Hp und der Stab der Gründer

GeschichteAbenteuer / P18
Ginevra Molly "Ginny" Weasley Harry Potter
29.11.2007
27.07.2008
97
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´Moment, die kenn ich doch`

Genau das werden einige von euch sagen. Denn diese Geschichte gibt’s auch auf FF.net. Ich hab sie glücklicherweise von einer alten Festplatte retten können und mir gedacht, ich poste sie einfach hier noch einmal. Vielleicht kann ich damit ja auf dieser Site auch noch ein paar Leute damit begeistern. Deshalb viel Spaß beim Lesen und fühlt euch frei, mir eure Meinung kund zu tun. Ich gedenke nämlich, auch wenn die Story schon fertig ist ( freut euch auf gut über neunzig Caps) mir eure Reviewes anzunehmen.


Disclaimer : Nichts an dieser Geschichte gehört mir. Alle Charaktere und Orte sind den Büchern von J.K Rowling entnommen. Einzig die Personen die ihr nicht aus dem HP-Universum kennt, sind meiner Rübe entsprungen. Ich verdienen damit kein Geld, sondern schreibe „ just for fun“.



Harry Potter und der Stab der Gründer

         By


Mister Figgs



Kapitel 1


Es war Ende Juli und einer der heißesten aber dennoch schönsten Tage des Sommers. Wir befinden uns hier im Ligusterweg vier, in Surrey einem kleinen Ort im Süden von England. Eine Straße wo jeder darauf achtete das sein Haus das schönste und sein Rasen der gepflegteste ist. Denn hier liegt ein fast sechzehnjähriger Junge der diesen Tag, wie auch den Rest seiner Sommerferien, nicht so recht genießen kann. Denn während seine Tante und sein Onkel es den Nachbarn gleich taten und sich im Garten sonnten, als wäre es das Normalste der Welt, blieb dieser traurig aussehende Junge lieber im Bett. Aber er war ja auch alles andere als normal für diese Gegend. Es sind weniger die alten, abgetragenen Sachen oder die schwarzen, zerzausten Haare, nein es ist vielmehr die blitzförmige Narbe auf seiner Stirn und das, was ihn durch sie mit seiner eigentlichen Welt verband.
Denn Harry Potter, so heißt der Teenager, ist ein Zauberer oder bessergesagt ein Schüler von Hogwarts der englischen Schule für Zauberei und Hexerei im Norden der britischen Inseln. Doch er soll noch so viel mehr sein wie er am Ende des letzten Schuljahres musste. Er, ein Knabe, soll es sein, welcher der Zaubererwelt den Frieden oder die totale Finsternis bringt. So jedenfalls heißt es in einer Prophezeiung, die ihm der Direktor von Hogwarts Professor Albus Dumbledore vor den Ferien offenbarte. Sie besagt, dass Harry die Macht besitzt Lord Voldemort  zu besiegen oder aber bei dem Versuch selbst zu sterben.

Aber wer ist dieser Lord Voldemort ? Nun es heißt er ist der mächtigste und grausamste dunkle Zauberer seit mehreren hundert Jahren. Er hat seit dem er existiert überall Angst und Schrecken verbreitet. Und nachdem Lord Voldemort einen Teil der Prophezeiung gehört hatte, ermordete er Harrys Eltern Lilly und James Potter. Doch bei dem Versuch Harry ebenfalls zu töten, brach all seine Macht zusammen und Voldemort musste für viele Jahre versteckt leben.

Dieses Ereignis machte den kleinen Potter, ein Baby, berühmt. Er wurde der Junge der lebt.
Ein Ruhm auf den Harry liebend gern verzichtet hätte, um dafür ein ganz normales Leben führen zu können.

Doch das Schicksal wollte es anders und so liegt jetzt hier im Ligusterweg kein Harry, der für seine beiden besten Freunde Hermine Granger und Ron Weasley durchs Feuer gehen würde. Kein Harry, der Quidditch den Zauberersport über alles liebte. Nein, hier lag ein weinender, von Selbstzweifeln und Schuldgefühlen zerfressener Harry, der die Ereignisse im, Zaubereiministerium am Ende des letzten Jahres nicht vergessen konnte. Er gab sich die Schuld in eine von Lord Voldemorts getappt zu sein, wobei Ron, Hermine und Ginny, Rons kleine Schwester; zum Teil schwer verletzt worden sind. Noch viel schlimmer war aber, dass sein Patenonkel Sirius Black, den Harry erst knapp zwei Jahre kannte, bei dem Versuch Harry zu retten, sein Leben verlor. Das war zu viel für Harry und er fing bei den Gedanken daran erneut an zu weinen. Wenig später schlief er ein.

Geweckt wurde Harry durch ein klackendes Geräusch am Fenster. Es war Hedwig seine treue Schneeeule.
„ Na Mädchen Post für mich ?“, fragte Harry matt und strich ihr sanft übers Federkleid. Danach löste er die Briefe von ihrem Bein und gab ihr ein bar Krümel Toast. Sie schuuhte dankbar und flog in ihren Käfig. Harry öffnete den ersten Brief. Er war von Ron.


Hallo Harry

Ich hoffe es geht dir gut und die Dursleys sind nach Mad Eye´s Drohung etwas erträglicher.
Mir geht es gesundheitlich wieder besser und BITTE mache dir ja keine Vorwürfe wegen der Sache im Ministerium. Es war unsere Entscheidung dir zu folgen und ich würde es jederzeit wieder tun.
Schöne Grüße auch von Hermione. Sie erholt sich gerade mit ihren Eltern in Spanien und hat mich gebeten, dir ihre Geburtstagsgrüße auszurichten. Sie schrieb etwas davon, dass der Weg für die Eule sonst zu weit wäre oder so. Ich denke sie wird sich nie ändern. Übrigens Dumbledore sagt, du könntest uns bald besuchen.

Tschau Ron



Harry war froh über diese Neuigkeit und öffnete den Brief von Hagrid. Aus ihm erfuhr er, dass Grawn, Hagrids Halbbruder und Riese, Fortschritte beim Englisch lernen macht und dass das Ministerium, nachdem es von seiner Anwesenheit erfuhr, ihm ein großzügiges Stück Wald zugewiesen hat. Um mögliche Konfrontationen mit Muggeln ( nichtmagische Menschen) zu vermeiden. Auch Hagrid schrieb das er sich nicht die Schuld für Sirius
Tod geben soll, denn diese läge allein bei Voldemort.

Gerade als Harry sich den nächsten Brief vornehmen wollte, es war Dumbledores, schallte Tante Petunias Stimme durchs Haus.

„POTTER, Abendessen ist fertig. Komm sofort runter.“

Harry stöhnte leise, zog seine jeans an und ging gemächlich die Treppe hinunter. In der Küche saßen schon Tante Petunia, Onkel Vernon und sein Cousin Dudley. Vernon sah Harry argwöhnisch an und fragte.

„ Na, Potter Post von den Missgeburten bekommen? Ich habe deine Eule doch gesehen.“

„ Ja, sie machen sich Sorgen“, antwortete Harry und Onkel Vernons Kopf wurde dunkelrot.

„ Was? Schreib ja keinen Mist Junge. Wir haben dich in Ruhe gelassen. Also schreib denen das“ Schrie er.


Harry nickte, nahm seine Teller mit den belegten Broten und ging zurück in sein Zimmer. Dort legte er sich aufs Bett und öffnete Dumbledores Brief. Der Brief oder vielmehr das Pergament war aber leer. Harry überlegte ob es vielleicht ein Scherz sein sollte, doch das war eigentlich nicht Dumbledores Art. Er untersuchte das Blatt genauer und fand am oberen Rand eine kleine metallene Spitze. Bevor Harry überlegen konnte, für was sie da war, blieb er an ihr hängen und ein kleiner Tropfen Blut fiel auf das Pergament. Sofort leuchtete es kurz auf und Schrift wurde erkennbar.


Hallo Harry

Bitte verzeih mir meine Vorsichtsmaßnahmen doch ich finde sie in Zeiten des Krieges manchmal sehr nützlich.
Da du das hier jetzt lesen kannst, hast du herausgefunden wie der Schutz funktioniert.  (Harry grinste)
Harry ich mache mir Sorgen um dich. Arabella hat mir berichtet, dass die Dursleys dich zwar jetzt besser behandeln, du aber dennoch keinen Lebenswillen mehr zu haben scheinst. Aus diesem Grund wird Remus dich
Übermorgen, also an deinem Geburtstag, abholen und dich zu den Weasleys in den Fuchsbau bringen.
Junge du musst auf andere Gedanken kommen. Geh auf deine Freunde zu und stoße  sie nicht vor den Kopf.
Bedenke sie haben auch viel riskiert und Sirius ebenso gemocht wie du. Außerdem, wenn du jetzt aufhörst zu leben, dann hat Voldemort schon gewonnen.
Wo wir gerade bei ihm sind. Harry ich habe dir versprochen keine Geheimnisse mehr vor dir zu haben.
Voldemort ist wütend, nicht nur das er bei dem Angriff auf das Ministerium fast seinen gesamten inneren Zirkel verloren hat, nein auch das du seinem mentalen Angriff widerstehen konntest. Er tritt seit dem immer häufiger und brutaler auf. Aus diesem Grund sehe ich mich zu folgenden Maßnahmen gezwungen.

Erstens      Du bleibst den Rest der Ferien bei den Weasleys und Molly wird deine Schulsachen aus der
                 Winkelgasse holen.

Zweitens   Du fährst dieses Jahr nicht mit deinen Freunden im Hogwartsexpress, sondern Remus wird dich per
                 Portschlüssel hierher bringen.

Harry ich bitte dich mir in dieser Sache zu vertrauen, auch wenn ich es, nach all den Fehlern, die ich gemacht habe, nicht mehr verdiene.

Denke immer daran ZUSAMMEN SIND WIR STARK

Mit freundlichen Grüßen

Albus Dumbledore, Direktor



 
Harry atmete tief durch und fasste den Entschluss, dass  der alte Zauberer und seine Freunde recht haben.
Er begann zu packen, um möglichst schnell die Dursleys zu verlassen. Es ging relativ schnell, denn viel hatte er noch nicht aus seinem Koffer geholt. Da fiel ihm ein das noch ein weiterer Brief auf seinem Bett lag. Harry legte sich hin und betrachtete das Pergament. Sein Herz verkrampfte sich leicht. Der Brief war von Ginny, Rons kleiner Schwester. Während er den Brief öffnete sah er sie ganz deutlich vor. Eigentlich sah er sie in letzter Zeit sehr häufig in seien Gedanken und Träumen. Ok, wenn es nicht gerade Alpträume von Sirius waren.
Er sah sie, ihr rotes, langes Haar, ihr Gesicht mit den einzelnen Sommersprossen, den süßen Schmollmund...
„STOP“ was war den das, dachte Harry. Es ist doch bloß Ginny, Rons kleine Schwester. Und außerdem geht sie mit Dean Thomas. Doch die Neugier auf den Brief wuchs. Er riss ihn auf und begann zu lesen.


Hallo Harry

Ich hoffe es geht dir gut und du hast einiges was im Ministerium passiert ist schon verarbeitet.
Außerdem möchte ich etwas loswerden, von dem ich denke, dass sollte ich wieder vor dir stehen, ich es nicht mehr über meine Lippen bringe.
Harry in all den Jahren in Hogwarts, wo ich dich anfangs nur bewundert habe, konnte ich dich auch als Mensch kennen lernen. Ich habe gesehen das du Stärken, aber auch Schwächen hast. Und trotzdem muss ich mir eingestehen, dass ich dich noch immer sehr mag. Mehr als nur der beste Freund meines Bruders. Dann als du letztes Jahr so für Cho Chang geschwärmt hast, brach mir fast das Herz.
Harry ich hoffe, dass dieser Brief unsere Freundschaft nicht zerstört, aber ich lie...


Die letzten Worte konnte Harry nur ahnen, da sie scheinbar durch Tränen verwischt wurden waren, doch ihre Bedeutung verstand er sehr wohl und sein Herz und seine Gefühle begannen zu Rasen. „ Konnte es sein, konnte dieses Kribbeln, was er spürte beim Gedanken an Ginny, Liebe sein. Er las den Brief noch mindestens dreimal durch, bevor er sanft einschlief.

Am nächsten Morgen weckte ihn Tante Petunias „nette“ Stimme. Harry stand auf, duschte und ging hinunter zum Frühstück. Überraschender Weise sprach ihn Onkel Vernon an.

„ Hör zu Potter, morgen gegen zwei kommt Magda zu Besuch und du wirst dich ganz ruhig auf deinem Zimmer aufhalten. Verstanden ? “

Doch bevor Onkel Vernon weiter reden konnte, unterbrach ihn Harry. „ Keine Sorge da bin ich schon weg. Ein Freund holt mich morgen ab und ich bleibe den Rest der Ferien bei den Weasleys.“

Onkel Vernon schluckte kurz, ein „OK“ verlies seinen Mund und er widmete sich weiter seinem Frühstück.
Gegen zehn Uhr  am nächsten Tag ertönte ein „ Plopp“ und Remus Lupin stand mitten in Harrys Zimmer.
Der schwarzhaarige Junge erschrak. Denn sein ehemaliger Lehrer sah fürchterlich aus. Die Haut war blass, kein gütiges Lächeln und um die Augen zogen sich dunkle Ringe.

„Professor ist alles in Ordnung?“
Doch schon im nächsten Moment hätte Harry sich ohrfeigen können. Natürlich war es das nicht. Remus stand Sirius ebenfalls sehr nahe. Sie kannten sich seit der Schule und waren die besten Freunde zusammen mit Harrys Vater. Er trat an seinen ehemaligen Lehrer heran und umarmte ihn tröstend.

„ Es geht schon Harry. Die Sache mit Tatze und der kommende Vollmond lässt mich nur schlimmer aussehen als es ist. Wichtiger ist. Wie fühlst du dich?“ Erwiderte der ältere.

„ Es geht mir gut. Die Briefe meiner Freunde haben mir sehr geholfen. Außerdem haben ich mich mit meinem Schicksal abgefunden und werde mich ihm eines Tages stellen“ antwortete Harry.

Remus sah ihn fragend an und Harry dämmerte es ihm, dass er gar nichts von der Prophezeiung wusste.
Der Schwarzhaarige belies es dabei, um dem letzten der Rumtreiber nicht noch mehr Sorgen zu bereiten.
Sie sammelten Harrys Sachen zusammen und Remus zog eine alte Zeitschrift aus der Jacke. Als Harry sie berührte spürte er sofort, ein ihm bekanntes Reißen hinter seinem Bauchnabel und er war auf dem Weg zum Fuchsbau.
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