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Wilder Kerl trifft Biestiges Biest

GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Fabi Juli Leon Markus Marlon Maxi
01.11.2007
01.10.2008
27
49.220
1
Alle Kapitel
82 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
01.11.2007 1.854
 
♣Hey =)♣

Heute ist ein gaaanz besonderer Tag: Kapitel 20 von ‚Wilder Kerl trifft Biestiges Biest’ ist daaaa xD
Zu diesem Anlass widme ich jedem dieses Kapitel, der mir bis jetzt treu zur Seite gestanden ist =)

Und danke erst mal an die folgenden Reviewer:

Nicole_chan: Hoffentlich ist es dir schnell genug gegangen ;-) Und Morjahda kann ganz schön beängstigend sein ;-) P.S: Hab keine Angst um die 4 ;-) P.P.S: Thx für dein Review! :-**


Und dann geht’s ja mal weiter:
***********************************


Diener

*Julis POV*

Woooah! Wo war ich bitteschön hier gelandet? Gerade mal bin ich aufgewacht und dann das? Das Beste ist, dass ich mich absolut an nicht erinnern kann, Kreuzkümmel noch mal. Was mach ich hier in dieser großen Halle? Zugegeben war sie relativ schön verziert, und hatte an der Decke Wölbungen, aber irgendwas war hier gruselig und passte mir ganz und gar nicht.

Da ich ja noch am Boden lag, ich wusste ebenfalls nicht, wie ich dorthin kam, stand ich auf und wollte schon die Gegend erkunden, doch kaum war ich auf den Beinen konnte ich mich keinen Millimeter mehr bewegen. Ich spannte jede einzelne Fase an, doch auch das half nichts. Kreuzkümmel und Hühnerkacke.
„ Wer ist da?“, fragte so laut ich konnte, denn eins wusste ich sicher. Genau in meiner Situation, wo man schon merkte, dass das kein Ort war, an dem man ein Picknick veranstalten sollte, durfte man keine Schwäche zeigen.
Doch anstatt, dass mir irgendjemand oder irgendetwas antwortete, bewegten sich meine Füße plötzlich wie von selbst und steuerten auf eine Tür zu, die ich zuvor noch gar nicht bemerkt hatte. Doch meine Füße waren nicht das Einzige, was sich selbstständig zu bewegen begann.

Wie gesteuert streckte ich meine Hand aus und drückte die Türklinke nieder und betrat den neuen Raum. Echt man, dass wurde gruselig. Schön, dass ich es jetzt auch bemerkt hatte.
Doch dann änderte sich das Raumklima von kalt auf eiskalt. Plötzlich wurde ich von unsichtbaren Händen gepackt und an die Wand gedrückt. Ich spürte, wie mir Ketten angelegt wurden und so schnell wie dieses Phänomen anfing, hörte es auch wieder auf, nur mit dem Unterschied, dass ich an die wand gekettet war.

Da meine Lage sowieso aussichtslos schien, schaute ich mich weiterhin in dem Raum um. Im Gegensatz zum ersten Raum, wo ich aufgewacht war, war dieser ganz anders. Der erste Raum war eckig, doch dieser war rund und hatte auch keine Wölbungen an der Decke.
Plötzlich hörte ich rostige Ketten rasseln und warf einen Blick nach rechts, wo ebenfalls vier Gestalten an der Wand hangen.

„ Juli!“, grinste mich Fabi an. „ Wie schön, dass du  hier bist!“
„ Und wer bin ich Fabi? Eine Milbe?!“, antwortete Lissi, die neben ihm hang, gereizt und versuchte, den schnellsten Rechtsaußen zu treten.
„ Ach nein, liebste Lissi, du bist hier ein Staubfänger!“, grinste der Blonde fröhlich vor sich hin. Ich frag mich echt, ob das hier an der Luft liegt, oder eher daran, dass Fabi womöglich schon länger hier hing.
„ Wenn du noch so eine idiotische Bemerkung machst, bist du Schlangenfutter!“, zischte Lissi wie eine Viper und versuchte abermals, den schnellsten Rechtsaußen zu treten, ohne Erfolg. Trotzdem versuchte sie es weiter, was der Blonde mit belustigenden Blicken kommentierte.
„ Ey Leute, hört auf, es ist schon schlimm genug hier zu hängen, können wir dann bitte ohne irgendwelchen Streitereien auskommen?“ Mein Blick fiel links von mir und dort sah ich Marlon hängen. Langsam fragte ich mich echt, wo ich meine Augen hatte und warum ich ihn noch nicht bemerkt hatte.
„ Sag das bitte Fabi! Der benimmt sich, als hätte Morjahda ihm Drogen unters Essen gemischt!“, rief Lissi quer zu Marlon hinüber, wobei ich zu dem Blonden schauen musste, der wie ich vermutet hatte, wieder einmal grinste. Und zwar ziemlich idiotisch.
„ Oder er freut sich einfach, dass er hier hängt und nichts machen muss…“, eröffnete die Intuition die Rätselrunde.

Ich fragte mich echt, was das Ganze langsam sollte. Anstatt sich einen Fluchtplan auszudenken, hingen wir nur alle hier rum und rätselten, warum Fabi grinste. Ich musste unbedingt aufpassen, was ich hier zu essen bekam, denn das war ja wirklich nicht normal.
„ Na Juli, was glaubst du, ist mit Fabi?“, wurde ich von Lissi aus meinen Gedanken gerissen und musste einen Moment lang nachdenken, um zu kapieren, worüber hier eigentlich diskutiert wurde.
„ Ähhh…ich glaub, der ist bloß gut drauf.“, gab ich schnell zur Antwort und bekam dafür enttäuschte Blicke zu Gesicht.

„ Mensch, dir ist auch schon was besseres eingefallen.“, belehrte mich Fabi, was mich rasend vor Wut machte.
„ Ach ja? Weißt du was, ich hab echt keine Lust Extreme Activity mit euch zu spielen, weil diese Lage einfach zu beschissen ist!“ Diesmal war die Reaktion wieder eine andere, mehr verständnisvoll.
„ Glaubst du, uns geht es nicht anders?“, sprach der schnellste Rechtsaußen mit einer normalen Stimme, das Grinsen war wie weggewischt.
„ Ich weiß nicht einmal mehr, wie lange ich hier schon hänge.“, sagte Lissi und ließ einen Seufzer von sich geben. „ Welches Datum haben wir denn?“ Dabei schaute sie mehr Fabi an, warum, wusste ich auch nicht.
„ Den 14.Juli, warum?“, antwortete der Blonde.
„ Stutenbissige Zimtzicke! Wollt ihr mir etwa weiß machen, dass ich hier schon seit 2 Wochen hänge?“, Lissi schien entsetzt und bestürzt. Doch keiner von uns sagte etwas, bis sich Fabi räusperte.
„ Ich wette, sie schaffen es und holen uns hier sicher raus.“

Ach, und da seid ihr euch auch ganz sicher?

Plötzlich wurde es noch kälter, als es ohnedies schon war und pechschwarz. Ich hatte vorhin gar nicht bemerkt, dass Fackeln angezündet waren.
„ Morjahda!“, zischte Lissi. „ Lass uns endlich frei!“

Warum sollte ich das? Ich wollte euch dort, wo ich euch nun habe. 4 Wilde Kerle und ein Biestiges Biest. Besser kann es doch gar nicht laufen.

„ Sag uns endlich, was du damit bezweckst!“, schrie Marlon in den Raum hinein. „Warum hältst du uns hier fest?“

Na na Marlon, mal schön der Reihe nach. Beginne ich mal damit, wie ich überhaupt hierher gekommen bin.
Es gibt viele Universen, aus einem weit entfernten Universum komme ich, eines, dass ihr in Trillionen Jahren nicht kennen werdet. Zuerst bin ich als Stern auferstanden und wie es jeder Stern tut auch wieder erloschen. Doch ich hatte mehr Willen bewiesen als es all die anderen Sterne taten. Ich war anders als sie. Bei euch auf der Erde gelten Sterne als gut, als schön und hell. Doch ich war das Gegenteil von dem, ich war schwarz und böse. So wurde ich als ein schwarzer Geist wiedergeboren, der eine einzige Schwachstelle besitzt, die als Gegenstand definiert wird.

In meinem Universum waren alle Sterne so schwarz und böse, genau das Gegenteil von eurem. Doch wie ich hierher kam, fragt ihr euch sicher.
Durch puren Zufall bin ich in ein schwarzes Loch, dass es ebenfalls bei uns gibt, eingesogen worden und hierher gelandet, jedoch merkte ich schnell, dass ich nicht mehr in mein Universum konnte und versuchte mich bei eurem Planeten…mit Erfolg.
Schnell konnte ich mir ein Schloss mit meinen dunklen und bösen Dienern erschaffen, sowohl sehr viel Fläche.
Mein Reich erstreckt sich schon in Österreich, der Schweiz und Teile von Deutschland, doch ich hatte noch immer das nicht gefunden, was ich suche. Dennoch weiß ich, dass das, was ich begehre, hier irgendwo in der Gegend liegen muss, ich diesen Teil erst durch den Schlüssel bekomme.
Einen Schlüssel hab ich schon, doch mir fehlt noch das Gegenstück davon, was ich bei euch im Lager befindet.

Wenn ich erst mal den ersehnten Gegenstand habe, kann ich damit das Portal öffnen und damit den besagten Gegenstand UND mein Universum holen. Wie die Sterne ist das Universum, von dem ich stamme, kalt und dunkel. Zuerst wird sich die Dunkelheit auf den gesamten Untergrund eures Planeten verteilen. Nach und nach kommt sie dann an die Oberfläche. Am Ende dringt die Dunkelheit dann in euer Universum und lässt die Sonne erlöschen, wobei ihr dann erfrieren werdet, da ihr dumme Erdenwesen nicht ohne Sonne auskommt.
Ist erst einmal das getan, breitet sich die Dunkelheit noch mehr und mehr bis ins Unendliche aus und lässt verhindern, dass andere Planetenbewohner meinen Platz als Herrscherin der Universen einnehmen oder gar verhindern.

„ Das ist krank…“, murmelte Marlon, wobei wir alle wild  zu nicken begonnen. Jedoch dachte ich nicht daran, dass so was auch nur im Entferntesten etwas bringen würde, es regte mehr Morjahdas Zorn an, was sie uns auch spüren ließ. Von einem zum anderen Moment war es so kalt im Raum, dass ich dachte, mir würden gleich alle Gliedmaßen abbrechen.
In meinen Ohren hörte ich Schmerzensschreie und mir wurde bewusst, dass die von den Anderen kamen als auch von mir. Jedoch ging diese Kälte auch so rasch vorbei, wie sie gekommen war. Schlaff wand ich meinen Kopf nach rechts und links, wo auf der einen Seite Lissi und Fabi ziemlich Atem- und kräftelos  an den Ketten hangen.

Aber dank einer Maschine wäre ich nicht einmal so weit gekommen, wie ich es jetzt bin…dankt IHM!

Anfangs kapierte ich nicht, wen Morjahda damit meinte, doch einige Zeit später, als der Geist sicher weg war, rührte sich jemand auf der anderen Seite des Raumes.
„ Ich hätte ihr nie diese Höllenmaschine bauen dürfen!“, jammerte zu uns- und wir konnten es einfach nicht glauben-  beim dreifach verdrehten Motorradmotor und Kreuzkümmel und Hühnerkacke! Es war Hadschi Ben Hadschi!
„ Ey Hadschi, was macht du denn hier?“, lallte Fabi wie ein Besoffener. Ich wette, er wollte wieder einmal die Stimmung bessern, doch Lissi war eindeutig anders gesinnt.
„ Kannst du mal die Klappe halten Fabi?“, schnauzte sie diesen auch an, wobei der Blonde schlagartig damit aufhörte. „ Und jetzt hören wir einmal Hadschi zu, denn der muss uns jetzt eine plausible Erklärung abliefern, oder er ist gleich Schlangenfutter!“ Schlagartig wurde es nur noch stiller, als es ohnehin schon war und alle Augenpaare richteten sich auf Hadschi, der merklich nervöser wurde.

„ Ihr müsst mir glauben, ich hätte so was nie freiwillig getan! Morjahda hat mich dazu gezwungen, genau so wie sie jetzt Janina zwingt Sachen zu machen, die sie nie machen würde!“ Zweifelnd hob ich die Augenbrauen hoch, denn ich hielt Janina noch immer für das Böse in Person, das auf Platz 2 meiner ‚Bösen-Geschöpfe’ Liste rankte.
„ Morjahda hat mich eben zuerst aus meiner Werkstatt entführt und dann hierher gebracht, wo ich unter ihren Einfluss eine Höllenmaschine bauen musste, die die restlichen Tore ausfindig machen konnten und soweit öffnen konnten wie möglich. Nun ja, jetzt braucht sie nur noch den Schlüssel…“ Gegen Ende wurde Hadschi immer leiser und er sah beschämt mit dem Kopf zu Boden.
„ Du bist nicht Schuld!“, meldete sich Marlon. „ Wir wissen alle, wie stark Morjahdas Wille sein kann!“
„ Genau, keiner ist hier Schuld!“, bestätigte Fabi.

„ Und wo das jetzt geklärt ist…“, kam ich dann auch einmal zu Wort. „ Wie stellt ihr euch die Flucht vor?“

Und da wusste keiner eine passende Antwort auf die Frage.

*Julis POV Ende*

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So, das war’s einmal und ich verabschiede mich hier offiziell für ne Woche, da ich kommende Woche ((Montag-Freitag)) auf Sportwoche bin!
Vl schaff ich dann doch noch ein Kapitel bei einer anderen WK FF, mal schaun ;-)
Hoffentlich hat’s gefallen! *Reviews erhoff*

LG Anni-Potter






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