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New breed of evil

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
Balthazar Chas Kramer John Constantine Luzifer Midnite
25.08.2007
06.10.2012
24
46.774
1
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135 Reviews
Dieses Kapitel
7 Reviews
 
25.08.2007 1.819
 
Man, wie die Zeit vergeht...*hust*...is das letzte Kapi echt schon so lang her? ^^'' Na, dann will ich euch nicht noch länger warten lassen. Mein Dank geht an meine wunderbare Beta Siberianchan und natürlich meine lieben treuen Reviewer: Birdstrike (Ich geb' zu: Ich mochte das Pairing anfangs auch nicht.), brielle (Keine Sorge, ich breche nicht ab...ich verspreche nur nicht wie lange der Rest noch dauern wird.), raven0801, killerrabit, Angelredeye, Smera, slayers, Bartolomaus (Chas bekommt noch sein...naja...Happy End?), Tricia, sceadenight, Tesla (Du, weich auf deine alten Tage? Na wer's glaubt... ^.~), Maguun, akiradreamer und Belial. Wenn ich sehe wie viele Reviews das waren krieg ich doch gleich ein schlechtes Gewissen....vielleicht hilft's was meine Schreibschnelligkeit betrifft...

Kapitel 20 – Zwei Dinge erledigt

Midnites Gesicht war unleserlich, als er endlich das Zimmer betrat. Ihm folgte ein Mann, den John noch nie zuvor gesehen hatte, aber dem Geruch von Blut und Tod nach zu urteilen, der noch immer an seiner Haut hing, war er erst vor kurzem von den Toten auferstanden. Während Midnite sich auf dem Stuhl ihm gegenüber niederließ, ging der Mann zur Tür und nahm den Platz daneben ein. Kaum dass er saß, fing der Voodoopriester an zu sprechen: „Ich weiß, was du willst und ich werde dir nicht dabei helfen.“

John zündete sich eine weitere Zigarette an und musterte Midnite, der sich mittlerweile von ihm abgewandt hatte und ein paar auf dem Tisch stehende Reliquien genauer unter die Lupe nahm, abschätzend. „Immer noch auf den Schutz deiner kostbaren Balance bedacht, was?“

John musste sich ein Grinsen verkneifen, als Midnite einen genervten Seufzer ausstieß. Sie hatten diese Diskussion schon mindestens tausend Mal geführt, seit sie sich kannten. Als er noch auf Gottes Seite gestanden hatte, hatte es ihn genervt dass Midnite ihm seine Hilfe verweigerte, aber jetzt amüsierte es ihn nur noch. „John, meine Meinung wird sich nicht ändern. Ich habe dir schon einmal geholfen und die Sicherheit der Balance aufs Spiel gesetzt. Das werde ich sicher nicht noch einmal tun.“

„Ah, also mir zu helfen bringt die Balance ins wanken, aber die Toten wieder zum Leben zu erwecken, hat da keinen Einfluss drauf.“ Auch wenn Midnite keine Reaktion zeigte, wusste John dass er gewonnen hatte. Er konnte die Resignation des Anderen quasi in der Luft riechen. Es gerade so schaffend, das verräterische Grinsen von seinem Gesicht zu halten, wartete John darauf, dass er Voodoopriester seine Niederlage endlich eingestehen würde. „Er ist bei einem Exorzismus in der St. Peters Kirche.“

„Vielen Dank für die Hilfe, Midnite.“ John konnte nicht genau sagen ob der Voodoopriester ihn leise verfluchte oder einfach nur betete, aber es war ihm auch egal. Jetzt musste er nur noch den Exorzisten beseitigen und dann konnte er sich wieder interessanteren Dingen zuwenden. Während seine Gedanken zu Lu wanderten, verschwand John aus dem Club.

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John benutzte die ihm mittlerweile wohlbekannte Projektionstechnik um ungesehen zu bleiben, als er sich die Situation in der Kirche anschaute. Der junge Exorzist hockte auf dem Besessenen und murmelte seine Bibelverse vor sich hin um selbigen in Schach zu halten. Der war gut. Fast so gut wie er selbst gewesen war.

Er las schnell und oberflächlich in seinen Gedanken, nicht zu tief um den Exorzisten nicht zu warnen. Aber John brauchte auch gar nicht tief gehen um den perfekten Weg sein Ziel zu vernichten zu finden. Das Lächeln in seinem Gesicht war teuflisch, als eine kleine, rundliche Wasserflasche in seiner Hand erschien. Sie sah genauso aus, wie die in der Tasche des Exorzisten, nur dass sie kein Weihwasser enthielt. Nachdem er das geweihte Wasser mit dem normalen ausgetauscht hatte, flüsterte John Befehle in Richtung des Dämons.

Nachdem sein denkbar einfacher Plan organisiert war, ließ John sich in einem Stuhl in einer Ecke des Raumes nieder und zündete sich eine Zigarette an, während er darauf wartete, dass die Dinge ins Rollen gerieten. Sich der Tatsache, dass in der Flasche nur Wasser war nicht bewusst ging der Exorzist seinem Handwerk nach und zeichnete ein Kreuz auf die Stirn des Besessenen.

Offensichtlich überwältigt zog der Dämon sich zurück. Nachdem er sich den Schweiß von der Stirn gewischt hatte, löste der Exorzist die Fesseln und trat vom Bett zurück. Und dann brach die Hölle los.

Der Dämon kam wieder zum Vorschein und bäumte sich auf, endlich frei von den Fesseln, die ihn vorher zurückgehalten hatten. Angetrieben von Johns dämonischer Energie stürzte der Besessene sich auf den Exorzisten, seine Fingernägel und Zähne durch den in ihm befindlichen Dämon unnatürlich verlängert. Sie gruben sich in das Fleisch des jungen Mannes, ließen sein reines Blut auf den Boden tropfen. Ein letztes Röcheln, dann stand das Herz des Exorzisten still.

John war zugleich zufrieden und ziemlich angepisst. Zufrieden, weil seine Mission ohne größere Probleme über die Bühne gegangen war und angepisst, weil er dummerweise, als der Dämon angegriffen hatte, die astrale Ebene verlassen hatte und Fleisch geworden war, so dass das Blut des Exorzisten auf sein Hemd hatte spritzen können. Mit einer genervten Handbewegung wischte John an sich herunter und ließ das Blut verschwinden, bevor auch er aus der Kirche verschwand.

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Lu lag ausgestreckt auf seinem Bett, seinen Ellenbogen auf einem Kissen abstützend während er zur Tür sah, durch die John den Raum gerade betreten hatte. John konnte den brennenden Blick des Teufels förmlich spüren, der über seinen Körper strich und schließlich in seinem Schritt hängen blieb. Er wusste, dass er einen Ständer hatte seit er das Zimmer betreten hatte und er wusste auch, dass Lu selbigen sehr gut durch seine Hose sehen konnte.

„So. Du bist also da um dir deine Belohnung abzuholen, Jungchen?“ Ein Grinsen war die einzige Antwort, die Lu bekam als der ehemalige Exorzist zu ihm aufs Bett kletterte und auf ihn zu krabbelte. Es war Zeit dafür es dem Teufel endlich mal heim zu zahlen. John ließ sich auf Lus Schoss nieder und ihre Münder trafen sich in einem feurigen, gierigen Kuss.

Ihre Zungen wanden sich umeinander und der Geschmack von Sünde und Schwefel drang in seinen Mund. Leicht hätte er sich in dem Geschmack verlieren können, aber er hatte einen Plan, den er auch durchziehen würde. John unterbrach ihren Kuss und ließ seine Zunge an Lus Hals hinabstreichen, verteilte leichte Bisse auf seinem Weg hinab Richtung Schlüsselbein.

Lu schien glücklicherweise in der richtigen Laune um seinen Gefährten gewähren zu lassen, denn er ließ einfach nur seine Klamotten verschwinden und streckte sich mit einem genießerischen Stöhnen auf den Kissen aus. Während sein Ego ob der Tatsache, dass er wohl der Einzige war, der so viel Macht über den Teufel ausüben konnte, jubilierte, wanderte Johns Mund weiter nach unten und neckte eine von Luzifers Brustwarzen.

Sie wurde hart als er sie zwischen seine Lippen saugte, während er die andere zwischen seinen Fingern rollte. John biss zu und während seine Zunge eine leichte Kostprobe von Lus Blut nahm, erfüllte ein lustvolles, kehliges Knurren seine Ohren.

John rutschte noch ein bisschen weiter nach unten und zog dabei seine Fingernägel über Lus Brust, wo sie rote Striemen hinterließen. Es war wirklich ein seltenes Vergnügen so viel Kontrolle zu bekommen und einfach perfekt für das, was er vorhatte. Während er mit der Zunge das erste Lusttröpfchen ableckte, das sich an der Spitze von Lus Erregung gebildet hatte, musste John sich wirklich konzentrieren um sein Spiel nicht völlig aus den Augen zu verlieren.

Er ließ die Spitze von Luzifers Glied in seinen Mund gleiten, neckte und leckte mit seiner Zunge daran entlang. John versuchte sich von den zufriedenen Geräuschen aus dem Mund des Teufels nicht ablenken zu lassen, während er ein Lus Schwanz tiefer in seinen Mund gleiten ließ, noch immer den Geschmack seiner Lusttropfen auf der Zunge.

So nah dran. Er konnte es fast schon fühlen. Vielleicht noch eine Kontraktion seiner Schlundmuskulatur und Luzifer würde seinen Höhepunkt erreichen. Es war Zeit. Ein Grinsen machte sich auf seinem Gesicht breit, als John sich konzentrierte und plötzlich aus dem Zimmer verschwand, Luzifer unbefriedigt zurücklassend.

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Sofort kochte Wut in ihm hoch. Er wagte es ihn so zurückzulassen? Ein Knurren drang aus Luzifers Mund als er vom Bett aufstand. John hatte also noch immer nicht verstanden, nach welchen Regeln sie hier spielten. Er hätte wissen können, dass sein sturer Gefährte irgendwann versuchen würde, sich für all die Male, die er ihn hart und unbefriedigt gelassen hatte, zu rächen, aber damit hatte er dann doch nicht gerechnet.

So schnell seine Wut gekommen war, so schnell war sie auch wieder etwas abgeflaut und Lu konnte nicht umhin die Situation wenigstens ein bisschen komisch zu finden. Das war einfach so typisch John. Sein rebellischer Exorzist hatte mal wieder bewiesen, dass er nicht mal vor ihm, dem Teufel persönlich, Respekt hatte. Aber das hieß nicht, dass er nicht trotzdem eine Strafe verdiente.

Ein weißer Anzug erschien an seinem Körper als Luzifer aus der Hölle verschwand. Er tauchte vor Johns Wohnung wieder auf, zufrieden wenn auch nicht sonderlich überrascht darüber, dass er den ehemaligen Exorzisten genau dort fand. Er hatte nichts anderes von John erwartet. Sein Gefährte hatte Spaß daran ihn auf die Palme zu bringen und wenn er nicht ganz falsch lag, dann freute er sich in gewisser Weise auch schon auf seine Bestrafung.

Jetzt da er vor der Tür seines Gefährten stand, war Lu eigentlich gar nicht mehr wütend auf ihn. Das war genau das respektlose Verhalten was ihm an John immer gefallen hatte. Er hätte halt damit rechnen müssen, dass es sich nun gegen ihn richten würde. Aber dass er gar nicht wütend war brauchte seine dunkle Schönheit erstmal nicht zu wissen.

Sein Gesicht zu einem erbosten Ausdruck verziehend ließ Lu die Tür durch seine Kräfte splittern und betrat die Wohnung. Er wurde von einem nackten, grinsenden John empfangen, der ganz entspannt in seinem Ledersessel saß und eine Zigarette rauchte.

Sein Gefährte schien sich nicht zu viele Sorgen über seine Bestrafung zu machen, offensichtlich der Ansicht dass er es nur mit der angenehmen Folter zu tun bekommen würde von der Lu wusste, dass er sie genoss. Da hatte er zwar Recht, aber Luzifer hatte sich soweit unter Kontrolle dass er der Verlockung lang genug widerstehen würde um vorher zumindest ein kleines bisschen mit ihm zu spielen.

Das selbstgefällige Grinsen verschwand nicht von Johns Gesicht als sich Ketten um seinen Körper schlangen, aber als er sich in Lus persönlicher Folterkammer wiederfand, begann es endlich zu wackeln. Anscheinend war ihm die letzte Lektion doch im Gedächtnis geblieben. Zufrieden mit dieser Entwicklung wandte Lu sich an seinen Gefährten: „Hast du wirklich gedacht ich wüsste nicht was du willst, Bürschchen?“

„Einen Versuch war's wert.“ Luzifer konnte sich sein Lachen nicht verkneifen als er den sturen Ausdruck im Gesicht seines Exorzisten sah. „Also fang an. Willst du mich nun foltern oder zu Tode langweilen?“

Sein Lachen wurde noch ein bisschen lauter, bevor es abrupt abbrach und Lu eine Peitsche in seiner Hand erscheinen ließ. „Ich denke, ich werde es mit einem bisschen von beidem versuchen.“



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