Weißt du wer ich bin?

GeschichteDrama / P18
Kei Enjoji Ranmaru Samejima
04.10.2007
04.10.2007
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Weißt du wer ich bin?
Ranmaru X Kei angedeutet

abgeschlossen

Weißt du wer ich bin?

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Disclaimer: Die Figuren gehören Kazuma Kodaka
Einige gehören mir und wenn sie jemand verwenden will muss man mich erst fragen

Storybook: Kizuna ( ich finde diese Bücher echt klasse, ich könnte sie jeden Tag lesen, aber gerade lese ich mal wieder Harry Potter Band zwei, ich freue mich schon auf den sechsten Band und dann werde ich alle Buchstaben raussaugen. *War nur ein Scherz mit dem aufsaugen* *grins*)

Pairing: Kei + Ranmaru, Kai + Masanori, Rubina (echter Name ist Angelina oder auch Angel genannt, doch das weiß sie jetzt noch nicht) + Kazuja vielleicht noch einpaar mehr weiß es aber noch nicht

Warning: Blood, Death, Love, Romance

Story: lest es besser es ist schwer zu schreiben wenn ich gerade erst anfange. (Ist meine erste Kizuna Story) (Aber die, die Bücher schon gelesen haben, werden wissen wen ich meine.)

Date: 05 - 05 - 10 May, 10th 2005 10. Mai 2005

Sprache: Deutsch

Dank: an alle die mich kennen, und sowas lieben, habe das letzte Nacht geträumt, komme darin aber nicht vor, ich lebe lieber in der Realität, denn ich habe schon lange aufgehört zu schwärmen für die Personen die nicht Real sind



Weißt du wer ich bin?


Ein kleines Mädchen ging vor die Haustür und winkte ihre Eltern zum Abschied, hinter ihr stand die Nanny die erst eine Woche im Haus war und auf sie aufpasste.
Der Vater hupte kurz und startete den Motor und als er an war, explodierte der Wagen und ihre Eltern wurden zerrissen und das Auto war in Flammen.
Das Mädchen sah das und riss die Augen weit auf, die Nanny drehte sie weg und lief mit ihr in die Villa.
Kurze Zeit später kam auch die Polizei und stellte Fragen an die Nanny.
Doch sie konnte keine genauen Angaben machen, denn sie war erst seit einer Woche in diesem Haus.
Danach befragten sie den Gärtner, er erzählte ihnen das die Eltern der kleinen masiv bedroht wurden.
"Sie haben immer einen anoymen Brief bekommen, in dem Stand 'Schließt eure Firma oder ihr werdet sterben.' zitierte der Gärtner.
"Wissen sie auch wer das geschrieben haben könnte?" fragte der Inspektor.
"Es ist die Unterwelt, also die Mafia oder die Yakuza." beantwortete er und danach konnte er keine weiteren angaben machen.
Das Auto wurde abgeschleppt und in die Untersuchungshalle der Polizei gebracht, damit man feststellen konnte welche Bombe es war.
Doch sie fanden nichts, denn es war ein Material das leicht brennbar war.
Sie übergaben die Überreste zum begraben frei, denn man konnte nicht mehr erkennen, wer es war, wenn es nicht vor deren Haus explodiert wäre.
"Da hat einer aber ganze Arbeit geleistet um keine Spuren zu hinterlassen, was wird bloss aus dem Mädchen der Eltern, sie hat nicht mal Verwandte." fragte der Polizeiassistent.
"Sie muss ins Heim, nicht mal wir können etwas dagegen tun, das Jugendamt ist schon eingeschaltet." sagte der Inspektor.
"Das arme Ding, erst sterben ihre Eltern auf so tragische Weise und dann muss sie in ein Heim." sagte der Assistent zu seinem Inspektor und dieser nickte nur mit seinem Kopf, als Bestätigung.
Das Jugendamt war auf dem Weg zum Haus, und holte dann das Kind ab, um es dann in ein Heim zu bringen.
"So kleine, jetzt bringen wir dich in ein Heim." sagte der Mann und sie stieg ein mit ihren Sachen und ihrer Lieblingspuppe die sie von ihren Eltern bekommen hatte auf der letzten Reise nach Frankreich, denn sie waren beide Diplomaten.
Sie fuhren los.
"Na Kleine wie heißt du denn?" fragte der Fahrer, doch sie antwortete nicht und hatte auch keinen Glanz mehr in den Augen, sie waren stumpf und starrten aus dem Fenster.
Jeder der vorbei ging oder fuhr dachte sie sah sich die Landschaft an, doch in ihrem Inneren war schon alles zerbrochen.
Das Auto hielt an einem Heim das den Namen 'Blütenpracht' trug, der Fahrer sagte ihr sie solle im Auto warten.
"Ich habe ein neues Kind für sie, sie spricht nicht und sie hatte auch seit zwei Tagen nichts mehr gegessen, denn sie musste mitansehen wie ihre Eltern starben. Ich denke mal das sie noch unter Schock steht." sagte er und gab der Nonne die Akte von der Kleinen.
"Wie heißt sie eigentlich?" fragte die Nonne nach.
"Das weiß ich nicht, die Nanny ist über alle Berge und der Gärtner ist schon senil, er sagte ständig er wüsste es, aber er gab uns keine Antwort. Wir suchen noch nach der Nanny, es wird eine Zeit dauern." sagte dieser und die Nonne ging mit ihm zum Auto und das Mädchen stieg aus.
Bald hatte man ihre Sachen auf ihr Zimmer gebracht und das Mädchen legte ihre Sachen feinsäuberlich in ihren jetzigen Kleiderschrank.
Ein weiteres Mädchen kam auf sie zu und sagte Hallo doch sie antwortete nicht.
"Guckt euch die an sie denkt sie wäre was besseres als wir und seht euch die Puppe an, ich denke mal das es ein verwöhntes Balg ist." sagte der älteste Junge und ging auf das kleine Mädchen zu und wollte ihr die Puppe wegnehmen, doch als er in ihre Augen sah, konnte er die stumpfen Augen sehen und er wich zurück.
"Lasst sie in Ruhe, ich denke sie hat viel durch gemacht. Vielleicht haben ihre Eltern sie verlassen und man fand sie auf der Strasse." sagte Ryo und ging mit den Anderen nach draussen.
"Was hälst du davon Sara-chan, ich bin Schuld das meine Mama und mein Papa getötet wurden, ich hätte nicht geboren werden dürfen." fragte sie ihre Puppe und sie bewegte den Kopf der Puppe, und diese nickte, denn das Mädchen machte dies.
Die Nonne hörte ihr zu und ging dann auf sie zu und legte ihre die Hand auf den Rücken.
"Es ist nicht deine Schuld, deine Eltern sind jetzt im Himmel und beschützen dich von dort aus." versuchte sie die Kleine zu beruhigen.
"Sara ich bin Schuld und hast auch genickt, nicht wahr?" und wieder bewegte sie ihre Puppe.
"Wie heißt du denn?" fragte sie nach.
"Sara sie fragt wie ich heiße, aber ich bin Schuld das sie getötet wurden." sagte sie und die Nonne ging wieder nach draussen.
"Das kann ja noch was werden, ich brauche psychologische Hilfe, denn ich weiß nicht weiter." sagte sie zu sich und ging in ihr Büro rufte Prof. Masukabe an. Denn er hatte bis jetzt alle Kinder wieder heilen können.
Am nächsten Tag kam der Prof. und sah sich das Mädchen an und er führte sie in ein Nebenzimmer und stellte ihr Fragen, doch sie sagte immer das selbe und es ging eine ganze Weile so bis der Prof. sagen musste das ihr nicht zu helfen sei, sie musste es alleine aus dem Bannkreis schaffen.
Er hatte es über ein halbes Jahr versucht, doch er kam nicht an das Mädchen ran, so wurde im nächsten Heim angerufen, ob sie ihr helfen könnten.
So verschwand er und Rubina so wurde sie genannt, von einem Heim in nächste abgeschoben wurde.
Es vergingen drei Jahre bis Herr Sagano in das Heim ging in dem auch Rubina war, denn keiner kannte ihren Namen und die Nanny fand man tot auf, auch ihre Geburtsurkunden wurden vernichtet.
Der Mann ging durch die Reihen und sah das Mädchen mit der Puppe und holte seinen Sohn dazu der sich einen Spielgefährten aussuchen sollte, doch er hatte keine Lust sich jemanden zu suchen.
"Nun komm schon, such dir jemanden aus." sagte sein Vater, auch der Sohn blieb bei ihr stehen und sah sie eine Weile an, doch die Nonne sagte ihnen das sie nicht ganz dicht sei, doch konnten sie Kinder nicht in die Psychiatrie schicken.
Kai fand es lustig das sie nicht alle auf dem Sender hatte.
"Vater ich will die da, ich finde es lustig das sie nicht alle auf der Pfanne hat." sagte Kai, doch sein Vater schüttelte den Kopf.
"Ich will sie aber haben, ich will die da und keinen anderen, denn ich mag sie." sagte Kai und versuchte zu weinen.
Der Vater schüttelte widerum den Kopf, doch sein Sohn gab nicht auf.
"Wenn es sein muss, aber sie ist keine Puppe die du einfach einstauben lassen kannst, so wie die anderen Spielgefährten die du hattest." sagte Herr Sagano.
"Wie meinen sie das?" fragte die Nonne nach.
"Er hatte schon viele Tiere, aber am ende sind sie gestorben, denn es waren nur Fische, er hatte vergessen sie zu füttern." sagte der Mann.
"Es wäre besser sie würden jemand anderen wählen und nicht dieses verrückte Kind dort." sagte die Nonne.
"Tja mein Sohn findet sie toll, sehen sie doch, er knuddelt sie schon." sagte der große Mann mit dem rundlichen Bauch.
"Wenn er sich mal was in den Kopf setzt, bekommt er auch meistens was er möchte." sagte er noch weiter.
"Wenn sie meinen, wenn es zu schwer wird, geben sie sie uns zurück, ich gebe aber auch keine Garantie dafür das ihr Sohn lange freude hat an ihr." sagte sie und die beiden schauten auf das Mädchen und es streichelte den Jungen auf den Kopf und sagte immer das selbe.
"Ich bin Schuld, ich bin Schuld, ich bin Schuld nicht wahr Sara?" fragte sie ihre Puppe und sie bewegte wieder ihre Puppe so das sie nickte.
"Was hat sie denn? Warum sagt sie immer sie wäre Schuld?" fragte der Mann nach.
"Ihre Eltern wurden getötet, aber das können wir ja zu zweit in meinen Büro besprechen." sagte sie und sie gingen in das Büro und die Nonne machte hinter ihnen die Tür zu.


"So, was war das mit ihren Eltern?" fragte der rundliche Mann noch einmal nach.
"Ihre Eltern wurden durch eine Bombe im Auto getötet, das Mädchen musste zwangsläufig alles mitansehen, denn die Eltern wollten nach Australien, denn sie waren Diplomaten und hatten nebenbei noch eine Firma. Man sagte mir es wären Leute aus der Unterwelt gewesen. Sie verabschiedete ihre Eltern und dann passierte das Unglück." sagte sie und holte die Adoptionspapiere hervor und schrieb ihren Namen, aber keiner kannte ihren Nachnamen, denn es war kein Eintrag mehr da, so als würde sie nicht existieren.


"So bitte unterschreiben sie hier, hier und hier." sagte die Nonne und der Vater von Kai machte dies und so konnten sie das Mädchen mitnehmen.
Sie packten aber noch vorher ihre Sachen zusammen und dann nahm sie ihre Puppe mit.
"So nun steig ein und schnall dich bitte an." sagte ein Mann mit schwarzen Haaren.
Sie sah nach oben und musterte diesen Mann genau, doch Angst hatte sie keine, denn sie hatte gelernt sich zu wehren wenn es brenzlig wurde, das hatte sie im Heim gelernt, deshalb hatte Rubina auch immer viele Kratzer und Wunden an ihren Beinen und Handgelenken.
Doch keiner wusste das sie sich auch selbst verletzte, denn sie suchte auch schon damals Streit im zweiten Heim, denn sie musste wissen ob sie noch lebte.
Keiner wusste das und so zog sie sich immer in jeder Jahreszeit lange Sachen an.
Als sie ins zweite Heim kam war gerade ihr Geburtstag und wurde 6 Jahre alt.
Nun war sie gerade mal 8 Jahre alt und sprach meistens nur mit ihrer Puppe, denn sie hatte auch ein scharfen Gegenstand in ihren Rücken versteckt (in ihrer Puppe), damit sie sich wenn sie alleine war verletzen konnte.
So fuhren sie zu der neuen Familie ihr Haus und Gut.
Als das Auto endlich stand wartete sie wie immer bis sie gerufen wurde, doch jemand öffnete die Tür und wartete bis sie ausstieg, doch sie tat gar nichts, bis sie gerufen wurde von ihrem Spielkameraden.
Sie schnallte sich ab und nahm ihre Puppe mit sich und ging auf Kai zu, dieser zog sie mit sich und in das Haus.
"So das ist dein Zimmer und hier ist gleich das Bad." sagte Kai und freute sich schon auf morgen, denn er dachte sie wäre schon erschöpft.
"Morgen werden wir zusammen spielen, aber Kampfspiele werden wir nicht austragen." sagte der kleine Junge und lächelte sie an.
"Warum spielen wir nicht jetzt? Ich bin noch nicht müde ich möchte alles sehen, ausserdem haben wir noch kein Abendbrot gegessen." sagte sie und Kai freute sich.
"Na gut ich zeige dir alles, aber warum hast du vor Masa keine Angst?" fragte Kai.
"Warum sollte ich Angst haben, ich freue mich schon, wenn ich tot bin und bei meinen Eltern sein kann, deshalb habe ich keine Angst." sagte sie und lachte hysterisch auf.
'Was ist nur mit dir passiert, das du so schnell an den Tod denkst?' fragte Kai sich und sah sie dabei an.
"Wann bist du denn zum ersten Mal in ein Heim gekommen?" fragte er nach.
"Meine Puppe weiß es genau." beantwortete sie und Kai ging auf die Puppe zu und fragte diese.
"Sara wann war sie das erste Mal in ihrem Alter in einem Heim?" fragte er nach, doch die Puppe gab keine Antwort.
"Sie redet nicht mit jeden." sagte Rubina und ging aus ihrem Zimmer.
'Besser ich frage Vater, wann sie in ein Heim kam, sie ist wirklich merkwürdig.' dachte er und ging ihr hinterher.
Sie traf auf Masa und ging an ihm vorbei, dieser drehte sich um und sah ihr nach.
'Mein Gott was hat sich der junge Herr nur dabei gedacht?' fragte sich der große Mann.
Kai lief ihr hinterher und lächelte Masa beim vorbeilaufen an.
Dieser lächelte zurück und setzte seinen Weg fort.
Er zeigte ihr jedes Zimmer und sei es nur eine Besenkammer, bald gingen sie ins Freie.
"Möchtest du verstecken spielen, ich suche dich auch." sagte Kai und das kleine Mädchen nickte ihm als Antwort zu.
Der Junge zählte bis zehn.
"Einstein alles muss versteckt sein. Fertig oder nicht ich kommmmmme." schrie der Junge und lief los und suchte sie.
Er fand sie nach einer Stunde in der Besenkammer und er lachte und sagte zu ihr.
"Ich habe dich gefunden, wenn es auch lange gedauert hat." sagte Kai und setzte sich zu ihr.
Sie sagte immer die selben Worte und schaukelte auf ihren Po nach hinten und wieder nach vorne.
"Abendbrot junger Herr und junge Dame, bitte kommen sie, ihr Vater wartet schon im Salon auf sie beide." sagte ein Hausmädchen und sah das die Besenkammer offen war und sah hinein.
Sie fand die beiden dort drin und half den beiden auf.

Elf Jahre vergingen

Beide gingen sie nun auf die Uni, auf die auch sein großer Bruder Kei ging, doch kannten sie sich bis Dato noch nicht.
Kei sah den Jungen immer wieder an, denn er schaute immer in ihre Richtung, das Mädchen neben ihm quatschte munter weiter und wusste doch das sie nicht beachtet wurde und drehte sich in die Richtung in die auch Kai sah.
Dort saß ein dunkelhaariger und ein hellhaariger Junge und unterhielten sich.
Plötzlich fühlten sich die beiden beobachtet und Kei stürmte von seinem Platz auf und ging auf die beiden zu.
"Was gibt es da zu glotzen, wir sind doch nicht Freiwild für euch Penner." sagte Kei und sah sich die beiden noch mal an.
Das Mädchen grinste ihn weiter an und sagte zu ihm.
"Ihr seit ein schönes Paar, man sieht gleich das ihr beide schwul seit. Denn Freunde würden nicht jede frei Minute zusammen sitzen und sich gegenseitig füttern." sagte Rubina und stand auf.
Kei stand der Mund offen, denn er wusste nicht mehr was er sagen sollte.
"Endlich hat sie dir mal dein Maul gestopft Kei Enjoji." sagte dieser und verschwand.
So ging der schwarzhaarige Mann wieder zu Ranmaru zurück.
"Kannst du mir sagen wer die Beiden waren?" fragte er nach.
"Es war Kai Sagano, aber das Mädchen kenne ich nicht, muss wohl seine Freundin sein." sagte Samejima.
"Sie weiß das wir schwul sind, kann man uns das ansehen?" fragte Kei unsicher.
"Nicht das ich wüsste." beantwortete der blonde Mann die Frage.
"Lass uns den Rest schwänzen, ich will mit dir schlafen." schnurrte der schwarzhaarige an Ran´s Ohr.
Doch dieser gab ihm eine Kopfnuss, so das er nach hinten überfiel.
Ranmaru ging schon mal in die Klasse zurück und leicht gefolgt von Kei.
"Nun warte doch mal, ich habe es nicht so gemeint oder ich hatte es so gemeint wie ich es dir gesagt hatte." schrie er ihm hinterher.
"Das ist mir Schnuppe, du gehst mir auf den Wecker." schrie er zurück.
"Du bist gemein Ran-chan." sagte Kei ihm zurück.
"Mir doch egal." sagte dieser und plötzlich hielt er an denn auf seinem Weg war ein Hindernis.
"Hallo du musst Ranmaru Samejima sein. Ich bin Rubina Sagano, ich finde es toll endlich mal mit dir sprechen zu können." sagte sie.
"Dir ist wohl nichts peinlich was Kleine?" fragte der schwarzhaarige Mann.
Sie grinste ihn an und schüttelte den Kopf.
"Ihr müsst meinen Bruder entschuldigen, er schaut eigentlich keine anderen Leute an, nur die ihm gefallen." sagte Rubina und lächelte wieder und begab sich in die Klasse zurück.
"Das arme Ding, so einen Bruder will ich nicht geschenkt bekommen, nicht mal wenn man mir eine Milliarde Yen anbieten würde." sagte Kei und ging mit Ran-chan in seine Klasse.
"Ich finde sie ist lieb, ich hätte gerne noch so eine liebe Schwester gehabt und ihr Bruder scheint auch nett gewesen zu sein." sagte der blonde Mann und gingen dann hinein und setzten sich hin.
"Dir ist nicht zu helfen sie ist hinter dir her." sagte er laut und schon wurde er vom Prof. ermahnt seinen Mund zu halten und das tat er dann auch die ganze verbleibende Unterrichtsstunde.
Als die Stunde aus war, ging sie aus den Klassenraum und begegneten Rubina und ihren Bruder.
"Hallo Kei und Ran-chan. Fragt mich nicht warum ich das gerade gesagt habe." sagte sie und lächelte wie ein unschuldiges Kind.
"Das ist ja wohl klar du fährst auf mein Ranmaru ab." sagte er leise.
Sie lachte und kicherte.
"Oje, du bist eifersüchtig auf mich, ich werde dir deinen Ran-chan schon nicht wegnehmen, denn ich bin schon versprochen." sagte sie und zeigte ihre Kette um den ein Ring war, doch die Gravur konnte man nicht lesen.
"Wie lange denn schon?" fragte Kai nach.
"Ich weiß es nicht mehr, vielleicht hat er mich auch schon vergessen. Na egal ich finde auch einen Mann für mich, der mich liebt so wie ich bin. Sag mal Kei arbeitest du in einem Laden?" fragte sie nach.
"Nein, und ausserdem geht es dich nichts an du freche kleine Göre." schnauzte er sie voll.
"Ich dachte ich hätte dich letztens in einen Hossclub gesehen, ich war auch als Junge verkleidet und arbeite dort auch." sagte sie grinsend und Kei fühlte sich ertappt.
"Ach und Kei schrei das nächstemal nicht so rum, das konnte man bis in das nächste Zimmer hören." sagte sie und lächelte ihn verschmitzt an.
"Ich wusste es, mir dir zusammen zusitzen bringt nichts als ärger mit sich." sagte Ranmaru.


"So wir werden jetzt in die Kantine gehen und folgt uns ja nicht." sagte der schwarzhaarige Mann.
"Ich würde euch beide gern auf einen Kakao und Kuchen einladen, wenn ihr nichts dagegen habt." fragte Ranmaru freundlich und beide nickten.
Doch Kei gefiel es nicht und knallte seine Handfläche gegen die Stirn.
"Wie kannst du die Monster zu einem Kakao einladen, ich dachte wir verbringen die Zeit zu zweit." sagte er leise.
"Kei du Perverser, du denkst auch bloss an das eine." sagte Rubina und lachte nun laut auf.
"Ich reiss dir gleich deine Zunge aus deinem schmutzigen Mundwerk." schrie er sie an und die anderen drehten sich um und Kei bekam einen hochroten Kopf.
Alle drei lachten sich schlapp über die Vorstellung die er gerade zum besten gegeben hatte.
"Das ist alles deine Schuld, du kleine miese Göre." sagte dieser im wütenden zustand und sprang sie an, doch sie wich einfach aus und Kei landete auf dem Bauch.


"Sorry, aber im Zorn wirst du gar nichts erreichen, Zorn vernebelt deinen Verstand." sagte sie und Ranmaru wurde hellhörig, denn das hatte sein Grossvater auch immer gesagt zu ihm.
"Woher hast du die Weisheit?" fragte er nach.
"Ich weiß nicht, ich hatte sie als kleines Kind von einen alten Mann gehört, der ein Dojo hatte, aber an mehr kann ich mich nicht erinnern." sagte sie und sah weg.
"War auch ein Kind in der Nähe?" fragte der blonde Mann nach.
"Ja er hatte so schön nach Kirschblüten gerochen, das war merkwürdig er hatte auch blonde Haare wie du, ich dachte damals das es ein Traum wäre." erwiderte sie.
"Möchtest du mal wieder ein Dojo sehen?" fragte er nach.
"Ja sehr gerne, ich hatte schon lange kein Bambusschwert mehr in der Hand." sagte Rubina und lächelte dabei.
Kei hatte sich wieder aufgerappelt und zog Ranmaru mit sich.
Auf einem kleinen Gang hielten sie an. Ranmaru war jetzt weiter nach hinten abgedriftet zu Kai. Zwischen den Beiden blieben sie stehen.
"Was ist denn mit dir?" fragte Kei nach.
"Ich denke ich habe gerade meine Cousine wiedergefunden, aber ich weiß es nicht so genau, damals sagte man uns sie sei tot, bei einen Bombenanschlag auf das Auto ihrer Eltern. Sie hiess Angelina." sagte der blonde Mann und drehte sich zu ihr um.
Er ging auf sie zu und stellte sich ihr Gegenüber hin.
"Sag mal, kannst du dich an deinen Namen erinnern?" fragte Ranmaru wieder.
"Alle nennen mich Rubina, ich habe meinen Namen verloren, alle Geburtsdaten oder sonstiges wurde damals vernicht. Entschuldigt mich kurz ich muss mal auf die Toilette." sagte sie und ging dann mit ihrer Tasche auf die Toilette.
Sie sah sich um und wusste dann das sie alleine war, so zog sie ihre Puppe Sara aus der Tasche und öffnete hinten das Kleid der Puppe.
Sie zog eine Rasierklinge raus und verletzte sich selbst, nur um zu vergessen, denn sie hatte auf einmal Kopfschmerzen.
Als sie fertig war packte sie die Puppe schnell weg und wusch sich das Blut vom Arm, und trocknete sich ab, und machte sich einen Verband um ihren Unterarm, dann zog sie ihren Ärmel nach unten und ging wieder nach draussen auf den Flur wo die anderen standen.
"So ich bin fertig, meinetwegen können wir los in die Kantine und Kakao trinken." antwortete sie und ging voraus.
Als sie dort ankamen, bestellte sie sich einen Kaffee, weil sie keinen Kakao trank.
Doch Kai war das Gegenteil von ihr und er trank sehr gerne Kakao.
"Immer das selbe mit dir Schwesterchen, du trinkst nie Kakao, damals als sie das erstemal bei uns war hatte sie auch ihren Kakao nicht angerührt manchmal denke ich du bist verwöhnt." sagte Kai und lachte auf.
"Ich hasse Kakao, frag nicht warum, aber ich habe ihn noch nie getrunken auch als ich in den Heimen war, davor weiß ich nicht ob ich ihn mochte." sagte sie und bekam plötzlich höllische Kopfschmerzen.
Sie zog ihre Puppe aus der Tasche und machte hinten das Kleid auf und holte wieder den scharfen Gegenstand hervor und machte sich den rechten Ärmel hoch und ratschte sich, die anderen konnten nicht so schnell reagieren bis Ranmaru ihr die Rasierklinge wegnahm.
"Sag mal hast du nicht alle Tassen im Schrank? Wie lange machst du das schon?" fragte er nach.
"Ich mache das schon seit meinen 6. Lebensjahr und wirst es auch nicht ändern können, das ist meine Erlösung wenn ich Kopfscherzen bekomme, wenn ich an die Vergangenheit denke." sagte sie ihm laut und machte sich einen Verband und verschwand dann aus der Kantine.
"Kai hättest du das nicht verhindern können, ich denke du wohnst mit ihr zusammen?" fragte Ranmaru ihn.
"Nein ich habe das noch nie mitbekommen, ich wusste nichts davon, es war nur immer komisch das sie ihre Puppe überall hin mit schleppt. Mehr nicht, die hatte sie von ihren Eltern bekommen, als die in Frankreich waren, bevor irgendetwas passiert war." sagte Kai und stand auf um ihr schnell nach zulaufen.
"Ran-chan mach dir keine Sorgen, ich glaube jetzt wird sie es nicht mehr machen, denn sie wurde dabei gesehen, keiner macht etwas wenn er erwischt wurde." sagte Kei um ihn zu beruhigen.
"Bei ihr wäre ich mir da nicht so sicher." sagte Ranmaru und legte seinen Kopf auf Kei's Schulter.
Auch Ranmaru stand auf und ging ihr hinterher, nur wusste er nicht so recht wo er suchen sollte, denn er kannte sie nicht mehr aus seinen Kindertagen.
Sie saß auf ihren Motorrad und fuhr einfach die Strecke entlang und hielt vor einem sehr schönen Haus und stieg von der Maschine und besah sich dieses genauer.
Sie bekam wieder Kopfschmerzen, doch diesmal konnte sie sich nicht schneiden, da ihr der scharfe Gegenstand entnommen wurde.
Langsam bewegte sie sich auf das Haus zu und blieb am Tor stehen, nach einer Weile kam der Gärtner.
"Wollen Sie das Haus kaufen, da muss ich sie enttäuschen, ich warte auf die junge Lady." sagte dieser.
"Mir war als wäre ich als Kind schon hier gewesen, ich stand damals zum Abschied meiner Eltern draussen auf der Treppe und plötzlich... ich weiß es nicht mehr, ich habe Kopfschmerzen. Ich kann mich nicht an meinen Namen erinnern." sagte sie und stieg wieder auf ihre Maschine und fuhr nach Hause zu den Saganos.
Dort wurde sie schon von ihrem Adoptivvater erwartet.
"Junge Lady, wie konntest du dich bloss selbst so verstümmeln?" fragte er laut nach.
"Ich tue weil ich so die Kopfschmerzen und meine Vergangenheit vergesse, ich habe nichts ich kann mich nicht mal an meinen richtigen Namen erinnern." sagte sie und ging dann auf ihr Zimmer und schloss es ab.
Die Kopfschmerzen während der Fahrt waren wieder verschwunden.
Sie setzte sich an den Schreibtisch und machte ihre Hausaufgaben, sie überhörte einfach so weil sie es wollte das klopfen von Masa.
Nach einer Weile wo er noch nicht aufgegeben hatte ging sie einfach an die Tür und öffnete diese und schlug ihn einfach ins Gesicht, dieser konnte im Moment nicht reagieren.
So schloss sie die Tür und ging wieder an ihre Hausaufgaben und machte eine nach der anderen, auch diese die erst nächste Woche zum Vorzeig beim Prof. zu sehen sein musste.
Am Abend ging sie nach unten und setzte sich in den Salon und tat so als sei nichts gewesen.
Ihr Adoptivvater sah sie strafend an.
"Rubina heute Abend bekommst du kein Essen, so lange du dich nicht entschuldigt hast." sagte dieser und sie stand einfach vom Tisch auf und ging nach draussen und ließ ihre Kawasaki an und fuhr los.
An einem Automaten hielt sie und holte sich etwas Geld vom Konto und fuhr in ein Restaurant.
Als sie fertig war fuhr sie wieder zum Haus und sah es sich sehr lange an, die Kopfschmerzen störten sie noch, aber nicht mehr sehr doll, weil sie sich wieder an alles erinnern wollte.
Neben ihr hielt ein Streifenwagen.
"Was suchen sie in dieser Gegend, wenn sie stehlen wollen müssen wir sie jetzt mitnehmen." sagte der eine Officer und das taten sie dann auch.
Auf der Wache fragten sie sie aus.
"Warum standest du vor diesem Haus?" fragte man sie.
"Nur so ich fand die Gegend, recht schön und das Haus ist mir heute Mittag schon aufgefallen, ausrauben muss ich es nicht. Mein Alter hat genug Kohle." sagte sie und der Officer sah sich ihre Daten an.
Blitzschnell liessen sie sie frei.
"Man ich dachte schon, das ich jetzt in eine gemütliche Knastzelle komme. Die Bullen sind auch nicht mehr das was sie einmal waren." sagte sie und Kei hielt neben ihr.
"Warum warst du bei denen?" fragte er nach.
"Ich habe nur einen kleinen Diebstahl gemacht. Ausserdem geht es dich nichts an. Muss zur Arbeit. Schau du Versager." sagte sie und fuhr los und Kei hinter ihr her, denn sie hatten den gleichen Weg zur Arbeit.
Als sie abstieg kam Kei bedrohlich näher.
"Na, na, na, du möchtest deine Halbschwester schlagen, ist aber nicht gerade höflich." sagte sie arrogant und ging an ihm vorbei.
"Wie meinst du das?" fragte er nach.
"Ganz einfach Kai ist dein Bruder ich habe es heimlich gehört." sagte sie hinter ihm her.
Sie zog sich schnell das Motorraddress aus und ging nach drinnen.
"So Boss ich bin gerade noch pünktlich, aber Kei ist gerade eine Sekunde zu spät." sagte sie und ging an die Arbeit und bediente die Kunden.


Kei bekam keinen Stress, denn jeder wusste das er sich verspätet, wie immer eigentlich.
Jeder war aber froh das er immer da war.
Er liess sie den ganzen Abend nicht aus den Augen.
Doch sie ging nicht einmal auf die Toilette um sich zu ritzen.
'Ran du hast dir umsonst Sorgen gemacht, achja bevor ich es vergesse.' dachte dieser und ging auf sie zu.
"Hier das soll ich dir geben." sagte Kei und ging wieder von ihr weg.
Sie tat den Zettel auseinander und las diesen.

'Rubina ich glaube du bist meine Cousine, nur möchte ich dich erst einmal einladen morgen in das Dojo meines Grossvaters zu kommen, ich nehme dich nach der Schule mit, also nimm dir nichts vor.

Ranmaru Samejima'

'Na gut habe sowie so nichts vor, was solls, ich weiß das ich nicht seine Cousine bin.' dachte sie und machte weiter an ihren Job.
Am Abend gab es auslöse von 40.000 Yen.
Diese brachte sie am nächsten Morgen gleich auf ihr Konto und machte sich dann auf den Weg in die Uni.
Dort traf sie auf Kei und seinen Liebsten.
"Rubina warte ein Moment, hast du nach der Schule Zeit?" fragte Samijima-san nach


"Ja ich habe Zeit mit dir zu deinem Grossvater zu gehen, um dir zu beweisen das ich nicht deine Cousine bin." sagte Rubina und ging dann weiter.
Nach der Schule wartete Ranmaru auf sie und sie fuhren mit den Bus zu einem Dojo der am Ende der Stadt Tokyo lag.
Sie stiegen beide aus und gingen die Treppen nach oben.
"Das waren aber viele Treppen, aber es ist ein gutes Training für mich. Auf den Stuhl in der Schule sitzen macht einen ja schlapp." sagte sie und grinste dabei, so wie sie es immer tat.
Er musste dabei auch grinsen.
Sie waren oben und es gab eine schöne Aussicht, die sich Rubina nicht in ihren schönsten Träumen ausgemalt hätte.
"Es ist schön bei euch, das hätte ich nicht im Traum gedacht." sagte sie und erinnerte sich schwach an einen Geruch der ihr nicht fremd war.
Sie ging auf diesen zu und stand vor einem Kirschbaum, dessen Blüten umherflogen.
Rubina stellte sich unter und tanzte eine Weile umher bis der Grossvater aus dem Haus kam.
Das Schwarzhaarige Mädchen sah sich den alten Mann genauer an und bekam Kopfschmerzen, da sie auf einmal Bilder in ihren Erinnerungen sah, wo sie gedacht hatte das es sie nicht gab, aber die Vergangenheit holte sie wieder ein.
'Wie kann das sein? Ich habe ihn noch nie gesehen, aber die Bilder in meinem Kopf sprechen was anderes, das kann nicht sein.' dachte sie und ging auf ihn zu und begrüsste den Mann.
"Konnichiwa Mister Samejima, schön sie kennen zu lernen."
"Ganz auf meiner Seite, schön dich wieder zu sehen Angelina, wir haben uns seit dem Unfall deiner Eltern nicht mehr gesehen." sagte dieser und sie brach zusammen, da ihr Kopf zu platzen drohte.
Ranmaru fing sie noch rechtzeitig auf und brachte sie in das Haus hinein.
Im Bett wachte sie wieder auf und sah sich um und fand jedemenge Fotos wo sie dachte auf diesen zu sein, doch das konnte nicht sein als sie das Datum sah auf der Rückseite und stellte das Foto wieder an seinen Platz.
'Ich weiß nichts mehr mein Kopf ist wie leer auch die Bilder die ich jetzt sehe sagen mir nichts mehr, Ranmaru hatte also recht, das ich seine Cousine bin. Aber warum haben sie mich nicht gesucht, nach den Jahren die ich im Heim und bei den Saganos verbracht hatte?' dachte das Mädchen sich und ging nach unten in das Wohnzimmer nach draussen, die frische Luft tat ihr gut, aber sie konnte nicht stillstehen, sie hatte ein Menge Fragen die beantwortet werden mussten und nur die beiden konnten sie beantworten.
So ging sie zum Dojo und zog ihre Schuhe aus und betrat dieses, nahm sich ein Bambusschwert und stellte sich in Position, sie setzte ein Bein vor und wieder zurück dabei gingen die Arme in verschiedene Richtungen.
Sie legte es wieder an seinen Platz und setzte sich im Schneidersitz hin und meditierte.
Bald kam Ranmaru in das Dojo und sah das sie dort drinnen saß und ihre Energie sammelte.
Rubina hatte das schon lange nicht mehr gemacht, oder wie sie dachte noch nie gemacht zu haben.
Ranmaru ging langsam auf sie zu und wartete bis sie fertig war, als plötzlich Kei reinstürmte und ihn umarmte.
"Könnt ihr das nicht woanders machen, ist ja peinlich mit dir Kei, ich hoffe Ran-chan heiratet dich nie, denn mit dir hätte man nur peinliches zu erleben." sagte sie und stand auf, das Mädchen ging nach draussen und verabschiedete sich von ihrem Grossvater, doch dieser wollte das sie blieb.
"Es geht nicht ich kann aber am Wochenende bleiben und den Schülern beim Training zu sehen, wenn du nichts dagegen hast." sagte sie und ging als sie die Stufen geschafft hatte, wollte sie laufen, doch kam ein schwarzer Wagen auf sie zu und hielt neben ihr sie ging schnell nach vorne zur Motorhaube und sah sich das Schild an, aber sie kannte es nicht und so stieg ein fremder Mann aus und wollte sie entführen.
Rubina schrie um Hilfe, Ranmaru und Kei kamen angelaufen doch es war zu spät und sie konnten nur noch mitansehen wie sie mit Angelina davonfuhren.
"Hä was soll das? Ich bin doch kein Paket was auf der Strasse steht und wartet mitgenommen zu werden!" schrie sie die Leute an, doch der eine hielt ihr eine Knarre an den Schädel.
"Soll ich mir vor Angst einscheissen? Ich habe keine Angst vor dem Tod, meine Eltern warten schon auf mich. Nun schiess doch du Baka." sagte sie und man konnte hören wie sich die Trommel des Revolers bewegte, doch sie zeigte keine Reaktion.
Dieser sah sie nur an und steckte den Revolver wieder zurück in seine Weste und so fuhren sie zu einem grossen Anwesen.
'Das kann ja noch Heiter werden mit den Flaschen, haben noch nicht mal den Mum mich zu töten, sie bekommen kein Lösegeld vom Alten, lieber lässt er mich verregen.' dachte Angelina und wurde aus dem Auto geschubst.
"Danke aber ich kann selber laufen du Flasche." sagte sie und trat ihm gegen das Schienbein.
Dieser jaulte auf und verpasste ihr eine ins Gesicht, sie schlug mit ihrem Bein zwischen seine Beine, dieser brach zusammen und krümmte sich vor Schmerzen.
Sie ging schon mal voraus und wartete an der Tür, von dem fremden Haus.
Die Tür ging auf, auch ohne das sie geklopft oder geklingelt hatte.
Ein junger Mann öffnete diese und trat zur Seite sie ging hinein und der Mann draussen lag immer noch am Boden.
Er fasste sie an und bekam ihre Faust in sein Gesicht.
"Fass mich nie wieder an, ich hasse das. Was soll ich hier? Mein Alter kann dir keine Kohle geben, denn er ist tot." schrie sie ihn an und es hallte nach.
"Er ist nicht tot, er ist vom Sagano Clan!" kam die Stimme aus dem Salon.
"Er ist mein Adoptivvater und ich bin nicht mit ihm Verwandt." schrie sie zurück, denn sie rührte sich keinen Meter.
"Komm doch in den Salon?" sagte die Stimme.
"Keine Lust ich will wieder zurück in das Dojo und das sofort." schrie das Mädchen und ging wieder zur Tür, dort stellten sich breitschultrige Männer vor.
Sie rollte mit den Augen und holte aus ihrer Socke zwei Dolche und schleuderte diesen auf die Männer, diese fielen um wie Sandsäcke.
Der Mann aus dem Salon kam angerannt und sah das geschehen und wollte sich auf sie stürzen, doch sie hielt sich einen Dolch an ihre Kehle und sofort blieb er stehen sie bewegte sich auf die Wand zu, so konnte sie keiner von hinten fassen und ihr den Dolch entreissen.
"Was nun? Kommst du näher liegt noch eine Leiche im Flur und du bekommst kein Geld, du Schmarotzer, kannst nicht mal selber arbeiten gehen musst auch noch erpressen, so ein Leben ist unter meiner Würde." schrie sie ihn an.
Er rührte sich nicht von der Stelle, jemand kam die Treppe hinunter, sie sah das es jemand aus ihrer Klasse war.
"Vater was ist hier los ich sagte doch ich möchte Rubina Sagano sehen, und was liegen dort die Leichen rum." sagte er und sah als er unten war das sich das Mädchen einen Dolch an den Hals hielt.
"Was willst du damit bezwecken, meinst du ich komme nicht zu dir?" fragte er nach.
"Meinst wohl ich habe Angst zu sterben? Aber bevor ich mich umbringe möchte ich wissen was ich hier soll!" fragte sie nach.
"Ich dachte das dir meine Fahrer alles erklärt haben? Nun gut ich möchte das du mir Nachhilfe gibst." sagte dieser.
"Warum sollte ich das? Ich will nichts von dir, du bist ein Streber was sollte ich dir schon beibringen?" fragte sie weiter und er kam näher und sie drückte den Dolch weiter an ihren Hals bis man das Blut sah, dann hielt er an, weil sie es wirklich tat ohne lange zu fackeln.
"Ich brauche Unterricht in Cool sein und wie ich mich wehren kann wenn ich angegriffen werde." sagte dieser.
"Geh in das Samejima Dojo dort lernst du dich zu verteidigen mit dem Schwert und cool bringe ich dir bei." sagte sie und steckte den Dolch wieder zurück in ihre Socke und nahm sich ihr Taschentuch und wischte das Blut vom Hals.
"Erstens ziehe die hässliche Weste aus, die ist ja für meine Augen Gift. Dann öffnest du drei Knöpfe vom Hemd und leg die Krawatte weg, das passt nicht da... warte mach sie locker die Krawatte, damit sie wirklich nur noch so runter baumelt. Gut so. Lass uns nach oben in dein Zimmer gehen und in deinen Kleiderschrank wühlen." sagte sie und ging mit ihm nach oben, als sie oben waren ging sie gleich an das Telefon und rief bei den Saganos an das sie bei einem Freund übernachten würde.


Was aber gelogen war, denn sie konnte den Jungen nicht ausstehen.
"Wie heißt du nochmal?" fragte Angelina nach.
"Ich heiße Kazuja deinen Namen kenne ich schon, du bist Rubina." sagte dieser.
"So nennst du mich auch weiterhin, und wage es nicht mir zu nahe zu kommen ausser wenn ich es dir sage. Hast du mal einen erste Hilfe Koffer auf deinem Zimmer?" fragte das Mädchen nach.
"Hai, das habe ich ich bringe ihn dir." sagte dieser und lief in das angrenzende Bad und holte die Sachen die sie benötigen würde.
"Danke." sagte sie kurz und ging zum Spiegel und desinfizierte erst einmal die Stelle und tat sich danach ein Pflaster drauf.
"So wollen mal sehen was du schönes im Kleiderschrank hast." sagte sie und machte sich erst einmal Licht in dem grossen begehbaren Wandschrank, sie sortierte alles aus, es war nur sehr wenig zu gebrauchen.
Diesen Haufen hier kannst du wegschmeissen, es ist nur sehr wenig geblieben, morgen werden wir einkaufen gehen, damit du was richtiges zum anziehen bekommst." sagte sie und half ihm das alles was nicht so toll war in einen Kleidersack zu werfen.
"Langsam macht es mir Spaß, ach wer hat dir denn den ganzen Schrott gekauft?" fragte Angelina nach.


"Das waren meine Eltern sie fanden ich sehe darin hübsch aus." beantwortete dieser.
"Kein Wunder das sie dich meiden wie die Pest, morgen machen wir eine Typberatung für dich, welche Farbe gut zu dir passt, aber das glaube ich brauchen wir gar nicht denn jede Farbe steht dir gut, nur die falschen Klamotten." sagte sie und lächelte leicht.
Er sah sie sich genauer an und wurde rot im Gesicht.
"Ist was? Habe ich was an meiner Kleidung was dort nicht hingehört?" fragte sie nach und unten klingelte die Tür sie lief schnell nach unten und öffnete diese, der Butler sah das Mädchen und machte drei Schritte zurück.
Sie sah ihn kurz an und lief weiter.
"Danke Masa, das werde ich dir nie vergessen, bis morgen Abend bin ich wieder zu Hause, also sag dem Alten das. Er soll sich keine Sorgen machen." sagte das Mädchen und lächelte ihn lieb an.
"Ist mit dir alles in Ordnung, ich bin mir da nicht so sicher. Wirst du auch hier nicht festgehalten?" fragte er nach.
"Nein ich war nur etwas überrascht als ich einfach auf der Strasse gefangen wurde, aber ich habe mich gewehrt und schliesslich zwei Wachen getötet, bis man mir sagte warum ich hier bin, ich soll bei einem Jungen helfen damit er cool wird." sagte sie und grinste.
"Dann ist ja gut Kei und Ranmaru sind so schnell wie möglich zu uns gekommen und haben uns berichtet das du gekidnappt wurdest." brichtete Masa dem schwarzhaarigen Mädchen.
"Ja anfangs dachte ich das auch, bis mir der Junge der hier wohnt sagte warum ich hier bin. Mach dir bitte keine Sorgen ich bin hier sicher auch wenn sie mich in der Nacht töten wollen, werden sie ihr blaues Wunder erleben."
"Gut ich bleibe die Nacht über hier und begleite dich morgen zum shoppen." sagte dieser und sie wollte schon den Kopf schütteln, aber es gelang ihr nicht da sie in seine Augen sah und ihn einliess.
"Hat dich mein Adoptivvater damit beauftragt das du mich bewachen sollst?" fragte sie nach und dieser nickte mit dem Kopf.
"Er kann es nie sein lassen, dabei bin ich nicht mal seine richtige Tochter." sagte sie und ging mit ihm nach oben.
"So Kazuja, morgen werden wir shoppen und die Schule sausen lassen, denn es dauert den ganzen Tag ich schreibe für uns beide eine Entschuldigung. Mach nicht so ein Gesicht, das holst du schnell wieder auf." sagte sie und ging aus seinem Zimmer und ging dann in das Zimmer was bei seinem lag.
"Nun komm schon Masa, hier sind zwei Betten drin, ach hast du schon gegessen? Wenn nicht ich rufe schnell beim Chinesen an und bestelle uns was, denn ich habe noch nichts gegessen. Ich frage kurz Kazuja ob er auch was möchte." sagte sie und rannte aus dem Zimmer in seines.
Sie öffnete die Tür ohne angeklopft zu haben, und sah den Jungen nur noch im String.
"Wow, ist das deine Unterwäsche? Schuldige ich drehe mich schon um, was ich dich fragen wollte möchtest du auch essen was ins Haus geliefert wird, ist nämlich ein Chinarestaurant oder doch besser hinfahren. Masa würde uns beide hinfahren und mit uns essen. Hast du Lust?" fragte sie nach und merkte das er hinter ihr stand und ihren Duft einzog.
"Ich sagte du sollst mir nicht zu nahe kommen, noch einmal und du brauchst neue Zähne." sagte sie und ging nach draussen ohne eine Antwort abzuwarten.
Die Tür ging auf und er rief das er Lust hätte.
Sie lächelte und hatte auf einmal ein komisches Gefühl in der Magengegend.
"Ist nur mein Hungergefühl, mehr nicht. Ich liebe nicht den Streber, wäre ja noch schöner." sagte sie zu sich selbst und zog Masa mit nach unten zum Auto, dort warteten beide auf den dritten und dieser kam in dem Luck den sie vorher gesagt hatte.
"Wenn du schon Machomäßig rumrennen willst dann ohne Krawatte." sagte sie ihm und gab ihm noch schnell einen Kreuzanhänger.
Er fing das Teil geschickt auf und sah es sich kurz an, dann machte er sich es um den Hals.
'Die Kette hatte sie eben noch um ihren schönen Hals gehabt, wenn sie doch nur nicht so widerspenstig wäre, ich Liebe sie doch.' dachte er und wurde dabei unterbrochen.
"Nun komm schon wir wollen doch nicht anwachsen." sagt Angelina und stieg mit Kazuja hinten ein.
'Ich bin nur noch wenige Zentimeter von ihr entfernt, wie gern würde ich ihre Hand in die meine nehmen und sie festhalten.' dachte dieser und liess den Kopf sinken.
Sie sah ihn an und konnte sich ein lächeln nicht verkneifen und sah wieder nach draussen.
Das Auto hielt an und stand vor einem teuren Restaurant.
"Masa das ist aber nicht unbedingt das chinesische Restaurant, es ist ein französisches und du weißt genau das ich französische Küche hasse" sagte sie und Masa erinnerte sich wieder nun war es aber zu spät und sie stiegen aus.
"Ich gehe da nicht rein, auch wenn du mich mitschleifst." sagte sie und ging in die entgegengesetzte Richtung zu dem Restaurant den sie ursprünglich wollte.
Masa lief ihr hinterher und hielt sie auf.
"Es tut mir Leid aber Ranmaru, Kei und Kai sind schon in diesem und warten dort auf dich, denn sie haben sich Sorgen um dich gemacht." sagte dieser und sie ging zurück und an den Ober vorbei ohne sich anzumelden und ging zielstrebig zum Tisch.
"Hier bin ich, wem ist dieser Laden eingefallen, Kai du weißt genau das ich französische Restaurants hasse." sagte sie laut und die Gäste sahen sich um.
"Was gibst da zu glotzen, fressen sie ruhig weiter ihre Muscheln und Froschbeine, an denen sowieso nicht viel dran ist." schrie sie die Leute an und ging wieder nach draussen und setzte sich in das Auto.
Masa ging ihr nach und öffnete wieder die Tür vom Auto.
"Nun komm raus und benimm dich bitte." sagte dieser lieb.
"Warum, ich möchte nicht dort rein, ich gehe zur Imbissbude und warte solange auf euch, bis ihr rauskommt." sagte sie und streubte sich wehment dagegen.
Nach einer Weile gab er es auf und ging mit ihr zur Imbissbude, dort bestellte sie sich Currywurst mit Pommes als sie das gegessen hatte ging sie mit Masa satt und zufrieden in das Restaurant und setzte sich friedlich auf ihren Platz.
Die anderen bestellten sich schon mal was und sie sah in die Speisekarte und entdeckte Ente gegrillt, frisch vom Spieß laß sie und bestellte sich dieses.
"Meinst du du schaffst das?" fragte Kazuja nach.
"Ich weiß nicht kannst ja was probieren von mir wenn dir dein Essen nicht schmeckt." sagte sie und wartete auf ihr Essen und es kam als letztes.
"Ich danke ihnen sehr, ich habe schon riesen Hunger. Ich möchte mich bei ihnen entschuldigen, es war nicht höflich von mir das ich einfach in ihrem Restaurant geschrieen habe. Es kommt nicht wieder vor. Gomen nasai." sagte sie freundlich und der Ober lächelte sie freundlich an.
"So nun werde ich mal reinhauen, bin schon so hungrig wie zehn Tiger zusammen." sagte sie und machte sich etwas von der Brust ab.
Sie probierte und es schmeckte ihr gar köstlich, sowas hatte sie vorher noch nie gegessen und sie freute sich auf jeden weiteren Happen.
Als sie satt war stürzten sich die anderen über ihre restliche Ente her, denn es war immer noch genug vorhanden.
"So nun möchte ich noch einen leckeren Nachtisch." sagte sie und rief den Ober an ihren Tisch.
"Ich hätte gern noch ein Eis mit Erdbeeren und Vanille und mit viel Kirschsaft. Ich danke ihnen." sagte sie und der Ober sah die anderen Begleiter an und jeder bestellte sich einen Eisbecher.
Der Ober kam wieder und stellte jedem seine Bestellung auf den Tisch.
"Hier komme ich jetzt öfter, weil die Ente so gut geschmeckt hat." sagte das schwarzhaarige Mädchen und aß ihr Eis auf, danach lehnte sie sich an ihren Stuhl und rieb sich ihren Bauch.
Ranmaru tat es ihr gleich und lächelte Angelina dabei an, sie lächelte zurück und Kei sah die beiden dabei an und musste seinen Zorn unter Kontrolle halten, damit er nicht ausflippte.


Kazuja sah die beiden auch und wurde rot vor Wut, er stand vom Stuhl auf und ging auf die Toilette.
Kei folgte ihm, denn er hatte gesehen das Kazuja die ganze Zeit auf Angelina gestarrt hatte.
Langsam ging er rein und versteckte sich auf dem Klo, denn er konnte nicht riskieren gesehen zu werden.
"Der ist vielleicht ihr Freund und ich Dussel habe das nicht bemerkt, wie konnte ich nur glauben sie empfindet was für mich. Was bin ich doch für ein Schwachkopf. Ich gebe ihr das Kreuz wieder was sie mir gegeben hat und verschwinde so schnell wie möglich." sagte er zu seinem Spiegelbild und Kei kam aus seinem Versteck und tat so als ob er nichts gehört hatte.
"Ist was, warum schaust du mich so dumm von der Seite an? Ist was mit mir?" fragte er nach und Kazuja schüttelte den Kopf und dankte sich im stillen das er das nicht gehört hatte.
So verließ der jüngere der beiden die Toilette und ging wieder an seinen Platz.
Dort legte er das Kreuz ab und ging nach draussen, Angelina hatte es noch nicht bemerkt, bis Kei wiederkam.
"Wo hast du denn Kazuja gelassen, ich dachte er wäre auf dem Klo?" fragte das Mädchen nach.
Kei zeigte auf den Tisch und sie folgte dem Finger und fand ihr Kreuz vor sich, sie lief nach draussen und konnte ihn nicht finden.
"Falls du Masa suchst er bringt gerade den gestörten Jungen nach Hause." sagte Kai und unterhielt sich weiter mit Ranmaru.
"Danke." sagte sie und ging nach draussen ins freie und lief zu den Saganos, unterwegs wurde sie von Masa und Kai der hinten im Auto saß aufgegabelt.
"Masa was ist denn passiert, warum ist er denn so plötzlich gegangen?" fragte das schwarzhaarige Mädchen nach.


"Ich musste ihn ersteinmal aufklären das zwischen dir und Ranmaru nichts ist." erwiderte er darauf.
"Ach deshalb, ich wollte ihm doch bloss helfen, damit er auf seinen eignen Beinen steht und sich wehren kann in der Schule. Das Kreuz sollte ein Schutz für ihn sein." sagte Angelina und lehnte sich in den Sitz bis nach Hause und dachte die ganze Fahrt über nach.
Am nächsten Tag in der Schule ging er ihr aus dem Weg, sie wusste nicht was sie machen sollte, obwohl sie den Jungen erst gestern kennengelernt hatte und ihm das Kreuz geschenkt hatte konnte sie nicht glauben das er nichts mehr mit ihr zu tun haben will.
Als die Stunde rum war ging sie auf den Pausenhof und sah wie Kazuja wieder geschubst wurde und mit der Nase im Dreck lag.
Sie ging hin und verprügelte die Jungs, das hatte zur Sache das sie zum Direx musste.
Er konnte ihr nicht helfen, aber sie konnte ihm helfen, damit er nicht wieder in den Dreck geschubst wurde, am vorbeigehen gab sie ihm das Kreuz zurück, und flüsterte ihm was ins Ohr.
"Trag es sonst wirst du immer wieder gemobbt, es hilft dir und zeigt den anderen das du unter meinem Schutz stehst, bitte tu es jetzt denn ich kann dir nicht nochmal helfen wahrscheinlich muss ich nachsitzen, halte dich an Kei und Ranmaru sie wissen bescheit. Ich habe mich nicht in Ranmaru verliebt sondern in einen aussergewöhnlichen Jungen." sagte sie und zeigte auf zwei Jungs die er schon gestern im Restaurant gesehen hatte.
Sie ging auch zu Kei und flüsterte ihm ins Ohr.
"Kei pass gut auf den Jungen dort auf, denn ich liebe ihn, aber sage ihm das nicht, ich möchte es selber tun. Sei nicht sauer ich mag meinen Cousin nur als Kumpel, wenn du ihn nicht beschützt bekommst du es mit Ran-chan zu tun." sagte sie und lächelte ihn lieb an.
Er verstand und winkte den Jungen zu sich ran.
"Nun mach schon das Kreuz um oder willst du wieder im Dreck liegen?" fragte er nach und der Junge schüttelte den Kopf und band sich das Kreuz um den Hals.
"Schon besser, sie alle haben Respekt vor Rubina. Keiner legt sich freiwillig mit ihr an, wenn doch zieht der jenige immer den kürzeren." sagte Kei und lächelte ihn an, was sehr selten vorkam.
"Sie hat noch nie jemanden ihr Kreuz gegeben, das ist ungewöhnlich, hier wurden schon viele verprügelt, aber eingemischt hatte sie sich noch nie." sagte Ranmaru und dachte nach, aber er kam nicht drauf.
"Dann ist er ebend ein Glückspilz." mischte sich Kai in das Gespräch ein.
"Wer hat dich nach deiner Meinung gefragt, du Küken, ich werd dir helfen mir die Zunge rauszustrecken." sagte Kei und lief hinter seinen Bruder her um ihn zu fangen.
"Sind sie noch ganz bei Trost den armen Jungen und seine Freunde so zu verunstalten?" fragte der Direktor das Mädchen.
"Ich habe einen anderen Schüler geholfen, ich konnte ebend nicht mehr rumstehen und so tun als ob es ihn nicht gäben würde." sagte sie gelassen.
"Das sind doch nur Balgereien, das gibt sich wieder." sagte er darauf.
"Sie haben doch echt ein Ei an wandern, sagen sie mal soll ihre Schule geschlossen werden wenn es so weitergeht? Sind ein Jammerlappen und Feigling wenn sie vor den Schülern kriechen." sagte sie und stand auf, sie öffnete die Tür und sah noch einmal zurück.
Die Tür schloss sich hinter ihr und so ging sie wieder runter in den Pausenhof.
Sie fand die vier ein Stück weiter von einem Baum entfernt.
Angelina wurde aufgehalten von den Jungs die sie verprügelt hatte.
"Na noch nicht genug oder was?" fragte sie cool nach.
Sie schreckten ein bisschen zurück vor ihr und liessen sie dann durch.
"Seit wann interessieren dich Streber oder Langweiler?" fragte der Kopf der Jungenbande nach.
"Ganz einfach, er ist mein Kumpel und längst kein Langweiler wie ihr ihn nennt, seht euch lieber selbst an, wer trägt denn schon eine Selbstgestrickte Weste, wenn du was sagst kehre lieber vor deiner eignen Haustüre." sagte sie.
"Dafür habe ich Butler die vor der Haustür kehren." erwiderte Sanosuke.
"Noch einmal damit du Strohhirn es auch verstehst fass dir an deine eigne Nase, wenn du das auch nicht verstanden haben solltest, musst du zur Hilfsschule. Ein Wunder das du den Eignungstest bestanden hast." sagte sie und ging weiter.
"Hey Leutz, und alles klar bei dir Kazuja? Du solltest besser in die Krankenstation und dich untersuchen lassen. Sag mal Kei seit wann dürfen auch Trottel auf diese Schule gehen, der Sanosuke hat echt null Hirn, kannst du was in Erfahrung bringen?" fragte sie nach und der gefragte nickte ihr zu.
"Igitt die Stunde geht gleich weiter, danach werden wir aber beide einkaufen gehen, wenn du noch Lust hast." sagte sie und Kazuja war glücklich, auch wenn er sich keine Chancen bei ihr ausrechnete.
"Gut abgemacht wir treffen uns vor dem Eingangstor der Schule." sagte sie und ging dann in ihre Klasse und er folgte ihr, weil er auch in ihrer Klasse war.
Sie setzte sich auf ihren Platz und unterhielt sich mit einer Klassenkameradin.
"Ich finde Kazuja einfach süß, er hat was magisches an sich." sagte Kaira.
"Früher hast du ihn gehasst und jetzt schwärmst du für ihn, du hast eine Wandlung an dir." sagte Angelina zu ihr.
"Ja er ist ja jetzt dein Kumpel und wäre er das nicht würde ich mich auch für ihn interessieren, könntest du ihm schnell noch den Brief bringen?" fragte sie nach und das schwarzhaarige Mädchen erhob sich.
'Na toll jetzt spiele ich auch noch Botenjunge, was schlimmeres kann mir gar nicht passieren.' dachte das Mädchen sich und reichte ihm den Brief.
Auf diesem Stand, wie immer im Standart.

'Willst du mit mir gehen?

Kaira'

"Sag mal Rubina wer ist denn Kaira?" fragte er nach und sie zeigte auf das Mädchen und Kazuja kritzelte schnell was hin.
Sie brachte den Brief zurück an ihren Besitzer.
Das Mädchen traute ihn nicht zu öffnen.
"Ich habe Angst den Brief zu öffnen, ich weiß nicht ob er will oder nicht." sagte sie.
"Dann lass es sein. Ich lese ihn nicht vor." sagte sie und der Unterricht fing an, Kaira konnte sich nicht auf den Unterricht konzentrieren, da sie immer noch nicht wusste was drinstand.
Als die Stunden zu Ende waren ging Angelina schon mal zum Eingangstor und wartete auf Kazuja.
Dieser erschien nach einer Zeit mit Kaira.
Da wusste sie, das sie sich hätte beeilen sollen mit ihrer Frage, doch es war zu spät denn die beiden gingen Hand in Hand auf sie zu.
"Er hat ja geschrieben, ich bin ja so glücklich." sagte sie und hüpfte fröhlich auf.
"Cool, ich dachte schon sonst was, naja nun hast du ja einen Begleiter der mit dir shoppen geht, machts gut ihr beiden." sagte sie und ging um die Ecke als sie niemand mehr sehen konnte lief sie los und weinte bittere Tränen.
Als sie zu Hause war lief sie auf ihr Zimmer und schloss sich ein, davor hatte sie sich noch Rasierklingen gekauft, doch diese packte sie nicht aus, sondern ging nach unten in die große Garage und holte ihr Motorrad vor und setzte sich ihren Sturzhelm auf.
Sie schmiss das Fahrzeug an und fuhr los, sie wusste nicht wohin, aber irgendetwas trieb sie zu dem Haus an dem sie vor wenigen Tagen schon stand.
Sie stieg ab und ging auf das große Tor zu, dort sah sie wieder den Gärtner.
"Hallo." rief sie ihm zu.
Dieser hörte auf und sah zum Tor, er kannte sie zwar nicht ging aber auf sie zu.


"Was kann ich für sie tun?" fragte er nach.
"Ich wollte fragen, ob neue Besitzer schon hier sind?" fragte sie nach.
"Das Haus steht nicht zum Verkauf junge Dame, auch wenn es sie magisch anzieht." sagte dieser und wollte an seine Arbeit zurück.
"Sie sind Kazuma Ginga, sie haben schon gearbeitet als ich noch klein war, wissen sie noch als meine Eltern starben!" sagte sie und der alte Mann wurde hellhörig.
"Woher wissen sie meinen Namen, ich habe ihn noch nie genannt, es sei denn sie sind die vermisste Miss Angelina Valentine." sagte er erstaunt und sie nickte ihm zu.
Es kam ein liebes und freudiges lächeln über seine Lippen und dann öffnete er die Tore und liess sie ein.
"Ich habe nichts aber auch gar nichts hier verändert, ich wusste das sie zurückkehren würden. Zeigen mir sie mir die Puppe die sie damals mitgenommen haben als sie abgeholt worden waren." sagte dieser und sie holte die Puppe aus der Tasche er sah sie und wusste das sie es war.
Miss ich bin froh sie wieder zusehen, ich dachte schon sie hätten sie auch schon umgebracht, die Nanny die sie damals hatten war auch eine von ihnen. Eigentlich sollten sie damals auch sterben." sagte Mister Ginga und ging mit ihr in die große Villa.
"Hier muss ich wohl mal richtig sauber machen lassen." sagte sie und konnte sich ein lächeln nicht verkneifen und erkannte das Foto was auch bei Ranmarus Grossvater stand.
"Ich bin wieder zu Haus." jauchzte sie und drehte sich einmal im Kreis, sie konnte noch den Tabak riechen den ihr Vater damals immer geraucht hatte.
"Miss es ist schön sie wieder hier zu haben, ich habe auch das Haus gepflegt wenn etwas anfiel, ich freue mich so das sie wieder hier sind." sagte der Gärtner.
"Ja jetzt weiß ich wenigstens wo ich gewohnt habe bevor ich in ein Heim kam." sagte sie und lief gleich nach oben um ihre Puppe zu den anderen zu setzen.
Es waren alle wieder da, denn man konnte sehen das immer noch ein Platz frei war.
Sie lief wieder runter.


"Wer hat sie bezahlt?" fragte sie nach.
"Es war ihr Grossvater, er überweist mir jeden Monat etwas, damit ich leben kann und das nötige kaufen konnte um den Garten zu pflegen." sagte dieser.
Es klingelte und Angelina ging an den Appart der im Hausflur war und konnte auch sehen wer dort war.
"Was sollen Sie?" fragte sie nach.
"Wir sind hier um das Haus zu pfänden, es wohnt seit Jahren keiner mehr in diesem Haus." sagte der Beamte.
"Da irren sie sich, ich wohne hier und ich bin Eigentümerin des Hauses." sagte sie und legte wieder auf, dann ging sie nach draussen zum Tor.
"Was wollen Sie? Geld? Wieviel muss ich zahlen um es behalten zu können?" fragte sie nach.
"Wir wussten ja nicht das ihnen das Haus gehört, es hatte Jahrelang keiner mehr hier gewohnt. Nein wir wollen kein Geld. Wir gehen auch wieder." sagte dieser und gab seinem Kumpel und Mitarbeiter ein Zeichen das sie wieder gehen wollten.
"Diese Parasiten, sehen auch nur Geld vor ihrer Nase wenn sie was brauchen. Meine schöne Heimat, wenn einer verkauft, dann nur über meine Leiche." sagte sie zu sich selbst und ging wieder rein.
Sie rief über ihr Handy an, das sie jetzt ein eignes Haus hatte.
Ihr Adoptivvater lachte.
"Du kannst nicht mal dein Zimmer sauberhalten und hast ein Haus. Da lachen ja die Hühner." sagte dieser.
"Es ist das Haus meiner Eltern, ich wohne jetzt hier, wenn es dir nicht passt, laß mich doch erschiessen." sagte sie ihm.
"Junges Fräulein, solange du die Beine unter meinen Tisch hast, wird hier nicht von erschiessen geredet. Arbeit hast du auch nicht." sagte er zurück.
"Na und ich weiß jetzt wenigstens wo ich herkomme, ich hatte es nur verdrängt, ab jetzt wohne ich hier." sagte das schwarzhaarige Mädchen zurück.
"Nur heute Nacht und die anderen Tage bist du wieder zu Hause." schrie sie ihr Adoptivvater durch das Telefon an.
"Mach was du willst. Ich wohne jetzt für immer hier. Schau." sagte Angelina und legte auf , noch während sie auflegte hörte sie noch kurz das Gezeter von ihrem Adoptivvater.
"So nun muss ich zur Arbeit, ich brauche Geld, damit ich mir wenigstens was zu essen kaufen kann." sagte sie und stieg auf das Motorrad und fuhr zum Hossclub, wo sie jeden Abend jobbte unter den Namen Angelo.
Dort traf sie auch jedesmal auf Kei, der sie aber immer nur schief ansah.
Doch diesen Abend ging er auf sie zu.
"Hast du es ihm schon gesagt?" fragte er nach.
"Nein, er hat jetzt eine Freundin." erwiderte sie und ging wieder zu den Gästen.
'Man langsam drehe ich noch durch bei diesem Weib. Ich glaube ab jetzt nehme ich die Zügel in die Hand, sonst wird das ja nie was.' dachte dieser und nahm sich vor morgen mit ihm zu sprechen wenn sie alleine sind.
"Hier ist euer Lohn." sagte dieser und schob ihnen jeden einen Briefumschlag zu.
"Die Abzüge sind schon raus, ich will ja auch nicht das Finanzamt bescheissen." sagte er und so gingen alle, nachdem sie aufgeräumt hatten nach Hause.
Es war fünf Uhr, so legte sie sich ins Bett und schlief bis halb neun in ihren Zimmer und ging dann nach unten.
Dort legte sie dem Gärtner seinen Lohn hin und noch etwas zum einkaufen für den Kühlschrank und machte sich auf in die Bank und zahlte ein bisschen auf ihrem Konto ein.
Das restliche Geld hatte sie für ein wenig zu Essen für die erste Pause besorgt, danach blieb noch etwas für die Kantine zur Mittagszeit.
Sie machte sich auf ihrem Motorrad auf und fuhr damit zur Schule.
Sie stellte es ab und legte einen Riegel vor am Hinterrad, damit man es nicht klauen konnte.
Sie ging noch schnell auf den Hof, dort sah sie wie Kazuja Kaira küsste.
Angelina ging wieder zurück und dann in die Schule, dort wartete sie auf Ranmaru und Kei.
Sie wusste aber nicht das es Kazuja nicht wollte, somit konnte sie das auch nicht wissen das er nicht mit ihr zusammen war.
Bald trafen auch Ranmaru, Kai und Kei ein und begrüssten sie.
"Der alte macht vielleicht einen Aufstand? Ich halte das mit meinen Ohren nicht aus. Masa ist dir gefolgt und hatte sich die Villa von aussen mal angesehen. Hab ihn heute morgen genervt das er es mir zeigt. Sieht wirklich spitze aus." sagte Kai und gab ihr wie jeden Morgen einen Kuss auf die Stirn.
"Da du ja nicht zu Hause warst, muss ich es halt hier machen. Ist doch schon sowas wie ein Ritual und ausserdem bringt es Glück." sagte dieser und sah ihr in die Augen.
"Zeig mir mal deinen Arm." sagte Ranmaru.
"Hier." und sie streckte ihm den Arm hin, doch er konnte keine neuen Spuren entdecken.
Sie zog dann wieder den Arm von ihm weg.
"Hast du gehofft neue Spuren zu finden, da muss ich dich enttäuschen, ich werde es nie mehr machen." sagte Angelina.
Kei dachte nach und sah das Kazuja an ihm vorbei ran, er machte sich heimlich aus dem Staub, damit er ihm folgen konnte.
Kurz vor dem Klassenzimmer fasste er ihn und ging mit ihm in eine ruhige Ecke.
"Hast du eine Freundin." fragte Kei direkt.
"Nein ich habe keine Freundin und wenn geht es dich nichts an." sagte dieser zurück.
"Hast du oder nicht!" wurde er langsam sauer.
"Nein ich habe keine, jetzt lass mich in ruhe, denn ich habe andere Dinge im Kopf." sagte der braunhaarige Junge.
"Zum Beispiel, wie du Angelina rumbekommst. Damit sie deine Freundin wird." sagte Kei und grinste frech.
"Kenne ich nicht. Ich bin nur hinter Rubina her und sonst keiner." sagte er zurück.
"Du weißt also ihren richtigen Namen nicht? Früher hat man sie Rubina genannt, weil sie sich an nichts erinnern konnte. Ihre Geburtspapiere und alles was war wurde verbrannt, doch man fand noch eine Akte im Computer in der ihr Geburtsname steht, mein alter Herr hat für mich suchen lassen. Aber verdanken tut sie es Ranmaru das er ihr Gedächtnis wieder auf Vordermann gebracht hatte." sagte dieser und Kazuja liess die Kinnlade nach unten klappen.
"Irgendwie ist das wie ein schlechter Film." sagte Kazuja und ging in seinen Klassenraum und wartete dort auf Angelina damit er ihr einen Brief geben konnte.
Nachdem er den Brief geschrieben hatte kam er auf sie zu und übergab ihr einen Zettel der zusammen gefaltet war.
" Soll ich es Kaira geben?" fragte sie nach doch der Junge schüttelte den Kopf.
"Er ist für dich." sagte der braunhaarige Junge.
"Bis wann soll ich ihn beantwortet haben?" fragte Angelina nach.
"Nach der Schule möchte ich dich noch auf einen Cappuccino einladen, nur wenn du möchtest, ausserdem steht noch das shoppen aus." sagte er und lächelte sie an.
"Okay bis dahin habe ich ihn fertig beantwortet. Shoppen können wir auch machen, aber hat Kaira nicht gewusst was dir gefällt?" fragte das Mädchen nach.
"Nein alles was sie raus gesucht hatte waren Hemden mit so ne Stoffhosen, die mir nicht gefallen haben." sagte Kazuja und sah in ihre schönen rehbraunen Augen.
"Naja, über Geschmack lässt sich streiten, aber sie hat dir wirklich versucht so einen Scheiß anzudrehen, die hat doch echt einen Sprung in der Schüssel." sagte sie und lachte als sich gerade vorstellte wie er in Hawaiihemden aussah und konnte sich nicht mehr einbekommen.


"Ja ja lach du nur, mir ist nicht zum lachen zu mute gewesen, als du mich einfach stehengelassen hast mit ihr alleine, ich dachte schon du wärst böse auf mich. Ich hatte ihr da noch keine Antwort auf den Brief gegeben, aber in der Boutique wurde mir klar das sie nicht die richtige war." sagte er und Angelina setzte sich auf ihren Platz.
Nach der Schule wartete sie wieder wie versprochen vor dem Tor und dort traf sie auf Kaira.
Die ihr böse zu sein schien, doch ihr machte das nichts aus.
Nach wenigen Minuten kam dann auch endlich Kazuja, er freute sich das sie auf ihn wartete.
"Ich bin schon ganz aufgeregt, was du mir aussuchen wirst." sagte der Junge.
"Das wirst du schon sehen ich entführe dich in jeden Laden der für dich in Frage kommt. Wenn ich etwas mache, dann aber richtig." sagte sie und lächelte ihn lieb an.
'Ich wünschte ich könnte sie küssen, das ist mein großer Traum, als ich sie das erstemal in meine Klasse kommen sah. Sie darf es aber nie wissen.' dachte er und träumte dabei vor sich hin.
"Hey hallo ich rede mit dir?" sagte sie und stubbste ihn leicht an.
"Äh... was ist ich habe gerade nicht zugehört." sagte er und wurde dann plötzlich rot.
"Das ist typisch, ich dachte schon du behandelst mich wie Luft. Muss ja ein schöner Tagtraum gewesen sein, das du mir nicht zugehört hast." sagte Angelina und grinste.
Nach einer weile gingen sie in einen Nobelladen, wo die Klamotten mehr kosteten als in einem normalen Laden.
"So da wären wir und du wartest hier ich bringe dir ein paar Kleidungsstücke. Eine Frage wie viel willst du denn ausgeben?" fragte das schwarzhaarige Mädchen nach.
"So viel ich an neuen Sachen brauche." beantwortete er die Frage.
"Na dann werde ich mal los und dir ein schönes Outfit zusammenstellen." sagte sie und ging in einen Gang mit vielen Sachen und durchstöberte diese und fand auch viele tolle Sachen.
Nach einer halben Stunde stand sie vor ihm und gab ihm die Sachen der Reihenfolge nach hin.
Als er alles anprobiert hatte kauften sie einige Stücke davon und gingen in den nächsten Laden rein und kauften bald mehr als sie tragen konnten und so rufte Angelina schnell mal Masa an, der auch nach 15 Minuten erschien.


Sie luden alles in das Auto und Masa wartete vor dem Schuhladen auf die beiden, denn er hatte keine Lust mit ihnen zu gehen.
Nach ein paar Stunden hatten sie alles was sie brauchten und setzten sich dann in das Auto und Masa fuhr los zu der Villa von Kazuja und alle halfen ihm das Zeug nach oben zu tragen.
"So das wärs, es ist ganz schön viel geworden, ich hoffe dein Vater wird dir nicht den Kopf abreissen, wenn er die Rechnungen bekommt." sagte Angelina.
"Nein das war mein Taschengeld und ich habe immer noch genug auf dem Konto, da kann ich getrost noch einkaufen gehen, aber ab jetzt nur noch mit dir." sagte er und lächelte sie an.
Angelina lächelte zurück und winkte ihm zum Abschied.
"Was ist mit den restlichen Sachen die noch im Auto sind?" fragte Masa nach.
"Das wie du siehst sind Mädchenklamotten, wenn es dir nichts ausmacht, fährst du mich bitte in meine Villa meiner toten Eltern?" fragte sie nach doch der Mann schüttelte mit dem Kopf.
"Ach und warum nicht, dann gehe ich zu Fuß, ich habe keine Lust auf eine Diskussion mit meinem Vater, auch wenn ich ihn sehr lieb habe, denn er war der einzige der mehr sah in mir als nur das verstörte Kind das ich damals war, ausserdem hatten meine Eltern eine Fabrik und diese muss ich finden, damit ich sie wieder in Betrieb nehmen kann." sagte sie und stieg aus, nahm sich ihre Taschen und ging in die Richtung der Villa, aber diese lag am anderen Ende der Stadt, doch ihr machte es nichts aus, sie freute sich sogar sehr.
Masa saß im Auto und dachte nach, was sie gerade gesagt hatte und rief Kyosuke an, denn er sollte herausfinden wo die Fabrik der Valentines stehen soll.
Er fuhr ihr dann nach und lud sie wieder in den fahrbaren Untersatz, sie streubte sich auch nicht, so ging es zu den Saganos nach Hause, sie freute sich eigentlich schon riesig auf ihren Vater und Kyosuke, den sie schon lange nicht mehr gesehen hatte.
"Masa ich rufe nur noch schnell bei mir zu Hause an, das ich heute nicht Heim komme." sagte sie und wählte die Tasten auf ihren Handy.
Es klingelte an der anderen Leitung.
Sie sagte schnell das sie morgen wieder nach Hause kommen würde und wünschte dem Gärtner eine Gute Nacht und legte danach auf.
"So nun können wir in das Haus gehen." sagte Angelina und lief schnell in das Haus und dann in das Konferenzzimmer ihres Vater, aber vor der Tür hielt sie an, denn ihr Vater unterhielt sich mit einem fremden Mann.
"Wie konntest du nur ihre Familie auslöschen, aber das lass ich nicht ungestraft zu, du wirst durch die Hand Arakis sterben." sagte ihr Vater.
"Nein ich wollte nur meine Papierfabrik retten, deshalb mussten sie sterben, eigentlich sollte auch das Mädchen sterben, doch die Frau traute sich nicht das Mädchen an das Auto zu schicken und so brachte ich sie zwei Jahre später um, nun ist nur noch dieser dämliche Gärtner der alles weiss. Bitte lassen sie mich nicht töten." sagte der fremde Mann und bettelte auf Knien.
Das Mädchen hatte genug gehört und stürmte in das Konferenzzimmer, gleich auf den Mann zu der alles gestanden hatte.
"Du mieses Schwein, ich werde dich töten, auch wenn ich dann Blut an den Händen habe, es ist mir egal, aber meine Eltern werde ich rächen, damit sie in Frieden ruhen können." sagte sie und zügte schon ihr Messer.
Araki kam rein und wollte sie schon aufhalten , doch sie bemerkte dies und stiess ihren Beschützer und Freund zu ihren Vater, nach einiger Zeit kamen auch die anderen rein und mussten sich auch zu den anderen gesellen.
Diese konnten nichts machen, da Kai ihr half die anderen fest zuhalten.
"So da alle da sind, wird der Clan. Achja was für ein Clanführer bist du eigentlich?" sagte cool.
"Ich bin der Higushi - Clansführer, es tut mir Leid das ich deine Eltern umgebracht habe." sagte dieser und heulte los.
"Zu spät." sagte das Mädchen und stach zu, immer und immer wieder bis die Gestalt unter ihr keine Lebenszeichen mehr von sich gab, erst dann liess sie von ihm ab.
"Mom Dad ich habe diesen Mann der hier auf dem Boden liegt für euch getötet. Ich habe euch gerächt, ich hoffe ihr könnt jetzt in Frieden schlafen und das für immer." sagte sie und weinte bittere Tränen, sie lief nach draussen auf ihr Zimmer und sperrte sich dort ein.
Kai liess alle wieder frei.
Dafür bekam er von seinem Vater eine Ohrfeige die sich gewaschen hatte.
"Wie konntest du ihr nur helfen, jetzt klebt auch noch Blut an ihren Händen. das wird sie nie wieder abbekommen, denn ihre Seele ist jetzt auch unrein." sagte Mister Sagano zu seinem Sohn.
"Er hat es verdient, ihre Eltern hätten nie in Ruhe Frieden finden können. Sie musste es selbst machen, auch wenn ich es vor Tagen versucht hatte sie davon abzuhalten. Sie sagte bloss das sie ihre Eltern rächen wird und den Mörder zur Strecke bringt." sagte dieser und wischte sich das Blut aus dem Mundwinkel.
Sie kam wieder nach unten und hatte sich neue Kleidung angezogen und gewaschen.
"Das ist nicht mein erster Mord, davor hatte ich noch zwei getötet, deshalb hat es mir nichts ausgemacht. Ich nehme es auf meine Kappe mit dieser Leiche." sagte sie und ging in den Salon um etwas zu essen.
"Wie meint sie das sie hat schon zwei vor ihm getötet?" fragte er nach.
"Als sie gekidnappt wurde hatte sie im Haus von Kazuja schon zwei Leibwachen umgebracht mit ihren Dolchen." gestand Kai, denn sie hatte es ihm anvertraut.
Ihr Ziehvater sprang vom Stuhl auf und ging den Weg den Sie gegangen war und landete auch im Salon und zerrte sie von ihrem Sitz.
Er schüttelte sie an den Schultern, damit sie wieder zu sich kommen konnte, denn sie hatte gerade einen Clanschef umgebracht.
Doch das störte sie nicht weiter und sah mit ihren strahlenden Augen ihren Ziehvater an, der zum erstenmal ein leuchten in den Augen sehen konnte.
Früher hatte sie immer nur stumpfe Augen, so als ob man nur noch eine Hülle vor sich hatte und keinen Menschen mit Seele.
Er liess sie los und beauftragte Araki Masanori mit dem Auftrag, die Clansmitglieder zu töten und er machte sich auf den Weg, heimlich schlich sich Kai in das Auto auf den Hintersitz, denn Masa nahm nie mehr mit als Kyosuke.
Der junge Herr hatte ihn öfter begleitet ohne das es seine Liebe wusste.
Kai zog langsam die Decke von seinem Kopf und sah das es nicht mehr weit war bis zum Higushiclan.
Eine andere Decke bewegte sich und Kai schrie los.
Masa hielt am Straßenrand und stieg aus um den blinden Passagier auszuschimpfen.
Er öffnete die hintere Tür und sah das Kai kreidebleich war.
Angelina hatte schon die Hintertür geöffnet, bevor das Auto hielt, sie hinterließ nur einen Brief auf dem stand 'Testament'.
Araki handelte und stieg wieder nach vorne in das Auto ohne sich um Kai zu kümmern, denn er wusste genau was jetzt in diesem Augenblick passieren würde und gab Vollgas.


Angelina bog um die Ecke und kletterte über die Mauer zu einem Privatgrundstück, sie wusste wo sie sich befand und rannte weiter bis zur Tür und klingelte dort.
Ein Bodyguard öffnete die Tür und sah die Toten die überall auf dem Grundstück verstreut war.
"Wollt ihr für den Sagano - Clan arbeiten oder doch lieber sterben?" fragte sie die Wache an der Tür die ihr geöffnet wurde.
"Wie kommst du darauf das wir für den alten Tatargeiß arbeiten wollen." sagte dieser und hatte ein Messer in der Brust.
"Sorry, aber falsche Antwort und sofort kamen noch mehr an die Tür und oben stand Sanosuke und beobachtete sie wie sie alle niedermetzelte und dabei auch sehr schwer verletzt wurde.
Als sie fertig war ging sie auf den jungen Mann der auf der Treppe war zu.
"Sie an du bist also der Sohn dieses Schweins, was sich dein Vater schimpft, er hat meine Familie umgebracht, stell dich mir zum offnen Kampf oder bist du zu feige um deinen alten Herrn zu rächen?" fragte sie bitter.
Der Junge hatte Angst und konnte sich nicht rühren.
Angelina knickte auf die Knie und ihr Sehvermögen ließ nach, bis sie bewusstlos wurde.
Zur gleichen Zeit kamen auch Kai, Araki und Kyosuke an der Villa an und sahen dann an einer Ecke das Motorrad stehen das sie sich schnell von zu Hause besorgt hatte um hierher zulangen.
Sie liefen auf die Mauer zu und kletterten auch über diese und rannten über den Garten in das Haus, dort fanden sie aber niemanden mehr der noch lebte.
"Sie hat ganze Arbeit geleistet, geschossen hat sie bestimmt auch um sich zu verteidigen, aber der Brief im Auto lässt mir keine Ruhe, wenn ich nur wüsste wo sie steckt." sagte Kyosuke und sah sich im Haus um und fanden sie dann schliesslich in einem Bett.
Araki nahm sie hoch und lief mit den anderen zum Wagen und dann fuhren sie ins Krankenhaus.
Dort wurde sie gleich in die OP gebracht, weil die Verletzungen sehr schwer waren, sie hatte mehrere Einschüsse in Armen, Brust und Hüfte.
Als die OP nach 20 Stunden beendet war warteten schon alle auf das Ergebnis.
Die Arzt kam raus und stellte sich zu den Angehörigen.
"Es tut mir Leid, aber das Mädchen wird nicht mehr lange Leben, sie hat zu viel Blut verloren und eine Kugel hat einen Lungenflügel schwer verletzt. Es ist ein Wunder das sie noch lebt. Wenn sie zu ihr wollen müssen sie das in den nächsten 8 Stunden machen." sagte dieser und ging in die nächste OP.
Der Grossvater und Ranmaru gingen in das Zimmer und sie hatte die Augen offen.
"Schön euch zu sehen, ich dachte nicht das ich noch da lebend rauskomme." sagte sie und lächelte leicht, aber man sah das es ihr wehtat.


"Wie konntest du das nur tun, ich bin echt böse auf dich kleine Cousine, wir hatten nicht mal die Zeit uns wieder zu nähern." sagte Ranmaru.
"Es tut mir wirklich Leid, aber ich musste es machen, denn sonst wäre vielleicht Araki gestorben. Bitte pass gut auf Kai und Kei auf, wenn ich nicht mehr dann bin." sagte sie.
"Du lebst noch und wirst auch sehr alt werden." sagte Ranmaru.
"Ich glaube nicht ich weiß das ich sterben werde, ich werde auch nicht älter als 19 Jahre. Verzeih mir und dir Grossvater möchte ich meine Bankkarte geben und die Vollmacht dazu. Ich habe euch beide lieb." sagte Angelina und beide gingen nach draussen und die nächsten beiden kamen rein.
"Hallo Kai und Vater ich weiß ich habe was dummes gemacht aber ich wollte Kai, Kyosuke und Araki beschützen, aber nun seht ihr das ich hier liege und meine Zeit zum sterben rückt immer näher. Kai du bekommst meine Firma, hier ist die Adresse und unser Vater ist der Verwalter in den Finanzangelegenheiten bis du Volljährig bist." sagte sie.
"Ich will aber nicht, ich will das du weiter lebst und mit mir lachst und weinst, so wie früher." sagte Kai etwas lauter und schluchzte dann auf.
"Vater kannst du kurz draussen warten bis ich dich wieder rein rufe?" fragte Angelina nach und ihr Vater nickte nur und verschwand nach draussen.
"Kannst du bitte Masa rufen?"
So ging Kai nach draussen und kam dann mit Masa in den Raum.
"Schön dich zu sehen Masa, es tut mir Leid, aber ich werde nicht mehr gebraucht. Was ich damit sagen will ist, Kai ist schon eine Ewigkeit in dich verliebt auch wenn er es mir nie gesagt hat, aber ich habe es ihm angesehen." sagte sie.
Masa und Kai wurden rot im Gesicht.
"Das ist kein Grund rot zu werden ihr beiden. Ich weiß doch das ihr zwei euch mögt." sagte sie und hätte fast vergessen zu sagen das Masa Kai und er Geschäftspartner werden in der Firma.
So gingen die beiden nach draussen und Kei und sein Vater kamen rein.
"Vater ich hoffe es war eine schöne Zeit mit mir, auch wenn sie kurz war, ich möchte das du meine Puppensammlung bekommst und du Kei und Ranmaru bekommt die Villa und alles was sich darauf befindet. Kyosuuuuke." schrie sie.
Er trat sehr schnell in das Zimmer und dann schnell zum Bett.
"Dir vermache ich meine Fahrzeuge die sich auf der Villa befindet die meinen Eltern gehörten." sagte sie und hob die Hand und er gab ihr seine.
"Danke euch allen, das ihr mich bis hierher begleitet habt, aber den Rest muss ich alleine schaffen." sagte das schwarzhaarige Mädchen und eine einsame Träne kam aus ihrem Auge und schlich sich langsam auf ihrer Wange hinab und auf das Kopfkissen, das das nass gierig aufsog.
So gingen sie wieder und am Ende kam noch Kazuja in das Krankenzimmer.
"Hallo schön dich noch einmal ein letztes mal zu sehen, ich werde dich sehr vermissen, aber ich möchte das du meine Tagebücher und den schönen Kreuzanhänger bekommst, den hatte mal mein Vater gekauft, bevor er ermordet wurde. Noch eins ich weiß es kommt spät, aber ich liebe dich sehr, das habe ich am Abend im Restaurant mitbekommen, ich dachte ich hätte noch Zeit, aber die habe ich nicht mehr, daher wünsche ich dir viel Glück auf deinem Weg durch das Leben und denke nicht mehr an mich, denn dann bin ich nur noch eine Erinnerung in der Vergangenheit." sagte sie und Kazuja weinte bittere Tränen an ihrem Bett und die Perlen fielen alle auf den Boden und zersprangen in tausende von Teilen.
"Ich lasse dich nicht alleine sterben, ich warte auf dich auf der anderen Seite, die Brücke zwischen leben und sterben, dort warte ich." sagte dieser und setzte sich eine Giftspritze.
Das Mädchen schrie und alle kamen in das Zimmer gelaufen Kazuja lächelte sie an und fiel zu Boden.
Es kamen auch Ärzte, aber die konnten nichts mehr machen, denn das Gift war zu stark, denn er hatte es nicht dosiert sondern in purer Form genommen.
Das Mädchen weinte und wurde immer leiser als sich auch ihr Herz verlangsamte.
"Ich danke euch allen, ich werde euch immer in meinem Herzen bewaren." sagte sie und das Herz hörte auf zu schlagen und ein Apparat piepte lautstark, die Ärzte versuchten sie zurückzuholen doch es hatte keinen Zweck mehr.

Nach drei Tagen waren zwei Beerdigungen
Sie wurden in einem Grab gelegt und ein Grabstein säumte mit der Inschrift 'Aus den Augen aber für immer im Herzen'.

So das wars ich hoffe ich war nicht zu Depri für euch.

Eure Salina