The Crow- Gedichte meiner Jugend

von Crowgirl
GeschichtePoesie / P16
29.11.2007
29.11.2007
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29.11.2007 794
 
Eisige Kälte herrscht auf dem verlassenen Friedhof.
Die Nacht hat den Tag verdrängt und der stolze Mond
schwebt wie ein Silberball am Sternenhimmel.
Plötzlich tritt eine düstere Gestalt durch den dichten Nebel.
Der Schrei einer Krähe durchbricht die Stille des Todes.
Ein Mann, ganz in schwarz, geht auf zwei Gräber zu.
Sanft landet die Krähe auf seiner Schulter.
Traurig blicken seine dunklen Augen aus dem hassverzehrten Gesicht,
ein Schluchzen entringt seiner Kehle und er sinkt langsam auf die Knie,
während seine Hände sanft den Grabstein seiner Liebsten berühren.
Ein markerschütternder Schrei hallt durch die Einsamkeit
und auf einmal ist er verschwunden.
Der unheimliche Racheengel hat sich auf den Weg gemacht
um sein Werk der Rache zu beenden...
 
 
Die Verwandlung

Unerträglich...immer wieder sah er sie.
Er sah ihre Augen die ihn traurig anschauten,
er roch ihren unverkennbaren, süsslichen Duft.
Er spürte ihre Gegenwart, das Gefühl ihr nahe zu sein,
es war so stark, dass es ihm fast das Herz zerriss.
Die Liebe zwischen ihnen war etwas besonderes gewesen
und nicht einmal der Tod hatte es geschafft sie zu trennen.
Er streckte die Hand aus um sanft über ihre Wange zu streichen,
doch war es als würde sie nur einen Windhauch berühren.
Schmerzlich zuckte er zusammen
und ein quallvolles Stöhnen entrang seiner Kehle.
Es war nur ein Traum gewesen, eine Vision.
Wie schon so oft wünschte er sich er wäre wieder tot,
wieso nur war er zurückgekehrt?
Blinde Wut breitete sich nun in seinem Herzen aus,
und die Verwandlung begann...die Krähe  war wieder da.
 
 

Die Rache

Starr blickte er auf den toten Körper vor sich
während Blut über seine Hände lief.
Das hämische Grinsen war aus seinem Gesicht gewichen
und hatte der Gleichgültigkeit platz gemacht.
Nur in seinen kalten Augen konnte man noch Leben entdecken.
Leben und unendliche Qualen des Leidens.
Langsam stand er auf...er hatte noch etwas zu erledigen,
denn sein Rachezug war noch nicht beendet!
 
 

Wiederauferstehung

Voller Trauer und Hass ist sein Herz.
Und auch der Tod kann seine Seele nicht erlösen.
So steigt er aus dem Totenreich begleitet von der Krähe.
Und die Rache seiner gequälten Seele wird jene treffen,
die ihm und seinen Liebsten Leid zufügten.
Und seine Rache wird grausam sein.
Erst dann kann seine gequälte Seele den ewigen Frieden finden.
 
 

Die Krähe

Wenn kein Blut mehr durch deinen Körper fliesst und du
nicht mehr nach Atem ringst, wenn dein Gesicht erblasst
und nur noch ein Teil deines Selbst in dir steckt, wenn
du und das Monster eins seit, wenn du nur noch Hass, Wut
und unendlichen Schmerz in dir spürst, wenn du
eigentlich tot sein solltest und doch lebst, wenn du
nur nach Rache strebst und kein Mitleid mehr
fühlst,dann bist du eine Krähe.
Du bist zurückgekehrt um Rache zu nehmen denn nur so
kannst du zurück,zurück zu deiner Liebsten.
 
 

Was bin ich?

Weisst du was ich bin?

Ich bin die Verkörperung der Rache, die du gleich zu
spüren bekommst.
Ich bin der Todesengel, der seine Schwingen über dir
ausbreitet.
Ich bin die Furcht und die Reue in deinem Herzen.
Ich bin das letzte, das du in deinem Leben sehen wirst!

Alles ist anders seit ich wiedergekehrt bin.
Die Welt da draussen ist noch die selbe, doch in mir
drin sieht es anders aus.
Mein Herz ist wie versteinert und ich lebe nur noch
für meine Vergeltung.
Sie werden leiden wie auch wir litten, ihr Blut wird die
Erde wässern wie ein warmer Sommerregen.
Wie grausam meine Rache auch sein wird, nie wird sie
die Grausamkeit der Mörder übertreffen.
Und erst wenn mein Werk vollbracht ist, werde ich
zurückkehren, zurück zu meinem Engel.
 
 
 

Der Todesengel

Sanft gleiten sie durch de Luft , die Krähen.
Ihre unheimliche Anmut bezaubert und erschreckt mich
immer wieder aufs neue.
Die Todesvögel ziehen ihren Kreis,
und obwohl die Menschen glauben dass es nur Vögel
sind,so weiss ich es besser,ich spüre wie eine Kraft
von ihnen ausgeht,die sogar den Tod überlistet.
Und dann sehne ich mich wieder danach, ein Mensch zu
sein,lebendig.
Sie haben mich zurückgeholt , damit ich mich rächen
kann,doch manchmal wünschte ich mein jetziger Zustand
wäre nur ein Traum.
Doch nicht lange hält dieser Wunsch in mir an,denn der
Durst nach Rache ist grösser...
denn nun bin auch ich eine Krähe.
Ein Dämon in Menschengestalt.
Ein Todesengel.
 
 
 

Der Spiegel

Was sehe ich, wenn ich in den Spiegel schaue?
Ich weiss es nicht.
Ich weiss nicht, wer mir durch diese Augen
entgegenblickt.
Ich sehe nur den Hass in ihnen..und die Trauer.
Früher war ich anders...
Früher habe ich gelebt.
Jetzt bin ich nur noch ein Werkzeug meiner eigenen
Rache!
Und ich werde nicht eher ruhen, bis ich es beendet
habe.
Bis alle tod sind.
Und ich auf wieder zurück kann.
Zu meiner Liebsten...
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