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Persönliche Medic-nin

von Mirage
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer / P12 / Gen
Gaara Sakura Haruno
13.10.2007
24.12.2007
14
39.177
3
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Dieses Kapitel
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13.10.2007 924
 
Ich hoffe doch die gefällt euch! Ich habe auch versucht einen Rat mit einzubauen. ^-^ Die Angesprochene weiss schon wen ich meine!


Die junge Frau erhob sich und tappte zu ihrem Kleiderschrank. Ihre Füße klatschten leicht auf dem Holzboden. Die Sonne fiel in das kleine Zimmer und erwärmte es. In den Sonnenstrahlen konnte man die Staubteilchen tanzen sehen. Sakura gähnte und zog sich aus ihrem Schrank Sachen heraus. Als sie sich streckte knackten ihre Ellbogen und ihr Genick. Sie seufzte genervt und bewegte ihren Kopf. Wieder knackte es. Sakura schnappte sich ihre Sachen und ging damit ins Bad.

Das Wasser prasselte auf ihren verspannten, müden Körper und weckte sie langsam auf. Sie drehte den Hahn zu und stieg aus der Dusche. Sie umwickelte ihren Körper mit einem großen, weißen Handtuch und tropfte vor sich hin. Sie schlurfte zum Spiegel und sah ihr Gesicht. Die Augen waren blutunterlaufen und nur leicht geöffnet. Sie hatte tiefe Augenringe und sah nicht besonders wach aus. Sakura trocknete sich noch ab und zog ihre Sachen an. Über ihren BH streifte sie ein olivgrünes, enges Top und ein weites, weißes Hemd. Sie ließ die Knöpfe offen und der leichte Stoff bewegte sich bei jeder Bewegung von ihr. Sie schlüpfte in eine dreiviertel lange, schwarze Cargohose, band um ihren Oberschenkel ihre Waffentasche und um ihre Hüfte einen schweren, schwarzen Nietengürtel. Daran befestigte sie ihre andere Tasche und band sich um ihren Hals das Konohaband. Sie warf das Handtuch in den Wäschekorb und nahm sich ihre Bürste zur Hand. Die Bürste glitt problemlos durch das hüftlange, fast weiße Haar und glättet es zunehmends .Sakura band sie zu einem losen Dutt und putzte sich noch schnell die Zähne.

Sie biss in ein trockenes Brötchen und kaute darauf herum ohne etwas zu schmecken. Ihre Gedanken hingen noch immer bei der Mission von gestern. Sie musste als Anbu einen wichtigen Mann ausschalten. Sie hatte damit keine Probleme. Aber was sie so zum Grübeln gebracht hatte, war die Tatsache dass er keinerlei Schutz hatte. Meistens hatten solche Leute mindestens zwei Jo-nin bei sich, doch er hatte nicht mal einen Chu-nin als Schutz. Sakura trank einen Schluck Kaffee und erhob sich. Sie nahm ihren Schlüssel und verließ ihre Wohnung.
Draußen schlug ihr der Lärm und die staubige Luft entgegen. Durch die ganzen Leute wurde der Staub auf der Straße aufgewirbelt und in der Luft gehalten. Sakura seufzte und sprang auf ein Dach. Von dort machte sie sich auf den Weg zum Hauptgebäude. Naruto, der neue Hokage, hatte eine neue Mission für sie.

Sakura klopfte an die Tür und ging hinein. Naruto saß hinter seinem Schreibtisch und blickte auf. Er grinste sie breit an und deutete auf den Stuhl vor sich. Sakura hatte ein merkwürdiges Gefühl in der Magengegend. Wenn Naruto so grinste dann hatte er einen Plan. Einen Plan, der für Sakura nichts gutes bedeuten konnte.
„Morgen Sakura-chan! Die Mission gestern verlief sehr zu meiner Zufriedenheit.“
„Ist ja sehr schön, aber wie heißt die neue Mission für mich?“, fragte sie kalt dazwischen. Sie hasste es wenn man um den heißen Brei drumherum redete. Naruto ließ sich durch ihren Ton nicht abschrecken und grinste weiter.
„Du bist die beste Medic-nin überhaupt, nicht wahr?“
„Wenn du das sagst.“, murrte sie gelangweilt.
„Nun ja, ich habe einen ungeheur wichtigen Auftrag für dich. Du wirst nach Suna gehen.“
„Und?“
„Dort wirst du für jemanden ganz bestimmtes die persönliche Medic-nin.“
„Naruto! Käs dich aus und spann mich nicht so auf die Folter!“, zischte sie eisig. Der Blondschopf verschränkte die Arme hinter’m Kopf und grinste zufrieden.
„Du wirst Gaara, den Kazekage, begleiten und ihn notfalls heilen. Er hat sich dazu bereit erklärt, obwohl er es sehr sinnlos findet.“ Sakura sah ihren Vorgesetzten frostig an.
„Bitte?“
„Du wirst Gaaras persönliche Medic-nin.“ Naruto strahlte übers ganze Gesicht. Sakura dagegen stand auf und wollte das Büro verlassen. Der Hokage sprang auf und blockierte die Tür.
„Du wirst sofort aufbrechen.“ Sakura blickte ihn zweifelnd an. „Du wohnst dort in einer eigenen Wohnung und das genau für ein Jahr. Keine Widerrede!“, sagte er streng. Sakura schnaubte und verpuffte. Naruto ließ sich auf seinen Stuhl fallen und stützte seinen Kopf mit seinen Händen.
„Nimm es mir nicht übel, aber du musst mal was anderes machen als nur zu töten. Ich will die alte Sakura zurückhaben.“

Sakura packte in ihren größten Rucksack alles was sie gebrauchen konnte. Plötzlich sprang etwas kleines, flauschiges auf ihre Schulter.
„Na Astro?“, fragte sie leise und strich dem Kätzchen über den weißen Kopf. Blaue Augen funkelten sie neugierig und fröhlich an.
„Wir werden jetzt nach Suna aufbrechen. Was hälst du davon?“ Astro sprang von ihrer Schulter und maunzte leise. Sakura lächelte leicht und seufzte.
„Seh ich genau so.“ Die junge Frau setzte Astro in ihren Rucksack und schulterte ihn. Der kleine Kopf drängelte sich durch den Reißverschluss und blickte sich neugierig um. Sakura sah sich noch einmal um und verließ dann ihre Wohnung.
Ihr Weg führte sie zu Ino. Die Blondine arbeitete immer noch im Blumengeschäft ihrer Mutter.
„Hey Sakura! Auf große Reise?“
„Hi Ino. Ich muss für ein Jahr nach Suna. Kannst du dich bitte in der Zeit um meine Wohnung kümmern? Es reicht wenn du einmal in der Woche kommst und meine Pflanzen gießt. Hier,der Zweitschlüssel.“ Die Rosahaarige warf ihrer Freundin die Schlüssel zu und verließ ohne ein Widerwort zu erwarten den Laden.

Am Tor blieb sie noch einmal stehen und drehte sich leicht um.
„Auf wiedersehen meine Freunde. Wir sehen uns in einem Jahr wieder.“, meinte sie kalt und verschwand im Wald.
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