Vollrausch

GeschichteRomanze / P18
14.09.2007
14.09.2007
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„Wir können sie unmöglich fahren lassen!“, sagte Luka besorgt. „Sie sind alle beide total betrunken!“.
„Ja, du hast Recht, lass sie uns mit Rays Wagen nach Hause fahren, ich fahre dir hinterher, dann bring ich dich wieder mit zurück zur Party!“, meinte Pratt.
„Gut, dann lass uns sie suchen!“, sagte Abby etwas besorgt, noch nie hatte sie Neela so betrunken gesehen.

Nach einigen Minuten wurden sie fündig. Ray saß, oder besser gesagt, lag fast auf einen Tisch und war offensichtlich eingeschlafen und Neela kam gerade vom Damenklo und hatte erhebliche Probleme beim Laufen.

„Neela, komm wir waren euch nach Hause“, meinte Abby.
„...Aber die Partyyyy... die Partyyy ist doch noch nüscht vorbei!“, protestierte sie leicht.
„Doch doch, es ist schon spät“, Pratt verkniff sich ein Grinsen. Währenddessen war Luka bei Ray und hatte ersichtliche Probleme diesen zu wecken.
„Ray!... Ray hörst du mich?“. Der Angesprochene schlief weiter.
„Wach auf! Wir gehen nach Hause!“.
Luka rüttelte ihn leicht an den Schultern und hob ihn einfach vom Stuhl hoch.
„Heyyy... was machst duuu da?“, lallte Ray ihm entgegen.
„Wir bringen Neela und dich nach Hause Ray, dann könnt ihr euren Rausch ausschlafen!“, erklärte Abby die sich zu ihren Mann gesellt hatte.
Ray war zu stark betrunken um noch etwas zu erwidern und ließ sich dann raus schleifen.
Sie sagten den andern Ärzten schnell Bescheid, dass sie gleich wieder da wären.
„Passt auf, dass keiner euch ins Auto kotzt!“, lachte Morris als er die beiden sah. „Sehr witzig Morris“, erwiderte Abby leicht gestresst.

Abby, Pratt, Luka und die beiden Trunkenbolde waren kaum vor der Tür, als Ray an der Mauer stehen blieb und sich übergab. „Hahaha, das kommt vom Trinken Rayilein“, lallte Neela. Abby ging auf ihn zu.
„Ist alles in Ordnung?“, fragte sie mütterlich. Die Antwort war eine erneute Kotzattacke von Ray. Sie reichte ihm ein Taschentuch. Er rieb seinen Mund und ließ es fallen.
„Jaaa, mir geht’s wieder guttttt“, lachte dieser leicht. Dann nahm sie ihn beim Arm und ging zu seinem Wagen und suchte in seiner Jackentasche nach seinen Schlüsseln, welche sie dann in der Innenseite der Jacke fand.
„Ey Luka, deine Frau betatscht mich gerade“, lallte Ray, doch Luka ging nicht drauf ein.
„Gib mir das Schlüssel, ich fahr uns zwei nach Hauseee“, meinte Neela an Luka gewandt, der sie festhielt damit sie sich aufrecht halten konnte. Er schüttelte nur den Kopf.
Als die beiden endlich, nach langen hin und her hinten im Auto saßen, stiegen Luka und Abby vorne ein und fuhren dann los,Pratt mit seinem Auto hinterher.

Als Abby sich nach einer Weiler umdrehte, um zu sehen, wie es den Beiden ging (es war verdächtig ruhig), musste sie leicht grinsen, wusste jedoch auch nicht was sie machen sollte. Deshalb wandte sie sich an ihren Mann.

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„Luka? Die Beiden knutschen hemmungslos auf dem Rücksitz!“. „Ohh... ehm, ja dann lass sie mal!“, erwiderte dieser, er wusste nicht was er sonst sagen sollte. Abby drehte sich wieder nach vorne. „Sie können sich eh morgen nicht mehr dran erinnern, also lassen wir ihnen doch den Spaß“, jetzt musste Abby lachen und auch Luka setzte mit ein.

Neela unterbrach den Kuss. „Ray?“. Er sah sie verwirrt an. „Mir wird schlecht“.
„Ich glaube mir auch“, sagte dieser mit verzogenem Gesicht.

„Fahr schnell rechts ran Luka, den beiden ist schlecht und ich will verhindern dass sie ins Auto spucken!
Dieser tat wie befohlen und fuhr rasch rechts ran und sprang aus dem Auto. Abby tat es ihm gleich und sie öffneten schnell die Hintertüren. Kaum getan, halfen sie den Beiden aus dem Auto. Abby hielt Neelas Haare zusammen als diese sich nun übergab.
Ray stand an der Leitplanke neben den Beiden. „Hahaha, das kommt vom vielen Trinken Neelalein“, spottete Ray volltrunken.
Doch dann gab sein sonst so starker Magen nach und auch musste sich nochmal übergeben.
„Mann was haben die nur getrunken?“, fragte Luka.
„Keine Ahnung, aber anscheinend jede Menge“, kam es von Pratt der ebenfalls rechts rangefahren war.
Dann reichte Pratt ihnen eine Flasche Wasser, welche er im Auto hatte, damit sie sich den Mund ausspülen konnten.

Nach 10 Minuten waren sie endlich an deren Appartement angelangt. Die 3 hatten jede Menge Mühe die beiden die Treppen hoch zu kriegen.
Abby öffnete die Wohnungstür und ließ die beiden Männer die Beiden rein schleifen.

„Wohin mit ihnen?“, fragte Pratt. „Dicht ans Badezimmer!“, meinte Abby und wies auf das Sofa hin. „Da stimme ich nur zu“, lächelte Luka. Sie setzen beide dann am Sofa ab. Pratt ging in die Küche und suchte 2 Flaschen Wasser. In einem der Regale wurde er fündig und brachte sie rüber auf den Couchtisch. Währenddessen zog Abby Neela und Ray die Schuhe aus und räumte diese aus dem Weg, um nächtliche Stolperhindernisse in der Nacht auf dem Weg zum Klo zu vermeiden. Dann ging sie in deren Schlafzimmer und holte beider Kopfkissen welchen sie versuchte ihnen unterzuschieben.

Luka nahm die großen, zusammengefalteten Decken die auf dem Sofarücken lagen runter und deckte die beiden zu, die bereits sitzend aneinander gelehnt eingeschlafen waren.

„Sie wären ein so schönen Paar, findet ihr nicht?“, fragte Abby lächelnd.
„Ja schon...“, erwiderten die beiden nüchternen Männer.
„Lasst uns zurück fahren und noch ein bisschen feiern!“, forderte Pratt sie dann auf und so verließen sie die Wohnung.

Alle drei waren wieder auf die Party zurückgekehrt wo sich sie bereits von den andern erwartet wurden. „Na, wie ist’s gelaufen?“, fragte Sam. „Die Beiden schlafen jetzt!“, antwortete Abby erleichtert die zwei gut nach Hause gebracht zu haben. Dann amüsierten sie alle weiter, diskutierten und tanzten bis in den frühen Morgen.

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Die Sonne schien ihm aufs Gesicht und kitzelte seine Nase. Dann spürte er ein Hämmern in seinem Kopf und schlug die Augen auf und stöhnte leicht.
„Mann, was ist passiert?!, fragte er sich an den Kopf fassend. Er konnte sich nicht an letzte Nacht erinnern. Dann sah er sich um und realisierte dass er in seinem Wohnzimmer war und auf dem Boden lag. „Warum liege ich hier auf dem Boden? Wie bin ich überhaupt nach Hause gekommen? Wir waren doch auf dieser Party mit den andern Krankenhausmitarbeitern...“
Als er sich umdrehte, bemerkte er dass jemand neben ihm lag.
„Da war ich ja mal wieder erfolgreich letzte Nacht“, grinste.
„Zu schade, dass ich mich nicht erinnern kann“.

Dann sah er genauer hin und erschrak als er sah, wer da, offensichtlich und vollkommen nackt, neben ihm lag: Es war Neela! Und diese war dabei wach zu werden!

„Oh mein Gott, was mach ich denn jetzt? Sie wird denken, ich hätte die Situation ausgenutzt!“, doch bevor er weiterdenken konnte, schlug Neela die Augen auf und hielt sich den Kopf.
„Hey“, sagte Ray und versuchte sich zu beruhigen. Sichtlich irritiert sah Neela neben sich und blickte Ray direkt ins Gesicht. „Was ist passiert?“, fragte sie wollkommen irritiert.

„Ich kann mich an nichts erinnern“, kam es dann von beiden gleichzeitig. Dann sah sie dass Ray oben nichts anhatte, was sie dazu veranlasste unter die Decke zu sehen und augenblicklich errötete. „Oh mein Gott“, kam es leise von ihr.

„Haben wir... haben wir etwa? Wie...“, fragte sie peinlich berührt. Um seine Unsicherheit zu überspielen, grinste Ray sie an und sagte „Nun ja, scheint so“.
Dann reichte er ihr eine aufgerissene Kondom-Packung die er eben neben sich auf dem Boden gefunden hatte.

Neela war sprachlos. Sie hatte einen One-night-stand, und dazu noch mit Ray.
Sie legte sich wieder hin und sah an die Decke. Dabei erwischte sie sich bei dem Gedanken, dass sie doch gern gewusst hätte wie es wohl gewesen ist. Wieder stieg ihr die Röte ins Gesicht.

Ray durchbrach ihre Gedanken. „Ich hol uns dann mal Aspirin“, sagte er leicht verlegen. Er suchte seine Boxershorts und fand sie neben sich am Kopfende liegen. Unter der Decke zog er sie sich schnell über und stand auf. Er ging schnell ins Bad und kam kurz danach wieder zurück zu ihrem „Übernachtungsplatz“.

Neela lag immer noch unter der Decke auf dem Boden. Er holte die 2 Wasser die offensichtlich vom Tisch gefallen sein mussten und reichte eine davon Neela und die Aspirin. Sie zog die Decke enger an sich und setzte sich auf und trank. Dann ging er schnell in sein Zimmer und holte ihr ein langes Shirt von sich.

„Hier, das kannst du überziehen“, sagte er liebevoll zu ihr und sah ihr in die Augen. „Danke, das ist lieb von dir“, sie lächelte. Dann drehte er sich um damit Neela sich das Shirt anziehen konnte.
„Er ist so süß“, dachte sie und lächelte. Dann stand auch sie auf.
„Ist gut, du kannst dich wieder umdrehen“, sagte sie leise. Dann sahen sie sich im Wohnzimmer um und sie traf fast der Blitz als sie das Chaos sahen. Die Stehlampe im Wohnzimmer neben der Couch war umgetippt, der Couchtisch stand nicht an seinem Platz, überall lagen ihre Kleidungsstücke verstreut, und eine der Vasen am Fenster neben der Couch lag zerbrochen am Boden...

Auf einmal fing Neela an zu kichern. Ray sah sie erst irritiert an und fing dann an zu lachen. „Das war ja ‚ne stürmische Nacht“, sagte sie grinsend. „So wie’s aussieht“, sagte er und grinste ebenfalls. Die Verlegenheit war damit verflogen.
„Nur eins Ray, das bleibt unser kleines Geheimnis, ja?“. Er lächelte als Antwort, doch sie verstand.

Dann fingen sie an das Chaos zu beseitigen und gingen nacheinander duschen.

Während Ray duschte, rief Neela bei Abby an und erkundigte sich nach dem gestrigen Abend. Diese erklärte ihr dann, dass sie und Ray ziemlich betrunken waren, und dass sie, Luka und Pratt sie dann nach Hause gebracht haben...
Sie unterhielten sich noch eine Weile, allerdings erwähnte Neela ihre Nacht mit Ray nicht. Es war ihr doch etwas unangenehm. Wenn es ein fremder Mann gewesen wäre, dann hätte sie Abby vielleicht von ihrem Abenteuer erzählt, aber es ging um sie und Ray...

Abby ließ kein Detail aus, auch nicht die Knutscherei im Auto. Gott sei Dank konnte Abby nicht sehen wie Neelas Wangen anfingen zu glühen als sie dies hörte. Sie war sehr froh, dass Abby nicht weiter drauf einging und das Thema wechselte.

Als Ray fertig geduscht hatte, kam er aus dem Bad, nur ein Handtuch um die Hüften, und fragte nach dem hoffentlich Licht ins Dunkle bringende Gespräch. Neela berichtete ihm alles, doch den Part mit der Knutscherei ließ sie aus.

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3 Wochen später
Ray hatte heute Frühschicht und war gerade dabei Cornflakes zu essen, als Neelas Tür aufging und diese hastig ins Bad lief. Er stand auf und ging zur Badezimmertür und klopfte. „Ist alles ok Neela?“. Er bekam keine Antwort, stattdessen war nicht zu überhören, dass es ihr ziemlich schlecht war. Dann öffnete er die Tür und ging rein und sah Neela über dem Klo. Er ging schnell zu ihr hin, und hielt ihr die Haare aus dem Gesicht. Als sie fertig war, sah sie ihn an. „Danke“. „Hey... kein Problem, ich bin schließlich dein Freund“, er lächelte. Doch innerlich war ihm nicht zu lachen zumute. Er wollte doch viel mehr sein als nur ihr Freund. „Geht’s wieder?“, fragte er dann besorgt. „Ja, geht wieder, mir hat wohl was der Magen verdorben!“, sagte sie. Dann stand sie auf und er ließ ihre Haare wieder los. „Ich putz mir schnell die Zähne“, sagte sie dann.
„Ok, ich bin in der Küche, wenn du mich brauchst, dann ruf einfach!“. Sie nahm ihn schnell in den Arm. „Ray? Du bist der beste Freund den ich je hatte!“; flüsterte sie im ins Ohr und ließ dann wieder von ihm los. Er lächelte sie an und verließ etwas erstaunt das Bad.


Mittags im County
Neelas Schicht hatte mittlerweile angefangen und sie saß im Arztzimmer und schenkte sich einen Tee ein. Sei wollte ihren Magen heute vorsichtshalber schonen. Die Tür ging auf und Ray kam rein.
„Hey“, sagte sie. „Hey, fühlst du dich besser?“. „Ja, es geht wieder“, sie lächelte. Als sie aufstehen wollte, wurde ihr leicht schwindelig und sie musste sich am Tisch abstützen. Ray kam sofort zu ihr und hielt sie fest. „Geht’s wieder?“, fragte er besorgt. „Mir wurde nur schwindelig, bin wohl zu schnell aufgestanden“. Sie sah ihm in die Augen und lächelte ihn an. Sie stellte sich auf die Zehen und streckte ihr Gesicht zu seinem. Sie kamen sich immer näher als plötzlich die Tür zum Aufenthaltsraum aufgeschlagen wurde. Erschreckt fuhren sie auseinander.
„Ohh Entschuldigung, ich wollte nicht stören!, räusperte sich Hope verlegen und ging wieder raus.
„Verflucht, warum muss sie gerade jetzt reinplatzen!?“, dachten beide gleichzeitig.
Ray unterbrach das unangenehme Schweigen was entstanden war.
„Du solltest dich untersuchen lassen Neela, du hast womöglich eine Magengrippe...“.
„Nein, ist schon ok...“. Er unterbrach sie sanft. „Nein nein, ich bestehe darauf und begleite dich jetzt zu Abby damit sie Blut abnehmen kann!“. Er nahm sie bei der Hand und zog sie zärtlich aber bestimmt zu Abby die gerade in einem freien Behandlungsraum war.

„So das war’s“, lächelte Abby. „Wir werden die Resultate am frühen Abend haben, ich ruf dich dann an Neela?“. „Ok, danke dir Abby, ich muss jetzt zurück an die Arbeit“. Sie schwang sich vom Stuhl und verabschiedete sich von Abby. Ray war mittlerweile wieder mit einem Patienten beschäftigt.

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Ray zog sich gerade um, seine Schicht war zu Ende. Bevor er seinen Schrank schloss, nahm er das Foto raus auf welchem er und Neela abgebildet waren und betrachtete es. Das Foto entstand an dem Abend wo die County-Belegschaft zusammen feierte. Wie gerne würde er sich an die Nacht erinnern... Dann machte er sich auf den Heimweg. „Heute werde ich ihr meine Gefühle gestehen“, dachte er bei sich, „sonst werde ich noch verrückt!“. Als er zu Hause ankam, nahm er das Foto und klebte es an den Kühlschrank, nahm sich ein Bier raus und setzte sich auf die Couch, zog Schuhe und Socken aus und sah ein bisschen fern um sich von sich und seinen immer stärker werdenden Gefühlen für Neela abzulenken.

Als Neela die Appartementtür aufschloss, sah sie dass Ray auf der Couch eingeschlafen war. Sie ging rüber und machte den Fernsehapparat aus und setzte sich auf den Couchtisch und sah den schlafenden Ray eine Weile an. „Er ist so niedlich wenn er schläft“, dachte sie und musste lächeln. Dann nahm sie vorsichtig das Bier aus seiner Hand und stellte es auf den Couchtisch. „Hey“, sagte eine leise Stimme verschlafen. „Oh entschuldige, ich wollte dich nicht wecken“, sagte sie zu ihm. „Macht nichts“, grinste er, jetzt bin ich ja wieder in guter Gesellschaft“, er lächelte.
Sie lächelte zurück und erhob sich dann um ihren Mantel aufzuhängen und ging ins Bad.

Später saßen beide vor dem Fernseher und sahen sich Kindersendungen an und aßen Chips, als sie bemerkten dass ihre Schüssel bereits leer war. Instinktiv griffen beide nach der Chipstüte welche auf dem Boden lag. Dabei berührten sich ihre Hände und sie sahen sich in die Augen. „Da ist es wieder, dieses Prickeln wenn er mich ansieht“, dachte Neela. Ihr wurde ganz heiß.

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„Jetzt oder nie“, dachte Ray. Er nahm all seinen Mut zusammen, schloss seine Augen und küsste sie sanft.
Zu seinem Erstaunen erwiderte sie den Kuss und legte ihre Arme um seinen Hals.
Er lehnte sich wieder zurück ohne den Kuss zu unterbrechen. Seine Gedanken rasten.
Wie lange hatte er sich diesen Augenblick herbei gesehnt?
Langsam öffnete sie ihren Mund und gewährte ihm den zärtlich geforderten Einlass...

Nach einer halben Ewigkeit brach er den Kuss ab und sah ihr in die Augen. Sie sah ihn erwartungsvoll an.
„Neela?“ „Ja Ray?“, ihre Stimme war kaum zu hören. „Ich liebe dich“. „Ich liebe dich auch Ray, das ist mir in den letzten Wochen erst richtig bewusst geworden!“.
Überglücklich nahmen sich wieder in die Arme und küssten sich erneut. Der Kuss war wieder sanft, jedoch von beiden Seiten aus fordernder, sie legten all ihre Liebe hinein.

Nach einer Weile unterbrach Neela den Kuss kurz um Ray das Shirt auszuziehen. Während er sie wieder küsste, knöpfte er vorsichtig ihre Bluse auf, und sie ließ sie von ihren Schultern gleiten. Dann stand er auf und zog sie hoch. Er nahm sie bei der Hand und zog sie Richtung Schlafzimmer.

Noch im Türrahmen seines Zimmers küsste er sie wieder. Seine Küsse wanderten von ihren Lippen zu ihrem Hals wo er leicht anfing zu knabbern. Neela genoss jede einzelne seiner Berührungen und lotste ihn zum Bett. Dann begann sie seinen Gürtel aufzuschnallen und ließ ihn zu Boden fallen. Dann öffnete sie seine Hose und zog sie runter. Wieder küssten sie sich zärtlich, aber leidenschaftlich. „Ihre Lippen sind so wunderbar weich“, dachte er. Dann öffnete er ihren Rock, der dann von ihren Hüften fiel. Als nächstes fielen ihre Nylonstrümpfe zu Boden.

Langsam ließen sie sich auf dem Bett nieder, doch bevor sie sich hinlegten, sah er in ihre wunderschönen dunklen Augen und öffnete ihre BH und streifte ihn von ihren Schultern. Dann legte sie sich hin und zog ihn zu sich runter und küsste ihn wieder. Vorsichtig zog er ihr ihren Slip aus, und auch seine Boxershorts folgten. Dann sah er ihr wieder tief in die Augen und flüsterte: „Ich liebe dich Neela, mehr als alles andere auf der Welt“. Ihr Blick und ihr Lächeln verrieten ihm dass sie das gleiche empfand. Vorsichtig glitt er über sie und legte sich auf sie. Ganz zärtlich und sanft wurden sie eins...

„Ray ist alles ok?“, fragte Neela Ray als sie merkte, dass ihm eine einzelne Träne die Wange runter lief. „Ich bin nur überglücklich Neela“, gab er ihr unter leisem Stöhnen als Antwort. „Ich werde dich nie wieder los lassen“, sagte sie erregt. Dann küsste sie seine Träne weg und küsste ihn zärtlich während ihre Körper sich sanft im Takt bewegten.

Dann fuhr ihre Zunge zu seinem Ohrläppchen und dann zu seinem Hals wo sie leicht knabberte und einen kleinen roten Fleck hinterließ. Wieder fanden sich ihre Lippen. Neela stöhnte leise auf, als Ray sich etwas abstütze und sanft ihre Brüste küsste. Er wollte jeden Zentimeter ihrer gut duftenden Haut liebkosen.

Neela legte ihre Arme wieder um seine Schultern und zog ihn wieder zu sich, sie wollte seinen warmen und leicht verschwitzen Körper ganz nah an dem ihren spüren. Ihr Herz raste vor Liebe und Erregung.

Sie merkte wie Rays Atmung schneller wurde, und auch ihr erging es nicht anders. Während sie sich erneut leise stöhnend küssten, glaubten sie zu explodieren als beide zum Höhepunkt kamen...

„Das war wunderschön“, keuchte Neela ihm ins Ohr. Er lächelte sie verliebt und erschöpft an und legte sich dicht neben sie und umarmte sie.

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Als Neela wach wurde, war es bereits dunkel draußen. Ihr erster Gedanke galt Ray und dem was vor einigen Stunden geschehen war. Sie musste lächeln. Er war so unglaublich zärtlich gewesen... Nie hätte sie gedacht, dass Ray, der ehemalige Rockstar, so liebevoll sein würde.
Langsam befreite sie sich aus seiner Umarmung und stand auf um sich etwas anzuziehen, ihr war etwas kalt geworden.

Als sie wieder aus ihrem Zimmer kam und zurück zu Ray ins Bett wollte, klingelte das Telefon. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht ging sie ran. „Hallo? Neela am Apparat.“.
„Hey Neela, hier ist Abby. Ich hab deine Resultate“.
„Das hatte ich fast vergessen“, gab Neela zurück und grinste ins Telefon.
„Ist es etwas Ernsthaftes Abby?“.
Abby pausierte kurz. Dann sagte sie: „Du bist vollkommen gesund Neela“.
Sie hielt kurz inne und sprach dann weiter.
„Und du bist schwanger!“.
Neela konnte nichts erwidern. Dann fand sie ihre Sprache wieder. „Das ist nicht witzig Abby!“. „Es gibt keine Zweifel Neela, du erwartest ein Baby“. „Am besten wir machen morgen gleich ein Ultraschallbild“. „Ja... gut, ehm ja dann bis morgen Abby“. Dann legte sie auf.

Wie benebelt ging sie zurück in Rays Zimmer. Er war gerade wach geworden. „Hey Neela, wer hat angerufen?“, er lächelte sie an.
Sie ging zurück zu ihm ins Bett. Was sollte sie ihm sagen?!
„Neela?“. Er sah sie an.
„Das war Abby, sie hat meine Resultate. Ich bin völlig gesund“. „Das ist ja wunderbar“, Ray war sichtlich erleichtert.
„Aber da ist noch was Ray!“, sagte sie dann und wandte den Blick ab.

Er hob ihr Kinn an um ihr in die Augen zu sehen. „Ich... ich, ich bin schwanger Ray!“. Er glaubte seinen Ohren nicht zu trauen und sah sie entgeistert an. Schweigen.

„Weißt du wer der Vater ist?“, fragte er immer noch geschockt.
„Das ist unmöglich, das kann einfach nicht sein, wir hatten doch verhütet“, sie sah ihn an.
„Wer ist es denn?, Ist es Gates?“, fragte er hörbar traurig.
„Was?? ... NEIN! Da war nix mit Tony, vergiss den Kerl!“ antwortete sie empört.
Jetzt sah er weg und sie drehte sein Gesicht damit sie ihm in die Augen sehen konnte.
„Es kommt nur einer in Frage Ray, und das bist DU!“.


... „Wie...? Das geht doch nicht, wir haben verhütet!“, sagte er ungläubig.
„Ja schon... aber wir waren Beide ziemlich betrunken Ray...und vielleicht war das Kondom gerissen?!... Du musst mir glauben, du bist der erste Mann seit sehr langer Zeit mit dem ich geschlafen habe! DU wirst Vater... Ray?, sag doch was“.

Auf einmal erhellte sich seine Miene wieder und er nahm sie in den Arm. Dann flüsterte er ihr ins Ohr: „Mach dir keine Sorgen Neela, ich werde immer für dich und den Wurm da sein. Gemeinsam werden wir das Kind schon schaukeln!“. Er sah sie wieder an und musste lächeln. Dann wischte er ihr die Freudetränen mit seinem Daumen aus dem Gesicht.
„Ich liebe dich Ray!“.

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4 Monate später
Mittlerweile wusste jeder im County Bescheid und alle freuten sich für Neela und Ray, sogar Tony.

Der 4. Arztbesuch
Ray ging jedes Mal mit zum Arzt und war immer wieder völlig aus dem Häuschen wenn er sein Baby auf dem Ultraschallgerät sah. „Wollt ihr wissen, was es wird?“, fragte Abby lächelnd. „Nein“, kam es von beiden gleichzeitig. Und Ray fügte hinzu: „Wir lassen uns überraschen“, er grinste übers ganze Gesicht.
„Ich könnte es euch auch gar nicht verraten, denn das Baby hat uns gerade sein Hinterteil entgegen gestreckt“, alle mussten daraufhin lachen.
„Das war’s Neela, es ist alles in Ordnung mit dem Baby“, Abby freute sich riesig für ihre Freunde. Ray nahm ein Stück Papier von der Rolle und fuhr Neela vorsichtig damit über den bereits sichtbar rundlicheren Bauch um das Ultraschallgel wegzuwischen.
„Wer hätte das gedacht“, dachte Abby und augenblicklich sah sie die Beiden wieder knutschend auf der Rückbank an dem Abend als es passierte, wie Neela ihr dann doch später erzählt hatte.

Als Ray nach Hause kam und die Wohnungstür öffnete, sah er dass überall Kerzen aufgestellt waren und ihm strömte ein angenehmer Duft in die Nase, langsame Musik kam aus der Stereoanlage. Er ging in die Küche wo Neela bereits auf ihn wartete. „Hey Ray“, sie lächelte und ging auf Ray zu und umarmte ihn, und gab ihm zur Begrüßung einen leidenschaftlichen Kuss, welcher Ray nur allzu gerne erwiderte. „Womit habe ich das denn verdient“, fragte Ray spielerich. „Weil du der beste Freund und Mann an meiner Seite bist“, gab sie ihm zur Antwort und sah ihm dabei tief in die Augen. Ray war sichtlich gerührt. „Und ich habe uns gekocht, es gibt Thailändische Curry-Gemüsesuppe und als Hauptgericht eine Tunfisch-Tomate Reis-Pfanne“. „Das klingt ja fantastisch, wenn’s so gut schmeckt wie’s riecht“, sagte er grinsend. „Zweifelst du etwa an meinen Kochkünsten?“, fragte sie gespielt beleidigt. „Das würde ich nie wagen Honey“, sein Grinsen wurde breiter. Dann genossen sie das Essen.

„Was gibt’s denn als Nachtisch?“, fragte Ray nach dem romantischen Abendessen. Neela stand auf, nahm seine Hand und führte ihn ihr gemeinsames Schlafzimmer. Neelas altes Zimmer diente ab nun als zukünftiges Kinderzimmer. Es musste nur noch renoviert werden.
„Mich“, antwortete Neela verführerisch und schob ihr Kleid von den Schultern. „Du bist so wunderschön Neela“, mit diesem Satz zog Ray sein Shirt aus, schmiss es auf den Boden und ging auf Neela zu, küsste sie und legte seine linke Hand auf ihren Bauch. Dann drückte er sie aufs Bett nieder wo er sich, ohne den Kuss zu unterbrechen, neben sie legte und sie zu streicheln begann...

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2 Monate später
„Welche Farbe sollen wir denn nun für das Kinderzimmer nehmen?“, fragte Ray seine Freundin im Baumarkt.
„Hhm ich weiß nicht recht... aber ich will auf keinen Fall blau oder rosa“, sie sah ihn lächelnd an. „Gut, ich auch nicht“, meinte er gutgelaunt.
„Lass uns das Zimmer einfach in Orange und Gelb anstreichen, das passt immer“, sagte sie nun.

„Das sieht ja  großartig aus“, freute sich Neela als sie von der Arbeit nach Hause kam und das gestrichene Zimmer sah. Ray wollte sie damit überraschen.
Sie hatten sich entschieden 2 Wände gelb und 2 Wände orange zu streichen. Ray hatte sich alle Mühe gegeben, außerdem hatte er eine Sonne auf eine der orangen Wände gemalt. Sie ging auf ihn zu und musste schmunzeln. Er sah so süß mit dem Pinsel in der Hand aus und lauter Farbflecken in den Haaren und auf der Kleidung. Dann gab er ihr einen Kuss und sagte „Ich kann’s kaum erwarten dass unser Zwerg das Licht der Welt erblickt“. „Noch 3 Monate, dann ist es soweit, dann bist du Daddy“, ihr wurde warm ums Herz. Nie hätte sie zu träumen gewagt, dass sie mal so glücklich werden würde, und das obwohl beide doch ziemlich verschieden waren. Aber gerade das machte ihre Beziehung aus, sie ergänzend sich prima.

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Heute war Neelas letzter Arbeitstag, ab sofort war sie im Mutterschaftsurlaub und deshalb stossen alle mit ihr an. Jeder kam und beglückwünschten sie und Ray zur bevorstehenden Geburt. Die Belegschaft hatte zusammengelegt und übereichten den Beiden ein kleines Geschenk. „Ihr seid verrückt“, freuten sie sich, es war für einen Kinderwagen.
„Ich danke euch allen, in 4 Monaten habt ihr mich wieder“, sagte sie lächelnd. „Du musst uns aber mit dem Baby besuchen kommen“, meinte Morris. Die andern stimmten ihm zu. „Selbstverständlich“, meinte sie freudestrahlend.

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Es war bereits nach Mitternacht, als Neela wach wurde. Das Baby schien auch nicht schlafen zu können, denn es trat sie ziemlich fest. Also beschloss sie aufzustehen und sich einen Tee zu kochen, vielleicht würde es sie beide wieder beruhigen. Sie stieg vorsichtig aus dem Bett um den schlafenden und leise schnarchenden Ray nicht zu wecken. Dann ging sie rüber in die Küche. Sie stellte gerade den Wasserkocher an als sie plötzlich starke Schmerzen bekam. Sie musste sich am Küchentisch abstützten bis der Schmerz vorbei war. „Das war doch wohl nicht etwa eine Wehe“, fragte sie sich. Sie wollte noch abwarten bevor sie Ray weckte, vielleicht war es ja nur falscher Alarm, und ausserdem war der Geburtstermin erst in 2 Wochen.
Als ihr Tee ausgetrunken war wollte sie wieder zu Bett gehen als sie wieder dieser Schmerz durchfuhr. „Ok, dann ist es jetzt wohl so weit“, dachte sie und ging ins Schlafzimmer um Ray zu wecken.
Sie ging an seine Bettseite, machte die Nachttischlampe an und küsste ihn sanft auf die Stirn. „Wach auf Ray, wach auf“, sie drückte leicht seinen Arm. „Hhm Neela, was ist denn? Kannst du nicht schlafen?“, fragte er noch mit geschlossenen Augen. „Ich glaube unser Würmchen will auf die Welt“, sagte sie. Ruck zuck sass Ray im Bett und wahr hellwach. „Dann lass uns uns umziehen und deinen Koffer packen“, meinte er freudig und nervös zugleich. Kurz vor der Abfahrt ging Neela noch schnell auf die Toilette als Ray sie rufen hörte, dass ihre Fluchtblase gerade geplatzt sei. Schnell eilte er zu ihr. „Geht’s dir gut?“, fragte er etwas besorgt. „Ja mir geht’s gut. Noch“, sagte sie grinsend. Dann machten sie sich auf den Weg ins Krankenhaus.

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Es dauerte noch 2 Stunden bis Neela Presswehen bekam. Dann war es soweit. Ray war die ganze Zeit über an ihrer Seite und hielt ihre Hand. Er unterstützte sie so gut er konnte. „Noch einmal pressen Frau Rasgotra“, forderte die Hebamme Neela auf. Sie sammelte all ihre Kräfte und presste ein letztes Mal. Es ist ein Mädchen“, verkündete die Hebamme. Dann legte die sie ihr ihr süsses Baby auf die Brust. „Sie ist wunderschön, genau wie ihre Mutter“, sagte Ray sichtlich berührt und bemüht seine Tränen zu unterdrücken. „Ja sie ist wunderschön“, zärtlich küsste sie ihre Tochter auf die Stirn.
Dann bat die Hebamme Ray die Nabelschnur zu durchtrennen und liess die junge Familie ein paar Minuten allein.
„Wir haben noch gar keinen Namen für den Zwerg“, stellte Ray fest. „Was schlägst du denn vor?“, fragte sie überglücklich und erschöpft. „Ich würde sie gerne Charlie nennen“, sagte Ray.
„Charlie Barnett, das klingt sehr schön“, sagte die frisch gebackene Mama und gab Ray einen Kuss...
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