Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Im Bad der Vertrauenschüler

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor / P18 / MaleSlash
Blaise Zabini Draco Malfoy Ginevra Molly "Ginny" Weasley Harry Potter Hermine Granger Luna Lovegood
26.09.2007
17.12.2007
6
25.105
34
Alle Kapitel
118 Reviews
Dieses Kapitel
42 Reviews
 
 
26.09.2007 4.822
 
Dritter und letzter Teil, dieser kleinen Triologier, bevor ich mich wieder anderen Pärchen zuwenden werde!!! Viiiel Spass und viiiiielen Dank für die unglaublich lieben Kommentare!!! Knutsch euch!!!

~~~oOo~~~

„Harry!“
Angesprochener schlenderte gerade gemütlich in den Gemeinschaftsraum, in dem nur noch Hermine saß.
„Wo kommst du denn her?“
„Oh, ich war nur… also, ich bin…“
„Hör auf rum zu stottern. Mit wem hast du es getrieben?“
Harry wurde krebsrot und setzte sich in seinen Lieblingssessel. „Mit Malfoy!“, sagte er leise. Er nahm an, dass Hermine jetzt völlig ausflippen würde, da Draco sie erst einen Tag zuvor so mies behandelt hatte, doch da irrte er sich gewaltig.
„Und? Wars gut?“
Harry blinzelte kurz, nickte dann aber schelmisch. „Jaah, ich habe ihn ein wenig gequält. Jedenfalls hoffe ich das. Als Ausgleich, weil er nicht besonders nett zu dir war.“
„Danke!“, lächelte Hermine. „Harry, kann ich dich etwas fragen?“
„Klar!“
„Also… wenn du mit Zabini rum machst, oder auch mit Malfoy… wie ist das?“
Harry hob die linke Braue. „Was meinst du?“
„Naja, ich meine… wenn ich mit Ron schlafe… also er liegt immer nur da, gibt keinen Laut von sich und so. Ich weiß nie, ob es ihm wirklich gefällt, verstehst du?“
Harry nickte verstehend. „Ja… also, hast du ihn mal drauf angesprochen?“
„Nein. Ich meine, er ist ja gut. Ziemlich zärtlich und ruhig und…“
„Ganz anders, als Zabini, nicht wahr?“, grinste Harry dreckig.
„Ja, schon. Zabini war so… ich weiß nicht… so…“
„Hart, ungezügelt, absolut geil!“, sprach Harry den Satz für sich selbst zu Ende.
„Jaah!“, stieß Hermine hervor. „Ich verstehe das nicht. So wie du aussiehst, machst du nicht den Eindruck, als hättest du gerade ne ruhige Kugel geschoben. Warum platzt ihr fast vor Leidenschaft und Ron sieht beim Sex aus, als würde er pennen?“
Harry wusste nicht, was er dazu sagen sollte, also schwieg er.
„Ich würde zu gern wissen, wie es sich anfühlt, als Mann Sex zu haben“, sagte Hermine.
„Warum? Meinst du, es ist anders, als bei euch?“
„Ja. Denke ich jedenfalls. Ich weiß es doch auch nicht, aber dann könnte ich Ron vielleicht verstehen.“
Harry ging es nicht so ganz aus dem Kopf, was Hermine ihm gesagt hatte. Er persönlich legte keinen Wert drauf, zu erfahren, wie man als Frau den Sex empfand, aber für Hermine musste sich doch was machen lassen!

Zwei Tage später, als er gerade auf dem Weg zum Klo war, vernahm er Dracos Stimme, welche aus dem Gang um die Ecke zu ihm hinüber waberte.
„Ist mir Scheißegal, was Blaise dir versprochen hat. Ich schlaf doch nicht mit dir, nur weil der ein Passwort brauchte!“
„Du tust ja gerade so, als würdest du mich total abstoßend finden!“ Pansy machte eindeutig den Eindruck, als würde sie jeden Moment in Tränen ausbrechen. Sie musste es ja wirklich nötig haben, wenn sie Malfoy derart anbettelte.
„Ich finde dich nicht abstoßend, aber ich will allein entscheiden, mit wem ich ins Bett gehe, verstehst du? Sorry, aber das ist nicht drin!“
Er winkte kurz entschuldigend ab und lief dann den Flur hinunter, während Pansy missmutig in Richtung Kerker verschwand.
Harry lehnte sich mit einem teuflischen Grinsen im Gesicht an die Wand. „Das sollte doch funktionieren!“, murmelte er.

Nach dem Mittagessen stand er erneut im Flur, um Draco aufzulauern. „Hab dich!“, rief Harry und zerrte ihn am Umhang zurück.
„Scheiße, hast du sie noch alle?“, schrie dieser erschrocken auf.
„Aber ja! Sag mal, hast du noch immer ein Pansy-Problem?“
„Hör mir damit auf! Ich kanns nicht mehr hören.“
„Ja, versteh ich, ich würde mit Pansy auch nichts anstellen wollen. Aber ich hätte eine Lösung für dich parat.“
Draco musterte ihn prüfend. „Lass hören!“
„Nicht jetzt. Sei heute vor dem Abendessen bei der alten Buche, dann erkläre ich es dir!“ Damit ließ er den Slytherin stehen, der ihm fragend hinterher schaute, sich nun aber auf die Suche nach Blaise machte, den er schließlich im Gemeinschaftsraum fand.
„Hey, wir müssen gleich in den Unter…“
„Sei still und hör mir zu. Potter sagte gerade, er hätte eine Lösung für mein Pansy-Problem und da du mir die Scheiße eingebrockt hast, wirst du vor dem Abendessen mitkommen. Ich treffe mich mit Potter an der alten Buche!“
„Oh man, ich hatte genug Stress in den letzten Tagen. Lasst mich damit in Ruhe!“, antwortete Blaise gequält.
„Ich kann dir gar nicht sagen, wie sehr mir das am Arsch vorbei geht! Du kommst mit, keine Widerrede!“
Blaise gab sich geschlagen, und so gingen beide am Abend zum Treffpunkt.

„So, lass hören, Potter!“, rief Draco schon von weitem zu ihm hinüber.
„Aber gern. Also, du willst nicht mit Pansy schlafen, was ich durchaus verstehen kann, mein Fall wäre sie auch nicht…“
„Komm zum Punkt!“, unterbrach Blaise ihn.
„Stress mich nicht, Darling!“, grinste Harry. „Okay, also Hermine würde gern wissen, wie sich Sex als Mann anfühlt und Pansy will mit dir schlafen…“
Blaise begriff es sofort und brach in Gelächter aus. Er stützte sich am Baumstamm ab und brüllte los. „Das… ist zu… geil!“
„Hä?“ Draco verstand es nicht.
„Oh komm, Malfoy. Ich hab dich nicht um den Verstand gevögelt!“, sagte Harry.
„Nein, aber du warst nah dran“, gab Draco grinsend zurück. „Aber egal, ich versteh es trotzdem nicht.“
„Naja, Hermine möchte als Kerl Sex haben und Pansy will dich… ergo?“, versuchte Harry es noch einmal subtil.
Draco sah an den beiden vorbei, dann schien es ihm langsam zu dämmern. „Hast du einen an der Waffel, Potter?“, rief er laut, was Blaise nur noch mehr zum Lachen brachte.
„Ein wenig“, gab Harry amüsiert zurück.
„Und das ist noch stark untertrieben. Vergesst es, alle beide. Ich lass doch Granger nicht durch die Gegend rennen als… als ich! Man Jungs, ihr seid doch nicht ganz dicht!“
„Gut, dann viel Spaß mit der Parkinson. Sag mir, wie es war!“, meinte Harry lässig und wandte sich ab.
„Hey, nun mal nicht so schnell. Blieb hier!“ Draco lehnte sich an den Baum. „Das ist mies, auch Pansy gegenüber. Ich meine, wir bescheißen sie ziemlich heftig.“
„Mag sein, nur allmählich glaube ich, dass es im Haus Slytherin allmählich Tradition wird, seine Freunde zu bescheißen!“, bemerkte Harry trocken.
„Jaah!“ Blaise warf Draco einen finsteren Blick zu, den der geflissentlich überging.
„Gut, was braucht ihr denn?“
„Einen Umhang, Krawatte und… nun ein paar deiner überaus wundervoll weichen Haare“, zählte Harry auf.
„Fein, aber allein davon wird Granger nicht so aussehen, wie ich. Wo willst du Vielsafttrank herbekommen?“
„Das lass mal meine Sorge sein! Geht das klar?“
„Ja, okay. Und wann?“
„Wie wäre es gleich mit heute Abend?“, schlug Blaise vor.
Harry nickte und grinste Draco an. „Das wird der Brüller!“
„Ja, ich platze vor Begeisterung!“

Harry machte sich auf die Suche nach Hermine, die zwar im ersten Moment etwas gequält drein blickte, schließlich aber doch zustimmte.
Draco ging zu Pansy, sagte ihr, dass er es sich anders überlegt hätte und sie solle um zehn Uhr im Bad der Vertrauensschüler sein. Als sie fragte, warum ausgerechnet da, zuckte er nur die Schultern. Er konnte ihr ja schlecht mitteilen, dass es Potter so entschieden hatte. Draco traf sich bereits dreißig Minuten früher mit Harry und Hermine.
„So, hier sind die Klamotten.“ Er gab Hermine einen Umhang, Krawatte, ein paar Hosen und Shorts.
Fragend sah sie ihn an.
„Ich weiß ja nicht, was du anhast, Granger. Aber rote Seidenhöschen stehen mir nicht besonders.“
Harry lachte los und betrachtete Draco intensiv. „Na, das würde ich nicht sagen!“
„Okay, geht kurz raus, dann kann ich mich umziehen.“
Die Jungs warteten vor der Tür, bis Hermine sie zurück rief. „Ich muss euch mal was fragen.“
Draco sah die Gryffindor von oben bis unten an. „Man Granger, Slytherin würde dir auch gut stehen.“
„Danke, zu charmant. Wie ist er denn so beim Sex?“, fragte sie Harry und ruckte mit dem Kopf in Richtung Draco, welcher die Augenbrauen hob und Harry abwartend ansah.
„Oh… ähm, ziemlich hart und heftig!“
Draco grinste.
„Gut, okay. Und wie küsst er so?“
Harry biss sich auf die Unterlippe. „Naja… ziemlich hart und heftig! Aber probier es aus, dann weißt du es.“
„Hallo! Kann hier jeder über meinen Körper entscheiden?“, regte sich Draco gleich auf.
„Sei still, oder du bleibst hier und wartest auf Pansy“, drohte Harry.
Hermine trat auf Draco zu. „Los, küss mich!“
Für einen Moment starrte er sie an, dann griff er in ihren Nacken, zog sie an sich und verpasste ihr einen mehr als leidenschaftlichen, harten Zungenkuss. „So in etwa!“
„Wow!“
„Hermine, du solltest den Trank nehmen, es sind nur noch zehn Minuten“, merkte Harry an und rupfte Draco ein paar Haare aus.
„Au! Spinnst du?“
„Sei nicht so 'ne Memme!“ Harry stopfte sie in die kleine Flasche, worauf sich der Vielsafttrank sofort in ein leuchtenden Purpurrot verfärbte. Erstaunt starrten sie die Flüssigkeit an.
„Man, ich schätze, du bist doch schwul“, grinste Harry.
Hermine kippte den Trank hinunter und spürte augenblicklich, wie sich jede Faser ihres Körpers veränderte. Kurz darauf glich sie Draco bis aufs Haar.
„Man, das ist eine echte Freakshow hier“, murmelte dieser und musterte Hermine, die sich die blonden Haare aus der Stirn strich.
Ihre Finger glitten über ihre Arme und den Bauch. „Nicht schlecht, Malfoy!“ Dann schob sie sich die Hand ganz frech in die Hose und riss die Augen auf. „Himmel!“
„Hey, was tust du da?“, rief Draco.
„Ich sortiere die neuen Proportionen. Man, ich wusste gar nicht, dass du so gut bestückt bist! Verdammt Malfoy, ich schätze, wir müssen uns mal treffen.“ Hermine konnte einfach nicht die Finger von sich lassen. „Gott, das ist total geil. Ich glaubs nicht! Jungs, seht mal, ich hab nen Steifen! So einfach ist das?“ Sie war völlig aus dem Häuschen.
Harry konnte sich nicht mehr halten.  Laut lachend ließ er sich auf die Bank sinken, während Draco die rechte Braue hob und Hermine scharf musterte.
„Nimm endlich die Finger von meinem Schwanz, Granger!“
„Oh nein, Baby! Das ist in der nächsten Stunde mein Schwanz und nun verschwindet! Ich lass die Tür offen, wenn Pansy weg ist.“
Harry zog Draco aus dem Bad; gerade rechtzeitig, wie sie feststellten, da Pansy gerade um die Ecke bog, als die Jungs hinter eine Säule hasteten.

„So, gehen wir was trinken?“, fragte Harry.
„Ja, warum nicht. Man, hoffentlich achtet Granger auf die Zeit.“
Die beiden machten sich auf den Weg, ein Stockwerk tiefer, wo Blaise auf sie wartete und ihnen Butterbier in die Hand drückte. Da saßen sie nun in einem leeren Klassenzimmer und pokerten. Sie hatten mächtig Spaß. Draco und Blaise mehr noch als Harry, der ständig verlor, aber das war im Grunde egal.
„Sie sind seit gut fünfzig Minuten im Bad. Ich bin gespannt, ob alles gut geht. Vielleicht sollten wir hoch gehen“, schlug Draco vor und mit ihren Butterbierflaschen stiegen sie die Treppen hinauf.
Hermine achtete nicht auf die Zeit, zu sehr faszinierten sie die Gefühle, die Pansy in ihr auslöste. Hemmungslos knutschte sie die Slytherin zu Boden, zog sie aus und genoss ihren Körper so dermaßen Leidenschaftlich, dass sie die Zeit völlig vergaß.
„Gott, Draco! Du bist unglaublich!“
„Ich weiß. Scheiße, du fühlst dich phantastisch an!“, stöhnte
Hermine-Draco, küsste sich immer tiefer und konnte es nicht lassen immer wieder die Hand um ihre Erektion zu legen, zu sehr turnten sie die kleinen Stromstöße an, die sich durch ihren Körper zogen.
„Nimm mich, Gott, bitte!“, keuchte Pansy.
Hermine, nun furchtbar aufgeregt, legte sich auf sie und drang vorsichtig in die Slytherin ein. „Sag mir, wie du es willst!“, hauchte sie.
„Hart, scheiße, bitte… richtig hart!“
Das war Musik in Hermines Ohren, also stieß sie so fest zu, wie es ging, dann erstarrte sie. Mitten in ihren Bewegungen zog sich dieser nur allzu bekannte Schmerz durch den Körper.
Pansy blickte plötzlich in rehbraune Augen, statt in sturmgraue. „Was zum Geier…“
„Ganz ruhig, Süße!“, grinste Hermine und schob ihre Hand zwischen Pansys Beine, streichelte sie immer heftiger und begann sie zu küssen.
Pansy hatte keine Wahl, sie stöhnte laut und bäumte sich auf, als der Orgasmus sich durch ihren Körper zog.
Hermine, die im ersten Moment nicht so genau wusste, wie sie nun zu ihrem Orgasmus kommen sollte, beschloss, dass es Pansy zu tun hatte. Sie zog das Mädchen an sich, nahm ihre Hand und führte sie zwischen ihre Beine.
Pansy noch völlig benebelt, wusste eigentlich nicht, was sie tat, verschaffte Hermine aber einen unglaublichen Orgasmus.

Draußen vor der Tür, blickten die Jungs auf ihre Uhren.
„Was machen die da drin? Pansy hätte schon längst weg sein müssen. Die Stunde ist seit fünfzehn Minuten um“, sagte Draco.
Dann öffnete sich die Tür. Pansy kam herausgeschossen, knallrot im Gesicht und unverkennbar wütend, dann rannte sie die Flure entlang davon.
„Oh Fuck! Ich schätze, das gibt Ärger!“, murmelte Draco.
Harry war zum Bad gegangen. „Hermine, bist du angezogen?“
„Ja, kommt rein.“
Die Jungen betraten das Bad.
„Was ist passiert? Pansy sah nicht besonders glücklich aus“, stellte Blaise fest.
Hermine warf ihm einen kurzen Blick zu. „Oh, ich glaube, es hat sie etwas verwirrt, dass ich mich mittendrin zurück verwandelt habe. Also wirklich mitten drin.“
Eine ganze Weile starrten die Jung sie an, dann konnten sie sich nicht mehr halten.
„Scheiße… echt mitten beim Ficken?“, platzte es aus Blaise hervor.
„Ja, nur ich hatte plötzlich nichts mehr zum… Ficken“, antwortete Hermine grinsend.
„Ich schätze, Pansy hat jetzt ein Trauma!“, lachte Harry. „Egal, wie wars?“
„Es war unglaublich. Eines versteh ich nicht. Warum spielt ihr nicht die ganze Zeit an euch rum?“
Wieder lachten die Jungs.
„Warum sollten wir?“, fragte Draco.
„Weil es ein gigantisches Gefühl ist, einen Steifen zu haben!“
„Das sagst du, weil du es nicht kennst. Wenn du jeden Tag ein Kerl wärst, wäre es nichts besonderes“, gab Harry zu bedenken.
„Ja, vermutlich. Aber es war klasse. Schade, dass es nicht bis zum Ende gereicht hatte, denn den Orgasmus hatte ich doch als Frau. Hey Blaise, wenn du mal wieder Lust auf eine Nummer mit einen von den beiden hast, ich stehe zur Verfügung!“
Draco und Harry sahen sich erschrocken an, während Blaise losbrüllte.
„Jaah!“, lachte er.
„Soweit kommt es noch Granger. Kann ich meine Klamotten wiederhaben?“, forderte Draco.
„Klar… aber darf ich… nun, ich würde deine Shorts gern behalten.“
„Was? Wozu?“
„Oh, die sind für mich als Frau sehr bequem. Bitte!“
Draco gab sich geschlagen. „Von mir aus. Behalte sie. So, komm Blaise. Wir müssen uns noch ein wenig Ärger abholen.“
„Danke, Malfoy!“
„Ja, schon gut, Granger!“

Die Slytherins waren noch nicht einmal richtig im Gemeinschaftsraum angekommen, als Draco von Pansy gepackt wurde und plötzlich ihre Hand im Gesicht hatte. Es klatsche laut, worauf Draco geschockt zurück taumelte.
„Hey, lass das und wenn du mir schon ein paar knallen musst, dann vergiss Zabini nicht. Er ist doch schuld an allem!“
Pansy reagierte prompt und gab Blaise, der nicht aufpasste, da er sich noch über Draco amüsierte, eine heftige Ohrfeige.

Blaise ließ die Wette mit Draco keine Ruhe. Es war eine schreiende Ungerechtigkeit, dass er seine Wettschulden einlösen musste, obwohl er sie nicht einmal verloren hatte. Nachdem eine Woche seit Pansys Date mit Hermine vergangen war, beschloss er, dass nun zeit für die Rache sein musste.
„Potter, ich muss nach dem Unterricht mit dir reden!“, zischte Blaise ihm zu, als sie in Zaubertränke gemeinsam am Vorratsschrank standen.
Harry musterte ihn kurz und nickte dann. Deutlich langsamer packte er seine Sachen nach dem Unterricht ein.
„Kommst du nicht mit?“, fragte Ron.
„Ich komm nach. Ich muss noch etwas erledigen.“ Harry beobachtete, wie Ron und Hermine nach Slughorn den Klassenraum verließen. Auch Draco ging und ließ ihn schließlich mit Zabini allein.
„So, Freundchen! Nun reden wir!“ Blaise drückte ihn auf ihn auf einen der Stühle.
„Über was denn?“
„Über meine Wette mit Draco! Du weißt, dass ich sie gewonnen habe. Warum hast du ihm etwas anderes erzählt?“
Harry lachte leise. „Nun, Malfoys Angebot war besser.“
„Dracos… Was? Wie meinst du das? Was für ein Angebot?“
„Nun, Malfoy sagte mir, dass ich mir etwas von ihm wünschen dürfte, wenn ich leugne, mit dir geschlafen zu haben. Die Aussicht auf Sex mit dem Guten war einfach zu verlockend“, grinste Harry.
„Ich… was… Scheiße, so eine Ratte!“, regte Blaise sich auf. „Er hat mit dir geschlafen, nur damit ich die Wette verliere, obwohl ich sie gar nicht verloren habe?“
„Du bist ein Schnellmerker. Aber ich kann mit Recht behaupten: Die Slytherins sind fantastisch im Bett, oder im Bad der Vertrauensschüler“, feixte Harry. „Du, Malfoy… Gott, Hermine schwärmt immer noch von ihrer Nummer mit der Parkinson.“
„Freut mich. Das ist trotzdem eine richtig miese Tour. Ich finde, das schreit förmlich nach Rache, schließlich schuldet mir Draco noch eine Nummer!“
„Dann hol sie dir. Was habe ich damit zu tun?“
„Er wird sie mir nicht geben, wenn du weiterhin munter behauptest, zwischen uns sein nichts passiert!“
Harry überlegte angestrengt. „Das bedeutet, ich soll zu Malfoy gehen und ihm sagen, dass wir beide Sex hatten?“
„Ja genau. Sieh mal Potter, ich kann dich nicht besonders gut leiden, aber du bist nun mal ziemlich heiß und der Sex war gigantisch. Ich finde, wir sollten uns Draco gemeinsam vorknöpfen! Immerhin war es seine Schuld, dass ich mit Granger vögeln musste. Das ist nicht auf meinem Mist gewachsen. Egal, obs ihr gefallen hat, finde ich, solltest du sie, als… sagen wir bester Freund doch rächen, oder nicht? Immerhin könntest du immer noch alles Weasley erzählen!“
Blaise Worte drangen langsam in Harrys Gehirn, breiteten sich aus und malten viele bunte Bilder von Draco, der vor Blaise und ihm auf den Füßen herumkroch. Gott, was für eine geile Vorstellung!
„Der wird uns nicht ranlassen“, gab Harry langsam zu bedenken. „Andererseits hat er mich förmlich angefleht, ihn zu ficken!“
„Draco ist heimlich schwul. Er würde es nach außen hin nie zugeben.“
„Du meinst, so wie ich? Zabini, es tut mir ja schrecklich Leid, aber ich hätte es auch ohne den Deal mit Draco in der Eingangshalle nicht zugegeben. Meinst du, ich posaune quer durch die Schule, dass ich mit einem Slytherin gevögelt hab?“
„Nein, wahrscheinlich nicht. Aber es wäre ja auch nicht nötig gewesen, wenn du es Draco gegenüber zugegeben hättest.“
„Und auf diese geile Nummer verzichten? Niemals!“
Harry und Blaise sahen sich an und grinsten breit.
„Gut, morgen Abend haben wir Training. Danach bin ich mit Draco im Vertrauensschülerbad. Das machen wir danach immer, ist einfach ruhiger. So gegen neun. Du kannst uns ja erwarten“, sagte Blaise.
„Gut, ich bin da!“

Am nächsten Abend machte sich Harry allein auf den Weg zum Vertrauensschülerbad. Er war aufgeregt, denn das versprach eine heiße Angelegenheit zu werden. Gemütlich setzte er sich auf die Bank, legte seine Arme links und rechts auf die Lehne und wartete. Fünf Minuten nach neun öffnete sich die Tür.
Draco, der angeregt mit Blaise diskutierte, kam rückwärts herein.
„Hallo Malfoy!“, sagte Harry.
Draco drehte sich abrupt um. „Potter, was willst du hier?“
Harry stand auf, ging langsam auf die beiden zu. „Klär ihn auf, Zabini!“
„Was aufklären?“, fragte Draco und wandte sich zu seinem Freund um.
Blaise lächelte beinahe zärtlich und legte seinen Arm um Dracos Schultern, der diese Geste misstrauisch über sich ergehen ließ. „Nun Draco, wir haben noch eine Rechnung mit dir offen. Ich mehr als Potter, aber dennoch wir beide.“
„Ja, ich weiß, dass ich mit Zabini gevögelt habe, du weißt es und er weiß es sowieso. Ich denke, ihm steht ein Ausgleich zu und ich bin hier, weil du Hermine mit reingezogen hast…“
„Aber…“, setzte Draco an.
„Ist mir scheißegal, ob es ihr gefallen hat. Zumal ich dich auch einfach erpressen könnte, indem ich sage: Ich könnte es immer noch Ron erzählen!“
„Damit würdest du deiner süßen kleinen Freundin aber keinen Gefallen tun“, bemerkte Draco.
„Scheiß drauf! Wenn ich mir dadurch einen Vorteil sichern kann, ist es mir doch egal!“
Draco starrte Harry an. „Gott, du bist echt ein Slytherin, nicht wahr?“
„Ja, schon möglich.“
Harry und Blaise sahen Draco durchdringend an, der abwechselnd zwischen den beiden hin und her blickte.
„Was… Oh nein! Vergesst es, Leute!“
„Du und dein süßer Arsch – ihr beide gehört uns!“, raunte Blaise ihm zu.
„Nein! Kommt Jungs, die Sache ist doch gegessen, oder nicht?“
„Ganz und gar nicht. Ich bin immer noch ziemlich sauer und ich werde das Gefühl nicht los, dass du es gleich zu spüren bekommst!“
Draco starrte Blaise an, dann glitt sein Blick zu Harry hinüber.
„Oh, keine Sorge. Ich werde ganz sanft sein. Er ist der jenige, der dich heute um den Verstand vögelt!“
Draco machte drei Schritte zurück und schluckte. „Hey, hört auf, Jungs. Das ist nicht mehr witzig!“
„Stimmt, ist es nicht. Zier dich nicht. Im Grunde willst du es doch genauso, wie wir! Ich erinnere nur mal an unsere Nummer. Du hast gebettelt!“, grinste Harry.
Draco stand nun mit dem Rücken an der Wand und sah die beiden auf sich zukommen. Harry einen Schritt schneller, als Blaise.
Langsam ließ der Gryffindor seine Hand über Dracos Bauch gleiten. „Wehre dich nicht. Das wird der Fick deines Lebens!“, raunte Harry ihm ins Ohr und ließ seine Zungenspitze über Dracos Hals gleiten.
Leise atmete der Blonde auf.
Während Harry sich weiter mit Dracos Hals beschäftigte, begann Blaise seinen Freund aus dem Quiddichumhang zu befreien.
„Das gibs doch nicht!“, flüsterte Draco.
„Oh glaub mir, das gibt es!“, antwortete Blaise.
„Wie habt ihr euch das eigentlich vorgestellt?“, wollte Draco wissen.
Harry leckte über Dracos Lippen und grinste. „Nun, erst ich, dann er.“
„Was?“, rief Draco erschrocken.
„Vertrau uns. Du wirst uns anbetteln, es dir richtig zu besorgen!“ Harry lächelte frech und strich mit seinen Fingerspitzen über Dracos Hals. „Gott, ist er nicht geil, Zabini?“
„Jaah! Das behaupte ich schon seit Jahren!“
Harry begann Draco zu küssen, ziemlich sanft und zärtlich, wie er fand, aber Draco sah die beiden noch immer etwas skeptisch an, also wollte er ihn nicht überfallen. „Los, komm mit!“, sagte er dann und zog Draco in die Mitte das Raumes, wo Blaise Dracos Umhang auf den Boden gelegt hatte.
Nun begannen sie, Draco auszuziehen , welcher dies mit einem  mehr als ängstlichem Gesichtsausdruck zuließ.
Harry stand hinter ihm, biss ihm vorsichtig in die Schulter.
„Siehst du? Potter ist ganz lieb zu dir“, sagte Blaise.
„Und du nicht?“
„Nein, das hast du verspielt.“ Blaise legte seine Finger unter Dracos Kinn und küsste ihn; hart und zügellos.
Der Gryffindor biss sich auf die Lippe, so sehr turnte es ihn an, das zu sehen. Er schob seine Hände an Draco vorbei und knöpfte Blaises' Umhang auf. Er ließ ihn einfach zu Boden fallen und zog Draco das Shirt aus der Hose. Nur kurz unterbrachen die Jungen ihre Knutscherei, damit Harry es ihm ausziehen konnte, doch sofort machten sie weiter. Harry beobachtete sie, küsste nebenbei Dracos Nacken und seine Schultern und ließ seine Hände über seinen Oberkörper gleiten.
Draco stöhnte leise in den Kuss hinein, dann löste er sich atemlos von Blaise.
Harry bemerkte die tiefroten Lippen des Slytherin und konnte es kaum erwarten, bis er sich zu ihm umdrehte.
„Na los, du darfst uns sogar anfassen!“, sagte Blaise.
Nun zeigte sich, wie sehr es Draco erregte, zwischen diesen beiden Jungen zu stehen. Mit zitternden Händen öffnete er Blaise` Hose und zog sie samt Shorts hinunter.
„Sieh dir das an, Potter! Da kann es jemand gar nicht mehr erwarten!“, grinste Blaise, denn Draco hielt sich nicht mit Nebensächlichkeiten auf und zog Blaise auch das Shirt aus, dann drehte er sich zu Harry um, der nur dreckig grinste.
„Stimmt, allerdings geht es mir nicht anders“, sagte Harry und legte seine Hand in Dracos Nacken.
„Ihr haltet euch also für so toll? Na dann zeigt mal, was ihr drauf habt“, raunte Draco den beiden zu.
Das war ihr Zeichen. Harry und Blaise fielen regelrecht über den Slytherin her, zogen ihn zu Boden, wo vier Hände über seinen Körper glitten und ihn beinahe wahnsinnig werden ließen.
Immer lauter stöhnte er, wand sich unter den beiden Jungen, die sich einen Spaß draus machten, ihn bis zum Äußersten zu reizen. Blaise kniete neben ihm, küsste ihn immer wieder, während Draco seine Finger um die Erektion seines Freundes legte und sie schnell auf und ab bewegte.
Blaise stöhnte und musste sich wirklich konzentrieren, keinen Frühstart hinzulegen.
Harry hingegen hatte sich ganz Dracos Zentrum gewidmet. Immer wieder leckte er über Dracos Penis, nahm ihn in den Mund und biss sanft in die empfindliche Spitze.
Draco streckte ihm gierig sein Becken entgegen und ließ seine Lust an Blaise` Haaren aus, an denen er immer wieder schmerzhaft zerrte.
„Zabini!“, sagte Harry dann.
Blaise schaute auf.
„Halte seine Beine fest!“, sagte er.
Blaise tat, wonach verlangt wurde. Er legte seine Hände auf Dracos Oberschenkel und drückte sie auseinander.
Nun konnte sich Draco nicht mehr wirklich bewegen. Das verstärkte den Kick noch mal, doch eigentlich war er kaum noch in der Lage, es zurück zu halten.
Die Jungs spürten es auch und wurden etwas ruhiger.
Harry strich mit seinen Fingerspitzen über Blaise` Lippen, der die Finger in den Mund nahm und frech grinste. Der Gryffindor führte erst einen Finger in Draco, dann einen zweiten. „Na, ist das gut?“
„Ja… oh, Hilfe!“, stöhnte Draco laut.
Harry bewegte sie schneller.
„Nimm ihn Potter, bevor es zu spät ist!“, grinste Blaise.
„Als würde dich das abhalten“, entgegnete Harry und zog seinen Zauberstab heran.. Einen gemurmelten Zauber später, drang er vorsichtig in den Slytherin ein.
Blaise beugte sich vor und begann Harry zu küssen.
Laut stöhnte der Gryffindor in den Kuss hinein, bewegte sich schneller und spürte plötzlich Zabinis Finger, die sich langsam in ihn schoben.
„Oh Gott….“, rief Harry, was Draco dazu veranlasste in seinem Zustand der Erregung die Augen zu öffnen.
Als er sah, was die beiden Jungs taten, stöhnte er noch lauter auf. Das konnte doch nicht wahr sein! Das konnte nur ein Traum sein, ein verdammt geiler Traum, aber dennoch ein Traum! Oh Himmel!
„Sieh ihn dir an, Potter!“, raunte Blaise ihm zu.
Harry starrte in Dracos sturmgraue Augen und - ob es der Auslöser war, wusste er nicht genau - verspannte sich plötzlich, als ihn sein Orgasmus überrannte, wie eine Horde wildgewordener Zentauren. Laut stöhnte er auf, wusste nicht, ob er sich Draco oder Blaise entgegendrängen sollte und sank auf dem blonden Slytherin zusammen.
„Scheiße, das war ja wohl unglaublich!“, keuchte er.
„Na los, ich bin dran!“, grinste Blaise.
Draco riss die Augen auf, stöhnte gequält und betete, dass Blaise ihn endlich erlösen möge, da er es schon bei Potter kaum noch hatte zurückhalten können.
Harry kniete sich neben Draco, begann ihn zu küssen und lächelte dann. „Du bist unglaublich!“, flüsterte er ihm zu.
„Dreh dich um, Dray!“
Draco kniete sich auf den Umhang, musterte Harry, der sich vor ihn setzte und spürte, wie Blaise langsam in ihn eindrang.
„Oh Gott, ich kann nicht mehr!“, keuchte er.
„Hör nicht drauf, Zabini. Das ist sein Lieblingsspruch“, sagte Harry und küsste Draco heftig.
Blaise bewegte sich erst langsam, dann schneller und härter… tiefer, wilder!
„Nimm seinen Schwanz in die Hand, Potter!“, sagte er keuchend.
Harry grinste dreckig und schloss seine Finger um die pochende Erektion des Blonden.
Draco wurde schwindlig, er stöhnte in Harrys Mund, drohte mit den Armen einzuknicken und kniff die Augen zusammen. Plötzlich zog Harry ihn hoch.
Seine rechte Hand schob er in Dracos Nacken, die andere bewegte sich hastig an seinem Penis, dann legte der Blonde den Kopf in den Nacken, stöhnte so laut, wie nie zuvor und drängte sich seinem besten Freund entgegen, der weiter in ihn stieß. Mit einem erlösenden Schrei ergoss er sich über Harrys Hand, und sank kraftlos in dessen Arme.
Blaise allerdings war gnadenlos, denn er war noch nicht fertig. Es interessierte ihn nicht, dass Draco nach Atem rang, sich haltlos an den Gryffindor klammerte und ihm ziemlich unsanft in die Schulter biss.
Draco konnte nicht mehr. Er war fertig, tot, wollte sich nur hinlegen und schlafen, also gab er alles, was eventuell noch an Kraft in ihm übrig war und fickte Blaise zurück.
Für diesen war das zu viel. Er presste sich an seinen Freund, bewegte sich immer abgehackter und spürte einen Orgasmus durch seinen Körper ziehen, wie er ihn noch nie erlebt hatte.

Blaise zog sich aus Draco zurück, der löste sich von Harry und legte sich auf den Boden, während Harry zurückfiel und ziemlich atemlos die beiden Slytherins betrachtete, die kaum noch Luft bekamen. Vor allem Draco machte den Eindruck, als hätten sie ihn übers Nirwana hinaus befördert.
„Wie, zum Geier… komm ich… jetzt in mein… Bett?“, keuchte der Blonde.
„Aufstehen und laufen!“, war Zabinis Antwort, worauf Draco und Harry matt lachten.
„Schaff ich nicht mehr!“, murmelte Draco.
„Tragen kann ich dich nicht, also wirst du aufstehen müssen!“
Draco quälte sich in eine kniende Position und musterte die beiden Jungs vor ihm. „Ihr seid der Himmel auf Erden, ganz ehrlich!“
„Oh, nett. Ich sehe mich mehr als Teufel, aber gut“, grinste Blaise.
„Von mir aus, auch das. Gott, meine Beine sind Pudding… scheiße!“, lachte Draco müde.
Sie brauchten gut eine Stunde, um sich zu waschen und in ihre Klamotten zu quälen, doch als Draco endlich in seinem Bett lag, wusste er, dass er definitiv nicht Hetero war, dafür war der Sex mit Harry und Blaise einfach zu geil gewesen.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast