich los!“
Panisch hatte Sasuke aufgeschrieen. Er wollte nicht, dass sein Bruder es wusste.
Er wollte nicht dass es irgendjemand wusste.
Itachi hatte tatsächlich Inne gehalten und sich etwas aufgerichtet.
Diese Chance nutzte Sasuke und krabbelte blitzschnell in die Freiheit, rannte ins Bad und schloss sich ein.
>Dem Himmel sei dank, das war verdammt knapp<
„Sasuke? Alles in Ordnung? Brauchst du Hilfe bei irgendwas?“
>Ja ich brauche dich! <
„N…nein, verzieh dich Itachi!“
Aufatmend glitt der eingeschlossene an der Tür herab zu Boden und blieb dort sitzen. Sein Blick fiel auf die Duschkabine.
>Rettung!<

~~~Einige Zeit später~~~

Mit zitternden Knien tapste der Uchiha Sprössling aus der Dusche und trocknete sich behutsam ab. So eine eiskalte Dusche konnte Wunder bewirken. Nur, dass sein Problem jetzt zwar gelöst war aber die Lust in ihm noch immer kochte und brodelte. Und Itachi jetzt zu sehen wäre ganz und gar nicht von Vorteil gewesen. Deshalb setzte er sich an seinen Schreibtisch und paukte Ninja Regeln. Vermutlich würde er bald landesweit der Beste sein, da er die letzten Wochen oft stundenlang lernte, nur um Itachi aus dem Weg zu gehen.
Doch beim Abendessen war es dann wieder so weit. Er musste der Peinigung entgegentreten und stellte sich schon auf die Gemeinheiten seines herzallerliebsten Bruders ein.
„Na? Hast du dein Problemchen alleine gelöst?“
Mit einem Todesblick setzte sich Sasuke seinem Bruder gegenüber. Wie der gute und der böse Cowboy in einem Western Film, warteten beide darauf, wer als erster seine Waffe zog, um dann doch der zu sein, der am schnellsten abdrückte. Ein Hauch vom `Lied vom Tod´ lag in der Luft, man konnte die Mundharmonika förmlich hören!
Sasuke griff nach dem Reis, ließ sein Gegenüber aber nicht eine Sekunde aus den Augen. Itachi jedoch machte das nichts aus, er hatte längst eine Strategie.
„Dir ist klar, dass ich dir das heimzahlen werde, Aniki!“
„Ach ich zittere ja schon vor Angst!“
„Noch hast du gut Lachen aber nicht mehr lange!“
Ihre Blicke verfinsterten sich wieder.
Itachi verfolgte jede Bewegung seines Angebeteten, bis dieser den ersten Bissen in den Mund genommen hatte.
>Großer Fehler<
Lachte er innerlich.
„Stimmt, wenn du stöhnend unter mir liegst, muss ich nicht lachen sondern mich selbst zurück halten, nicht über dich herzufallen!“
>Bingo!<
Prompt hatte sich der Unterlegene an seinem Essen verschluckt und begann heftig zu husten. Nach einigen Minuten und vielen Schluck Wasser, fand er Atem und Stimme wieder.
„Sag mal Itachi bist du jetzt scharf auf Männer oder was?“
Sasuke wusste nur zu gut, dass er eigentlich von sich sprach aber was sein Bruder nicht weiß, macht ihn nicht heiß.
„Männer nicht, ich habe es auf einen ganz bestimmten abgesehen!“
Sasuke wartete auf die Pointe des Witzes, darauf, dass Itachi ihn reinlegte. Aber es blieb aus. Kein gehässiges Grinsen, kein frecher Kommentar. Sein Bruder klang todernst.
„Es macht mich rasend vor Eifersucht, dass ich nicht weiß, wem dein Herz gehört!“
>Dir! Dir es gehört doch schon längst, nur dir! Ah, komm runter Sasuke, du musst dich konzentrieren<
Sich selbst ermahnend merkte der kleinere nicht, dass Itachi aufgestanden war und nun hinter den noch sitzenden trat. Als Sasuke plötzlich zwei Hände auf seiner Schulter spürte, schreckte er aus seinen Gedanken.
„Bleib locker Kleiner. Du bist ja völlig verspannt.“
>Ach, und wessen Schuld ist das?<
Langsam begann Itachi seine Finger über die Schulterblätter des anderen tänzeln zu lassen. Schon nach wenigen Sekunden schloss der verwöhnte genussvoll die Augen. Er bemerkte nicht, wie Itachis geschickte Hände ihn langsam völlig entspannten.
„Mhhhh Itachi!“
>Was? H…hat er gerade? <
>Waaaaaaaah nein, sag bitte, dass du das gerade nicht laut gestöhnt hast, oh Gott, ich bin geliefert!<
Langsam drehte Itachi den Stuhl samt seinem Bruder zu sich um, beugte sich vor und stützte sich seitlich auf die Stuhllehnen. Sasuke war gefangen und sah leicht verwirrt drein.
Itachis Lippen kamen näher.
So weggetreten, wie Sasuke zu diesem Zeitpunkt noch war, bewegte er sich nicht, starrte nur wie gebannt auf die sinnlich vollen Lippen seines Bruders.
Eine Haarsträne löste sich aus dessen Zopf und fiel nach vorne, kitzelte die Nasenspitze des anderen.
Ihre Blicke trafen sich, zogen sich an, fesselten sich.
Jeder war vom anderen gefangen, mutlos, unsicher, angezogen.
Und dann passierte es.


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Tja, ich bin ein Sadist ich weiß!
Hier aufzöhren ist echt fies!
Aber eigentlich ist dieses Kapitel nur eine spontane Idee von mir gewesen... fragt mich nicht was mich wieder geritten hat aber der Sadismus in mir will raus! Ob ich weiter schreibe weiß ich wirklich noch nicht! Denn das ist verdammt viel neue Arbeit für mich und meine Ideen lassen zu wünschen überig!
Ja es gibt wirklich Phasen da steckt eure Maple-Leaf in einem schreibTIEF!
Dennoch wollte ich mich schonmal mit diesem Kapitel bei allen meinen Lost Lesern und Unterstützern bedanken!
Ich hoffe ich finde die Motivation hier weiterzumachen und auch die Zeit dazu! Wäre schade, wenn ich eine FF beenden müsste ehe sie angefangen hat...
Liebe Grüße an alle
Also bis dann eure MeL
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