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--Kreislauf--

von Peninsula
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer / P6 / Gen
28.08.2007
26.09.2007
2
1.061
 
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28.08.2007 502
 
Ich habe viele Probleme. Einerseits ist da die Schule, die Hausaufgaben und die Noten die mir Probleme machen. Andrerseits sind da auch meine Eltern, die viel verlangen. Halt die üblcihen, pubertären Probleme. Ja, Pubertät, wie viele Male habe ich dieses Wort auf einen Zettel geschrieben. Es ist ein hässliches Wort, auch wenn es eine andere Bedeutung hätte. Es sieht komisch aus. Diese Zeit, die wir alle durch machen werden/durchmachen/durchgemacht haben ist einerseitsnervig, ich denke alle wissen was ich meine. Man bekommte Probleme wie Pickel, die Mädchen werden zickig, die Jungs werden Machos. Jedenfalls die Meisten. Und dann ist da noch die gute Seite. Man übernimmt langsam Verantwortung und lernt immer mehr. Man schließt Freundschaften, die ein Leben lang halten werden. Außerdem fängt man an die Welt zu verstehen. Außer diese eine Sachen, die weder zur guten Seite oder zur schlechten der Pubertät zählt und das einen ein Leben lang nicht in Ruhe lässt: das Verliebtsein.
Ich will nicht sagen, dass es schlecht ist. Eher im Gegenteil. Ich liebe es verliebt zu sein. Ich liebe es, nervös zu sein, wenn mein Schwarm an mir vorbei geht, wenn er mit mir spricht, wenn er mich ansieht. In solchen Momenten habe ich das Gefühl zu schweben, alles zu schaffen und das nichts auf der Welt mein Glück zerstören könnte. Doch es kommt immer ein Moment, der mich in die Wirklichkeit zurückreißt. Sei es eine Matheklassenarbeit, die mich an etwas anderes denken lässt. Oder ein spannendes Buch, dass mich in eine völlig andere Welt entführt. Oder aber das Schlimmste: die Einsicht, dass es zwar mein Schwarm ist, aber auch nicht mehr. Wenn er anderen Mädchen hinterher sieht, an mir vorbeigeht ohne mich zu beachten oder mich, um cool zu sein vor seinen Freunden beleidigt. Dann ziehe ich den Kopf zurück, und verkrieche mich in mich hinein, wie eine Schnecke in ihr Haus. So warte ich dann eine Weile. Irgendwann komme ich dann wieder hinaus. Dann zeige ich mch der Welt wieder und öffne mcih. Entweder heitern mich eine Freunde auf oder ER spricht mit mir. Dann blühe ich auf, werde selbstbewusst und strahle. Doch auch nur das kleinste Pusten wirft mich wieder um.
Es gab schon viele Jungen in meinem Leben, die ich gut fand. Ich war schon oft verliebt. Doch ohne gute Erfahrung. Entweder stellte sich heraus, das er schon vergeben war oder das er mich nicht mochte. Meistens wartete ich zu lange oder begehe große Fehler, die man nicht vertuschen kann.
Und das passiert mir immer wieder. Nie ändert es sich, nie nimmt dieses Verliebtsein ein Ende und wechselt zu echter, wahrer Liebe, die man empfindet, wenn der Partner die Liebe erwiedert. Nie endet dieser quälende, mich folternde Kreislauf. Mich erhält ganz allein der Gedanke, dass die Zeit kommt, dieses komische undefinierbare Ding, und alle Sorgen und Probleme wegträgt, den lauf des Kreises unterbricht und das auch mir die echte, wahre Liebe ins Gesicht geschrieben und von einem Anderen wiedergespiegelt wird.
Es heißt nur warten....
warten........wie ich dieses Wort hasse......
 
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