Das Leben der Anderen

von Antonie
GeschichteDrama, Familie / P18 Slash
Albus Dumbledore Godric Gryffindor Harry Potter Lord Voldemort / Tom Vorlost Riddle Salazar Slytherin Severus Snape
22.10.2007
12.07.2009
30
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jaa...ich habe mich entschlossen, doch eine neue ff zu posten...ich hoffe, sie gefällt euch!

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Schon seit einigen Tagen regnete und stürmte es im weitläufigen Umkreis von Hogwarts, der Schule für Hexerei und Zauberei.

Einem schwarzhaarigen Jungen mit Brille und einer blitzförmigen Narbe auf der Stirn, schien der Regen jedoch nichts auszumachen.
Er war der einzige, der sich bei diesem Wetter auf den Weg in das nahe gelegene Dorf Hogsmeade machte.

Ohne jeden Zweifel handelte es sich bei dem einsamen Jungen um Harry Potter, Bezwinger von Lord Voldemort, Held der Zauberwelt oder einfach nur: „der Junge-der-lebt.“

Es war das 6. Schuljahr für den jungen Helden, der den Schmerz über den Verlust seines Paten, Sirius Black im vorigen Jahr immer noch nicht verwunden hatte.

Traurig sah Harry in den dunklen Himmel hinauf. Wie schön wäre es, wenn Sirius jetzt bei ihm sein würde! Er fühlte sich so leer ohne ihn, als wäre er nur noch ein halber Mensch...

Harry seufzte leise, bevor er seinen mühsamen Weg langsam fortsetzte.
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Verärgert bahnte sich ein großer, muskulöser Mann mit leicht lockigen schwarzen Haaren und unglaublich dunklen blauen Augen einen Weg durch Hogsmeade.

Das schlechte Wetter störte ihn nicht weiter, sein Problem lag darin, dass er den Rückweg aus dieser verfluchten Stadt nicht mehr fand.

Hogsmeade hatte sich im letzten Jahrtausend zwar kaum verändert, aber der Mann hatte trotzdem keine Ahnung, wie er wieder zurückkommen sollte.

Resigniert den Kopf schüttelnd betrat er die 3 Besen. Er brauchte jetzt erst einmal etwas Starkes zu trinken...
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Völlig erschöpft kam Harry eine Viertelstunde später in Hogsmeade an. Er fragte sich, warum, bei Merlin, er nicht in Hogwarts geblieben war...ach, richtig: Er hatte Rons und Hermines kindische Zänkereien einfach nicht mehr ertragen...was war deren Beziehungsstress schon gegen seine Sorgen?

Seit Sirius' Tod grübelte Harry ununterbrochen darüber nach, wie es ihm gelingen könnte, Voldemort zu töten, bevor dieser einen weiteren seiner Freunde ermordete...
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„Einen doppelten Cognac!“, bestellte der Mann mit kalter Stimme und warf sich auf einen der Stühle am Tresen. Dieses Dorf machte ihn wahnsinnig. Wäre er bloß auf Slytherin-Castle geblieben...
Der Fremde lächelte bitter, ehe er zum Glas griff und seinen Cognac in einem Zug herunterkippte.
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Klitschnass und am ganzen Körper zitternd betrat Harry die 3 Besen, dem Stammlokal von ihm und seinen Freunden. Da will ich einmal einen Tag für mich alleine verbringen und was habe ich davon? Vermutlich eine Lungenentzündung...

Seufzend hängte der 16jährige seine nassen Sachen an einen freien Wandhaken und sah sich im Raum um: Gut besucht war das Lokal nicht gerade, aber das war bei dem Wetter ja auch kein Wunder...

Harry betrachtete die Leute genauer: Zwei Männer saßen am einem Ecktisch und spielten Zaubererschach, während drei Tische weiter eine Gruppe Zauberer bei einem Butterbier saß und sich grölend über die Wirtin ausließ, die am Nebentisch saubermachte.

Harry schüttelte nur den Kopf über so ein Benehmen und sah zur Theke, an dem nur ein einziger Mann saß und, den Gläsern vor sich nach zu urteilen, schon einiges an Alkohol intus hatte.
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„Entschuldigung, ist hier noch frei?“
Der schwarzhaarige Mann blickte verwirrt in das freundlich lächelnde Gesicht eines etwa 16jährigen Jungen mit feuchtem dunklen Haaren und einer runden Brille auf der Nase.

„Ja, hier ist noch frei...setz dich ruhig“, antwortete er schließlich und griff erneut zum Glas ohne dem neben ihm sitzenden Jungen weiter zu beachten.

Harry mustere ihn indessen genauer. Er sah gut aus, fand er, auch wenn er wohl schon älter war.

Der Fremde merkte, dass Harry ihn anstarrte und ihm fiel etwas ein,
„sag mal...bist du einer der Hogwarts Schüler?“

Harry nickte überrascht, „ja, Sir... ich bin ein Gryffindor.“

Der Mann schmunzelte leicht, „ein Gryffindor...das ich das noch erleben darf...“, murmelte er dann, „sag mal, du weißt nicht zufällig wie man von hier nach...äh...in die Winkelgasse kommt?“

Harry starrte ihn überrascht an, „nein, Sir, aber...ich könnten Ihnen nur den Weg nach Hogwarts zeigen und zur heulenden Hütte. Sie sind wohl nicht von hier?“

„Nicht wirklich“, war die gemurmelte Antwort, „aber es ist nett von dir...nichts für ungut“, er stand auf.

„Sag mir...wie ist dein Name?“, fragte er dann plötzlich.

„Harry Potter, Sir“, gab Harry verwirrt zurück.

„Harry Potter...“, der Mann lächelte plötzlich, ,,ich glaube, du könntest mit doch helfen...“



so, hier ist erstmal ende. na, dann ratet mal schön, wer der fremde ist...
ich hoffe, ich kriege ein paar kommis!!!
KOMMIS?!
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