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Berechtigtes Mißtrauen

GeschichteAllgemein / P16 / Gen
Caspar Reindl Demir Azlan Frank Wernitz Gebhard Schurlau Konny von Brendorp Thomas Anhoff
23.10.2007
16.11.2007
22
16.615
1
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26 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
23.10.2007 808
 
Anmerkung: Konny ist nicht verheiratet und Caspar hat eine Freundin.

Disclaimer: Alle Charaktere und sämtliche Rechte an der Serie „GSG 9“ gehören mir leider nicht. Jegliche Ähnlichkeiten zu lebenden oder toten Personen, sind zufällig
und nicht beabsichtigt. Die Figur der "Clara" ist Meine, genauso wie alle anderen in der Handlung vorkommenden Personen, die sonst nicht in der Serie GSG 9 auftauchen.

Kapitel 1:

Endlich hatten sie Feierabend. Die 5 Jungs der GSG 9 machten sich auf den Weg zu ihren Autos.
Frank fragte noch, ob jemand Lust hatte was trinken zu gehen, aber Geb musste nach Hause zu seinen Frauen und Demir hatte ein Date.
Nur Konny, Caspar und Frank machten sich daher auf den Weg zum Peaches, einer kleinen Tanzbar.
Sie standen an  der Theke, hatten jeder eine Flasche Bier in der Hand und beobachteten die Menschen, die an den Tischen saßen oder sich auf der Tanzfläche tummelten.
„ Was sagt eigentlich Sabine dazu, dass Du Dich hier rumtreibst anstatt zu ihr nach Hause zu kommen ?“ wollte Konny von Frank wissen.
Der zuckte nur mit den Schulter.
„Keine Ahnung was sie sagt, sie hat Nachtdienst und ich wär jetzt eh nur zu allein zu Hause !“
„Achso und ich dachte, Du genießt das mal, früher hattest Du ja echt große Bedenken gehabt mit ihr zusammen zu ziehen !“ stellte Caspar fest.
„Ja, früher war das so. Aber Sabine und ich kommen gut in der neuen Wohnung zusammen klar. Nur sie ist doch sehr groß, wenn man nur ein Zimmer bei den Eltern gewohnt ist. Vorallem wenn niemand Dir Gesellschaft leistet !“ erklärte Frank.
Konny seufzte. Er wusste genau, was Frank meinte. Zuweilen kam er sich in seiner Wohnung auch verloren vor.
Neben Demir war Konny  der Einzige im 50 er Set, der noch Single war. Demir hatte ein Date nach dem Anderen und schien sich noch lange nicht bei einer Frau festlegen zu wollen. Konny hingegen wünschte sich eine feste Beziehung, hatte aber bisher noch nicht die richtige Frau gefunden.

Clara parkte ihren grünen Polo gegenüber vom Peaches. Sie hatte Nadja, ihrer Freundin versprochen für eine Mitarbeiterin, die aus Krankheitsgründen ausgefallen war einzuspringen und war schon spät dran. Hastig griff sie nach ihrer Tasche und lief zum Peaches hinüber.
Als sie zur Tür herein kam, war Nadja hinter der Theke ziemlich am Rotieren. Der Laden war voll und die Bedienungen kamen mit ihren Bestellungen. Für Einen allein hinter der Theke war das kaum zu bewältigen.
Als Nadja Clara erblickte fing ihr Gesicht an zu Strahlen.
„Endlich ! Schön, dass Du da bist ! Es gibt genügend zu tun !“ begrüßte sie ihre Freundin.
„Tut mir leid, aber es ging nicht früher !“ antwortete Clara und band sich eine Schürze um.
„Wir hätten gerne noch 3 Bier !“ ein blonder Mann an der Theke drehte sich zu ihr um.
Er hatte wunderschöne grün-braune Augen.
Clara begann automatisch zu Lächeln.
„Kommen sofort !“ sagte sie und zog eine Schublade auf, in der gekühlte Getränke standen.
„Bitte schön !“ sie reichte ihm die 3 Flaschen.
Er grinste.
„Sollen wir die jetzt mit den Zähnen aufmachen ?“
Sein Lachen war umwerfend wie sie fand.
„Nein, natürlich nicht !“ verlegen schob sie eine Strähne ihres langen braunen Haares hinters Ohr, griff nach einem Flaschenöffner und machte die Bierflaschen auf.
Der blonde Mann schaute sie immer noch an.
„Ähm stimmt sonst noch was nicht ?“ fragte sie
Als ob er gerade aus einer anderen Welt zurückkam zuckte der blonde Mann zusammen.
„Ähm, nein, im Moment nicht ….außer, dass mich ihr Name interessieren würde !“
Konny biß sich auf die Lippen. Das war ja sonst normalerweise nicht seine Art.
Caspar und Frank neben ihm grinsten.
„Sie haben mir ihren Namen ja auch nicht verraten ….!“ Antwortete Clara.
„Konny… Ich bin Konny !“ sagte er.
„Clara, ich brauch, 4 Cola und 2 Alster !“ rief Nadja von der anderen Thekenseite zu ihrer Freundin herüber.
„Ja, kommen sofort !“ Clara zuckte die Schultern und wandte sich dann der Bestellung zu.
„Hey Kumpel, so kennt man Dich ja gar nicht !“ flachste Caspar
Franks Handy klingelte und nachdem er das Gespräch beendet hatte verabschiedete er sich von seinen Freunden.
„Sabine ist auf dem nach Hauseweg. Sie konnte die Schicht mit einem Kollegen tauschen !“ winkte er und war weg.
Caspar und Konny blieben noch 1 Stunde, doch dann wollte auch Caspar nach Hause.
„Simone wartet sicher schon auf mich. Und außerdem bin ich müde ! Kommst Du mit ?“ wandte sich Caspar an seinen Kollegen.
Konny schüttelte den Kopf.
„Nein, ich mag noch nicht nach Hause… ich bleib noch ! Tschüß bis morgen !“ antwortete er.
Als Caspar gegangen war drehte er sich zur Theke um und beobachtete Clara, die kleine Tablettes mit Getränke fertig machte und gebrauchtes Geschirr zur Seite räumte und trotz der ganzen Hektik ganz ruhig zu bleiben schien.
Zwischendurch wagte sie immer mal einen Blick in Konny´s Richtung und wenn er zufällig auch zu ihr rüberblickte schenkte sie ihm ihr schönstes Lächeln.
 
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