Primaballerina

von Alucard
GeschichteHumor / P12
Clark Kent Cloe Sullivan
13.10.2007
17.10.2007
2
2334
 
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 Datenschutzinfo
 
 
Chloe war gerade dabei ihre neue Wohnung sauber zu machen, die sie vor zwei Wochen bezogen hatte. sie trug nur dabei einen weißen Slip und ein weißes, bauchfreis Top und tanzte zu der Musik von MC-Hammer. Die Jung-Reporterin liebte ihr kleines eigenes Reich, es waren zwar nur zwei Zimmer ein Schlaf,- und Wohnraum aber das reichte ihr. Ihre Unterkunft hatte eine gute lage in Smallville nah des Talon das Cafes ihre Freunden Lana, Mrs Kent kannte zum glück den Vermieter so hatte Chloe diese Wohnung zu einer preiswerte Miete bekommen. Es klopfte an der Tür.
"Moment ich komme gleich!", rief sie laut, um die Musik zu übertönen. Chloe ging zur Stereoanlage und stellte sie leiser. Sie schnappte sich ihren Morgenmantel, streifte ihn sich über und ging zur Tür. Chloe hatte die Tür erreicht und blickte durch den Spion. Ein sanftes Lächeln legte sich auf ihre Lippen als sie ihn sah mit seinen fast engelgleichen blauen Augen, pechschwarzen Haaren, diesen Lippen die man nur immer wieder k... . ein weiteres klopfen riss sie aus diesem kurzen Tagtraum und erinnerte sie daran das Chlark nur ein Freund war und nicht mehr. Sie seufzte leise und versuchte besonders fröhlich auszusehen und öffnete die Tür.
"Hallo Clark!", sagte sie freundlich mit einem Lächeln zu ihm.

Clark fragte sich, während er vor der Tür stand, was Chloe eigentlich solange machte. Ihr Musikgeschmack war auch schon mal besser gewesen. Clark trug ein blaues T-Shirt, eine rote Jacke, eine schlichte schwarze Jeans und schwarze Schuhe. Er sah eben clarkmässig aus. Wo blieb sie nur? Er klopfte nochmal, dann öftnete sie die Tür. Kent sah die blonde Frau etwas erstaunt an.
"Hi Chloe! Habe ich dich..ähm..gerade gestört?", fragte er sie und wurde etwas rot im Gesicht.
"Mich stören? Wobei?", fragte sie ihn dann etwas verwirrt.
"Ach, du weißt schon.", sagte er dann etwas verlegen mit einen eindeutigen Blick.
"Ach was....nein...wenn es darum gehen würde, ist das schon so lange her das ich schon wieder Jungfrau sein könnte...komm rein." Mit einem Grinsen zog sie ihn an seiner Jacke rein in die Wohnung und schloss die die Tür mit der anderen Hand.
Clark lies sich reinziehen. Kaum in der Wohnung, drehte er sie zu sich um.
"Und?", fragte er seine blonde Freundin. Chloe sah ihn fragend an.
"Und was? Was möchtes du eigentlich hier? Nicht das ich mich nicht freue dich zu sehen, aber waren wir nicht erst morgen zum Essen verabredet?"
"Hallo? Lois? Karten besorgen, sonst ein sehr schmerzhaftes Ableben für mich."
"Das ist morgen, das wohlten wir machen, nachdem wir Essen waren.", meinte sie trocken.
"Nein, heute ist morgen und Lois wird sehr, sehr wütend sein, wenn wir ihr nicht ihre Karten besorgen.", grinste Kent. Chloe schlug sich mit der flachen Hand gegen die Stirn.
"Ich sollte das nächste Mal sowas nicht im meinen Urlaub planen, ohne mir einen Kalender zu kaufen oder mir zu mindest eine Notize zu machen die ich dan an meinen Kühlschrank ran mache.", seufzte sie.
"Jaja, dass Alter.", meinte Clark mit einer gespielten mitleidigen Stimme und dazu passenden schüttelte den Kopf. Clark bekam gleich von ihr einen Schlag auf den Arm.
"Haha, sehr witzig, Mr Kent!"
"Ja, was ist jetzt? Anziehen, oder willst du so auf die Strasse gehen?", beim letzten Satz sah er sie von oben bis unten an.
"Ich denke du hast recht. Ich sollte mit etwas überziehen.", stellte sie fest.
"Hm", kommentierte Kent mit einen leichten nicken und schon war Chloe im Schlafzimmer verschwunden.

Clark setzte sich aufs das Sofa, das Chloe sehr günstig in einem Antiquitätenladen erstanden hatte. Es war im viktoranischen Stil mit dunkelroten Samt überzogen worden. Während er wartete, ließer seinen Blick durch die Wohnung seiner besten Freundin schweifen. Vor ihm befand sich der kleine, schicke Tisch aus dunkelbraunem Kirschholz, den er mit Chloe auf den Flohmarkt gefunden und mit ihr gekauft hatte. Es stand eine kleine Vase aus gelbem Glas auf den Tisch, in der nur eine einzige weiße Lotusblüte war. Die Vase hatte sie von seiner Mutter zum Einzug geschenkt bekommen. Der Rest der Einrichtung war ebenfalls aus Sachen, die entweder vom Flohmarkt oder aus dem Antiquitätenladen waren. Die gesamte Wohnzimmereinrichtung bestand aus Einzelstücken, bis auf den Fernseher und die Anlage, die immer noch lief. Der Raum war wegen der großen Fenstern mit Licht geradezu überflutet. Die Wand vor ihm war weiß, die daneben war hellblau und dieses Muster wurde durch den gesamten Raum weitergeführt, so das es ein harmonisches Gesamtbild ergab. Ihm gefiel es, er fühlte sich wohl hier. Er konnte sich noch an die vielen Stunden erinnern, an denen sie die Wände bemalt hatten. Clark hätte es in wenigen Minuten geschafft, aber Chloe hatte ihm verboten, seine Kräfte einzusetzen, also dauerte es etwas länger. Sie redeten über ihre Freunde, Gott und die Welt. Die beiden hatten in dieser persönlichen Atmosphäre die Chance ein altes, aber trotzdem aktuelles
Thema wieder aufzugreifen und zwar: Clarks Angst davor, wenn er mit einer Frau Intim wurde, die Kontolle über seine Kräfte zu verlieren und sie zu verletzen.
Chloes Reaktion war anderes als erwartet. Sie beugte sich langsam vor, sodass sich ihre Nasenspitzen fast berührten und erzählte ihm im Gegenzug fast belanglos ihre Vorliebe für Vanilieeis beim...Kuckuck! Er wurde durch ein lautes Kuckuck hinter ihm plötzlich aus seinen Gedanken gerissen. Er drehte sich erschrocken um, ein kleiner Kuckkuck kam aus einer schweizer Kuckkucksuhr und verkündete, dass es bereits fünf Uhr war. In einer Stunde würde der Kartenverkauf schliessen. Er wollte sie gerade rufen, als sie erschien.
In einen roten Spagettitop, schwarzer Hose und dazu passenden Stiefeln stand sie vor ihm. Clark musterte sie sehr intensiv und musste sich eingestehen, dass sie umwerfend aussah. Chloe kniff etwas die Augen zusammen.
"Was ist? Habe ich etwas im Gesicht?" Kent fing sich gleich wieder und meinte nur schnell.
"Nein. Nichts.", dann zeigte er auf die Kuckkucksuhr.
"Die Uhr hattest Du vor zwei Tagen noch nicht."
"Ja, die habe ich mir gestern in.."
"Antiquitätenladen gekauft.", sagten beide gleichzeitig und mussten lachen.
"Soviel wie du da kaufst, solltest du schon Mengenrabatt bekommen.", grinste Clark.
"Wer sagt denn, dass ich keinen bekomme.", zwinkerte sie, ging zwei Schritte bis zum Stuhl an dem ihre Handtasche hing, griff rein und zog eine Karte vom Antiquitätenladen raus.
"Ich habe auf Alles was ich kaufe, 25 % Rabatt bis auf Tiernahrung. Komisch dabei führt der Laden sowas garnicht.", grinste Sullivan. Sie schnippte mit den Fingern, ging zur Anlage und stellte sie aus. Clark war in der Zwischenzeit aufgestanden und zur Tür gegangen und wartete ungeduldig.
"Was denn? Bezahlst du meine Stromrechung?", meinte die junge Reporterin schulterzuckend zu Kent, dann steckte sie die Karte zurück in die Tasche, schnappte sich Jacke und Tasche und verließ die Wohnung. Clark schloss grinsend und mit einen Kopfschütteln die Tür und folgte ihr.

Chloe und Clark stiegen in ihren roten Wagen und fuhren nach Metropolis. Sie parkten gegenüber der Kartenverkaufsstelle und stiegen aus. Sie wollten gerade Richtung Ampel gehen, als ein schwarzer Wagen die Ampel der Kreuzung noch bei gelb überquerte. In dem Moment, als das Auto die Ampel passiert hatte, kam ein LKW, der jetzt grün auf seiner Seite hatte mit enormer Geschwindigkeit auf den Wagen zugerast. Sie sahen den nahen Unfall schon kommen. Chloe wollte Clark gerade etwas sagen, als sie, wie der Rest der Umwelt, für ihn erstarrte. Clark lief in Superspeed auf das schwarze Auto zu und öffnete die Tür. Er sah eine Frau und ein vierjähriges Mädchen, das hinten im Wagen saß. Er entfernte schnell den Sicherheitsgurt der Frau, drückte den Beifahrersitz zur Seite und befreite das Mädchen, das er dann behutsam aus dem Kindersitz hob. Das Mädchen trug er auf dem linken Arm, die Frau klemmte er sich unter den rechten und brachte beide auf den Gehweg in Sicherheit. Er legte die Frau vorsichtig auf den Weg und drückte ihr das Kind in den Arm, dann stand er wieder neben Chloe und alles schien wieder in einer normalen Zeit abzulaufen. Der LKW krachte in die Fahrerseite des schwarzen Autos und versetzte alle Leute an der Kreuzung in hellen Aufruhr. Der LKW schleifte das Auto noch einige Meter vor sich her, bevor er endgültig zum Stillstand kam. Viele Passanten guckten besorgt, und ein junger Mann lief zum Auto. Der LKW-Fahrer war unverletzt und stieg aus. Er wollte nachschauen, ob noch jemand lebte und guckte ziemlich belämmert, als er sah, dass niemand drin saß. Die Frau erhob sich; sie hatte ihre Tochter fest an sich gepresst und sah ziemlich verwirrt aus, als sie ihr geschrottetes Auto sah. Man hörte in der Ferne schon Sirenengeheule. Chloe legte sanft ihre Hand auf Clarks Schulter. Kent drehte den Kopf zu ihr und ihre Blicke trafen sich. Es war einer dieser besonders intensiven Blicke, die mehr sagten, als tausend Worte. Die blonde junge Frau lächelte sanft.
"Das hast du gut gemacht, Clark." Kent nickte nur stumm und sah ihr einfach nur in die Augen. Aber dieser Moment wurde rüde durch einen Fahrradkurier unterbrochen, der sie fast umgefahren hätte, wenn dieser nicht rechtzeitig ausgewichen wäre.
"Habt ihr kein Zuhause? Sucht euch gefälligst ein Motelzimmer!", schimpfte er, bevor er um die nächste Ecke bog. Beide blickten etwas peinlich berührt zu Boden und schwiegen. Clark brach als erstes die Stille.
"Ich besorge die Karten und du uns ein Motelzi...ähm...ich...ich meine einen Tisch.", meinte Clark immer noch etwas perplex und fügte noch schnell hinzu.
"Bis gleich, Chloe." Er ging schnellen Schrittes, denn er wollte nicht in noch mehr Fettnäpfchen treten als er es bisher getan hatte.
Chloe rief ihm noch schnell hinterher:
"Ich bin bei unseren Stammitaliener" Dann schüttelte sie leicht den Kopf und murmelte. "Was war das denn?" Chloe setzte dann etwas Gedankenverloren ihren Weg fort. Clark ging bei der Ampel, die jetzt grün war, über die Strasse Richtung Kartenverkauf. Während er auf den Kartenverkaug zuging hing er seinen Gedanken nach.
"Sir, kann ich was für Sie tun?", fragte ihn eine freundliche weibliche Stimme. Erst jetzt fiel Clark auf, dass er direkt vor der Kasse stand.
"Ja, ich hätte gerne die Bestellung für...", er brach ab und lächelte als er ein Poster direkt neben der Kasse hängen sah. Er hatte eine viel bessere Idee.
Review schreiben