Die Plagen Düsterwalds

von Liliana
GeschichteRomanze / P12
Elladan Elrohir Glorfindel Legolas Thranduil
19.10.2007
18.03.2009
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Alles, was bekannt vorkommt, gehört Tolkien bzw. seinen Erben. Nienna und Enelya sind mein geistiges Eigentum, auch wenn ich jemand bestimmtes vor Augen hatte, als ich sie schrieb.

Diese Geschichte ist für Sevencrowns, meine liebste Regenwurmsektengenossin. Aber auch allen anderen Lesern wünsche ich viel Spaß!




Pläne einer Elbin


„Nienna!“ Nahezu lautlos wisperte Enelya den Namen der Freundin, die sich katzengleich vor ihr herbewegte. Ihre dunklen, glatten Haare fielen ihr offen über den Rücken. Sie zögerte nicht, sondern schlich unbeirrt weiter, obwohl Enelya sich vollkommen sicher war, dass sie sie gehört hatte. Sie wusste, dass Nienna über ein solch außergewöhnliches Gehör verfügte wie alle Elben. Ebenso geschickt wie Nienna beschleunigte sie ihre Schritte und packte sie an der Hand. Endlich hielt Nienna inne und drehte sich zu ihr um.
„Was?“ hauchte sie leise.
„Dafür wird uns der König umbringen!“
Ungeduld sprach aus Niennas Blick. „Nur, wenn wir uns erwischen lassen!“
Sie wollte sich schon wieder umdrehen und weiterschleichen, als Enelya hektisch mit den Händen auf und ab wedelte, um wieder ihre Aufmerksamkeit zu bekommen. „ER wird uns höchstpersönlich umbringen!“
„Das haben wir doch schon besprochen! ER wird gar nicht wissen, dass wir da sind!“ Aufmunternd grinste Nienna sie an und hastete dann unverminderten Schrittes weiter.

Sie eilten an den ersten Quellen vorbei. Die Blätter der in der Höhle verteilten Pflanzen streiften ihre Gewänder zärtlich wie ein Windhauch. Sanfter Kerzenschein beleuchtete die Höhlen, fiel auf die Gesichter der beiden Elbinnen, die schnellen Schrittes auf die gegenüberliegende Wand zusteuerten.
Sie hielten neben einem Baum inne, dessen Blätter sich schon ab Bodenhöhe weit fächerten. Elegant sanken sie zu Boden und drapierten die Blätter ein wenig um sich herum. Nienna holte tief Luft. „Da wären wir...“

„Ich kann nicht fassen, dass wir das wirklich tun!“ Unglauben sprach aus Enelyas Stimme, während sie sich eine störrische Strähne ihrer hellen Locken aus der Stirn strich.
Ihre einzige Antwort war das lautlose Kichern ihrer Freundin. „Es kann rein gar nichts schief gehen, das waren doch deine Worte. Ich werde dich daran erinnern, wenn wir in den Kerkern des Königs vor uns hin schmoren...“ drohte Enelya.
„Solange keine von uns ein verräterisches Geräusch von sich gibt...“ erwiderte Nienna mit vielsagendem Blick. „Wie ein Seufzen.“
„Lass uns wieder gehen!“ bat Enelya.
„Ist das ein Scherz? Wir haben Monate gewartet! Er ist endlich wieder hier! Das können wir uns doch nicht entgehen lassen!“ Nienna klang empört. „Außerdem wird es ihm schließlich nicht weh tun!“
Enelya wollte widersprechen, doch im gleichen Moment vernahmen ihre Ohren das Geräusch der sich öffnenden Tür. Niennas Augen wurden groß und sie bedeutete ihr überflüssigerweise, still zu sein. Als wäre Enelya nicht von selbst darauf gekommen.

Die Tür wurde geschlossen. Mit äußerster Anstrengung lauschte Enelya und konnte das Rascheln von Seide hören. Der Prinz musste müde sein. Normalerweise hörte man kaum einen Laut, wenn er sich bewegte.
Nienna spähte an einem der Blätter vorbei in die Halle hinein und Enelya tat es ihr gleich. Wie immer war der Anblick des Prinzen einfach atemberaubend. Sein helles Haar fiel locker über seine Schultern, die Kleidung war weit und aus bestickter Wildseide. Seine Bewegungen schienen an diesem Tag wirklich weniger geschmeidig, weniger kraftvoll als sonst.
Er stieg die Treppe zur heißen Quelle herauf und Enelyas Blick traf den Niennas. „Unglaublich“, formte die Freundin mit den Lippen. „Einfach unglaublich!“
Enelya nickte und schaute wieder an den Blättern vorbei zu Legolas, Sohn des Thranduils.

Der Elb begann, die Zöpfe zu lösen, die sein Haar bei seinen Reisen und Kämpfen aus dem Gesicht hielten, zunächst die beiden kleinen seitlich am Kopf, dann den großen am Hinterkopf.
Abwesend strich er sich durch die blonden Strähnen. Als er die Bänder seines Gewandes löste, fühlte Enelya die Hand ihrer Freundin, die sich an ihrer festklammerte.
Sie warf ihr einen Blick zu. Offensichtlich stand Nienna kurz vor dem Erstickungstod, aber Enelya beschied, dass sie ruhig in Mandos Hallen eingehen konnte. Schließlich war es ihre Schuld, dass sie beide hinter diesem Baum knieten und den Prinzen ihres Reiches beim Baden beobachteten. Und das mit voller Absicht.

Legolas streifte das Gewand von seinen Schultern und ließ es zu Boden gleiten. Die weiße Haut war stellenweise blauschwarz verfärbt. Prellungen. Die letzte Reise war kein Spaziergang für den Prinzen gewesen. Enelya fühlte die Schmerzen beinahe an ihrem eigenen Körper, als, sie die Verletzungen betrachtete. Kein Wunder, dass er heute langsamer war als gewöhnlich.
Dann griff er nach seiner Hose und öffnete das Band, das das Beinkleid um seine Hüften hielt. Nienna sog die Luft durch die Zähne ein und Enelya sah erschrocken zu ihr. Die Sinne des Elbenprinzen waren mehr als gut, es waren die Sinne eines Kriegers.
Als sie das nächste Mal zu ihm sah, war er jedoch ins Wasser geglitten und sah nicht in die Richtung des Baumes, der heute so seltsame Geräusche von sich gab.
Lautlos ließ sie die Luft entweichen, die sie unwillkürlich angehalten hatte. Sie hoffte, dass Legolas zu erschöpft gewesen war, um die Elbin gehört zu haben. In stummen Vorwurf sah sie zu Nienna, die entschuldigend lächelte. Wenn sie sie nicht so lange gekannt hätte, wäre sie auf ihre Unschuldsmiene sicher hereingefallen. Selbst Thranduil ließ sich von Zeit zu Zeit von ihrem Engelsgesicht täuschen.

„Du bringst uns wirklich noch um Kopf und Kragen“, schimpfte Enelya, ohne auch nur einen Laut von sich zu geben. Nienna tat so, als würde sie sie nicht verstehen und spähte wieder nach Legolas.
Der Prinz hatte den Kopf auf den Beckenrand gelegt und schien sich zu entspannen. Er seufzte wohlig, was Nienna zu einem verzückten Augen verdrehen reizte.

Die Minuten verstrichen. Weder Enelya noch Nienna wurde es müde, den Prinzen anzusehen, etwas, dass sie schon immer gemeinsam hatten. Sie drückten von Zeit zu Zeit die Hand der anderen in stillem Einvernehmen, dass sie niemals so etwas schönes gesehen hatten wie heute.
Enelya hoffte, dass es niemals enden würde, als sich Legolas aus dem Wasser erhob. Sie sah den Kerzenschein, der auf seine blasse Haut wundersame Schatten malte; seine blauen Augen, umrahmt von langen Wimpern, die außergewöhnlich dunkel für seine hellen Haare waren, den schmalen, doch durchtrainierten Körper, der so kräftig und reaktionsschnell sein konnte.

Legolas bückte sich, um seine Hose aufzuheben. Er streifte sie über und hob danach das Gewand auf. Schnell zog er es über und befestigte die Bänder, dann entwirrte er die nassen Strähnen seines Haares mit der Hand.
Nienna seufzte geräuschlos und strahlte Enelya an. Innerlich stöhnte die Elbin auf. Wenn Nienna damit durchgekommen war, würde die nächste Unternehmung noch um einiges wagemutiger werden als diese. Vermutlich würden sie sich dann in das Schlafzimmer des Prinzen schleichen, um ihn die ganze Nacht lang zu beobachten. Oder, noch schlimmer, sie würde von Enelya verlangen, mit dem Sohn Thranduils zu tanzen.

Nun allerdings machte sich der Prinz des Düsterwaldes auf, die Hallen der heißen Quellen zu verlassen. Nachdem die Tür hinter ihm zugefallen war, warteten die beiden Elbinnen noch ein wenig, dann machten sie sich ebenfalls auf den Weg, um zu gehen.
„Er ist ein Traum“, seufzte Nienna, als sie endlich wieder sprechen konnte. Enelya wunderte sich ohnehin, dass ihre Freundin es geschafft hatte, für die gesamte Dauer des Bades den Mund zu halten. Was sie an etwas erinnerte. Sie streckte die Hand nach der Tür aus und öffnete sie mit einer hastig geflüsterten Schimpftirade.
„Nienna, hast du den Verstand verloren? Willst du vielleicht gerne an die Spinnen verfüttert werden oder im Fluss landen? Es ist unaussprechlich, was uns zustoßen würde, wenn irgendjemand herausfinden würde, dass...“



Ein Elb baute sich aus dem Nichts vor ihnen auf, das Gesicht wie von einer sehr düsteren Gewitterwolke verdunkelt. Er sah aus wie ein Rachegeist, angetrieben vom Zorn der Gerechten. Es handelte sich ausgerechnet um Eldaron, seines Zeichen der Hauptmann der Leibgarde des Prinzen. Schon bei guter Laune war man besser beraten, einen Bogen um ihn zu machen.

Enelya erstarrte zu Eis. Das konnte doch alles nicht wahr sein. Ihr Verstand suchte ununterbrochen nach einer Lösung, einer Ausrede, irgendetwas, was sie aus dieser Situation wieder hinausmanövrieren würde. Doch ihr Kopf war wie leergefegt. Stumm betete sie, dass wenigstens Nienna Geistesgegenwart bewies und sie bereits einen Plan hatte.
„Was, denkt ihr, in Erus Namen, was ihr hier tut?“ Seine Stimme war leise und gefährlich. Enelya stand kurz davor, vor Scham im Boden zu versinken. Wenn Nienna auch kaltblütig in solchen Situationen blieb, sie konnte dies wirklich nicht.
„Wir?“ wiederholte Nienna. Ihr Ton klang tatsächlich vergnügt, als würde ihr das alles Spaß machen und als wäre sie sich keiner Schuld bewusst.
„Ja, ihr! Ihr seid eine verfluchte Plage!“
„Wieso denkt Ihr das, Meister Eldaron?“ Nein, Kaltblütigkeit war es nicht, die Nienna vorantrieb, entschied Enelya. Es war der pure Wahnsinn.
„Ihr wagt es!“ Das Gesicht des Hauptmanns wurde noch blasser als ohnehin. Kleine Schweißperlen hatten sich auf seiner Stirn gebildet. Fasziniert betrachtete Enelya, wie sich eine löste, das Gesicht hinunterlief und dabei immer mehr mit sich riss. Ihr war klar, dass man das, was sie tat, nur als Realitätsflucht bezeichnen konnte, aber die Tropfen wirkten so beruhigend auf sie.
„Ich werde euch höchstpersönlich in Mandos Hallen schicken, dessen seid gewiss!“ grollte Eldaron. „Ihr schleicht euch in die Hallen der Quellen und beobachtet den Prinzen...“ Seine Stimme wurde dünn und kippte; offensichtlich war es ihm nicht möglich, die Ungeheuerlichkeit dieser Tatsache auszusprechen.
„WIR?“ Niennas Augen wurden groß und unschuldig. Enelya war der festen Überzeugung, wenn sie sie noch ein bisschen weiter aufriss, würden sie aus den Höhlen fallen, und sie bezweifelte, dass irgendjemand sie wieder aufsammeln und einsetzen würde. Nun, sie zumindest nicht. Strafe musste sein.
„So etwas würden wir niemals tun!“ Nun klang Nienna empört. Fast hätte Enelya ihr ihr Entsetzen abgenommen, wenn sie es nicht besser wüsste, so gut gelang es der Freundin, die Stimme und das Gesicht zu verbiegen.
Eldaron streckte die Hand aus und öffnete und schloss sie ein paar Mal probeweise, als wollte er sie erwürgen.

„Entschuldigt“, ließ sich eine leise Stimme vernehmen, die Enelya im ersten Moment nicht erkannte, so sehr schämte sie sich, dass nun noch jemand diese Farce mit ansah. Doch als sie sah, wer sich am Hauptmann vorbeidrückte, war der Höhepunkt der Peinlichkeit erreicht. Sie schloss gequält die Augen und wünschte sich, dass sich der Erdboden auftat und sie verschlang.
„Was geht hier vor sich?“ fragte der Prinz, ein leichtes Lächeln in den Mundwinkeln.
Der Hauptmann deutete ein Kopfnicken an, die beiden Elbinnen verneigten sich, wobei Enelya felsenfest davon überzeugt war, dass sie nicht wieder in den Stand kommen würde. Doch es gelang.

„Diese beiden verließen gerade die Hallen der Quellen“, begann Eldaron.
„Das ist nicht verboten“, bemerkte Legolas freundlich.
Irritiert musterte der Hauptmann ihn, dann fuhr er fort. „Nur kurz, nachdem Ihr das Bad verließt!“
Der Prinz wandte sich ihm zu. „Wenn noch jemand in den Hallen gewesen wäre, hätte ich ihn doch gesehen, Eldaron.“
Der Mund des älteren Elben stand offen. „Sicher, Hoheit.“
„Also können sie nicht dort drin gewesen sein. Vielleicht waren sie gerade in die Hallen eingekehrt und haben es sich wieder anders überlegt?“
Enelya traute ihren Ohren nicht. Vermutlich hatte sie eine der großen Spinnen auf einem Ausritt gebissen und sie halluzinierte das alles. Ja, bestimmt war es so. Gleich würde sie aufwachen und der Spinne ins riesige Maul schauen. Ein verlockender Gedanke. Sie gestattete es sich für einen Moment, sich diesem Traum hinzugeben.
Nienna nickte stürmisch. „So war es, Hoheit!“ sagte sie mit einer Verbeugung.
„Das dachte ich mir“, entgegnete Legolas mit einem Nicken. „Und nun möchten uns die Damen entschuldigen, so erbauend Eure Gesellschaft auch ist. Ich benötige meinen Hauptmann!“
Er lächelte den Elbinnen zu und neigte den Kopf, dann fasste er nach dem Arm Eldarons und zog durch die Gänge von dannen.

Wie vom Donner gerührt standen Nienna und Enelya da und sahen sich an. „Oh Eru!“ seufzte Nienna. „Er ist unglaublich!“
Enelya konnte sie nur stumm ansehen. Schließlich fand sie ihre Sprache wieder. „Ich werde NIE wieder ein Wort mit dir sprechen!“
„Ach komm schon! Das war doch heldenhaft!“ Sie starrte verzückt in den Gang, in dem Prinz Legolas verschwunden war.
„Ich bin fast gestorben!“
„Du übertreibst! Hast du diese Muskeln gesehen?“ Aus Niennas dunklen Augen sprang der Übermut.
„Ich sah unser Ende!“ entgegnete Enelya und musste nun doch ein wenig grinsen. „Wieso hat er uns verteidigt?“
„Er sah müde aus. Sicher hat er uns wirklich nicht bemerkt.“
„Und es ist typisch für ihn, dass er an das Gute in uns glaubt!“ Enelya stöhnte leise. „Heute Abend werde ich beim Essen sterben, wenn ich ihm gegenüber sitze.“
„Ach was.“ Kichernd fasste Nienna ihre Hand und zog sie mit sich.


~*~*~*

Thranduil war an diesem Abend besonders guter Laune. Nicht, dass er es irgendjemandem gezeigt hätte, aber die Rückkehr seines Sohnes erfreute ihn sehr. Nun saß er neben ihm an der langen Tafel und unterhielt sich leise mit Direnduir, seiner rechten Hand, um sich über die Entwicklungen im Königreich zu informieren. Ein guter Sohn...

Nienna und Enelya saßen tatsächlich dem Prinzen gegenüber, allerdings wurde ihre Freude darüber etwas getrübt, dass sich Eldaron neben ihnen platziert hatte. Enelya war sich sicher, dass er ihre Gespräche belauschen wollte, weswegen sie nicht so frei sprechen konnten wie sonst. Doch das machte nichts, nicht bei diesem Anblick. Jede Bewegung Legolas registrierte sie, jedes kleine Lächeln und schloss es tief in sich ein, wo es ihr niemand wieder würde nehmen können.
Der Prinz beugte sich über den Tisch in die Richtung seines Beschützers. „Eldaron?“
„Ja, Hoheit?“ Für einen kurzen Moment ließ er tatsächlich die beiden Freundinnen aus den Augen, was Nienna zu einem stummen Kichern reizte.
„Könntet Ihr jemanden bitten, die Hallen der Quellen zu durchsuchen?“ Legolas Ton war unverbindlich und höflich.
Nienna verschluckte sich an dem Schluck Wein, den sie gerade genommen hatte, während Enelya spürte, wie ihr die Röte ins Gesicht stieg. Zu allem Überfluss wurde jetzt auch noch der König aufmerksam.
„Die Hallen der Quellen?“ fragte er erstaunt.
Legolas nickte bedächtig. „Es scheint, als habe sich in den größten der Bäume dort etwas eingenistet.“
„Tatsächlich?“
„Es kann nichts großes gewesen sein.“
„Eine Ratte?“ fragte Direnduir. „Kaum vorstellbar!“

„Eher noch kleiner!“ erwiderte der Prinz mit einem Lächeln. „Vielleicht eine Maus? Könnten auch zwei gewesen sein.“
Eldaron nickte verwirrt, sagte aber nichts. Nienna kam wieder zu Atem und starrte Enelya an, die nicht wusste, was sie sagen sollte. Am besten wohl eher nichts. Ihr Blick fiel auf ihr Gegenüber.

Legolas lehnte sich mit einem zufriedenen Ausdruck im Gesicht zurück und griff nach seinem Becher. Dann zwinkerte er den beiden Elbinnen gegenüber mit einem bezaubernden Lächeln zu.
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