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Bonkers - Forces Behind Funny Faces Teil 3

Kurzbeschreibung
GeschichteMystery / P12 / Gen
Bonkers D. Bobcat Miranda Wright
27.09.2007
27.09.2007
3
3.290
 
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27.09.2007 1.024
 
DISCLAIMER: "Bonkers - Der listige Luchs von Hollywood" wurde produziert für und ist im alleinigen Besitz von Disney Enterprises Inc.. Ich besitze keinerlei Rechte an den Namen und Charakteren. Das nachfolgende Manuskript ist eine reine Fanfiction, inoffiziell, wie inkommerziell.

                                BONKERS
                    Forces Behind funny Faces Teil 3)

Und sperrt man mich ein
in finsteren Kerker,
das alles sind rein
vergebliche Werke,
denn meine Gedanken
sie reißen die Schranken
und Mauern entzwei,
die Gedanken sind frei
           ("Die Gedanken sind frei")
Kapitel 1
Der Tag vergeht. Als die Sonne fast untergegangen ist, verlässt Miranda in der Maske von Jocelyn Heathers, die Behausung des Verrückten Hutmachers. Auch Professor Von Quack ist anwesend. Er begleitet sie zu ihrem Taxi. "Heute ist der Tag Ihrer Einweihung." meint er zu Miranda. "Geben sie auf sich Acht, Kindchen. Mit diesen Leuten ist nicht zu spaßen."
Die Polizistin nickt. Dann sagt sie: "Ich danke ihnen Professor" und besteigt das Taxi.

Zur gleichen Zeit, sitzt Bother daheim im Sessel und schnäuzt sich in einem großen Taschentuch, als es plötzlich an der Türe klingelt. Erst nach mehrmaligem Läuten, trottet der Luchs endlich zur Tür und öffnet. Da steht BONKERS vor ihm! Mit ausgebreiteten Armen ruft er: "Bruderherz!"
"Rrraaah!!", schreit Bother und springt vor lauter Schreck mit solchem Karacho an die Decke, dass der Putz herunterbröckelt!

Mirandas, also Jocelyn Heathers, heutiger Empfang im Hause von Professor Narrow fällt bedeutend anders aus, als das letzte Mal. Ein weibliches Ordensmitglied, in einem kobaltblauen Gewand mit einem angesteckten Rosmarinzweig, öffnet ihr und bittet sie herzlich herein. Darauf führt die Frau Miranda in einen großen Raum, der ihr bisher unbekannt war. Seine Einrichtung erinnert an eine schlichte Kapelle. Alle Ordensmitglieder, die schon anwesend sind, oder noch nacheinander eintreffen, tragen dieselben blauen Gewänder mit angesteckten Rosmarinzweigen. Als die Unverblendeten vollzählig versammelt in den Bänken sitzen, erscheint auch Professor Narrow. "Meine lieben Brüder und Schwestern", beginnt er feierlich, "wie ihr alle wisst, nehmen wir heute ein neues Mitglied in unserer Mitte auf: Miss Jocelyn Heather. Von nun an, wird sie sich an unserer Seite den Mächten des Bösen entgegenstellen! Liebe Schwester tritt nach vorn!" Miranda erhebt sich und tut, wie ihr geheißen wurde. Als sie vor Professor Narrow steht, sagt dieser: "Knie dich hin, meine Schwester und strecke deine Hände aus." Nachdem Miranda auch dem Wunsch gefolgt ist, legt der Professor ein blaues Gewand, sowie einen getrockneten Rosmarinzweig in ihre Hände. Dann spricht er: "Nun ist es für dich an der Zeit, dein Gelübde abzulegen:
Gelobst du, den Lehren der Bibel und dem Orden ewige Treue zu halten?"
"Ich gelobe es."
"Gelobst du, dich niemals von den Trugbildern und Heucheleien des Bösen
verblenden zu lassen?"
"Ich gelobe es."
"Gelobst du, niemals schrille, bunte Kleidung zu tragen, niemals Fast Food zu

essen und niemals Produkte zu kaufen, für die mit Toons geworben wird?"
"Ich gelobe es."
Der Professor segnet >Miss Heather< und sagt: "Sei uns willkommen, liebe Schwester." Zu Mirandas Verwunderung, erheben sich nun alle Ordensmitglieder von ihren Bänken und versammeln sich in der Mitte des Raumes. "Ist ... ist die Zeremonie schon beendet, Pater?", fragt sie umherblickend.
"Oh, nein," antwortet ihr der Professor, "aber der letzte Teil Ihrer Einweihung findet in einem anderen Raum statt." So lässt sich die Polizistin also von den Unverblendeten durch das düstere Haus leiten, bis sie an einer großen Flügeltüre angelangt sind. Professor Narrow öffnet sie. Der Anblick, der sich Miranda nun bietet, lässt ihr das Blut in den Adern gefrieren! Ein riesiger Raum, angefüllt mit grauen, erstarrten Toons, soweit das Auge reicht! Mirandas Glieder fühlen sich wie gelähmt an. Dennoch zwingt sie sich, den Unverblendeten in den Raum zu folgen. Der Professor weist mit seinen Händen stolz zu allen Seiten des Raumes: "Wie ihnen ihre Kusine möglicherweise schon berichtet haben mag, hat unser Orden endlich einen Weg gefunden, wie er die Dämonen an ihren Machenschaften hindern kann", meint er zu Miranda.
"Nun ... sie hat so etwas angedeutet", lügt die Polizistin schnell.
"Dann will ich es ihnen gerne genauer erklären", sagt der Professor freundlich. "Es zeigte sich ja schon früh, dass die Techniken des Exorzismus bei den Toons keine Wirkung erzielten. Da kam uns, den Ordensführern, irgendwann der Gedanke, dass man Feuer nur mit Feuer und Dämonen vielleicht nur mit heidnischen Flüchen bekämpfen kann. Über Jahrzehnte hinweg, haben wir nach einem solchen Fluch gesucht. Erst vor drei Wochen wurden wir fündig: Ein alter hethitischer Bann, von dem es hieß, dass Menschen unter seinem Einfluss apathisch würden und innerhalb weniger Tage stürben, konnte Toons erstarren lassen."
Als Narrow dies erläutert, schießen Miranda die Worte Professor Von Quacks durch den Kopf: "Ohne Humor kann ein Toon ja noch existieren. Aber ohne Fantasie? Unmöglich! Gilt übrigens auch für Menschen". ~Natürlich!~, denkt sie. ~Dieser Fluch lässt Fantasie erstarren!~
Inzwischen redet der Ordensvertreter weiter: "Ab jetzt ist es auch ihre Aufgabe, jenen Bann gegen die Toons einzusetzen." Er gibt Miranda einen Zettel mit dem besagten Spruch in die Hand und geht zu einem kleinen Tischchen, auf dem ein, von einem Tuch überdeckter Gegenstand steht. "Alle Toons sind gleich gefährlich", meint er. "Doch hinter einem Gitter aus Kruzifixen, können sie einem sicherlich nicht allzu viel anhaben." Schmunzelnd hebt der Professor das Tuch ab. Darunter kommt eine Friedhofslaterne zu Vorschein, in der eine verängstigte Toonmaus eingesperrt ist! "Lesen sie den Fluch nur deutlich vor und konzentrieren sie sich auf den Toon. Dann wird alles funktionieren", sagt Professor Narrow gelassen. Miranda ist starr vor Schreck! Darauf war sie nicht gefasst! Was soll sie nun tun? Sie musste Theater spielen, um an Beweise zu kommen, mit denen sie den Orden überführen kann. Aber wie kommt sie jetzt aus diesem Spiel lebend wieder heraus?
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