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Wilder Kerl trifft Biestiges Biest

GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Fabi Juli Leon Markus Marlon Maxi
01.11.2007
01.10.2008
27
49.220
1
Alle Kapitel
82 Reviews
Dieses Kapitel
7 Reviews
 
01.11.2007 2.272
 
Hy =)

Anni ist wieder daaaa ;) Hab mich bemüht, dass ich ja heute fertig werde, damit ich euch nicht enttäusche ;) *Zu allem Überfluss noch Schoko und Getränke verteil*
Ein paar Treue Review-Leser haben ja sicher schon bemerkt, dass ich wieder mal so geisteskrank war und ne neue FF gestartet hab, nur zu Info eben :DD

Und danke an die Reviewer:

Jonny: Hey! Find ich toll, dass du hierhin gefunden hast! Und wer weiß vielleicht ist Juli ja gar nicht in sie verknallt? In dem letzten Kapitel hab ich so was wie ne Andeutung gemacht, dass es 1.) so ist 2.) nicht so ist…lass dich mal überraschen ;) THX für’s Review! *knuddel*
Duesentrieb: Find ich schon, dass dich das aufheitert ;) Aber ob Janina was mit dem Geist zu tun hatm wirst du (leider) erst im nächsten Kapitel erfahren. Und Juli und die Schwangerschaft xD Kennst du „Die Sims 2“? Da werden Männer von Außerirdischen geholt und kommen dann schwanger zurück XD THX für’s Review *knuddel*
Damilein: Ich senk ja schon die Review Anzahl…[Blick nach unten] Ohh...hoffentlich gefällt dir dieses Kapitel jetzt besser…*bet* Und das mit dem Tief: Das wird schon wieder *tröst* Bei mir ist’s halt etwas schneller wieder gekommen…THX für’s Review *knuddel*
Muesli: Museli! Freut mich, dass du jetzt auch hier bist  Nein, 100 Reviews sind’s nimma…nene…LoL, der Spruch mit der Zielscheibe, den fand ich auch gut :D THX für’s Review *knuddel*
Fabia1: Juhuu..du auch hier :D Jepp, mit Janina, da stimmt wirklich was nicht…mhm…wegen den Reviews: siehe gleich unten. THX für’s Review *knuddel*

Und los geht’s :

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Der schwarze Geist

Maxi und Markus saßen mittlerweile bei den Rest der eigenen Mannschaft und den Biestigen Biestern. Der Mann mit dem härtesten  Schuss der Welt war noch immer auf Juli sauer und starrte stur auf seinen noch leeren Teller. Leon fiel das natürlich auf und schaute den Unbezwingbaren mit einem fragenden Blick an, doch der zuckte nur leicht mit den Achseln.

Doch schließlich entschied sich Juli auch noch, zum Abendessen zu kommen, sowie Janina, die oft, so wie es die anderen Biester sagen, verschwindet.
Eine Weile lang wurde einfach nur gegessen, man hörte Besteck, Gläser und Teller klirren. Man hörte die Biester die Wilden Kerle über das, was ihnen so in letzter Zeit passiert sei, auszufragen, oder einfach nur Erinnerungen auszutauschen. Aber manche schwiegen sich auch nur an, wie zum Beispiel Fabi, Leon, Kissi, Janina, Markus, Juli und Maxi. Sie saßen einander gegenüber und blickten starr auf ihren Teller, wobei Leon einfach nicht wusste, was er nach all den Jahren Fabi so zu sagen hatte, Kissi  stocherte einfach in ihrem Essen rum und Markus, Juli und Maxi schickten giftige Blicke Richtung Janina, was diese nur mit einem Grinsen abwehrte.

Nach dem Abendessen gingen die beiden Mannschaften auf den Hügel, der direkt hinter dem Steinbruch lag. Von dort oben konnte man wunderbar die Landschaft beobachten, sich Geschichten erzählen oder einfach nur die Sterne zählen.

Kaum hatten die Wilden Kerle einen Platz gefunden, schon stand Janina wieder auf. Sie umkreiste einmal die Kerle, bevor sie zu erzählen begann.
„ Ihr haltet das mit dem schwarzen Geist wohl für erfunden, oder hab ich Recht?“ Ihre Stimme schnitt die kühle Abendluft entzwei und ließ sie doppelt so kalt wirken. „ Ihr glaubt wohl, Lissi hatte keine Lust mehr auf die Biestigen Biester und ist einfach so abgehauen und wir haben diese Schmach einfach mit einer spannenden Story überdeckt?...Falsch gedacht!“ In diesem Moment ging sie blitzschnell auf Fabi zu, packte ihm am Arm und zwang ihn auch aufzustehen.
„ Unser Herr Anführer hat zwar eine nette Geschichte erzählt, doch sie ist noch unvollständig.“, sagte Janina eiskalt und wandte sich dann zu Fabi. „ Kannst du ihnen erklären, WAS du gemacht hast, dass jetzt der Geist und verfolgt und dann noch gleich Lissi verschleppt hat?“, funkelte die Unsichtbare sie an. „ Oder hast du etwa Angst?“

Das ließ sich Fabi dann doch nicht gefallen, er schaute Janina kurz in die Augen, seufze kurz ein „Heiler Muckefuck“ und schaute dann jeden Kerl einzeln an.
„ Der Geist ist eines Tages plötzlich aufgetaucht…einfach so…“, begann Fabi. „ Er raubte uns die Kräfte, sodass wir meistens erst nach wenigen Tagen wieder stark genug waren, um irgendetwas zu machen. Dazu kam es noch, dass umso mehr andere Fußballmannschaften gegen uns spielen wollten, wir jedoch nicht konnten, da Morjahda uns ja in regelmäßigen Abständen ‚besuchen’ kam, damit wir keine Revolution gegen sie anstiften konnten.“ Der Blondschopf seufzte leicht. „ Eines Tages kam sie wieder und fragte plötzlich nach etwas glitzerndem, nach Talismanen oder Ketten eben. Wenn wir das nicht getan hätten, ihr die zu geben, wenn Morjahda gekommen wäre, hätte sie nach und nach jedes einzelne Mitglied weggenommen.“
Fabi wandte sich mit dem Rücken zu den Kerlen und zu den Biestern und schaute geradewegs in den Steinbruch.

„ Aber wir wollten nicht mehr. Keiner hatte eine Ahnung, von wo Morjahda kam, sie deutete immer bloß darauf hin, dass sie von der Dunkelheit käme.“, erzählte der ehemalige Rechtsaußen. „ Aber der schwarze Geist sagte uns auch, dass wir sie loswerden würden, wenn wir ihr ein Biestiges Biest überreichen würden, was es mit in sein Reich nehmen würde. Ich…“, der Anführer der Biestigen Biester drehte sich um. „ Ich wollte natürlich sofort ablehnen, lieber hätte ich regelmäßig meine Kräfte verloren als das zu machen.“

„ Aber Lissi war da anderer Meinung!“, sprang Anna auf. „ Sie wollte, dass das endlich ein Ende nahm und hat sich freiwillig dazu entschieden mitzugehen!“
„ Was?“, drehte sich Leon zu Fabi um. „ Und du hast gesagt, dass sie mitgenommen wurde!“, funkelte der Anführer seinen Freund wütend an.
„ Hast du Anna nicht verstanden?“, fuhr jetzt auch Kissi die Wilden Kerle an. „ Sie ist mitgenommen worden, aber aus freien Stücken!“

„ Ihr habt sie ja nicht mehr alle!“, rief Leon. „ Ihr tut so, als sei’s euch ganz egal, was mit ihr inzwischen passiert ist, oder? Das ihr nichts passiert ist.“
Leon sprang auf und ging auf Fabi zu.
„ Das macht man doch nicht einfach so. Man kann das doch nicht mit Freunden machen.“ Doch der Rechtsaußen blieb stumm. Er starrte zwar dem Anführer der Wilden Kerle die ganze Zeit in die Augen, sagte aber nichts. Dasselbe machten auch die Biestigen Biester und der Rest der Wilden Kerle. Sie schauten zwischen Fabi und Leon hin und her und wussten nicht, was als nächstes käme. Leon aber glaubte, dass die Antwort von Fabi kam und dass er auch eine Passende dazu hatte, doch kein einziges, nicht mal das minimalste Wort kam über die Lippen des Blondschopfes.

„ Leon, das was Lissi gemacht hat, war aus Freundschaft.“, beantwortete jetzt Janina Leons stumme Frage. „ Lissi hat das zum Wohle der gesamten Biestigen Biester gemacht.“, ging die Unsichtbare auf den Slalomdribbler zu. „ Und jetzt sag nicht, dass du nicht dasselbe machen würdest, denn dann würdest du lügen.“ Das Mädchen wandte sich wieder den zwei Mannschaften zu und zeigte auf den Abendhimmel.

„ Aber wenden wir uns bitte jetzt von Lissi und ihrer Tat ab und wenden uns zu der Bedeutung der Sternen.“, fuhr sie lächelnd fort. Ein leichtes Murren ging durch die Runde, doch Janina schien es nicht zu beachten. „ Der Stern dort…“, zeigte das Mädchen auf einen hellen funkelnden Stern. „ Das ist Morjahdas Welt…der daneben ist unsere Welt.“

Leon hatte sich wieder neben Vanessa gesetzt und starrte genauso wie der Rest in den Himmel. Raban und Joscka tauschten verwirrte Blicke aus, als sie der Erklärung Janinas’ lauschten. Morjahdas Welt? Unsere Welt? Blödsinn!
„ Sag mal, wie kann es sein, dass unsere Welt dort oben ist, wenn wir genau hier sitzen?“, grinste jetzt Juli die Unsichtbare an. Damit erhoffte er, dass er sie sprachlos gemacht hatte und er schadenfroh daran wäre, doch leider hielt sein Grinsen nicht lange an.
„ Erstens sag ich ja gar nicht, dass das die Erde ist, die wir hier sehen und zweitens bist du wohl zu blöd dafür, dass du nicht warten kannst, bis ich fertig geredet hab.“, setzte Janina sauer fort. Joschka aber hingegen grinste seinen Bruder frech an. „ Das hat gesessen…Danke Janina!“
Das Mädchen lächelte kurz und wandte sich dann wieder den Sternen zu.
„ Blödmann!“, zischte der ältere Reik seinen kleinen Bruder an. „ Selber!“, grinste dieser noch immer.

„ Wie gesagt, was ich eigentlich mit ‚unserer Welt’ meine ist, dass dorthin die Toten kommen.“, erzählte Janina. „ Die Menschen glauben zwar, das sie entweder, wenn sie sterben, in den Himmel oder in die Hölle kommen, doch dabei täuschen sie sich. In Wirklichkeit werden beiden Gruppen, egal ob gut oder böse, dorthin verfrachtet und bleiben so lange dort, bis sie wieder neugeboren werden.“ Sie machte eine kurze Pause.
„ Wenn ein Stern erlischt, heißt das, dass Morjahda dort war.“, fuhr das Mädchen jetzt weniger ruhig fort. „ Sie fällt über die toten Seelen wie ausgehungerte Wölfe her und zerstört sie. Damit wären die Seelen verloren und es gibt sozusagen kein neues Leben auf der Erde mehr.“

„ Und wie kommt’s, dass es trotzdem immer neues gibt?“, fragte Marlon. „ Wenn Morjahda sie alle tötet? Es erlischen doch immer wieder welche.“
„ Ja, und es kommen immer wieder neue dazu.“, lächelte die Unsichtbare. „ Dieser Kreislauf wiederholt sich schon seit Entstehung des Universums, also müsste man sich keine Sorgen darüber machen. EIGENTLICH.“, betonte Janina. „ Denn sobald der schwarze Geist einen Weg gefunden hat, das Tor ins Universum zu finden, würde sie die ganzen Sterne, die ganzen Planeten und die ganze Welt in ewiger Dunkelheit tauchen lassen und uns alle zu ihren Dienen machen, die dann nach kurzer oder langer Zeit ihre Seele abgeben und sterben.“

Stille. Man hörte den Wind durch die Blätter der nahe gelegenen Bäume rauschen und die Grillen zirpen.
„ Und…wird das jemals passieren? Ich meine…stimmt das Wirklich, was du da gerade erzählt hast?“, flüsterte Nerv. „ Das würde doch den Untergang der Welt bedeuten.“

„ Eigentlich ja.“, sagte Janina und setzte sich ins Gras. „ Aber das ist alles zum Glück nur eine Vermutung, denn soviel wir Biester wissen, hat Morjahda ein Schloss, dass irgendwo hier tief unter der Erde liegt.“ Die restlichen Biestigen Biester sowie Fabi nickten nur. „ Und selbst wenn wir wüssten, wo genau, könnten wir nicht hinein, denn der Eingang zum Schloss ist tief in der Silbermiene versteckt und man kommt dort nur sehr schwer hin.“, beendete Janina ihre Erzählung.

„ Und gibt es einen Weg, um Morjahda zu besiegen?“, fragte Vanessa. „ Selbst wenn sie ein Geist ist, sie muss trotzdem einen Schwachpunkt haben.“ Jetzt war Fabi an der Reihe, der seufzte. „ Vanessa, hätten wir den Schwachpunkt von ihr schon herausgefunden, glaubst du etwa, sie würde dann noch unter uns weilen?“ Das gab natürlich der Unerschrockenen und dem Rest der Wilden Kerle zu denken.
„ Einen Schwachpunkt hat sie sicher.“, begann die Unsichtbare wieder. „ doch der ist selbst so tief im Schloss versteckt, dass man nie dort hinkommen würde.“
„ Und wieso?“, sah Raban Janina fragend an. „ Was ist so besonders daran?“

Das Mädchen funkelte den Helden wütend an. „ Weil es zig Räume gibt und jeder gefährlicher als der Andere ist!“, sie stand wieder auf. „ Ihr wisst doch sicher alle, was eine Sphinx ist, oder?“ die Kerle nickten. „ In den Mythen ist es doch immer so, dass man, wenn man auf eine Sphinx trifft, ein Rätsel lösen muss, damit man nicht stirbt, richtig?“ Wieder nickte die Mannschaft.
„ Soll das heißen, in einen der Räume ist eine Sphinx…ist ja krass!“, grinste Joschka.

„ Erstens…es ist keine Sphinx, sondern ein Drache, der wie eine Sphinx handelt, Zweitens, ist der nicht in irgendeinen der zig Räume, sondern gleich im ersten und drittens, ist der Lebensgefährlich!“

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Eine Weile lang saßen die zwei Mannschaften noch im Gras des Hügels und schauten in den Nachthimmel mit den hell leuchtenden Sternen und ließen sich Janinas Erzählung durch den Kopf gehen. War es wirklich möglich dass durch diesen Geist das Aus der Welt vorprogrammiert war oder erzählte da die Unsichtbare bloß Stuss?

„ Warum bist du überhaupt bei den Biestern?“, fragte Maxi, der sich auf den Rücken gelegt hatte, um die Sterne besser sehen zu können.
„ Hmm…eigentlich weiß ich das nicht mehr so genau…“, begann Janina und starrte auf den Steinbruch. „ Ich bin einmal durch diesen Wald gefahren und hab dabei die Silbermiene gesucht, weil ich schon damals nach Morjahda gesucht hab. Ich hab sie sogar gefunden, doch dann weiß ich nichts mehr, die Erinnerungen daran sind einfach weg. An das letzte, an das ich mich noch erinnern kann, ist, dass ich hier…“, sie nickte zum Lager der Biester. „ Wieder aufgewacht bin.“
Jetzt übernahm Lara-Moon.

„ Ich hatte gerade Wachdienst…“, sie schaute zu Fabi. „ Weil Fabi sich unbedingt was darauf einbilden musste.“, die Blonde verdrehte die Augen. „ Dabei bin ich an der Silbermine vorbei gefahren und sie am Boden liegen sehen…mit einer Platzwunde am Kopf. Natürlich hab ich sie dann mitgenommen und wir Biester haben sie verarztet. Dabei hat sich dann im Nachhinein festgestellt, dass Janina richtig biestig Fußball spielen konnte und da haben wir sie eben aufgenommen.“ Lara-Moon lächelte.

„ Und wisst ihr auch, wovon die Platzwunde kam?“, fragte der Mann mit dem härtesten Schuss der Welt.
„ Nein, sie lag vor der Mine, aber trotzdem lag ein Stein neben ihr.“, zuckte die Blonde mit den Schultern. „ Keine Ahnung, wie das passieren konnte, Steine können doch nicht fliegen.“ Das sahen alle ein und verfielen danach wieder in Schweigen, doch es war ein Biestiges Biest, das die Stille wieder brach.
„ Schleimiger Giftnatternbrei! Fabi! Wann kommt Morjahda wieder?“, sprang Yvette von einem morschen Holzstamm auf. Die anderen Biester taten es ihr gleich, auch der schnellste Rechtsaußen.
„ Heiliger Muckefuck!“, fluchte dieser.
„ Wann, Fabi?“, setzte Aisha nach.
Dieser schluckte kurz, sah zum Himmel und dann in den Steinbruch, bis er endlich eine Antwort gab.

„ Morgen früh.“

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LG Anni-Potter ♥
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