Im nächsten Leben

GeschichteDrama / P16 Slash
Godric Gryffindor Harry Potter Lord Voldemort / Tom Vorlost Riddle Regulus Arcturus Black Salazar Slytherin Sirius "Tatze" Black
04.11.2007
11.10.2008
34
111590
44
Alle Kapitel
452 Reviews
Dieses Kapitel
40 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
Nun wieder eine neue FF von mir, da meine andere, die ich momentan schreibe, bald abgeschlossen sein wird, dachte ich, ich stell sie schon mal on.
Ich hoffe, sie gefällt euch =)

Titel Im nächsten Leben

Autor Jenny91

Kurzbeschreibung Godric Gryffindor verspricht seinem Geliebten Salazar Slytherin kurz bevor er an einer unheilbaren Krankheit stirbt, dass sie sich im nächsten Leben wieder treffen würden. Und so soll es auch sein. Paring: HP/TR

Genre Allgemein, Shonen-Ai

Rating P16-Slash

Paring Harry Potter/Tom Riddle

Wichtig Spielt nach dem 5. Band. Nichts gehört mir, außer der Idee. Sollten trotzdem Ähnlichkeiten mit anderen FFs auftreten, ist es keine Absicht

Warnung OOC

Kapitel 1 Prolog
Nur das Licht des Vollmondes, das in den Raum schien sorgte dafür, dass man zumindest etwas sehen konnte. Das ganze Schloss war dunkel und es lag eine erdrückende Stille über die Mauern der Zaubererschule, als wenn man schon ahnte, was in dieser Nacht geschehen sollte. In dem Raum, des Schlosses, das das Schlafzimmer zweier Hogwartsgründer war, waren eben diese beiden anwesend. Im Bett lag ein junger, schwarzhaariger Mann, der schätzungsweise um die 30 Jahre alt war. Er hatte verblüffend grüne Augen und wenn es heller gewesen wäre, hätte man erkennen können, wie blass und kränklich er wirkte. Schweiß lief ihm über die Stirn und sein Atem ging rasselnd, als wenn er nicht mehr genug Luft bekam.

Der zweite Mann ebenfalls um die 30 Jahre, er war ebenfalls schwarzhaarig, groß gebaut und hatte dunkelblaue, fast schon schwarze Augen, saß vor dem Bett und befeuchtete immer wieder ein Tuch, wenn es immer trockener wurde, um es dann gleich wieder auf die Stirn seines sterbenskranken Geliebten zu legen. Leise sprach er zu den im Bett liegenden und strich ihm sanft ein paar vom Schweiß verklebte Strähnen aus dem Gesicht. Godric Gryffindor schloss leicht gequält die Augen. Sein ganzer Körper schmerzte und sein Kopf schien sich zu Spalten, wie es sich anfühlte. Er bekam kaum noch Luft und jede seiner Bewegungen bereitete ihm Qualen. Doch keine Magie und auch kein Trank waren stark genug, dass dieser ihm das Leben retten konnte. Von den Heilkünsten der Muggel konnten sie sowieso nichts erwarten, denn die kannten sich nicht mit magischen Krankheiten aus.

„Salazar.“, flüsterte er schließlich seinem Geliebten Salazar Slytherin zu, ohne dass er die Augen wieder öffnete. Auch das Sprechen war anstrengend und kostete ihm seine letzte Kraft. „Ja, ich bin hier.“, hörte er die vertraute, tiefe Stimme des Größeren Mannes, der ihm nun sanft über die Wange streichelte. „Ich weiß, dass ich nicht mehr lange zu Leben habe, Salazar. Aber ich hatte eine Vision. Wir werden uns wieder sehen. In einem anderen Leben.“ Er hustete eine Weile gequält, während Salazar ihn sanft stützte und seine Lippen formten fast nur noch die Worte: „Ich liebe dich.“ Dann verstummte das Husten ganz und auch der rasselnde Atem war nicht mehr zu hören. Godrics Kopf kippte zur Seite und seine Hand, die soeben noch die von Salazars hielt, viel schlaff zurück auf das Bett.

~~~

*Um die 900 Jahre später*
Lily Potter hatte ihren fast einjährigen Sohn auf ihrem Schoß sitzen. Der Kleine spielte mit der Hand seiner Mutter und kicherte ein wenig vor sich hin. Ihr Mann James Potter kam gerade mit drei Tassen Tee in das Wohnzimmer. „Was führt dich zu uns, Tom?“, fragte er seinen Lord freundlich, stellte die drei Tassen Tee auf den Tisch vor ihnen und setzte sich neben seine Frau. Sein Sohn Harry streckte sofort die kleinen Händchen zu ihm aus und wollte auf seinen Schoß. So nahm James ihn und kitzelte ihn ein wenig. „Ich möchte mit euch über Harry reden.“, sagte Tom Riddle alias Lord Voldemort, mit seinen schwarzen Haaren und seinen blauen Augen und einer stolzen Größe von 1,94 Metern zu dem jungen Ehepaar, die gleichzeitig auch noch welche seiner treuesten Todesser und besten Freunden waren.

„Über Harry?“, fragte Lily überrascht nach. „Ja. Ich habe einen Seelenpartnertest gemacht und darunter war eben auch Harry bei. Und zwar sogar an der ersten Stelle.“, erklärte er. „Das heißt, du willst…“ „Ja genau. Ich würde mich, mit eurer Erlaubnis natürlich, gerne an Harry binden, soweit er alt genug ist.“, bestätigte Tom, noch bevor James seine Frage beendet hatte. Die Eltern des Kleinen warfen sich nur kurze Blicke zu und waren sich sofort einig. Sie mochten Tom beide gerne und er war immer ein sehr guter Freund für sie gewesen. „Okay, wir sind einverstanden. Solange du Harry vernünftig behandelst. Und dass wir einverstanden sind, muss nicht heißen, dass Harry einverstanden ist. Sobald er alt genug ist, soll er selbst entscheiden können, ob er das machen möchte oder nicht.“, erklärte Lily dem Mann, der ihr gegenübersaß. „Okay, damit bin ich einverstanden.“, Tom nickte und lächelte ihnen dankbar zu.

In dem Moment klingelte es an der Haustür. „Tom, versteck dich oben. Vielleicht sollte niemand erfahren, dass wir den dunklen Lord hier zu Besuch haben. Nimm bitte Harry mit und leg ihn ins Bettchen, dem Kleinen fallen ja schon die Augen zu.“, bat Lily, drückte Tom ihren Sohn in die Arme und ging mit James an die Tür. Tom ging schnell mit Harry nach oben, legte ihn in sein Zimmer ins Bettchen und schlich sich wieder in den Flur. Von dort aus lauschte er, wer da unten war. „Lily, James. Schön, dass ihr da seid.“, hörte Tom eine vertraute und doch verhasste Stimme. Albus Dumbledore. „Albus, Sie hier? Was können wir für Sie tun?“, fragte James leicht nervös und Tom hatte den seltsamen Verdacht, dass Albus nicht alleine gekommen war. Sein Verdacht bestätigte sich, als er eine weitere Stimme hörte. „Lily und James Potter, sie werden nach Askaban gebracht. Es besteht Verdacht, dass sie Todesser sind.“ Tom riss geschockt die Augen auf. Das durfte nicht wahr sein, wie waren die dahinter gekommen? Doch er konnte nicht eingreifen, denn wenn er sich zeigte, sollte sich der Verdacht bestätigen. Schließlich wurde ein dunkler Lord nicht zu jedem zum Tee eingeladen.

„Wie können Sie so etwas von uns denken?“, hörte er James empörte Stimme, „Beweisen Sie es uns und ich lasse mich freiwillig nach Askaban bringen.“ Tom späte kurz um die Ecke und bekam mit, wie James seinen Zauberstab zückte und auf Dumbledore richtete. Die Ministeriumsleute, die mitgekommen waren, hatten schnell reagiert. Auch sie zogen ihre Zauberstäbe und schickten Schockzauber auf Lily und James. Durch Schwebezauber wurden sie nach draußen gebracht. Tom packte die Wut und er hätte sich am liebsten auf die gestürzt, doch noch immer gab es keine genauen Beweise, dass Lily und James wirklich Todesser waren und er wollte ihnen keine liefern. Leise schlich er sich in Harrys Zimmer. Er hob den Kleinen wieder vorsichtig auf seinen Arm. Er wollte mit ihm nach Riddle Manor apparieren, bevor Dumbledore Harry aus seinem Zimmer holte.

Gerade wollte Tom los, als er hinter sich eine Stimme hörte. „Ah, welch eine Überraschung. Tom, du auch hier?“ Die Augen des dunklen Lords verengten sich zu Schlitzen. Er setzte Harry vorsichtig auf die Erde und drehte sich sehr langsam um. „Albus.“, sagte er kalt. „Wie schön, dich hier zu treffen.“ Der Direktor der Hogwartsschule zückte seinen Zauberstab und richtete ihn auf den dunklen Lord. Silberne Blitze schossen auf Tom zu, der diese mit einer einfachen Handbewegung abwehrte und schnell seinen eigenen Zauberstab zückte. „Ich gib dir die Wahl, Albus. Ich verschone dich und lasse dich am Leben, wenn du Lily und James hier lässt und sie nicht nach Askaban schickst.“ Albus lachte laut auf. „Tom, du musst mich doch wohl gut kennen um zu wissen, dass ich die nicht so einfach etwas durchgehen lasse.“ „Hm, dann habe ich wohl keine andere Wahl.“ Tom schwang seinen Zauberstab und ein grüner Strahl schoss auf Dumbledore zu. Der blockte den Avada Kedavra mit einem starken Schildzauber ab. Doch Tom war darauf vorbereitet und hatte gleich vier Flüche hintereinander abgeschickt. Den vierten schaffte Dumbledore nicht mehr abzublocken, doch er konnte dem Fluch ausweichen.

Geschockt musste Tom feststellen, dass Harry hinter Dumbledore gekrabbelt war und jetzt an der Tür saß, und zwar genau da, wo der Fluch hinflog. „Nein…“, sagte er mit aufgerissenen Augen und der grüne Strahl traf Harrys Stirn. Das Kind zuckte stark zusammen. Seine Stirn blutete, doch er viel nicht tot um, stattdessen weinte er stark und mit seinen kleinen Händen tastete er nach der Stirn. Das passierte alles in wenigen Sekunden und der grüne Lichtstrahl schien von Harry abgeprallt zu sein und schoss zurück auf Tom. Der traf ihn mitten im Magen und er sackte auf die Knie, bis er schließlich ganz hinfiel. Er schien tot zu sein, doch sein Geist lebte weiter.

Harry kam zu seinen Verwandten, den Dursleys, denn Lily und James wurden tatsächlich nach Askaban geschickt. Dumbledore hatte erklärt, dass er Tom außer Gefecht gesetzt hatte, als dieser ihn töten wollte, weil er nicht zuließ, dass er Harry mitnahm, der bei normalen Menschen besser aufgehoben war, als bei Todessern. Lily und James starben nach ein paar Jahren in Askaban und es verbreitete sich die Geschichte, dass Voldemort Lily und James umgebracht hatte und auch den Jungen Harry töten wollte, der Fluch aber von diesem abgeprallt und auf Voldemort zurück geschossen war, sodass dieser seinen Körper verloren hatte oder wie manche auch behaupteten, ganz tot war.

---

Ja, das ist jetzt nur eine kleine Einleitung.
Ich bin ja nicht so begeistert, aber ich hoffe, es gefällt euch.
Ich würde mich sehr über eure Meinung freuen.
Lg Jenny
Review schreiben