4.Glorfindels Trauma

GeschichteAllgemein / P6
18.08.2007
14.03.2008
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Ich habe tatsächlich eine ziemlich abgedrehte Familie, wenn ich das jetzt mal so formulieren darf und das war eine lange Vorrede, wobei ich es niemanden übel nehme, wenn er sie nicht gelesen hat. Das alles ging mir in kürzester Zeit durch den Kopf und einen Abend später, als besagte Sich-Vor-Fusseln-Fürchterin längst im Bett lag, schrieb ich das alles einfach auf und schrieb gleich weiter und dabei raus kam das:

GLORFINDELS TRAUMA


Oder:


Der wahre Grund, warum Gondolin fiel


Teil 2

Ein König dreht durch




Entgegen dem allgemeinem Glauben, die Hallen Mandos wären dunkel und kalt, war das Reich Námos alles andere als das. Die Hallen waren erhellt von unzähligen Feuern, deren flackernd unstetes Licht in immer wechselnden Formen auf die Stoffe Vaires fällt. Die Zeit als gewebte Geschichten, die rohen Steinwände der Hallen bedeckend.

Er kam gern hierher. Der hölzerne Stuhl mit der geraden Lehne neben dem großen Kamin im Ostflügel, von den Bewohnern mit morbiden Sarkasmus ob der vielen Portraits an den Wänden der ‚Saal der gescheiterten Kaspers der Politik’ genannt, war längst sein Stammplatz geworden. Regungslos saß er oft hier, das Kinn nachträglich auf eine Faust gestützt, den Blick nach nirgendwo gerichtet.

Die anderen flüsterten, er warte. Auf etwas, auf jemanden. Seit Jahrhunderten.

Er wartete auf niemanden, auf nichts. Die Eine, deren Anwesenheit er sich über alles wünschte, würde nicht kommen, denn ihr Schicksal war ein anderes als das seine. Er wusste das. Wusste um die Trennung bis zur Neuordnung der Welt, wusste um sein eigenes Versagen, das ihn hierher gebracht hatte und sie woanders. Es war seine Schuld gewesen. Námo, der Vala der Toten, war gnadenlos gewesen. Die Wahrheit war ihm ins Gesicht geschlagen, wie die Wellen gegen die Klippen von Vinyamar, gleichzeitig mit den Vorwürfen, der Selbstanklage und der Schuld, so tief und schmerzhaft.

Doch nun, nach beinah 2 Zeitaltern in diesen ruhigen Hallen, war es leicht, sein Schicksal zu akzeptieren, hinzunehmen, dass es ihm nicht bestimmt gewesen, wie vielleicht jedem der Eldar, Mittelerde in aller seiner Pracht, seiner Schönheit zu erleben und dem Bösen zu trotzen.

Nun saß er hier, auf diesem Stuhl, unbequem wie er war. Aber machte es einen Unterschied? Er war tot, sein Körper verschüttet, längst unter den Fluten des Meeres verschwunden; er war ein Geist und die Tatsache, dass er trotzdem diesen Platz immer wieder aufsuchte, war einfach darauf zurückzuführen, dass er sich einen Anteil seiner alten Sturköpfigkeit bewahrt hatte und einfach nicht von der Gewohnheit lassen wollte, sich auf ein Sitzmöbel zu platzieren.

Die anderen tuschelten.

Sollten sie doch. Es interessierte ihn herzlich wenig. Hatte es schon immer.

Doch diesmal hatten sie ja beinah Recht: er war aufgewühlt. Die Ereignisse der letzten Zeit hatten alte Erinnerungen wachgerüttelt. Erinnerungen von Tod, Blut und Verberben. Vaire in ihrer Arbeit beobachtend, weilte sein Geist in der Vergangenheit. Schließlich sah die Vala lächelnd von ihrem Werk hoch, einem weißen Schiff nach Osten in einen Sonnenaufgang hinein fahrend, einen einzelnen, goldblonden Passagier tragend.

„Nun geht schon. Niemand wird Euch den Kopf abreißen, wenn Ihr hingeht und es Euch anseht. Und es ist wahrlich Zeit.“

„Abgesehen, dass er einen solchen gar nicht mehr hat!“, war eine amüsierte Stimme hinter ihm zu hören, direkt aus dem Kamin, aus welchem gleich darauf jemand majestätisch herausschritt, den Flammen keine Beachtung schenkend.

„Nun? Worauf wartest du? Gehen wir!“ Der dunkelhaarige Elb, dessen edle Abstammung ihm förmlich auf die Stirn geschrieben stand, klopfte sich den imaginären Staub von den imaginären Ärmeln und hob eine bedeutungsvolle (imaginäre) Augenbraue.

„Ada, du weißt, dass ich es hasse, wenn du dich durch die Kamine anschleichst!“ Langsam erhob er sich, seufzend.

„Ich schleiche nicht!“, erklärte der andere würdevoll. „Es ist nur eine Abkürzung. Komm!“

Mit diesen Worten grabschte er nach dem Arm seines Sohnes und zog ihn wieder hinein in die Flammen, den gleichen Weg nehmend, den er gekommen war.

Vaire sah ihnen kopfschüttelnd nach. „Kinder...“ murmelte die mächtige Weberin, als sie sich wieder ihre Arbeit zuwandte.

Vater und Sohn hatten inzwischen über ihren Weg durch Kamine und Essen, der –Tatsache!- eine Abkürzung war, eine andere Halle erreicht, nach Norden gerichtet, was natürlich nicht unbedingt stimmen musste, denn diese Information hatten sie allein von diesem Schild, das über den breiten Türen die Himmelsrichtung angab, wie über jedem Gang oder Raum üblich.

Von Námo selbst aufgehängt, sollte man sie nicht allzu ernst nehmen, darin waren sich alle Bewohner einig, denn ging man von den Hallen als Gesamtes und ihrem Grundriss aus, war der Vala eindeutig betrunken gewesen, als er seine Wohnstätte baute.

Mandos Hallen als chaotisch zu beschreiben, war eine absolute Untertreibung. Sinn und Zweck zuerkennen in Zimmern, die keine Türen hatten, Gängen, die nach nirgendwo führten, Treppen, die nicht nach oben oder unten gingen, Fluren ohne Wände, Sälen ohne Fußböden oder Fußböden mit Falltüren, so dass man immer ein Stockwerk tiefer bei jemanden auf dem Kopf landete – das überstieg wohl den Verstand eines Elben.

Nur ein Vala konnte einen solchen Unfug erschaffen und sich auch noch so überirdisch dran erfreuen.

„1.Zeitalter Halle 3“ stand in einem geschwungen Schriftzug auf dem Dielenboden der Schwelle zu eben dieser Halle, nehmen wir der Einfachheit halber mal an, sie läge wirklich nach Norden, die die beiden eben betraten. Der Eine zügig, der andere zögernd.

Dort hinten in der Ecke hingen sie: die Teppiche vom Fall von Gondolin.

Da waren die Adler mit Thorondor, wie sie gegen die dunklen Horden kämpften, der Fall des goldenen Lords, der Einsturz des Königsturms, der Tod des Fürsten der Balrogs zusammen mit dem Ecthelions. Die Stadt in all ihrer Pracht und all ihrer Zerstörung, die vielen tapferen Krieger, beinah alle seitdem in diesen Hallen weilten. Die Körper der Kinder und Frauen, deren die Flucht nicht geglückt war.

Oh, es würde niemals Sühne für ihn geben, die Schuld allein auf seinen Schultern, konnte ihm niemand nehmen, niemand erleichtern, er, der alle Warnungen in den Wind der Umzingelnden Berge geschlagen hatte.

„Nun? War das jetzt so schwer?“

Er antwortete einfach nicht.

„So schlimm ist es doch nicht! Du solltest die Bilder von der Dagor Bragollach sehen! DAS war ein Kampf, mein Sohn, das hier ist ja kaum mehr als ein Scharmützel!“

Einen wütender Blick traf den Sprecher und wenn Blicke töten könnten und er nicht schon längst tot gewesen wäre, er wäre augenblicklich einen äußerst qualvollen Tod gestorben.

„Sieh der Realität ins Auge, mein Kind. DAS war kein heldenhafter Tod, sich von einem Turm erschlagen lassen, ich bitte dich! Ich hätte wirklich mehr erwartet.“

Er knurrte, wie er diese Macke der anderen hasste, mit ihren mehr oder weniger heroischen Toden zu prahlen. Trotzig wandte er sich wieder den Bildern zu: dort eben war die Stadt angriffen wurden, Hauptmänner riefen zu den Waffen und dort –

Er stutzte. Was war denn das?

Ein Fehler im Fadenwerk?

Stirnrunzelnd trat er noch ein Stückchen näher, bis seine Nasenspitze den Wandbehang beinah berührte und starrte auf den winzigen Punkt, der seine Aufmerksamkeit erregt hatte.

„Was hast du?“, wurde er von hinten gefragt und neugierig wurde über seine Schulter gespäht. „Was ist da?“

Es war kein Fehler. Es war ein winziges Detail in der Panik auf den Straßen der Verborgenen Stadt. Kaum genau auszumachen, was es eigentlich darstellten sollte, doch er, mit dem geübten Auge eines ehemaligen Herrschers und guter Elbenkenntnis, zählte schnell 1 und 1 zusammen und die Lösung der Rechnung war ungeheuerlich.

Plötzlich dröhnte eine Stimme durch die stillen Hallen, Wände vibrierten ob der Resonanz, Böden bebten, Säulen wankten und Chaos brach aus: Vaire ließ vor Schreck ihr Schiffchen fallen und trennte einen guten Teil ihrer Arbeit damit wieder auf, Námo verschrieb sich bei seiner Haushaltsabrechnung und kleckste auch quer über einen Liebesbrief für Vaire, der daneben lag, ein Maia ließ den Braten für das Abendessen fallen und gut einige hundert Elbenseelen warfen sich zu Boden, die Hände über dem Kopf oder instinktiv nach nicht vorhandenen Waffen greifend, entgegen allen guten Wissens, einen Angriff befürchtend.

„ECTHELION!“

Es dauerte nicht lange, bis eine Gruppe von Elben aus einem der so beliebten Kamine purzelte, übereinander rollte und schließlich in ein Knäuel auf gerufenen und nicht gerufenen Eldar liegen blieb.

Ecthelion richtete sich als erster auf und verbeugte sich tief vor den Anwesenden.

„Mae govannen, Turgon, mein König. Und natürlich auch Euch einen schönen Tag, Fürst Fingolfin!“ Der Schalk sprach aus seinen Augen.

Turgon starrte ihn nur vor Wut beinah schäumend an, während sein Vater den Gruß mit einer grinsenden Nicken beantwortete.

„Aiya, Turgon, Bruder, dass nehme ich dir wirklich übel, meine Ohren auf meine alten Tage noch so zu strapazieren... ah, verdammt, Ereinion, ich glaub, du hast mir die Schulter ausgerenkt!“ Fingon saß auf dem Fußboden, seine Schulter massierend, vorrübergehend vergessen, dass er ja eigentlich keine mehr hatte. „Hallo Ada. Hattest du einen schönen Tag?“

Ereinion, beugte sich nach kurzem Winken in Richtung von Onkel [Turgon] und Großvater [Fingolfin] mit interessierte Miene über die Schulter seines Vaters [Fingon].

„Beeindruckend. Eine nicht existierende Schulter kann tatsächlich ausgerenkt werden... ob ich sie wieder einrecken kann? Was meinst du, Ecthelion?“

Ecthelion war sofort zur Stelle, weniger um Sorge um Fingons Schulter, als um dem Funken sprühenden Blick Turgons zu entgehen. „Studieren geht über probieren. Wir müssen einfach.. fass du dort an, halt fest und ich ziehe hier-“

„AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH, ihr Schwachköpfe! Nehmt eure Finger von mir! Heiler! Ich brauche einen Heiler!“

„Verweichlicht allesamt, dieses Vanyapack!“ Feanor war elegant und weniger unfallträchtig als die Truppe vor ihm aus dem Kamin gesprungen und sicher auf dem Vorleger gelandet. „Das haben wir gleich.“ Er streckte bereits die Hände nach der Schulter Fingons aus, der merklich erbleichte und einen flehenden Blick in Richtung Ereinion und Ecthelion warf.

„Äh. Vielleicht sollte wir das doch erfahreneren Händen überlassen, Fürst Feanor.“, sagte Ecthelion schnell. „Am besten bringe ich Fürst Fingon wirklich zu einem Heiler-“

Er hatte schon Fingon auf die Beine gezogen und wollte sich zum Gehen wenden, als eine eiskalte Stimme ihn stoppte, die selbst Morgoth hätte innehalten lassen.

Ecthelion.“

Ecthelion warf einen unschuldigen Blick in Richtung seines Königs. „Ja, mein Herr?“

Du bleibst.“

Stirnrunzelnd blieb er stehen. Turgon klang so, wie einst sein Vater, wenn er in seiner Kindheit und Jugend in den Straßen von Tirion etwas angestellt hatte, erwischt worden war und der Ordnungshüter es vor ihm zu seinem Vater geschafft hatte. Nur – seine Jugend lag schon mehrere Zeitalter zurück und von denen hatte er fast 2 hier in den Hallen verbracht; er konnte sich also beim besten Willen nicht vorstellen, warum Turgon so wütend war, er hatte nun wirklich Nichts angestellt, nichts Schlimmes wenigstens, und das mit der Reißzwecke auf Turgons Stuhl war schließlich nicht seine Idee gewesen.

Alle anderen sahen von Turgon zu Ecthelion und wieder zurück, genauso ratlos wie letzterer.

Turgon schnaubte. „Ich hatte eigentlich nur Ecthelion gerufen. Ich wusste gar nicht, dass es so viele Elben dieses Namens gibt...“

Keiner rührte sich vom Fleck.

„RAUS!“

Noch immer kam keine Bewegung in Gruppe.

„SPRECHE ICH NICHT MEHR EURE SPRACHE ODER WARUM VERSTEHT IHR MICH NICHT MEHR?“

„Warum sagst du nicht einfach mal, was du so plötzlich überhaupt hast, mein Sohn?“, schlug Fingolfin milde vor.

„WAS ICH HABE?“, schrie Turgon, scheinbar völlig überschnappend. „DAS habe ich!“ Drohend zeiget er auf das Bild Gondolins zu Beginn des Angriffs von Morgoths Heeren.

„Das-“, setzte Feanor perplex an.

„Ist ein Bild, Brüderchen.“, vollendete Fingon. „Eins von Gondolin, wenn ich’s hinzufügen darf.“

„DAS WEIß ICH! Ich meine DAS!“ Turgon zeigte auf das Detail des Kunstwerkes, das ihn schon vorher so irritiert hatte. „DAS DA!“

5 Nasen beugten sich zu dem Wandbehang und sofort schwirrten die Stimmen durcheinander.

„Was meint er?“ (Feanor)

„Ich seh gar nichts.“ (Fingolfin)

„Das ist ein Fleck.“ (Fingon, dessen Schulter längst vergessen war)

„Vielleicht hat mal jemand eine Mücke drauf erschlagen“ (Ereinion)

Ecthelion stolperte einen Schritt zurück und setzte sich mit einem vernehmlichen Plumps (erstaunlich, wenn man bedachte, dass er eigentlich körperlos war, aber in Mandos herrschten seltsame Gesetze) auf seinen Hosenboden. Verblüfft starrten die anderen ihn an: sein Gesichtsausdruck schwankte zwischen Verblüffung, Entsetzen und etwas ganz und gar Unlesbaren.

„Oh.“

„OH!“, brüllte Turgon sofort wieder los. „OH? Das ist alles, was du dazu zusagen hast? Gondolin wird angegriffen, alle rennen zu den Waffen, nur du knutschst mit Glorfindel in einer dunklen Seitengasse rum und alles was mir zusagen hast, ist ‚Oh’?!“

Mit vor Erstaunen ganz großen Augen starrte Ecthelion zu Turgon hoch. „Oh. Oho. Oh oh.“ Doch er brachte keine vernünftiges Wort über die Lippen.

„OH? IST DAS ALLES?“

„Nun, Brüderchen,“ Fingon legte dem tobendem Elben besänftigend eine Ahnd auf die Schulter. „Er hat ja nicht nur ‚Oh’ gesagt, sondern auch... Oh. Oho. Oh oh.“

Unwirsch machte sich Turgon von ihm los, packte Ecthelion beim Kragen und schüttelte ihn. „ICH WILL EINE ERKLÄRUNG! Ich will verdammt noch mal wissen, warum meine beiden besten Männer statt zu kämpfen knutschen!“

„Oh, aber wir, ich, wir haben doch gar nicht, ich steh doch gar nicht auf Blonde, das war ganz anders, das ist oh, nein, oho, das ist einfach zu witzig, nein ich, das war-HAHAHAHAHAHAHAHAHHAHAHAHA.“ Ecthelion brach in schallendes Gelächter aus, Turgon ließ ihn irritiert los und so sank er zu Boden, hielt sich die Seiten und lachte bis ihm die Tränen aus den Augwinkeln liefen.

„Jetzt ist der auch noch durchgedreht.“, murmelte Ereinion. „Das mit dem Heiler vorhin, das war wohl keine so schlechte Idee...“

„Soll ich einen holen?“, bot sich Feanor an. „Das hier übersteigt selbst meine Künste...“

„Das wird nicht nötig sein.“, war plötzlich eine tiefe Stimme zu vernehmen. Ein Neuankömmling näherte sich, diesmal durch die Tür. „Und nein, er ist nicht durchgedreht, auch ich erinnere mich an diesen Vorfall, es ist schon so lange her...“

Námo in aller seiner Pracht stand vor ihnen, ganz in Blau gekleidet, die Mundwinkel zu einem belustigten Lächeln gehoben.

„Was ist schon so lange her? Und was hast das mit meiner Stadt zu tun?“, wollte Turgon wissen, auch wenn er nun gnädigerweise endlich das Volumen seiner Stimme etwas senkte.

„Aiya, diese Geschichte... oh, wir haben Tränen damals gelacht... aber das ist hier nicht der richtige Platz, um solche Geschichte zu erzählen. Wenn ich mich recht entsinne, hat Vaire sogar noch irgendwo ein Bild davon... mhm, wo wohl...“ Der Vala sah sich kurz um, überlegte, der Blick nachdenklich über Tür und Kamine schweifend, schließlich hellte sich seine Miene auf und er steuerte zielstrebig auf einen der Kamine zu.

Den erreichte er aber nie, den just vor dem Kamin, gab der Fußboden eines seiner vielen Geheimnisse preis und öffnete sich zu einer großen Falltür, in der der Fürst der Toten mit gejauchztem „Uiiiiiii“ verschwand.

„Fürst Námo?“ Sechs Elben scharrten sich um das Loch in den Dielen und starrten hinunter in die Dunkelheit. „Ist alles in Ordnung.“

„Das war die Abkürzung!“, kicherte es weit unter ihnen. „Kommt, die Herren, der Weg ist noch lang und auch die Ewigkeit nicht endlos!“


tbc. Fortsetzung in „Märchenstunde bei Mandos“