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Schicksal eines Dunklen

GeschichteDrama / P12
07.10.2007
07.10.2007
1
807
 
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07.10.2007 807
 
Die Wächter Bücher gehören nicht mir sondern Sergej Lukianenko...aber der Vampir um den es hier geht, der gehört mir :P

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So Leute, das hier ist erstmal der erste Versuch einer FF von Wächter. Es geht nicht um jemand bestimmten. Wie gesagt erstmal nur ein Versuch und wenn er ganz in Ordnung war dann werd ich vielleicht auch etwas über die Haupcharaktere aus Wächter schreiben...
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Schicksal eines Dunklen

/Schon seit ich denken kann, habe ich dieses unfassbare Verlangen in mir. Ich fühle mich leer und diese Leere will ich füllen. Was ist das nur, was mich bewegt? Was ist es, nach dem ich Tag und Nacht verlange? Wie kann ich diese Leere in mir füllen?/

Das stellte sich der Junge immer und immer wieder. Er ist ein Vampir, ein niederer Dunkler und er kann nichts dagegen tun. Er muss damit leben, wenn man es überhaupt leben nennen kann. Denn was für ein Leben ist das schon, wenn man Tag und Nacht nach Blut dürstet? Es ist ein unstillbares Verlagen.
Außerdem ist es nicht leicht ein niedere Anderer zu sein. Für alle Magier und haben sie einen noch zu niedrigen Rang, sind sie, die Vampire zusammen mit den Gestaltenwandlern, nichts! Der Dreck unter ihren Füßen.
Für Sebulon, den so viele von seinem Schlag verehren, sind sie doch nur sinnlose Bauern, dafür da, geopfert zu werden.
Immer schon wurden sie verachtet, egal ob von den Lichten oder von den Dunklen. Es macht im Endeffekt keinen Unterschied aus.

Er träumte oft davon, seinem Schicksal entgehen zu können. Wie oft wünschte er sich schon, kein Vampir mehr zu sein?
Nachts geht er mit Lizenz auf die Jagt. Ruhelos streift er durch die Straßen. Rastlos sucht er nach seinem heutigen Opfer.
Eigentlich macht es keinen Unterschied, wen er letzten Endes beißt. Hauptsache dieser Mensch ist nicht betrunken, dass könnte tödlich für ihn enden.
Dennoch legt er Wert darauf, keine Kinder und Frauen zu beißen. In der Wache und in seinen Reihen lachen sie schon über ihn, aber das ist ihm egal.
Hauptsache er hält seinen Wiederstand aufrecht, das ist ihm das wichtigste. Er will nicht so werden wie die meisten seines Geschlechts. Einfach beißen, töten, ohne zu überlegen.
Die Menschen als nötiges Übel zu sehen.

Kämpfen. Das hat er sich vorgenommen. Er will nicht in der Masse untergehen, sondern sich erheben. Sich nicht seinem blinden Verlangen hingeben, sondern Acht geben.
Vielleicht brachte es im Endeffekt nicht viel, dennoch war es für ihn das wichtigste auf der Welt. Auch wenn er verspottet würde und es in dieser schrecklichen Welt nichts ändern würde, so würde er es wenigstens versuchen.
Mit dieser Einstellung konnte er ein einigermaßen normales Leben führen.
Er fand eine Frau, die er liebte. Auch wenn Vampire tot sind, können sie durchaus lieben. Dabei meinte er nicht das einfach Verlangen und die Fleischeslust, sondern Liebe wie auch normale Menschen oder Andere die spüren konnten.
Vor seiner Frau verbarg er sein schreckliches Geheimnis. Es quälte ihn sehr, dass er nicht aufrecht zu ihr sein konnte. Sie hatten zusammen ein Kind, ein Mädchen, welches ein normaler Mensch war wie ihre Mutter. Er liebte die Kleine über alles für sie hätte er alles getan und wenn es geheißen hätte er müsse die Erde aus ihren Angeln heben.

Dann kam die Nacht, die einfach alles veränderte.
Ihm wurde zum vierten Mal in Folge ein Kind zugeteilt. In der Wache wurden zu dieser Zeit neue Andere ausgebildet, die nicht wussten dass er sich weigern würde deren Blut zu trinken.
Schon viel zu schwach war er nun und nicht mehr klar bei verstand.
Eines Nachts kam er nach Hause. Er war auf Jagt gewesen ohne Lizenz. Das Verlangen in ihm hatte seinen Verstand besiegt.
An seinen Händen klebte das Blut eines unschuldigen Jungen. Zu spät hatte er gemerkt das es ein nicht initiierter Dunkler war. Das es der Sohn eines staken Dunklen war. Sein Hunger hatte seine Sinne getrübt.
Ein letztes Mal umarmte er seine Frau, ging in das Zimmer seiner Tochter, die bereits schlief und streichelte ein letztes Mal über ihre Wange. Verabschiedete sich und ging.

Kurz darauf kam der Dunkle, auf den er gewartet hatte. Er wurde zu einem fairen Duell herausgefordert und nahm an. Nur zu gut wusste er, dass er keine Chance hatte, aber auch das er für das heutige Verbrechen zahlen musste.
Der Kampf dauerte nicht lange, der Vampir hatte keine Chance.
Er hab den Dunklen seine Familie zu verschonen, doch dieser hörte nicht.

/Ich habe einen Fehler gemacht als ich sein Blut trank. Welch eine Ironie. Hah nur weil ich mich weigerte das Blut der Frauen und Kinder zu trinken, tötete ich ein Kind und nun wird meine Familie ausgelöscht./

Jetzt wandert er irgendwo im Zwielicht umher. Verschmolz mit ihm zu einer Masse. Keiner würde ihn mehr erkennen. Doch war er wieder zusammen mit seiner Frau und seiner kleinen, geliebten Tochter.
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